Als die Fluten zurückwichen und die Erde wieder auftauchte, bedeckte die Erde ein Schlamm, der süsser roch als Ambrosia. Wollt Ihr wissen, wie der Geschmack dieses Schlammes war? Er war wie der Geschmack von Wein im Mund. Und zu dieser Zeit sagten die Götter des mittleren Himmels zueinander: “Lasst uns nachsehen, wie es auf der Erde aussieht … nun, da es wieder eine gibt.” Also kamen die jungen Götter dieses Himmels hinab in die Welt und sahen, dass dieser Schlamm die Erde bedeckte. Sie steckten ihre Finger in die Erde und leckten sie ab. Einige steckten ihre Finger viele Male in die Erde und assen eine grosse Menge von dem Schlamm; und diese verloren auf der Stelle ihre Erhabenheit und ihren Glanz. Ihre Körper wurden schwer, und der Stoff aus dem sie bestanden, wurde zu Fleisch und Knochen. Sie veloren ihre magische Kraft und konnten nicht mehr fliegen. Und sie riefen einander zu: “Wie schrecklich, wir haben unsere magische Kraft verloren. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als auf Erden zu bleiben, denn wir können nicht zurück in den Himmel.” Und so blieben sie und ernährten sich von dem Schlamm, der die Erde bedeckte; und einer betrachtete des Anderen Schönheit. Dann wurden die leidenschaftlichsten von Ihnen zu Frauen und die Götter und Göttinnen gaben sich sinnlichen Freuden und Genüssen hin. So breitete sich zu Anbeginn der Welt die körperliche Liebe über die Welt aus …
Und die Götter, die in den Himmel zurückgekehrt waren blickten hinab und sahen die jungen Götter, die gefallen waren, und sie kamen hinunter und tadelten sie: ” Warum tut ihr so unreine Dinge?” Da dachten die Götter auf Erden: ” Wir müssen eine Möglichkeit finden, zusammen zu sein, ohne von Anderen gesehen zu werden.” Und so bauten sie Häuser, in denen sie sich verbergen konnten. So, Brüder, wurden die ersten Häuser gebaut. Nun hassten und verachteten die Leute solche Paare und schlugen sie mit Stöcken und bewarfen sie mit Erdklumpen, Kacheln und Steinen … Dehalb wird heute ein Mädchen, dass heiratet, mit Blumen oder Gold oder Silber beworfen, und die Leute die es bewerfen, sagen: “Mögst Du glücklich und zufrieden sein, junge Braut!” In früheren Zeiten, Brüder, war solches schlecht gemeint, aber heute ist es gut gemeint.
2008-02-13 | achtphasen | 14:18:44 |
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