2010-08-07 | achtphasen | 13:07:36 | Email | 3 comments





 

Rumi by nkagadian | Only Breath | http://www.youtube.com/watch?v=IZqAnIp5dMQ

2010-05-10 | achtphasen | 12:20:29 | Email | comment





 
  1. Ein Gebet Moses, des Mannes Gottes. Herr Gott, du bist unsere Zuflucht für und für.
  2. Ehe denn die Berge worden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit,
  3. der du die Menschen lässest sterben und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!
  4. Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.
  5. Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, und sind wie ein Schlaf, gleichwie ein Gras, das doch bald welk wird,
  6. das da frühe blühet und bald welk wird und des Abends abgehauen wird und verdorret.
  7. Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen, und dein Grimm, daß wir so plötzlich dahin müssen.
  8. Denn unsere Missetat stellest du vor dich, unsere unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesichte.
  9. Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwätz.
  10. Unser Leben währet siebenzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre; und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist’s Mühe und Arbeit gewesen; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon.
  11. Wer glaubt es aber, daß du so sehr zürnest? und wer fürchtet sich vor solchem deinem Grimm?
  12. Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.
  13. Herr, kehre dich doch wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig!
  14. Fülle uns frühe mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
  15. Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden.
  16. Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Ehre ihren Kindern!
  17. Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände bei uns; ja das Werk unserer Hände wolle er fördern!

2010-01-29 | achtphasen | 15:19:18 | Email | comment





 

The Tao adept saw human body as a microcosm of the natural world. Its anatomy was a landscape with mountain, river, streams, lake, pool, forest, fire, stars a natural harmoniously landscape. It shows a torso and head with few easily identifiable structures.

This chart was re discovered in the library at High Pine Tree Mountain in China suspended from the wall.

This chart was never copied for over a couple of hundred years. There was only the original. It was never passed down to the rest of the world because it is so profound and mysterious that an ordinary person would have no way to understand it. It was re discovered in the library at High Pine Tree Mountain in China suspended from the wall. It was carefully drawn and the printing was clear, so it was eventually reprinted at that time.

Heavenly Circuit | a stone carving of very ancient times (about 5′000 years) | rediscovered and eyplained by Master Mantak Chia
Image-Source: colour / b&w | Explanation by Master Mantak Chia

2009-12-27 | achtphasen | 18:14:54 | Email | comment





 
Alliu dinc, sô sie geschaffen werdent, sô tragent si uf irm rücken, daz sie sich wandelnt.
Daz meinet, daz wir ein suln sîn in uns selben und gesundert von allem, und staete unbeweget suln wir mit gote ein sîn. Ûzer gote enist niht dan niht aleine. Darumbe ist ez unmügelich, daz in got iht gevallen müge anderunge oder wandelunge. Swaz ûz im suochet ein ander stat, daz endert sich. Got hât alliu dinc in im in einer vüllede; dar umbe ensuochet er niht ûzer im selben wan in der vüllede, al ez in gote ist.

Alle crêaturen hânt ein versagen an in selben; einiu versaget, daz si diu ander niht ensî. Ein engel versaget, daz er ein ander enist ensi. Aber got hât ein versagen des versagennes; er ist ein und versaget alle ander, wan niht ûzer gote enist.

Got ist ein, er ist ein versagen des versagennes.

2009-11-19 | achtphasen | 13:49:14 | Email | 1 comment





 
Krishnamurti sagt sinngemäss: Glaube an eine Religion ist auch Verhinderung eigener Erfahrung. Wir menschlich individuellen Erdbewohner haben einen Verstand zu erkennen, dass wir selbst uns (und dem restlichen Leben auf dem Planeten!) aus den gegebenen Vorausetzungen ein irdisches Beinahe-Paradies schaffen könnten … faktisch aber schaffen wir Menschen uns und allem anderen Leben auf diesem einen Planeten eine Hölle. Das individuell erscheinende ‘Ego’ kommt sich geworfen vor; geworfen in eine Existenz. Feinde überall - einzig relevant ist das eigene Ueberleben. … Das ist die Verblendung des so individuell erscheinenden ‘Ego’. Dies im Aeusseren anzusprechen und im Individuellen zu überwinden ist der Menschen dringliche Aufgabe hier auf dieser irdischen Sphäre, die im Verhältnis so filigran ist, wie der Zwischenraum zwischen Apfelschale und Fruchtfleisch. Die Schale des Apfels entspricht im Vergleich der irdischen Atmosphäre, das Fruchtfleisch dem flüssigen Magma und das Kerngehäuse dem postulierten festen und schneller rotierenden ‘Eisen’kern. Der Zwischenraum zwischen Schale und Fruchtfleisch entspricht in diesem Vergleich der Erdkruste mit den uns ach so tief erscheinenden Meerestiefen und den uns ach so hoch erscheinenden höchsten Bergen … bald sind wir Menschen sieben Milliarden ‘Individuen’ - und die Mehrheit in beelendenden materiellen Verhältnissen - beelendend weil andere Menschen sich auf ihre Kosten ungerechtfertigt bereichert haben und bereichern und bereichern werden. Unabhängig von den materiellen Voraussetzungen haben jedoch beinahe alle Menschen den gleichen inneren Konflikt zwischen der feinen Stimme, die Gewissen, Intuition oder sonst wie benannt wird, und dem Gedröhne des Gedanken’theaters’ im je eigenen ‘individuellen’ Kopf. Wer sich mit dem Gedröhne im eigenen Kopf oder dessen emotionaler Spiegelung im Herz oder dem grossartig funktionierenden Gefäss, dass der menschliche Körper für die je ‘individuelle’ Psyche und den je ‘individuellen’ Verstand darstellt, überidentifiziert, der verliert zwangsläufig die Uebersicht über wechselwirkende Beelendungen ‘Anderer’, die das Leben auf diesem (- in seiner Anlage so wunderbar lebensbefördernden ! -) Planeten zur Hölle macht und wird so zum zumeist gleichgültigen Teil des durchaus fürchterlichen Welt’theaters’. Die RestRisiko-Frage LHC ist nur ein Peak-Madness unter Vielen. Soweit also ein ‘privater’ Bericht zur ‘Religiosität’ und auch Grund der Kritik an der Aufnahme von Experimenten - bei (- notabene! -) nichtwiderlegten Gefahrenwarnungen (!!!) - durch eine letzlich kleine Gruppierung von interessierten Spezialisten, die sich selbst autorisieren darf, Experimente durchzuführen, deren RestRisiko keineswegs nur sie selber betrifft … .

2009-10-30 | achtphasen | 10:38:32 | Email | comment





 

Nur wer sein Herz poliert hat, kann darin die Dinge der unsichtbaren Welt wahrnehmen. Je besser es poliert ist, desto deutlicher werden die Bilder. Auch wenn die Gnade der spirituellen Wahrnehmung letztlich von Gott gewährt wird, ist sie abhängig von Gebet und Gottgedenken. Der Mensch empfängt nur, worum er sich auch bemüht.

مولانا جلال الدین محمد رومی | Rumi | ISBN 978-3-502-61193-6 | O.W.Barth-Verlag

2009-08-16 | achtphasen | 14:23:53 | Email | comment





 
         
foto© achtphasen

2009-06-29 | achtphasen | 01:12:28 | Email | comment





 
Stein, junge Blume und alte Blätter in SubUrbia

 
 

foto© achtphasen

2009-06-13 | achtphasen | 13:43:10 | Email | comment





 
Blumen Wiese

Doch könnte es doch dennoch gefährlich sein, wenn nichtzerstrahlende MiniaturSchwarzLöcher oder andernfalls Relikte hawingszerstrahlter MiniaturSchwarzLöcher (DunkleMaterieKandidaten) millionenfach im Sonnensystem und auf der Erde verbleiben werden?


Niemals hat sich, seit der Entstehung des Sonnensystemes vor 4′500′000′000 Jahren bis heute zum Zeitpunkt der LHC-Experimente, - weder verteilt auf unser Sonnensystem noch konzentriert an einen Ort, wie einer Kollisionskammer von weniger als einem Kubikmillimeter Grösse, - eine vergleichbare Zunahme DunklerMaterie, Relikte hawkingszerstrahlter MiniaturSchwarzLöcher oder nichtzerstrahlender MiniaturSchwarzLöcher ereignet. wie sie nun, durch die Experimente am CERN, herbeigeführt werden soll.





Es sind dies letztlich unerfreuliche Möglichkeiten.


2009-06-02 | achtphasen | 12:59:04 | Email | comment





 
die stille Schönheit der Selbstgenügsamkeit
foto©: achtphasen

2009-04-30 | achtphasen | 11:10:36 | Email | comment





 

… ‘ich’ bin nicht mein Körper, weil Ich meinen Körper beobachten kann, ‘ich’ bin nicht mein Denken, weil Ich mein Denken beobachten kann und ‘ich’ bin auch nicht meine Emotionen weil ich - mit ein klein wenig Uebung - mein Denken und meine Emotionen genau so wie meinen Körper beobachten kann. Ich bin DAS, das meinen Körper, mein Denken und meine Emotionen beobachten kann!

… Körper, Denkvermögen und Emotionalität danken mir diese Entidentifikation (Befreiung von vereinnahmender Falschidentifikation), durch geschmeidig besseres Funktionieren … Körper, Verstand und Emotionen wollen und sollen nicht Herrscher sein - sie wollen und sollen mir dienen …. wenn ich mich meinem Körper oder meinem Denkvermögen oder meiner Emotionalität durch Fehlidentifikation unterwerfe, aus Angst vor dem NICHTS, dann werden diese, mir als Werkzeuge eigenen, Instrumente, mir - und durch mich auch anderen - furchtbare Herrscher sein. … Wenn ich meine Werkzeuge mit wohlwollender Nachsicht dankbar als meinen mir geschenkten Besitz wertschätze, dann sind Körper, Geist und Seele befriedet - alles funktioniert so, wie es soll - und ich habe Freiheit und Musse mir anzusehen, WAS denn da all das, was ‘mir’ ‘mein’ Eigen ist, beobachten kann. … Und dann wird ‘es’ wirklich spannend.

Eine meiner Lieblingsversenkungen ist, dass ‘ich’ in einer Kugel bin (dass ich eine Kugel bin).

Hinein in die Kugel habe ich eine Unendlichkeit, die der Unendlichkeit nach aussen reziprok entsprechend ist.

Ich kann den Radius der Kugel halbieren und den verbliebenen halben Radius wieder halbieren und so unendlich weiter … ich erreiche NIE die Mitte der Kugel, doch komme ich der Mitte in unendlichen Schritten immer näher - das meinen Körper, Verstand und Emotionalität Beobachtende kann ich dann dort lokalisieren, obschon das so auch nicht stimmt … (das meinen Körper, Verstand und meine Emotionalität Beobachtende kann sich überall wahrnehmen lassen - es hat keinen fixen Ort! … ist räumlicher Determination NICHT unterworfen.)

Nach aussen kann ich den Radius meiner Kugel verdoppeln und den resultierenden doppelten Radius erneut und so unendlich weiter … ich komme nie am äusserten Ende an, doch erreicht meine beinahe unendlich verdoppelte Kugel beinahe unendlichen Radius, von dem aus es ‘nur’ eine weitere Radienverdopplung braucht, um nochmals ‘beinahe unendlich’ weiter zu kommen. …

Doch weil ich mich nach Aussen schon bald verliere, meditiere ich dies nach Innen - ich halbiere auch nicht, sondern ich teile im goldenen Schnitt - das ist weitaus harmonischer - auch Saiteninstrumente und (?beinahe?) alles Leben teilt und wächst in diesem Verhältnis … ich kann also innerhalb meiner Kugel, die eigentlich mein ‘Ich’ ist, oder eine Membran zwischen Innen und Aussen unendlich oft nach Innen teilen - und ich erhalte auch zuminest eine Ahnung der Resonanz meiner nach Innen gerichteten Teilungen mit den teilungsreziproken Erweiterungen nach Aussen ….

Im Bestreben das zur Beobachtung meines Körpers, meines Verstandes und meiner Emotionalität Befähigte zu beobachten, gerate ‘ich’ in einen ‘Strudel’, dem ‘ich’ ‘mich’ nur entziehen kann, indem ‘ich’ ‘mich’ entweder erneut mit meinem Körper, meinem Denkvermögen oder meiner Emotionalität scheinidentifiziere (jedoch ist das feige!), oder aber - ich gebe mich diesem ‘Strudel’ hin und entdecke, dass DAS zur Beobachtung meines Körpers, meines Verstandes und meiner Emotionen befähigt Seiende ALLES ist, Punkt Ω … und das es JETZT ist.

Letztlich bin ‘ich’ nichts anderes als alle Holzköpfe, Erbsenzähler, Sicherheitsberichtserstatter, Kriegstreiber, Vergewaltiger … aber auch nichts anderes als alle lachenden Kinder, frisch verliebten Paare, Grashalme und Galaxien … Ich bin DER Geist des Lebens und ‘ich’ habe, als Teil DES Lebensgeistes mein Werkzeug - meinen Körper, meine Seele und meinen Verstand, mein Menschsein!

Also erlange ich Mitgefühl und Verantwortung für all das was ist, Ich BIN das Ueble dieser Welt und Ich BIN die Freude dieser Welt - mein eigen kleines Wohlbefinden erlange ich durch NICHT-Identifikation und permanentes Vergeben - es gibt keinen Grund sich zu rächen und keine Rache erreicht ihr Ziel. Nur durch Vergeben erlange und bewahre ‘ich’ meine Freiheit meine (kleine) Welt zu befrieden.

So schön - und auch so schön ‘verrückt’ aus Erbsenzählerperspektive aus betrachtet - kann der Yoga auf ‘hoher’ Ebene sein.

Marc Fasnacht

2009-04-07 | achtphasen | 12:19:05 | Email | comment





 

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