Zu Gebetshausanhängseln aka Minaretten gab es kürzlich eine Abstimmung: bekanntermassen wurde diese eigentlich im Baurecht zu regelnde Vorschrift in der Verfassung festgeschrieben. Dies gilt es nun zu respektieren, obschon damit mitnichten weder Zwangsheiraten noch dem Jihad und auch nicht privater Rechts-Sprechung entsprechend der Scharia ein Riegel geschoben worden ist.
Die pandemische Grippe aka Schweinegrippe ist seit diesem denkwürdigen Anstimmungssonntag kein Thema mehr in den öffentlichen Diskussionen - es stirbt, trotz aller globaler Panikmache zu mutierten Grippeviren, ja auch beinahe niemand daran - weniger jedenfalls als an der regulären Grippe sterben, Jahr für Jahr.
Ebenfalls kein Thema öffentlicher Anhörung war die Rettung der UBS - 68 Milliarden Schweizer Franken wurden da per Bundesratsbeschluss am Parlament vorbei gesprochen - pro Forma nur protestierten ein paar Grüne (pro Forma links) und ein paar von der SVP (pro Forma rechts).
Rechts und Links und die breite Mitte schweigen bekanntermassen auch zu den Restrisikounwägbarkeiten Cerns - alles soweit bekannt und politisch ganz korrekt.
Hier aber nun eine gute Nachricht, erst heute entdeckt, und noch einen langen beschwerlichen Weg vor sich: Es gibt eine Volksinitiative einer Künstlerpartei, die ebensoviele Milliarden, wie sie zur Rettung der UBS gesprochen worden sind, zur Rettung der sozialen Sicherheit in der Schweiz per Volksinitiative sprechen will.
Das ist sehr sinnvoll, weil die Abschreibungen auf die Junk-Papiere, die die Nationalbank der UBS per Bundesratsbeschluss hat abnehmen müssen, sonst 1:1 diejenigen treffen wird, die bereits heute nichts haben, ausser hohen Fixkosten für Miete und Krankenkasse und gegebenenfalls Angst vor Minaretten und der Schweinegrippe.
Zum guten Glück hat vor Rest-Risiko-Unwägbarkeiten intendiert millionenfacher Schwarz-Loch-Produktion ja niemand Angst - darüber wird andernorts als gerade hier ja auch nicht gesprochen.
Insofern ist diese Initiative - obschon beinahe chancenlos qua Ignorantia publica - dringend notwendig, als ein Zeichen dessen, das wir, das Volk, auch bei weitergehender Umverteilung von unten nach oben und bei eindeutig terminierter Beschäftigung ein Recht haben zu existieren in einer Schweiz freier Schweizer: Arbeit wird wieder sinnvoll, wenn sie denn endlich selbstbestimmt geleistet werden darf, zu Beginn, mitin und/oder am Ende der technologischen Revolution.
Und wenn sie selbstbestimmt werden darf, die individuelle Arbeit, dann geht sie auch nicht aus - es gibt definitiv weitaus genug zu tun.
Es gibt viel zu tun in der Schweiz; und es kann vieles auch recht leicht getan werden, wenn das, was zu tun ansteht, endlich nicht mehr primär am Geld, sondern an Sinn und Freude an der Tat, bemessen wird: beispielsweise gilt es Kinder, Kranke und Gebrechliche menschenwürdig zu betreuen,
weiter gilt es endlich fortschrittliche Technologien zu entwickeln um mit Ressourcen haushälterisch umzugehen
- beispielsweise könnte Gletschern Wärme entzogen werden, um diesen Schatz an gefrorenem Trinkwasser späteren Generationen zu erhalten … bestenfalls könnte die dem Eise entzogene Wärme zu Heizzwecken in gegenläufig beschleunigte Protonenstrahlen investiert werden oder - in Strom transformiert - einen Beitrag zur Reduktion von CO2 und nuklearer Schlacke leisten.
Es wird noch manch Andere gute Beschäftigungsidee hier angezeigt werden - dies ist ein Versprechen.
Mit 68 Milliarden Schweizer Franken für soziale Sicherheit; 68 Milliarden für AHV, ALV und IV, könnte der Etikettenschwindel zum Tanz um die Arbeit noch manche Jahre weiter geführt werden ohne die Bedürftigen in Elend, Angst und - mit Angst und Elend einhergehend - in Radikalisierung zu zwingen.
Soziale Sicherheit für Alle nicht nur für Top-Banker - dies gilt es doch zu unterstützen: http://www.kuenstlerpartei.ch/68-Milliarden-fuer-die-soziale-Sicherheit.4.0.html
2009-12-27 | achtphasen | 16:45:36 |
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