Ich hatte gestern ein langes Telephongespräch mit Marc, in dem er mir klarmachte, dass ich eine vollkommen falsche Strategie fahre. So würde man mich nicht ernst nehmen, da ich am Entscheidenden vorbeiargumentieren würde. Denn CERN würde keineswegs mein gotisches-R Theorem bestreiten, wie ich glaubte, sondern nur zeigen, dass es, wenn es zutrifft, keine Gefahr bedeute. Ich sehe seinen Punkt: CERN war umsichtig – aber leider nicht genug.

Giddings und Mangano haben 2008 ein großes Paper verfasst, zuerst als hauseigenen, dann als veröffentlichten “Sicherheitsbericht” des CERN, in dem sie VORAUSSETZEN, dass das gotische-R Theorem von 2007 zutrifft, welches voraussagt, dass mini-Schwarze Löcher 1.) mit größerer Wahrscheinlichkeit entstehen, 2.) nicht verdampfen, und 3.) ungeladen sind.

Sie haben dieses Theorem zwar nicht zitiert, bauten aber dennoch auf ihm ihr großes Sicherheits-Werk auf. Diese Strategie ist besonders klug und sollte daher auch besonders fair sein, nicht wahr?

Das war leider nicht der Fall. Denn das, was bei CERN folgt – eine Widerlegung der Relevanz der von ihm anerkannten Punkte 1.) bis 3.) für die Erdbewohner – benutzt ein zweites Mal den Trick des Nichtzitierens – diesmal unter Verschweigen des betreffenden sicherheitsrelevanten Ergebnisses. Es besagt, dass die angenommenen mini-Schwarzen Löcher nichtlinear wachsen im Inneren der Erde und deshalb statt den von CERN behaupteten Milliarden von Jahren nur wenige Jahre benötigen, um die Erde auf 2cm zu schrumpfen. Das folgt aus der Chaostheorie, in der CERN einmal führend war.

Während sie – scheinbar fair – mein erstes Resultat voraussetzten, gelingt Giddings und Mangano danach das Kleinreden der Gefahr nur noch dadurch, dass sie das ihnen genauso vorliegende zweite Resultat bewusst verschweigen.

Dasselbe gilt für mein drittes Resultat, wie die Öffentlichkeit seit fast zwei Jahren weiß: dasselbe (der aus der Quantenmechanik folgende Schutz von Neutronensternen) wird vom CERN verleugnet, indem es öffentlich das Noch-Existieren von Neutronensternen als das deutlichste Sicherheitsargument anpreist. Dies, obwohl ein CERN-Forscher bereits im Juli 2008 herausgefunden hatte, dass dieses unwiderlegte Resultat sogar experimentell überprüft werden kann – in einem Vor-Experiment am CERN.

Könnten das nicht alles Versehen sein? Leider nicht. Herr Kollege Mangano trat im Februar 2008 in demselben “Golem”-Interview auf, in dem ich zuvor gewarnt hatte, ohne dass ich diesen später hinzugefügten Teil kannte (er kannte den meinen). Doch er wollte danach nicht über die ihm zugesandten Arbeiten mit mir sprechen, bevor sein Sicherheitsbericht erschienen wäre – in dem sie dann aber fehlten!

[ Es handelt sich um zwei Arbeiten, wobei die beiden ersten Resultate in der ersten zu finden sind das dritte in der späteren zweiten:
1) O.E. Rossler, “Abraham-solution to Schwarzschild metric implies that CERN mini black holes pose a planetary risk” (September 2007), erschienen Juli 2008 in: Vernetzte Wissenschaften – Crosslinks in Natural and Social Sciences ( hrsg. P.J. Plath und E.C. Hass), Berlin: Logos Verlag 2009; S. 263-270. ISBN 978-3-8325-1947-7; digital: http://www.wissensnavigator.com/documents/ottoroesslerminiblackhole.pdf
2) O.E. Rossler, “A rational and moral and spiritual dilemma” (Mai 2008), erschienen Juli 2008 in: Personal and Spiritual Development in the World of Cultural Diversity (hrsg. G.E. Lasker und K. Hiwaki), Band 5. Tecumseh, Ontario, Canada: The International Institute for Advanced Studies in Systems Research and Cybernetics (IIAS) 2008; p. 61-66. ISBN 978-1-897233-11-5 ; digital: http://www.wissensnavigator.com/documents/spiritualottoeroessler.pdf ]

Ich bitte daher alle Medien und alle Politiker: verlassen Sie sich nicht länger auf diesen Sicherheitsbericht des CERN!

Wenn Sie nicht sofort Klarheit verlangen, ist das ein Verrat an den Ihnen anvertrauten Menschen. Fragen Sie einfach Giddings und Mangano selbst, sodass diese sich nicht länger vor der Öffentlichkeit verstecken können, warum sie falsch zitieren und das bis heute aufrechterhalten. Tun Sie das bitte, bevor vielleicht nächste Woche schon der geplante “Luminositätssprung” (eine massive Vermehrung der Kollisionsrate) die Gefahr vervielfacht. Zugleich bitte ich hiermit CERN, der Welt zuzusichern, dass es diesen “Hahn für Schwarze Löcher” nicht aufdreht, bevor der öffentlich erhobene und öffentlich begründete Betrugsvorwurf aufgearbeitet ist.

Für J.O.R. (9.04.2010)

2010-04-09 | achtphasen | 11:38:55 | Email | 5 comments




 

Comment from: achtphasen [Member] Email
Lieber Professor Rössler!

Ich werfe mir vor, die so perplexierende information dazu, dass Giddings und Mangano exakt auf R-Theorem zugeschnitten ihre Scharlatanerei vorgeblicher Berechenbarkeit der Akkretionsfristen nichtzerstrahlender ungeladener MikroSchwarzLöcher nicht zuvor schon so nachdrücklich wie gestern zuerst per Mail und dann per Telephon vermittelt zu haben.

Offenbar ist Wissenschaft auch so, dass da jeder 'seine eigene Kiste' fährt und nicht oft 'über den Hag geschaut wird', auf das, was denn 'die Anderen' so tun.

Mir war seit September 2008 klar, dass der Dres. Giddings und Mangano scheinakurate Berechnungen zu Materie-Akkretionsfristen ungeladener und nichtzerstrahlender Mikro-Schwarz-Löcher (also genau ℜ-Theorem entsprechender Mikro-Schwarz-Löcher), die deren Massen-Produktion am LHC als jedenfalls harmlos und über Milliarden Jahre berechenbar dargestellt haben, darum publiziert haben, auf dass sich CERN nicht um die Widerlegung des rössler'schen ℜ-Theoremes kümmern muss.

Bis zum Sommer 2008 wurde von CERN permanent von der Hawkings-Strahlung als Beleg der absoluten bedenkenlosigkeit irdischer Schwarz-Loch-Massenproduktion geredet. Die Hawkings-Strahlung passt auch viel besser zu unten skizziertem Credo der Neuzeit-Physik.

Tragisch ist, dass ich es versäumt habe Dir diese Erkenntnis bereits 2008 so zu vermitteln, dass die Botschaft ankommt. Versucht habe ich es ein paarmal - aber erst die letzten Tage konnte ich schlicht nicht mehr nachvollziehen, warum Dir die Widerlegung Deines Theorems so wichtig ist und nicht die Widerlegung der G&M'schen Behauptungen es wäre berechenbar, was angesichts der Tatsache, dass 96% der errechneten Materie/Masse dieser Galaxie nur durch gravitative Wirksamkeit detektierbare, aber absolut unsichtbare sobenannt 'Dunkle Materie' ist, schlicht perplexiert.

Wie denn will man vorgeben, man könne Massenzuwachs Mikrokleiner-Schwarzer-Löcher berechnen, wenn man 96% der errechneten Totalmasse nicht in die Berechnungen miteinbezieht???

Diese 96% der errechneten Masse/Materie werden in den umfangreichen scheinakkuraten Berechnungen der Dres. Giddings&Mangano mit keiner Silbe erwähnt.

Potentielle Akkretierbarkeit 'Dunkler Materie' durch lhc-erzeugte Mikro_Schwarz-Löcher müsste aber zumindest begründet ausgeschlossen werden, wenn diese Berechnungen dazu dienen sollen, wozu sie seit LSAG 2008 instrumentalisiert worden sind:
Der scheinbar wissenschaftliche Nachweis, dass irdische Massen-Produktion TeV-kleiner Mikro-Schwarz-Löcher bedenkenlos sei, auch wenn diese entsprechend Rössler's ℜ-Theorem nicht zerstrahlen könnten.


Mit keinerlei Berechnungen geht CERN in der LSAG-Berichterstattung auf Unwägbarkeiten mainstream-physik-konformerer nur halbzerstrahlender metastabiler Mikro-Schwarz-Löcher entsprechend Casadio-Harms, Plaga, Suranyi-Wajewardhana und Anderer ein -
diese skanadlöse Auslassung in der LSAG Sicherheitsberichterstattung ist aber andernorts als hier zu Deiner sehr geschätztem Publikation zu diskutieren.


(Alf Pretzell, Eric Penrose und ich haben die fehlende Erörterung der Risiken metastabiler Mikro-Schwarz-Löcher in seiner LSAG-Risikoleugnungspublikation hier bereits dokumentiert und auch die politisch höchstgestellten Schweizer Bundesräte und Bundesrichter dazu in Kenntnis gesetzt - leider noch immer ohne Antwort.)



Ich bin mir darüber bewusst, dass die am LHC experimentierenden Wissenschaftler wohl zu 100% daran glauben, dass aus den Kollisionsexperimenten keinerlei Risiko entstehen könnte, weil entsprechend ihrem zeitgenössischen physikalischem Weltverständnis keinerlei gefährliche unbekannte Teilchen stabil verbleiben könnten ...

Credo unter Teilchenphysikern (und anderen Physikern) ist ganz offenbar, dass ausser den bekanntermassen stabilverbleibenden Leptonen und Hadronen, die bekanntermassen ungefährlich sind, keinerlei weitere stabil-verbleibende Teilchen möglich sein sollten ... vielleicht weil noch nie solche beobachtet worden sind.

Dies aber ist nur ein Glaube - die Physiker vor gut 100 jahren haben auch beinahe allesamt an die Existenz eines Lichaethers geglaubt - die wider aller Erwarten erfolglosen Experimente von Michelson und Morley zu dessen Nachweis haben damals für grosse Perplexierung der damaligen Physikerzunft gesorgt. Die Experimente von Michelson und Morley waren beobachtende Experimente und hatten kein zu quantifizierendes (Rest-)Risiko katastrophischer Ereignisse.

96% der errechneten Masse/Materie ist sobenannt 'Dunkle Materie' -von berechenbaren Akkretionsfristen a la Giddings und Mangano und berechtigem Ausschluss von jeglichen Unwägbarkeiten kann somit nur als Treppenwitz der Wissenschaftgeschichte fabuliert werden.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit hatten physikalische Experimente das damals geheimbehalten quantifizierte Risiko der Vernichtung allen höheren Lebens durch Atmosphärenbrand - dies vor der Zündung der ersten Atombombe. Seither sind gut 60 Jahre vergangen.

Der CERN wurde während des kalten Krieges in den 50er Jahre als Kernforschungsinstitution gegründet. Die Planungen für den LHC wurden in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen.

Heute bestehen durch diverse, teilweise auch 100% main-stream-konforme, Berechnungen Hinweise auf diverse mögliche katastrophische Ereignisketten.
Dass diese nur geleugnet, und mitnichten wirklich sicher ausgeschlossen worden sind, war meine Motivation hier nicht locker zu lassen.

Ich plädiere für den sofortigen Stopp der Kollisions-Experimente zumindest solange, bis die durch uns aufgelisteten Halbwahrheiten der LSAG-Sicherheitsberichtserstattung nachgebessert sind - und die Dres Giddings und Mangano entweder ihre Akkretionsfristenberechnungen um die Evaluation der Akkretierbarkeit Dunkler Materie und auch die absolut main-stream-wissenschafts-konforme Eventualität einbeziehen, dass Elektronen nicht nur 0-dimensinal punktartig klein sondern durchaus raumgreifend dreidimensionale Objekte sein könnten; oder aber Die ℜ-Theorem ehrlich und nicht nur vorgeblich widerlegt werde, worum Du die Welt unter Benennung der Dres. Giddings und Mangano scheinakkurater Akkretionsfristenberechnungen weitaus effizienter bitten kannst, als während der letzten Monate.

Ich halte für vorstellbar, dass der LHC bei wissenschaftlich transparent wahrheitskonformer Sicherheitsberichtserstattung gar nie starten darf und auch der RHIC wegen der schleichenden Erdkernverseuchung eigentlich umhgehend geschlossen werden müsste.


Solches aber wäre keineswegs das Ende der Teilchenphysik - wir sind heute im 2ten Jahrzehnt des 2ten Jahrtausends und es sind seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts sicherlich viele neue Möglichkeiten entstanden oder vorstellbar, wie durch Beobachtung natürlicher Kollisionsereignisse durch kosmische Strahlung auf Himmelskörper die erhofften Erkenntnisse naturentsprechend sicher gewonnen werden können.

Unsere Generation schuldet den Folgegenerationen die Erforschung und Entwicklung sicherer, weil wahrhaft naturidentischer Forschungstechnologie.

Der LHC ist angesichts der Halbwahrheiten in LSAG 2008 als kolossale Fehlplanung des letzten Jahrhunderts anzusehen - es sei denn es gelänge einer umgehend einzusetzenden LHC-Safety-Assessment-Group 2010 wahrheitskonform und wissenschaftlich korrekt unter unter Einbezug aller bekannten Risikoszenarien zu beweisen, dass das (Rest-)Risiko der Vernichtung des Planetens tatsächlich genau 0% betrage.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Marc Fasnacht






PermalinkPermalink 2010-04-09 | 13:03
Comment from: N. Tottoli [Visitor]
MSL: Sagen, worauf es ankommt !

Liebe Leute

Meine persönliche Meinung bezüglich Mini-Schwarzer Löcher (MSL), Prof. Rössler und CERN ist wie folgt:
Vergessen wir die Grundlagen nicht !
Zwar wiederhole ich mich, doch CERN tut es auch.
Nämlich mit seinem beruhigenden Vergleich bezüglich den natürlichen Teilchenkollisionen.
(Auch im TV-Interview auf "Aljazeera English" nannte CERN diesen Vergleich.)
Diesem oft zitierten Argument muss man aber unbedingt immer begründet widersprechen.
Ich finde es darum sehr wichtig, dass man öffentlich (immer wieder) die Unterschiede zwischen der Natur und dem LHC aufzeigt - denn selbst einige Leute vom CERN sind sich den Unterschieden scheinbar nicht bewusst, obwohl es noch andere wichtige Kritikpunkte gibt im LSAG Sicherheits-Report von CERN.
Ein Unterschied ist: Langsame MSL des LHC, die auf der Erde bleiben - gegenüber den ultraschnellen MSL der Natur.
Diese ungeladenen MSL sollten nur durch Gravitation oder durch Massenzuwachs gebremst werden können, was (neben der möglichen Lebensdauer) sehr wichtig ist.
Aber wer kann diese Kernpunkte und Unterschiede bezügl. MSL besser erklären, als Prof. Otto E. Rössler ?

Allen freundliche Grüsse,

N. Tottoli
PermalinkPermalink 2010-04-09 | 14:08
Comment from: P.C. Boux [Visitor]
Die CERN-Pandemie ist ausgebrochen.

Ich zitiere aus dem Focus v. 29.3.2010:

"Ob die Kollisionen sofort gelingen oder ob die Ingenieure dafür mehrere Versuche benötigen, ist ungewiss. „Es könnte Stunden oder auch Tage dauern“, erklärte der deutsche Cern-Generaldirektor Rolf Heuer."

(...) und bleibe dabei, daß allein diese Art der Darlegung auf höchst unsicherer Basis der experimentellen Ausgangslage mir kein Vertrauen abringen kann.

In dem triple/ "Kindergarten" - TV-Interview ist mir aufgefallen, daß der Kollege aus Genua mit Maniküre beschäftigt war, aber die allgemeinen Aussagen nicht unbedingt auf eine Notiz in seiner Hand hinwiesen.

Ich frage mich, weshalb trotz der selbst laienverständlichen Logik, daß natürlich schnelle Teilchen, deren Kollision quasi im Vorbeiflug passiert und alles daraus Entstehende exorbitant schnell mit sich reißt oder ebenso exorbitant von sich schleudert, diese natürliche Episode immer noch mit der künstlichen Episode verglichen wird?

Über diesen banalen Fakt hinaus schon, wird jedes nachfolgende Wissenschaftskaffeekränzchen am CERN unglaubwürdig. Während dessen der Leiter am TOTEM ganz genau weiß, was er tut, entnehme ich nahezu allen Publikationen dieser Nuklearforschungseinrichtung, daß keine (nicht einmal eine unpräzise) Ahnung der Aus- und Einwirkungen "unbekannter" Teilchen besteht.

Jede verständliche Logik auf diesem Planeten (einschliesslich der unseres dubiosen Zusammenlebens) würde kein Urteil auf dem Grund allenfalls vager Annahmen zulassen. Ist es also fortschrittlich, wenn wir neuerdings jede Beweislosigkeit als revolutionär empfinden (sollen), wie das Goldschürfen in Arizona?

Jede halbseiden besetzte Polizeidienststelle in Europa wird beschimpft (zu Recht), wenn sie eine sich ängstigende Frau nach Hause schickt mit der Begründung, daß sie unter Verfolgungswahn leide, da die Tat aber noch nicht geschehen sei, auch niemand ihr helfen könne.

Jeder Allgemeinarzt schließt solange Risiken aus und verabreicht keine Medikamente, bis auch das letzte Risiko weg und der Befund nächstens an der nicht durch weitere Risiken belasteten Wahrheit ist.

Worauf basiert diese "Idiotie" der Ärzte, worauf basiert diese "Idiotie" der Menschenrechtler, der Autobauer, der Klempner und Richter? Das Recht der Wissenschaftler, sich theoretisch über Regeln hinwegzusetzen, in allen Ehren. Ihr Recht allerdings, unbestätigte Theorien unwidersprochen durchzuführen und sich die Erde zum Laboratorium zu machen, nötigt mir inzwischen die Frechheit ab, , diese Szene nach einer Wachstums- und Fortschrittsinfektion größeren Ausmaßes untersuchen zu wollen.
PermalinkPermalink 2010-04-11 | 00:58
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
"Es besagt, dass die angenommenen mini-Schwarzen Löcher nichtlinear wachsen im Inneren der Erde und deshalb statt den von CERN behaupteten Milliarden von Jahren nur wenige Jahre benötigen, um die Erde auf 2cm zu schrumpfen. Das folgt aus der Chaostheorie, in der CERN einmal führend war."


Sehr geehrter Herr Professor Rössler,

das ist ein wenig ungenau: In der von Ihnen genannten Sicherheitsanalyse wird das Wachstumsverhalten ausführlich thematisiert. Wenn Sie (mindestens) einen Fehler in der dortigen Herleitung sehen, steht es Ihnen frei, diesen im Rahmen einer offiziellen Publikation zu benennen. Es ist klar, dass Sie über einen genügenden akademischen Ruf verfügen, dass eine solche Korrektur problemlos sämtliche formalen Hürden überspringt und in einer offiziellen Fachzeitschrift veröffentlicht würde.

Leider wurde ein solcher Einwand bis heute von Ihnen nicht eingereicht.


"wird vom CERN verleugnet, indem es öffentlich das Noch-Existieren von Neutronensternen als das deutlichste Sicherheitsargument anpreist. Dies, obwohl ein CERN-Forscher bereits im Juli 2008 herausgefunden hatte, dass dieses unwiderlegte Resultat sogar experimentell überprüft werden kann – in einem Vor-Experiment am CERN."

Wir wissen alle, dass dies nichts miteinader zu tun hat, weil bis heute ein - wenigstens "schwacher" - Zusammenhang zwischen den involvierten Metriken der Elektrostatik und der Gravitation nicht erarbeitet wurde. Das von Ihnen genannte ausstehende Resultat bezieht sich auf die elektrostatische Superfluidfizität, der angebliche Neutronenstern-Schutz indes auf eine derzeitig gar nicht definierte "gravitative Superfluidizität". Nach derzeitigem theoretischen und experimentelle Kenntnisstand ist zu erwarten, dass Neutronensterne bezüglich der Gravitation extrem influid und keineswegs "superfluid" sind.


"warum sie falsch zitieren"

Nein, da wird nicht falsch zitiert - man muss nur richtiges ("Elektrostatik") mit richtigem ("Gravitation") vergleichen.


"Fragen Sie einfach Giddings und Mangano selbst, sodass diese sich nicht länger vor der Öffentlichkeit verstecken können, warum sie falsch zitieren und das bis heute aufrechterhalten."

Hier unterstütze ich den Aufruf von Professor Rössler ausdrücklich: Wenn ich Fragen hatte, war letzterer stets zeitnah bereit, mir detailliertere Auskünfte zu erteilen. Die geneigte Leserschaft möge also bitte selber nachfragen; dann werden Sie sich selber überzeugen, dass Professor Rössler in dieser Angelegenheit über das Zitieren irrt.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2010-04-12 | 12:51
Comment from: achtphasen [Member] Email
Des Herrn Professor Rösslers Widerlegungseinforderung seines tatsächlich nicht widerlegten ℜ-Theoremes (version2) ist durchaus berechtigt, weil die Herren Giddings und Mangano die postulierte Bedenkenlosigkeit genau des einen potentiell am LHC erzeugten Typus Schwarzer Löcher, der ℜ-Theorem entsprechend ist, in ihren gut 90 Seiten umfassenden Berechnungen, nur unter Auslassung potentiell relevanter Berechnungsparameter mit scheinwissenschaftlicher Akribie auf sicher berechenbar Milliarden Jahre während haben veranschlagen können.

Begründet wurde die Auslassung potentiell relevanter Berechnungsparameter mit keiner Zeile.

Einge der ausgelassenen potentiell relevanten Berechnungsparameter:
  1. potentielle Akkretierbarkeit Dunkler Materie,
  2. potentielle Akkretierbarkeit von Teilchen/Antiteilchen der Vakuum-Fluktuationen,
  3. potentielle Akkretierbarkeit elektro-magnetischer (und anderer) Feld-Energien,
  4. Ungewissheit zur räumlichen Ausdehnung eines Elektrones und potentiell gleichzeitige Akkretierbarkeit ganzer Elektronenhüllen


Es mag sein, dass der eine oder andere obglistete Punkt tatsächlich von keiner Relevanz ist - dies aber müsste durch LSAG begründet und nicht einfach behauptet werden. Jedenfalls sind nicht alle hier gelisteten Auslassungen jedenfalls ohne Relevanz.


Es wurde durch der Herren Dres. Akkretionsfristenberechnungsvorgaukelei als scheinbar sicher berechenbar dargestellt, dass Erdmaterie-Vernichtung durch ℜ-Theorem entsprechende Mikro-Schwarz-Löcher jedenfalls Milliarden Jahre benötigen würde ...
... wenn denn der Teilchenphysiker Credo, die Zerstrahlung entsprechend Stephen Hawking’s Theorem, nicht eintreten sollte.

Diese Behauptungen als Sicherheitsbeweis gegen jegliche Gefährdung durch Schwarz-Loch-Produktion am CERN anzuführen ist eben einer der Skandale der LSAG-2008 Berichtserstattung zuhanden entscheidungsverpflichteter Regierungen, Parlamente und Gerichte und bewusste Irreführung der Oeffentlichkeit.

Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2010-04-12 | 13:43

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