¿¿¿ Sind nahe stellare Schwarze Löcher Quelle der höchstenergetischen Eisenkernstrahlung oder/und verwandeln sich etwa Neutronensterne ziemlich unbemerkt - aber anteilsmässig oft - in Schwarze Löcher ???
¿¿¿ Gibt es einen (bis dato unerkannten) Mechanismus, der einige Neutronensterne lange Zeit vor mikrokleinen SchwarzenLöchern aus der kosmischen Strahlung schützt? (quantenmakroskopische Effekte im Kern von Neutronensternen - Superfluidizität). ???
¿¿¿ Wenn dieser irgendgeartete Schutzmechanismus sich erschöpft hat, könnte - wegen der Nähe des Schwarzschildradius - bei der rasanten Akkretion für gewisse Zeit nur wenig Strahlung freiwerden. ???
¿¿¿ Am Ende der Akkretion des Neutronensternkernes könnte einzig die Eisenkruste zur Akkretion verbleiben - nahe der ‘Pole’ des Schwarzen Loches (im Inneren des ausgehölten Neutronensternes) würden schliesslich die Eisenkerne der Neutronensternkruste auf Höchstgeschwindigkeit (Höchstenergie) beschleunigt. ???
Dies möchten wir gerne geklärt wissen!
Die kosmische Teilchenstrahlung stellt Forscher vor ein neues Rätsel. Messdaten des Pierre Auger Observatory in Argentinien deuten darauf hin, dass die Strahlung umso mehr Eisenkerne enthält, je energiereicher sie ist. Bislang war man davon ausgegangen, dass die Strahlung höchster Energie hauptsächlich aus Protonen besteht. Woher die Eisenkerne kommen, wissen die Forscher nicht.
Die kosmische Strahlung mit der höchsten Energie besteht überwiegend aus Protonen - so dachten die Physiker bislang. Doch nun zeigen Messergebnisse des Pierre Auger Observatory in Argentinien, dass die kosmische Strahlung mit wachsender Energie immer mehr Atomkerne des Elements Eisen enthält. Die Wissenschaftler haben weder eine Erklärung für die Herkunft der Eisenkerne, noch verstehen sie, wie die Teilchen ihre lange Reise durch das Weltall überstehen können.
"Wir haben die Daten zwei Jahre lang ausgewertet und analysiert um sicher zu gehen, dass sie korrekt sind", erklärt James Cronin von der University of Chicago. Der Forscher präsentierte die überraschenden Ergebnisse jetzt auf der Fachtagung "Windows on the Universe" in Frankreich. Das Pierre Auger Observatory ist eine von einem internationalen Konsortium betriebene Anlage aus 1.600 Detektoren und vier Teleskopen zur Vermessung der kosmischen Teilchenstrahlung.
Die jetzt präsentierten Ergebnisse zeigen, dass oberhalb einer Energie von 1018 - das ist eine Milliarde mal eine Milliarde - Elektronenvolt der Anteil von Eisenkernen an der kosmischen Strahlung rasant zunimmt und die Strahlung schließlich dominiert. Die Astronomen vermuten bisher, dass die Teilchen mit der höchsten Energie aus der Umgebung supermassiver Schwarzer Löcher in fernen Galaxien stammen - doch dort gibt es hauptsächlich Wasserstoff und Helium, aber keine Eisen. Zudem sollten Eisenkerne auf ihrer viele Millionen oder gar Milliarden Lichtjahre weiten Reise durchs Weltall durch Zusammenstöße mit Photonen - also den Teilchen der elektromagnetischen Strahlung - in leichtere Kerne zerfallen.
Rätselhaft ist das Ergebnis auch deshalb, weil frühere Messungen des "Fly's Eye"-Observatoriums in den USA bei hohen Energien nur Protonen gefunden hatten. Die aus dem Kosmos in die Erdatmosphäre eindringenden Teilchen stoßen mit Atomen zusammen und lösen so sekundäre Teilchenschauer aus. Aufgrund der höheren Masse und der höheren Ladung treten diese Kollisionen bei den Eisenkernen in größere Höhe und in einem schmaleren Band auf als bei Protonen.
Die Messungen der Höhe durch das Pierre Auger Observatory sind dabei erheblich genauer als beim "Fly's Eye". Die Forscher hoffen nun, dass sich mit weiteren Messungen die Quellen der hochenergetischen Teilchenstrahlung am Himmel lokalisieren lassen.http://www.astronews.com/news/artikel/2009/06/0906-034p.html
Energiereiches Eisen in kosmischer Strahlung
Der besonders energiereiche Anteil der kosmischen Strahlung wird von Eisenkernen dominiert. Dieses überraschende Ergebnis haben Messungen des Pierre-Auger-Observatorium bei Malargüe (Argentinien) ergeben. Bislang hatten die Forscher angenommen, dass diese Strahlung bei der höchsten Energie hauptsächlich aus Protonen besteht. Denn nach den Modellen der Astronomen entsteht sie in den Materiescheiben, die die Schwarzen Löcher in den Zentren der Galaxien umgeben und von denen sich die Schwarzen Löcher ernähren. Diese Scheiben dürften aber vorallem Protonen und zusätzlich etwas Helium enthalten. Woher Eisenkerne die hohe Energie haben sollten, weiss man nicht. Diese Kerne sind ausserdem so fragil, dass sie auf dem Weg zur Erde rasch durch Kollisionen mit Photonen zerstört würden.(*) Den Messungen in Argentinien zufolge steigt der Anteil an Eisenkernen in der kosmischen Strahlung bei Energien über 1018 (eine Trillion) Elektronenvolt steil an, beim Dreifachen dieser Energie dominieren die Eisenkerne sogar.FAZ v. 1.7.09 “Energiereiches Eisen in kosmischer Strahlung”
* Dass Eisenkerne in der höchstenergetischen kosmischen Strahlung vorkommen und dass diese Eisenkerne nicht durch Kollisionen mit Photonen in Hadronen zersetzt worden sind, das ist starkes Indiz dafür, dass diese Eisenkerne nicht aus Schwarzen Löchern in den Zentren weitentfernter Galaxien stammen können.
Naheliegend ist also die Schlussfolgerung, dass diese höchstenergetische Strahlung in astronomischer Nachbarschaft entsteht.
Die AUGER-Forscher stellen fest, dass ab dem Energiewert 3 * 1018 Elektronenvolt die Eisenkerne überwiegen!
Die relative Nähe der zugehörigen Strahlungsquellen muss neu diskutiert werden -
das ist sensationell!
Das von Cern - letzten Sommer erst() - durch die Arbeit von Giddings & Mangano vorgebrachte astronomische Argument der beobachtbar langlebigen Neutronensterne muss also dringlich überprüft werden.
2009-07-02 | achtphasen | 09:41:06 |
| 13 comments
"Sie sehen hier die Energieskala, ist logarithmisch,
und das ist jetzt nicht die Schwerpunktsenergie,
sondern die Laborenergie, also das heisst, die Teilchenstrahlenenergie.
Jetzt sehen Sie natürlich hier
einen phantastischen Wert
von zehn hoch siebzehn Elektronenvolt,
das ist die Energie, die wir haben müssten,
wenn Sie einen Protonenstrahl auf ein unbewegtes Ziel,
also auf unbewegtes Target schicken."