Hier betreffs Berechnungsparameter zum Akkretionsverhalten lhc-induzierter und wider Erwarten nicht hawkingszerstrahlender MicrokleinerSchwarzerLöcher in der Sonne.

Die Autoren Giddings & Mangano schreiben auf Seite 16 Ihrer, zu Cern’s letztinstanzlichem Risikonegationsargument LSAG aufgewerteten und reichlich intransparenten Arbeit Astrophysical implications of hypothetical stable TeV-scale black holes vom 23. September 2008:

As is described in Appendix F, most LHC-produced black holes would be produced with
large velocity as compared to the Earth’s escape velocity, vE = 11 km/s, due to imbalanced
kinematics of the initial-state partons, initial and final state radiation, etc. However, those
that are downward directed will accrete matter and slow down while passing through the
Earth. Appendix F estimates this effect based on closely related calculations for black holes
created by cosmic rays in section 5. For present purposes, we will simply make the most
conservative assumption that some of these black holes do become gravitationally bound to
Earth. Given the escape velocity and that the minimum mass of such a black hole would be
O(TeV), typical kinetic and gravitational potential energies would thus be 􏰀 O(keV). This
means that on the occasions where a black hole and nucleus bind, the black hole’s energy
overcomes the (atomic) binding energy of the nucleus to the surrounding material, and the
combined system continues to fall. Thus the black hole’s motion should initially be dictated
by the net gravitational field of the Earth.

Im Anschluss wird von Spezialisten für Spezialisten losgerechenet welche Akkretionsfristen in Abhängigkeit diverser Extradimensionalitätsmöglichkeiten Gültigkeit haben soll.

Keineswegs ersichtlich ist WARUM diese Berechnungen tatsächlich als so ganz sicher zutreffend dargestellt werden dürfen. Nicht ersichtlich ist WARUM da mit vorgeblich absoluter Gewissheit ‘nur’ Kernbauteile und punktförmig gedachte Elektronen akkretierbar sein sollten?

Die zur Berechnung der Akkretionsfristen MicrokleinerSchwarzerLöcher angelegten Parameter sind genauso hypothetisch wie die Möglichkeit von eingerollten, verzogenen oder nichtverzogenen ExtraDimensionen.

Jedoch sind die Hypothesen zu Anzahl und Art der Extradimensionen nur betreffs Eintretenswahrscheinlichkeit der Erzeugung einiger Millionen MicrokleinerSchwarzerLöcher von Relevanz - der Herren Giddings & Mangano’s Berechnungen zu den Akkretionsfristen dieser MiniaturSchwarzLöcher hingegen müssen ganz unbedingt und jedenfalls fehlerfrei sein, davon ist angesichts der Herren Kompetenz auszugehen. Dass aber ausnahmslos alle relevanten Berechnungsparameter zum Akkretionsverhalten nichthawkingszerstrahlender lhc-generierter MicroSchwarzLöcher in die Berechnungen einbezogen worden sind, das muss bezweifelt werden.

Zumal - entgegen Cerns Behauptungen - lhc-ähnliche Kollisionen seit Entstehung des Sonnensystemes mit allergrösster Wahrscheinlichkeit kein einziges Mal in diesem Sonnensystem stattgefunden haben. Nirgendwo habe ich während des vergangenen Jahres jemals eine seriöse Besprechung zu allfällig differentem (erhöhtem) Akkretionsvermögen lhc-artiger MicroSchwarzLöcher aufgrund derer langsamen Geschwindigkeit gefunden.

Auch liegen seitens Cern, soweit ich weiss, keine Berechnungen vor, wie rasch denn die Sonne von cerninduzierten MicroSchwarzLöchern akkretiert würde. Auf der Sonne herrschen ganz andere Materieverhältnisse als auf der Erde. Die Berechnungen zum Akkretionsverhalten auf der Erde sind sicherlich nicht 1:1 auf die Akkretionsprozesse von Sonnenmaterie und -Energie übertragbar.

Der Grossteil der gewolltermassen am LHC erzeugten MicroSchwarzLöcher wird ausreichende Geschwindigkeit haben, um die Gravitation der Erde zu verlassen - ein grosser Teil dieser erdgravitationüberwindenden MicroSchwarzLöcher wird in die Sonne fallen und, falls die beruhigende Hawkingszerstrahlung NICHT oder nur unendlich verzögert eintreten sollte, SonnenMaterie und erreichbare Energien akkretieren.

Grund zu Panik besteht dennoch nicht, weil

  1. nicht erwiesen ist, dass schwarze Löcher überhaupt erzeugt werden können am LHC
  2. die Wahrscheinlichkeit relativ gross ist, dass Stephen Hawking’s Theorie der Zerstrahlung Schwarzer Löcher tatsächlich auch auf MicroSchwarzLöcher übertragbar sein könnte
  3. und letzlich, mit gewisser Wahrscheinlichkeit, tatsächlich die Akkretionsfristen MicrokleinerSchwarzLöcher sich (auch in der Sonne) in etwa so verhalten werden, wie von den Herren Giddings & Mangano errechnet.

Diesbezüglich von Gewissheiten und ‘worst-case-Berechnungen hin zur sicheren Seite’ zu sprechen ist aber reine Propaganda im Sinne der Experimentatoren. Die ‘freie’ Presse Europas und die Parlamentarier europäischer Demokratien schweigen noch immer grossmehrheitlich zum Skandal, dass allein der Cern als für Cerns Risiken zuständig gilt. Ausschliesslich experimentinteressierte Kreise berechnen die Eintretenswahrscheinlichkeit und den Verlauf allfälliger experimentgewirkter katstrophischer Ereignisse. Das Schicksal unseres Planeten und des Sonnensystemes hängt mithin davon ab, dass CERN sich nicht irrt.

Diese gänzlich undemokratische Verantwortungsdelegation an einen Partikularinteressen unterworfenen Experimentator ist wahrlich beklemmend.

Marc Fasnacht

2009-06-28 | achtphasen | 17:33:21 | Email | 18 comments




 

Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Fasnacht, welche Leserschaft versuchen Sie mit solchen polemischen Argumenten zu erreichen ?

Unterscheiden Sie einmal zwischen den äusseren Sonnenschichten und dem Sonnenkern. In den äusseren Sonnenschichten ist die Dichte deutlich kleiner als diejenige der Erde, in Sonnenkern rund 10mal grösser.

Somit können Sie in erster Näherung die Akkretionsdauer eines solchen LHC-artigen Schwarzen Loches für die Erde nutzen, aber vielleicht; wegen der 10x höheren Dichte im Sonnenkern wird das LHC-artige Loch dort 10x mehr Masse vorfinden, d.h. in 5 Milliarden Jahren in erster Näherung nicht 5 kg, sondern 50 kg der Sonnenmasse akkretieren. Das ist nicht beunruhigend.

Wollen wir noch eine zweite Abschätzung machen: Wie Sie vielleicht wissen können massenreichere Sterne als die Sonne im Inneren einen Weissen Zwerg haben, der zum Vorschein kommt, wenn so ein Stern genügend nahe einen Neutronenstern umläuft und jener Masse von ihm akkretiert und wiedergeboren wird.

Sie haben gewiss Kenntnis über die hohe Lebensdauer von Weissen Zwergen. Also selbst wenn Sie im Sonneninneren weit extremere Umstände annehmen als ich das oben mit der 10fachen Erddichte gemacht habe, liegen Sie immer noch auf der sicheren Seite.

Mir ist bewusst, dass man diese beiden Abschätzungen wesentlich verfeinern kann, aber selbst diese Grob-Version sollte geeignet sein, Ihre Bedenken zu zerstreuen.

Die von Ihnen verwendeten Wortwahlen "Propaganda", "Skandal" und "undemokratische Verantwortungsdelegation" erscheinen mir entsprechend deplatziert und irreführend zu sein.

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-06-29 | 21:03
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo Ralf Kannenberg,

Es sollen am LHC c.a. 12 mikrokleine Schwarze Löcher / Sekunde entstehen.

Die Herren Giddings&Mangano errechnen Akkretionsfristen für die unzähligen MikroSchwarzenLöcher, die, eines pro Sekunde, in die Erde sinken werden und dort (entsprechend der Berechnungsparameter???) Erdmaterie akkretieren werden.

Es wird errechnet, dass diese mikrokleinen Schwarzen Löcher in Milliarden von Jahren je einige Kilogramm an Masse durch Erdmaterieakkretion zulegen werden.

Wie Sie wissen, bin ich keineswegs zu 100% davon überzeugt, dass in diesen hochoffiziellen Berechnungen der Akkretionsfristen alle relevanten Parameter einbezogen worden sind.

Nicht weil ich den Herren Giddings&Mangano absichtliche Auslassung unterstellen wollte, sondern weil, betreffs subatomarer Akkretionsbegebenheiten für lhc-ähnliche MicroSchwarzLöcher, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schlicht noch nicht alle BerechnungsParameter bekannt sind.

Da besteht ganz eindeutig Forschungsbedarf BEVOR die Experimente gestartet werden!

Insbesonders steht an zu beweisen, dass lhc-typisch langsame MiniSchwarzLöcher ausser punktartig gedachten Elektronen und Atomkernbauteilen im subatomarem Bereich mit absoluter Gewissheit nichts Akkretierbares auffinden werden!
http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?p=36117#36117


Die verbleibenden ca. 11 MicroSchwarzLöcher die am LHC pro Sekunde intendiertermassen anfallen werden, sollen ausreichende Geschwindigkeit und Ausrichtung haben um die Erdgravitation zu verlassen.

Wieviele dieser verbleibenden 11 MicroSchwarzLöcher/Sekunde werden in die Sonne fallen?

Ich bin schockiert, dass dazu seitens Cern offenbar keinerlei öffentlich einsehbare Berechnung erstellt worden ist!!

Als wie sicher gesichertes Wissen darf denn davon ausgegangen werden, dass lhc-typisch langsame MiniSchwarzLöcher weder in der Erde noch in der Sonne akkretierbare Elektronenpotentiale finden sollten, seien diese nun torusförmig oder sphärisch, keine bisanhin unerkannten Vakuumeigenschaften, keine Quantenfelder und auch keinerlei solarplasmatische Spezialeigenschaften? Diese Liste der Unwägbarkeiten lässt sich fortsetzen.
http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?p=36117#36117

Und um es nocheinmal zu betonen: Seit Entstehung dieses Sonnensystemes ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit noch kein einziges lhc-vergleichbar langsames MicroSchwarzLoch entstanden - Kein Einziges !!!

Glauben Sie, Herr Kannenberg, wirklich ernsthaft daran, dass in des Cerns durchaus erst letzten Sommer nachgeschobenen Sicherheitsbericht(en) zum Akkretionsverhalten nichthawkingszerstrahlender MikroSchwarzLöcher alle Ungewissheiten zum Akkretionsverhalten in Erdmaterie in die Berechnungen einbezogen worden sind ???

Ich glaube das nicht. Ich halte den Einbezug aller Berechnungsparameter für schlicht unmöglich - eben, weil es bis anhin kein Erfahrungswerte, keine Beobachtungen, zu Akkretierbarkeiten subatomarer Begebenheiten gibt!

Glauben Sie, Herr Kannenberg, allen Ernstes, dass sich die Berechnungen Cern's zu extradimensionalitätsdifferenten Akkretionsfristen in der Erde 1:1 auf Akkretionsfristen in SonnenMaterie und deren plasmatische Eigenschaften übertragen lässt?

Auch dies kann das keineswegs glauben! - ich vermisse, nebst manch anderem, in Cern's Sicherheitsberichten eine Differenzierung der potentiellen Akkretionsverhalten lhc-generierter mikrokleiner SchwarzerLöcher in Sonne und Erde.

Zudem ist es mir unverständlich, wie denn sich eine Gruppierung interessierter Menschen das Recht herausnehmen kann potentiell äusserst destruktive, jedenfalls unwägbare Auswirkungen nicht 'nur' auf die Erde sondern das gesamte Sonnensystem zu entfalten!

freundliche Grüsse, Marc Fasnacht

p.s.: Ich erlaube mir hier weiter zu zitieren:

Wer echte ‘worst case’-Berechnungen leisten wollte, müsste in Konsequenz nachdrücklich darauf bestehen, dass vorerst mit nicht mehr als allerhöchstens einem beobachtbaren MicroSchwarzLoch experimentiert wird - oder aber, dass die Forschungsmittel so neu zu verteilen sind, dass durch reine Beobachtung der Natur gesichertes Wissen zum Akkretionsverhalten mikrokleiner SchwarzerLöcher erarbeitet werden kann, dies bevor am Cern Dutzende von MikroSchwarzLöchern pro Sekunde generiert werden!

Offenbar ist, dass sowohl die Arbeiten der Herren Bleicher, Stöcker, Koch als auch diejenigen von Giddings und Mangano erst letzten Sommer nachgeschoben worden sind. Beide Autorschaften müssen ganz eindeutig als dem Cern verbunden und somit als nicht ausreichend unbefangen erkannt werden.

Zuvor wurde unisono absolute Bedenkenlosigkeit aufgrund der Hawkingsstrahlung proklamiert. Allein diese Nachbesserung unter Druck einer Kampagne gibt doch zu Bedenken wahrlich ausreichend Anlass!

Eine Denkpause zumindest über den energetisch äusserst kostspieligen Winter stände dem Cern sehr gut an!

So wichtig kann doch nicht sein, dass ‘unser’ europäischer Cern seine Grundlagenforschungsergebnisse (HiggBoson), - koste es an Energie was es auch kosten mag -, ganz unbedingt vor dem ‘fremd’ amerikanischen Tevatron anertrümmern müsse. Zudem könnte ein Moratorium dazu beitragen die Risikodiskussion endlich transparent und unter Einbezug auch kritischerer Wissenschafler zu führen. Dies wäre jedenfalls ein Gewinn, nicht 'nur' für die freie Wissenschaft in toto, sondern auch gesamtgesellschaftlich.

Auch erkenne ich - notabene ganz ohne mich auch nur ansatzweise ‘gut in Stringtheorien oder ART auszukennen’ - aus der Nachbesserung durch Ausslassung zum Fall D5 (der Fall 'nur' einer raumartigen Extradimension), dass da ein Widerspruch zu denjenigen Stringtheorien besteht, die genau diesen Fall berechnen. (Randall/Sundrum)

Wie denn kann in Sicherheitsberichten genau derjenige Fall mit der erschreckendsten Akkretionsfrist (27 Jahre für die Vernichtung der Erde) nebenbei als ‘ruled out’ bezeichnet werden - ohne auch nur zu erklären, WARUM dann das faszinierende kosmologische Modell RandallSundrum dennoch weiterhin als nichtwiderlegt gelten soll?

http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?p=36117#36117

nochmals: Ihnen Herr Kannenberg, trotz aller gegenseitigen und durchaus äusserst bedauerlichen Anwürfe in der kleinen Welt der Foren, beste und ehrlich freundliche Grüsse! Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 07:45
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Fasnacht,

besten Dank für Ihre Antwort. - Nun, ich habe keine Kenntnis davon, dass die Herren Giddings und Mangano davon ausgehen, dass eines LHC-artiges Schwarzes Loch pro Sekunde in der Erde verbleibt; nehmen wir aber der Einfachheit an, dass dem so sei. Also fliegen 11 LHC-artige Schwarze Löcher davon. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Sonne treffen ? Die Sonne nimmt einen Durchmesser von einem halben Quadrat-Grad am Himmel ein; sie können also ausrechnen, der wievielte Teil dies an der Himmelssphäre ist. Schon anschaulich sehen Sie, dass dies viel weniger als ein Elftel der Himmelssphäre ist, so dass also weit weniger als eines pro Sekunde die Sonne treffen wird. Somit können Sie meine vorher verwendete Abschätzung, die von gleicher "Trefferrate" in der Erde und in der Sonne ausgeht, übernehmen; sie liegen meines Erachtens nach wie vor auf der sicheren Seite.

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 09:48
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo Herr Kannenberg,
das meinen Sie doch nicht im Ernst???
die Geschwindigkeit der eben lhc-typisch langsamen Kollisionsprodukte bewirkt zweifelsohne, dass der allergrösste Teil der nicht in der Erde verbleibenden und so harmlos erscheinenden MikroLöcher durch die Gravitation der Sonne in die Sonne gezogen wird - nach einer Reise durch das gesamte Sonnensystem wird der grösste Teil des cern'schen Fall-outs in der Sonne ankommen.
Ihnen, als astronomisch interessiertem Mensch, ist dies sicherlich bewusst.
gute Grüsse!
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 09:55
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Fasnacht,

das würde mich ausserordentlich überraschen. Auch die Planeten sind in den letzten 4.5 Milliarden Jahren nicht in die Sonne gefallen und die Mehrheit der Planetoiden und Kometen auch nicht. Die LHC-artigen Schwarzen Löcher werden also, wenn ihre Geschwindigkeit gross genug ist, unser Sonnensystem verlassen oder andernfalls - zusammen mit ihren natürlich an der Erdatmosphäre erzeugten "Kollegen" - auf irgendwelchen Keplerbahnen unsere Sonne umlaufen. Zwischendurch (aber gewiss nicht eines pro Sekunde, sondern viel weniger) wird auch mal eines auf einen Planeten abstürzen.

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 10:42
Comment from: achtphasen [Member] Email
Das wird wohl nicht Ihr Ernst sein, sehr geehrter Herr Kannenberg - Sie können gerne nachbessern, wenn Sie das so doch nicht stehen lassen wollen. Bis morgen werde ich nicht weiterdiskutieren, die Zeit fehlt. Aber falls Sie Ihre letzte Zuschrift ändern wollen, dann steht Ihnen das frei.


wünsche einen schönen Tag, Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 13:39
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Ein geometrisch zu berücksichtigendes Maß

als einer der bestimmenden Faktoren des Eintreffens eines vom LHCs erzeugten MBH auf der Sonne wurde oben bereits genannt, nämlich der Anteil des Flächenwinkels der scheinbaren Sonne, ca. 1/5 Quadratgrad, am Flächenvollwinkel (Vollkugel). Bei ca. 40000 Quadratgraden der Vollkugel ergibt sich bei als zufällig unterstellter Ausbreitungsrichtung mithin eine Wahrscheinlichkeit von ca. 1:200000 des Auftreffens auf der Sonne. Nun, diese Wahrscheinlichkeit erhöht sich auf Grund des Umstandes, dass infolge der Sonnenschwerkraft dieser Wirkungsquerschnitt erhöht wird. Infolge der vielhundertfachen Geschwindigkeit (gemessen an der Fluchtgeschwindigkeit der Erde) und der vielfachen Dichte (gemessen an der Erddichte) des Sonnenkernes akkreiert das MBH nicht um das 10-fache schneller als im Erdkörper, sondern  w e s e n t l i c h  schneller.
(Abschätzungen in den Fachpapieren sind mir derzeit ad hoc nicht geläufig.)

Nicht nur aus Vollständigkeitsgründen wäre der Fall rechnerisch einmal ausführlich zu modellieren.

Eine auf Achtphasen zur Verfügung gestellte Tabelle - auf Basis der Formeln von G&M - kann ergänzt werden.

R.U.
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 15:57
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Fasnacht,

nennen Sie mir einen Grund, warum die LHC-artigen Schwarzen Löcher einfach so in die Sonne fallen sollten.

Vielleicht wissen Sie, wie schwer es ist, eine Raumsonde zur Sonne zu bringen. Auch wenn es Ihnen absurd vorkommen mag - es ist billiger, die erst zum Jupiter zu schicken, obgleich der 5x weiter von der Sonne weg ist als die Erde, dort ein Swing By-Manöver durchzuführen und dann auf der gewünschten Bahn zur Sonne weiterfliegen zu lassen.

Ich weiss schon - man würde denken, man bringt die einfach in Erdumlaufbahn und lässt die dann einfach so auf die Sonne "fallen". Aber um das zu ermöglichen muss die Raumsonde massiv abgebremst werden und das geht preisgünstiger per Swing-By am Jupiter. Sonst verbleibt die nämlich auf der Erdumlaufbahn !


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 16:05
Comment from: EM [Visitor]
Doch, das ist sein voller Ernst, den sie nur deshalb so verspotten können, weil sie selbst nach über einem Jahr der Diskussion nichts, aber auch überhaupt gar nichts dazu gelernt haben. Statt sich endlich mal hinzusetzen und zu lernen basteln sie aus allem, was sie nicht verstehen, Verschwörungstheorien (GM seien "intransparent") und ähnliches. Ihr ganzes Agieren der letzten Monate ist einfach nur unverschämt und ein Schlag ins Gesicht aller, die versucht haben, ihnen im Laufe des letzten Jahres mit viel Mühe etwas Physik nahezubringen.
PermalinkPermalink 2009-06-30 | 16:47
Comment from: achtphasen [Member] Email
Sehr geehrter Herr Kannenberg, dass es günstiger ist, eine Sonnensonde zuerst zum Jupiter zu befördern und sie erst dort, unter Nutzung des Jupiters Gravitation hin zur Sonne umzurichten, das wusste ich nicht; doch erscheint mir dies sehr plausibel. Ich danke für diese interessante Information.

Am LHC sollen in den 4 Kollisionskammern 600'000 Kollisionen / Sekunde stattfinden - der grösste Teil des anfallenden Fall-Outs wird knapp ausreichende Geschwindigkeit haben die Erdgravitation zu überwinden. Aus diesen 4 * 600'000 Kollisionen pro Sekunde werden, so die diesbetreffenden Annanhmen der am LHC mit auf dem Prüfstand stehenden Stringtheorien sich als zutreffend erweisen werden, in etwa 12 MikroSchwarzLöcher entstehen.
pro Tag also etwa 86'400 MikroSchwarzLöcher.

Pro Jahr etwa 31'500'000 MikroSchwarzLöcher.

Ueberschlagsmässig gerechnet verbleibt ein zehntel davon in der Erde. 3'000'000 MikroSchwarzLöcher akkretieren nun, falls die Berechnungen von Giddings&Mangano tatsächlich alle relevanten Berechnungsparameter eingeschlossen haben sollten inner 5 Milliarden Jahren je ein paar Kilogramm Erdmaterie. Dies gilt als vernachlässigbar, weil der Sonne ja zugerechnet wird, als roter Riese sich die Erde binnen ca. 3 Milliarden Jahren einzuverleiben. Auch hier kann nicht von Gewissheit sondern einer grossen Plausibilität dieser Zukunftsprognose geredet werden. Zudem - ich bedauere mich so oft widerholen zu müssen - IST nicht wirklich gewiss, wie denn das Akkretionsverhalten von MikroSchwarzLöchern in der Erde sich ereignen wird.

Als relativ sicher gilt, dass gut 27'000'000 MikroSchwarzLöcher pro Jahr die Erdgravitation überwinden werden, so diese sich am LHC überhaupt erzeugen lassen werden. Falls die Hawkingszerstrahlung (aus Beobachtung makroskopisch galaktischer Phänomene unter Einbezug von quantentheoretischen Berechnungen auf mikroskopischkleine SchwarzeLöcher übertragene Berechnung von Stephen Hawking, die das Zerstrahlen von MikroSchwarzLöchern innert FemtoSekunden postuliert) sich nun als zutreffend erweisen sollte, dann besteht tatsächlich nicht viel Grund sich um die paar Millionen MikrokleinerSchwarzerLöcher am Cern zu besorgen. Die ganze Diskussion seit einem Jahr dreht sich jedoch darum, dass diese Hawkingszerstrahlung nicht oder unendlich verzögert eintreten könnte.

Wenn nun 27 Millionen nicht- oder unendlich verzöfgert zerstrahlender MikroSchwarzLöcher pro Jahr vom CERN aus in das Sonnensystem geschleudert werden, dann sind wissenschaftliche und peer-review-fähige Analysen deren Trajektorien im Sonnensystem und deren Akkretionsraten in unserem Zentralgestirn ganz unabdingbar, wenn der Makel des einfach-mal-drauflos-Experimentierens nicht an der höchstdotierten europäisch-naturwissenschaftlichen Gemeinschaft festgemacht werden soll!

Ich kann nur schwer glauben, dass diese doch ansehnliche Summe von gut 27'000'000 MikroSchwarzLöchern sich tatsächlich in Orbitalsphären um Gestirne einpendeln wird - die Flugbahnen dieser Unzahl an MikroSingularitäten werden chaotisch in alle Richtungen von der Erde wegspritzen und - da bin ich mir rein intuitiv sicher - der grösste Teil der im Sonnensystem verbleibenden MikrokleinenSchwarzenLöcher wird in die grösste Quelle gravitativer Wirkung fallen: die Sonne.

Ihre Uebreschlagsrechnung zum Akkretionsverhalten nichtzerstrahlender MikroSchwarzLöcher in der Sonne in Ehren, ich glaube nicht, dass man schlicht die Dichten der Materialien verglichen darf.

Auf der Sonne herrschen ganz andere materielle und energetische Verhältnisse als auf der Erde.

freundliche Grüsse, Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-07-01 | 08:31
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

ich sehe keinen Grund für eine "wesentlich" schnellere Akkretion im Sonnenkern; dort ist nach wie vor alles atomar aufgebaut und die Dichte nur rund 10x grösser als in der Erde (Masse Sonnenkern rund 1/2 Sonnenmasse, Durchmesser Sonnenkern rund 1/4 Sonnendurchmesser, also Volumen Sonnenkern rund 1/64 Sonnenvolumen => Dichte Sonnenkern rund (1/2)/(1/64) = 32x mittlere Sonnendichte, also rund 10x Erddichte). Insbesondere sehe ich nicht, welche Rolle die Sonnenfluchtgeschwindigkeit spielen soll, da wir ja angenommen hatten, dass alle, die die Sonne treffen, dort verbleiben - was in der Realität natürlich in keiner Weise der Fall sein wird - die Zahl derer, die da pro Sekunde "landet", ist also sehr viel kleiner als 1 pro Sekunde !


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-01 | 12:00
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Miteinander reagierende Querschnitte -
bestrichene Raumvolumina bestimmen
Wechselwirkungswahrscheinlichkeiten

Je größer die Bewegung (durch innere
kinetische Energie, also durch hohe
Temperatur) der einzelnen Teilchen
ist, desto mehr überstreichen sie
Raumvolumina, d.h. die Wechselwirkungswahrscheinlichkeit
mit der Schwarzschildoberfläche eines MBH müsste
in einem der bestimmenden Faktoren
ziemlich genau proportional der
Teilchengeschwindigkeit sein
(relativistische Effekte noch zu berücksichtigen).


Zur Zeit bin ich der Meinung, dass
G&M die Temperaturbedingungen selbstverständlich in
ihrem Formelwerk berücksichtigt
haben. - Bislang hat es leider von
den Blogg-Experten niemand geschafft,
einen zusätzlich errechneten
Wert zu den Akkretionszeiten mitzuteilen. Vielleicht könnet man
zunächst im Fall der Sonne weiter kalkulieren. - Ein einziges
Zwischenresultat (Zahlenwert)
gab es von einem ausgewiesenen
Experten; dieser Zahlenwert ist
in der Arbeitstabelle der
Akkretionszeiten mitgeteilt
(Fall D=6).


Nach Expertenmeinung können Milliarden
von MBH im LHC im Laufe von 10
Betriebsjahren erzeugt werden;
bei einem relativen Auffangsquerschnitt
von 1:200000 der Sonne und einer hier einmal angenommenen Zahl von einer Milliarde erzeugten MBH ergibt sich
rein rechnerisch ein Wert von
5000 MBH, die die Sonne erreichten.
Damit erscheint die Wahrscheinlichkeit
extrem hoch, dass zumindestens
ein MBH zur Sonne gelangt. Eine
genauere Abschätzung wäre mehr als wünschenswert.


R.U.


PermalinkPermalink 2009-07-02 | 10:47
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

ich wüsste nicht, warum einer der ehrenamtlichen "Blogg-Experten" dies zu leisten hätte. Bitte beauftragen Sie dafür einen (vermutlich kostenpflichtigen) Spezialisten Ihres Vertrauens, der das für Sie zusammenträgt.

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-02 | 10:55
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

ich möchte noch folgenden Gedanken einwerfen, muss aber dabei einräumen, dass dieser Gedanke von einem Fachmann überprüft werden muss: Wenn Sie ein ideales Gas erhitzen, so dehnt es sich aus. Somit verringert sich also die Dichte, d.h. die Masse, die ein Schwarzes Loch pro Volumeneinheit akkretieren kann, würde gemäss dieser Überlegung bei Temperatur-zu-nahme abnehmen.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-02 | 11:17
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Geschwindigkeitsverteilung der im LHC erzeugten MBH ff




Dass diese Geschwindigkeitsverteilung
errechenbar ist, zeigt eine bereits
mitgeteilte mögliche Zahl für die auf
der Erde verbleibenden MBH.


Damit ein MBH zur Sonne fällt
und die Sonnenoberfläche mit der
Fluchtgeschwindigkeit des Sonnenkörpers
erreicht, muß eines von den Milliarden
LHC-erzeugten MBH mit ca. 41 km/sec
Geschwindigkeit, entgegengesetzt zum Geschwindigkeitsvektor der Erde
auf ihrer Sonnenumlaufbahn, ausgestattet
sein - dieses besondere MBH hat
dann die Eigenschaft, bei einer
einzigen Teilchenaufnahme in der Sonne
weiter ausreichend abgebremst werden zu können und in ihr letztendlich zu verbleiben (Es stehen möglicherweise
bis zu 5000 MBH-Einzelfälle an,
wie ich überschlägig oben abzuschätzen
wagte.)


Durch die hohe Eintreffgeschwindigkeit
(ca. 600 km/sec) erhöht sich grundsätzlich das Akkretionstempo -
gegenüber dem entsprechenden Fall
auf der Erde.
Die Menge der akkretierten Masse ist zunächst nur der MBH-Weglänge und der Mediendichte, nach einfacher Überlegung, proportional,
wird aber - gut denkbarerweise - durch die Temperatur des Mediums
nochmals ganz erheblich erhöht
(Grund: Erhöhung der bestrichenen
Volumina und damit der wechselwirkenden Querschnitte).



Dass bislang im Zuge einer Bloggdiskussion
kein weiterer Zahlenwert zu den
Akkretionszeiten mitgeteilt wurde,
deute ich als Leseschwierigkeit
des G&M-Fachpapieres - die
Präsentation der mathematischen
Formeln bei G&M ist teilweise nur nach
weiterer intensiver Recherche
zum angegebenen Formalapparat konkret rechnerisch umsetzbar. (Ist dies übliches Merkmal wissenschaftlicher Papiere? - man verzeihe mir diese Laienfrage, wenn ich damit zugleich
nach der üblicherweise hochgelobten,
steten Überprüfbarkeit von wissenschaftlichen Aussagen hinweise.
Da sich in einem Web-Blogg Experten der Mathematik und der Physik mit G&M auseinandersetzen,
die z.B. erst nach Tagen die genaue Bedeutung der Größe "D" / Dimensionszahl bei G&M erkennen, mag die
Frage nach der Darstellungsqualität
der Facharbeit von G&M berechtigt
sein. Welchen verabschiedeten Qualitätsrichtlinien,z.B. DIN/ISO, unterliegen physikalische Facharbeiten in der Teilchenphysik?)


Bislang ist
mir auch keine rechnerische Rekonstruktion
der von G&M mitgeteilten drei
Akkretionszeiten - bedingt durch
ein primordiales Loch - an den
Himmelskörpern Erde, Weisser Zwergstern
(hier z.B. 1,8 Milliarden Jahre)
und Neutronenstern bekannt geworden.


Für den Nichtphysiker ist es leider
einigermaßen unverständlich, dass
nach einem Jahr niemand bekannt ist,
der sagt, wenigstens die Kalkulation
ist konkret in den Einzelangaben bei G&M nachvollzogen worden - noch
weniger die zugrundeliegende
Theorie und das daraus abgeleitete
Rechenmodell (s. T.ORD et al., sh.
8Phasen-Blogg bitte auch).
Wer sagt, er hätte alles detailliert
nachgerechnet ?


Bei der enormen Bedeutung des G&M-Fachpapieres
löst die fehlende Antwort auf die o.
gestellte Frage Bedrückung aus -
möglicherweise liegt es auch nur daran,
dass ich nur einen wirklich kleinen
Ausschnitt der Diskussion kenne.


Auf diesbzgl. Angaben bin ich schon
sehr gespannt.


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-02 | 12:00
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Antwort zum Einwurf der Dichte eines
Gases bei der MBH-Akkretion:


Einwurf:

"Somit verringert sich also die Dichte, d.h. die Masse, die ein Schwarzes Loch pro Volumeneinheit akkretieren kann, würde gemäss dieser Überlegung bei Temperatur-zu-nahme abnehmen."


Antwort:

Entscheidend als ein Bestimmungsfaktor ist die gegebene, festgestellte, vorhandene Dichte des Mediums, gleich, wie diese Dichte zustande, auch bei höchster Temperatur, zustande kommt. Diese ist eben, wie die Dichte, im Sonnenkern erheblich höher als im Erdkern - daher zu berücksichtigen.


(Ich suche die Nummer der Formel
bei G&M, die die Temperatur des
akkretierbaren Mediums
mitberücksichtigt.)


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-02 | 12:11
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

die Sicherheitsanalyse von Giddings und Mangano wurde einen Peer Review unterzogen; Sie können also dieses Peer-Review durchlesen. Vermutlich werden Sie einwänden, dass Sie dieses als Laie ebenfalls nicht verstehen. Es ist aber nicht Aufgabe der Fachwelt, laienverständliche Publikationen zu verfassen, sondern es ist Aufgabe der Fachwelt, wissenschaftlich korekte Publikationen zu verfassen. Wozu diese laiengerechten Erklärungen führen können sehen Sie ja selber hier auf achtphasen, wo eine anschauliche Erklärung in der Wortwahl "Mini-Urknall" zu völlig absurden Missverständnisse geführt hat, die trotz mehrfacher Erklärung nach wie vor kritikerseitig thematisiert werden.

Um diesem Dilemma zu entgehen ist es also nötig, dass der Laie sich das benötigte Fachwissen selber aneignet oder, wenn ihm das zu zeitaufwändig erscheint, einen Spezialisten seines Vertrauen beizieht; dass das ein paar hundert Euro kosten mag kann doch jederzeit mit der Sicherheit der Erde gerechtfertigt werden. Immer nur jammern, dass Sie niemanden finden, der Ihnen das kostenlos vorrechnet, wird keine Lösung erbringen.

Des weiteren erlaube ich mir auch die Frage, ob Sie denn schon die Autoren der Sicherheitsanalyse mit Ihren Fragen angeschrieben haben; dies wäre vermutlich der einfachste Weg, eine kompetente Antwort zu erhalten.


Vielen Dank, dass Sie erneut auf meinen Fehler des zugrundegelegten Raumes hinweisen; ich vermute, dass man mir das noch mindestens hundertmal vorhalten wird; wenn Sie das schon tun, so bitte ich Sie aber, ebenfalls darauf hinzuweisen, dass ich es war, der sich durch die Referenzen gequält hat und den Irrtum selber aufgeklärt hat, sonst entsteht ein etwas gar einseitiges Bild dieses "Vorfalls", der übrigens nur darauf beruhte, dass ich eine andere - wohlbemerkt gleichberechtigte - Konvention zugrunde gelegt hatte.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-03 | 10:32
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Qualitätsmerkmale von Facharbeiten - ein Gedanke


Mich wundert schon, dass Grundliegendes
in einer Facharbeit nicht sofort identifizierbar ist - dies mag bei
unvoreingenommener Sicht auch an der
Facharbeit liegen.


Ein Qualitätsmerkmal einer Facharbeit wäre denkbarerweise z.B., mathematische
Größen, die benutzt werden, ab einer bestimmten Bedeutungstiefe bzw. Spezialisation n u r zusammen
mit ihrer Definition in den Fachtext aufzunehmen. -


Bestehen für Facharbeiten in der Teilchenphysik Normierungsregelungen
und wo kann man sie nachlesen ?


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-03 | 16:42
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