Folgende Facharbeiten wurden berücksichtigt:
Vorbemerkungen:
1.) Die Erstversionen der Arbeiten [1] und [2] wurden bei der vorliegenden Tabellenaufstellung (Entwurf) berücksichtigt.
Der Autor dieses Tabellenentwurfes kann mit Stand v. 23.05.09 keine Unterschiede zu den Nachfolgeversionen
der o.g. Arbeiten ausfindig machen, die Änderungen in den Tabellendarstellungen zur Folge haben müssten.
2.) Im Ausprägungsfall von nur w e n i g e n Extradimensionen wurden einige bedenklich kurze Akkretionszeiten für die Erde errechnet - was die Suche nach dem ‘Astronomischen Argument’ zur Folge hatte (Existenz alter Weisser Zwergsterne ff).
3.) Die Darstellung der Ergebnisse in den Arbeiten [1] und [2] lassen eine übersichtliche Präsentation der Akkretionszeiten
vermissen.
Hier soll der Versuch begonnen werden, diesen für Laien offenkundigen Mangel zu beseitigen.
4.) Das von Dr. Plaga beschriebene Szenario bedarf noch weiterer Berücksichtigung und führt später ggf. noch zu zusätzlichen Tabelleneinträgen.
5.) Die so genannte worst-case-Betrachtung geht nicht angemessen auf grundsätzliche Irrtumsmöglichkeiten
bei der Theorieauswahl, bei der Modellentwicklung und bei der Kalkulation des Einzelfalles ein.
Daher ist im Sinne einer unbedingt zu ergänzenden Risikobetrachtung der wahrscheinlichkeitstheoretische
Ansatz nach Bayes zu empfehlen, wie er in Risikogutachten oft üblich ist. Risiko ist von Natur her Wahrscheinlichkeit.
Angesichts der Bedeutung des Gutachtens von G&M kann auf eine Ergänzung n i c h t verzichtet werden.
6.) Gewünscht ist auch eine Ergänzung dieses Tabellendokumentes, so dass eine aktualisierte und aussagekräftigere,
fortgeschriebene Tabelle im Sinne besserer Transparenz nachgereicht werden kann.
Anmerkung 1:
Eine angemessene, stellarstatische Untersuchung der oben tabellarisch ausgewiesenen Typen von Himmelskörpern
- unter Berücksichtigung von Beobachtungsauswahleffekten - ist in den o.g. Facharbeiten [1,2] nicht erkennbar.
Vorschlag: Nach Verfeinerung und Ergänzung der oben dargestellten Daten sollten mittels stellarstatistische Untersuchungen hierzu weitergehende quantitative Aussagen angestrebt werden.
Das Faktum der unbeobachteten “Dunklen” bzw. nicht beobachteten Materie, die die gewohnte Materie um das Mehrfache übertrifft, sollte zu ganz besonderer Vorsicht Veranlassung geben.
Anmerkung 2:
Erst seit ca. drei Jahren weiss man, dass die über Jahrzehnte als d i f f u s verstandene Röntgenstrahlung der Milchstraße
tatsächlich aus vielen d i s k r e t e n Röntgenquellen herrührt - dazu werden i.A. eng benachbarte (kataklysmische) Sterne beschrieben.
Weil tatsächlich nur ein winziger Bruchteil dieser Röntgenquellen erfasst und untersucht wurde, besteht grundsätzlich
auch eine Möglichkeit, dass in einigen Fällen noch andere Entstehungsursachen als nur Kataklysmus existieren können.
Anmerkung 3 (zur Arbeit [2]):
Dr. Stöcker geht in seiner deutschen Patentschrift zum Relikt-Konverter ("Hawking-Reaktor", erweiterter LHC)
von bis zu 1 Mikrometer großer Ausdehnung bei den Extradimensionen (Large Extradimensionen / LXD, sh. Patentabschnitts-Nr. 018) aus.
Vor einiger Zeit galt als nachgewiesen, dass mit 95 % Wahrscheinlichkeit Extradimensionen (LXD) kleiner als 44 Mikrom. sind.
Anmerkung 4 - zu einem Autor aus der Chaostheorie (Dr. Rössler):
Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der sog. Chaostheorie (nicht-lineare Dynamiken) und spezieller
Attraktoren aus der Chaostheorie wurden sehr kurze Akkretionszeiten diskutiert.
In der Strömungslehre gibt es noch keine abgeschlossene mathematische Lösung; dort sind
auch Blow-Up-Solutions denkbar.
Weiter zu diskutierende Aspekte: Superfluidität von Neutronensternkernen
Quantenmakroskopisches Verhalten der Zentren der Neutronensternkerne
Anmerkung 5 - Kritiken:
1.) Die sonst in der Wissenschaft üblichen Angaben zu Vertrauensintervallen konnten in der G&M-Arbeit [1] nicht vorgefunden werden.
Auch gerade, wenn ein worst-case-Szenario beschrieben wird, wären Angaben zu Vertrauensintervallen angezeigt.
(Auch die Verlässlichkeitsbeschreibung von Maximal- bzw. Minimalwerten kann davon nicht ausgenommen werden.)
In der obigen Tabelle wurden daher beispielhaft Spalten für die Angaben zu 2-Sigma-Vertrauensbereichen vorgesehen.
2.) Die Abhängigkeiten zwischen der neuen 1-TeV-Skala (Neue Physik) und den Akkretionszeiten bzw. zu den möglichen
Ausdehnungen der LXD konnte lediglich als n i c h t umfassend (mit Ausnahme D=7, auch nur eingeschränkt) vorgefunden werden.
3.) Andere denkbare Modelle der Stringtheorien (als ADD, z.B. Vilkoviski ff ff) wären hinsichtlich der Rechenwerte von Akkretionszeiten zu überprüfen.
4.) Ab wann ein umweltbedrohliches Szenario (Eddington-Grenze) durch Strahlungs- oder durch Hitzeentwicklung eintritt,
findet sich in einer Facharbeit von Dr. Plaga diskutiert (dort: Bereits in Sekundenbruchteilen nach Black-Hole-Entstehung).
G&M schreiben lediglich einmal von einer max. 1-Mikrowatt-Strahlung der Relikts, jedoch ohne das Ausbreitungsverhalten angemessen zu diskutieren.
Hochradioaktive Teilchen würden eine Sonderumweltverträglichkeitsprüfung (SUVP) nahe legen (Ausbreitungsverhalten).
5.) Wenn auf die Phase 1 in [1] bei der Betrachtung zur Akkretion in Neutronensternen als “vernachlässigbar”
eingegangen wird - dort unter richtiger Anwendung der worst-case-Bedingung - , so ist im Umkehrschluß bei der Existenzbehauptung
alter, beobachteter Neutronensterne - ebenso unter Anwendung der worst-case-Bedingung - die Phase 1 genau nicht mehr “vernachlässigbar".
Dies ist nur eine logische Folgerung, die zwar in der Praxis der Risikoermittlung vermutlich nur geringe Änderungen
bei einer Risikowertbemessung auslösen wird, stellt aber ggf. eine Beschreibung eines logischen Fehlers dar (anbetracht d. worst-case-Anspruches).
6.) Stellarstatistische Untersuchungen werden im Detail nicht ausgeführt (Wenige ausreichend alte Sternexemplare reichen den Autoren von [1,2] aus.)
Die stellarstatistische Analyse könnte durchaus Rückschlüsse auf unbeobachtetes Verschwinden stellarer Körper und unbekannte
Akkretionszeiten ermöglichen (sh. grundsätzlich auch bei Nick BOSTROM, Berücksichtigung Beobachtungsauswahleffekte).
Die in der obigen Tabelle benannten Himmelskörper folgen der Auswahl in der Grafik auf Seite 11 der Arbeit [2], Vers. 2.
7.) Keine Diskussion zum Thema ‘Missing Stars’.
8.) Keine Diskussion zum Thema ungeklärte astronomische Beobachtungen.
Anmerkung 6:
Der Unterschied zur natürlichen Situation (Kosmischen Strahlung) besteht in folgenden Sachverhalten:
1.) LHC-Kollisionsprodukte können sehr langsam sein.
2.) Manche LHC-Kollisionsprodukte erhalten keinen zweiten relativistisch starken Stoß/Impuls und könnten sich unvorhergesehen weiterentwickeln.
3.) Die Natur der höchstenergetischen kosmischen Strahlungsbestandteile ist nicht direkt nachgewiesen.
Daneben gilt noch folgendes zu berücksichtigendes Argument:
4.) Mögliche Inhomogentitäten der räumlichen Verteilung höchstenergetischer Kosmischer Strahlungen
Diese vier Punkte schränken den Wert des CERN-Sicherheitsargumentes (Kosmische Strahlung) erheblich ein.
Anmerkung 7 (Zitat “Alles ist Problemlösen", Karl POPPER, aus einer Promotionsarbeit):
— Wir wissen nichts - das ist das Erste.
Deshalb sollen wir sehr bescheiden sein - das ist das Zweite.
Dass wir nicht behaupten zu wissen, wenn wir nicht wissen - das ist das Dritte. –
Tabelle_Akkretion/GuM-Akkretion–V16.ods | Tabelle_Akkretion/GuM-Akkretion–V16.xls | Tabelle_Akkretion/GuM-Akkretion–V16.pdf
2009-05-24 | achtphasen | 22:26:40 |
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