Ich habe das nur in “Spiritual” länger behandelt - und seitdem nichts mehr dazugetan. Aber es bleibt, obwohl seit Juli 2008 publiziert, bisher unwidersprochen.
Es ist eigentlich nichts als angewandte Chaostheorie. Ich erkannte, dass Quasare (mit ihrer Milliarde Sonnenmassen) und Mikroquasare (die genauso aussehen, aber nur eine Sonnenmase haben und eine Milliarde mal kleiner sind) ein und dieselbe dynamische Struktur - einen sogenannten Attraktor - bilden. Diesen Attraktor kannte ich zufällig schon: ein Tübinger Kollege (Lehrer am Wilhelm-Schickhard-Gymnasium Herrenberg) hat den zugehörigen Attraktor vor etwa 10 Jhren beschrieben: Normann Kleiner. Der Kleiner-Attraktor (in der Zeitschrift für Naturforschung a publiziert) ist allerdings nicht vollständig rotationssymmetrisch - sodass Quasare als “rotationssymmetrische Kleiner-Attraktoren” einzustufen sind.
Was hat das mit Deiner Frage nach dem linearen Wachstumsbehauptung des CERN zu tun?
Auch Käfer sind Attraktoren. Es gibt sie zwischen Hirschkäfergröße (20 cm) und Milbe (0.2 mm). Das ist ein Faktor von etwa 1000. Die Biologie schafft kein grösseres Grössen-Verhältnis. Die gegenüber der Biologie millionenmal größere Kraft des Quasarbildungsprinzips ist daher offenbar noch nicht am Ende: es muss noch kleinere Quasare geben! Zum Beispiel eine Million mal kleiner noch. Oder hundert Milliarden Millionen? Du siehst, worauf ich hinaus will: Was ist die kleinste Möglichkeit? Ja: Offenbar ein Minischwarzes Loch, das Quarks frisst! Es sollte bereits genauso aussehen. Und dieselben dynamischen Eigenschaften haben, also ebenso wie ein Quasar exponentiell wachsen. (Dass Quasare das tun, hatte ich vergessen zu erwähnen - verzeih!)
Wie lang es dann dauert, bis es sichtbar wird auf der Erdoberfläche (mit seinem einen mehr nach oben gerichteten Jet) ist eine schwierige Frage. Es hängt vor allem davon ab, wie gross der erste Wachstumssprung war, als es (das Minischwarze Loch) seinen ersten Quark gegessen hat - sehr nahrhaft im elektrischen Sinn. Es selbst ist ja nicht elektrisch (als Folgerung aus dem gotischen-R Theorem). Aber während es einen Quark spiralisierend einsaugt (den ersten, mit Glück), erzeugt jener ein Magnetfeld. Das ist 37 Größenordnungen (minus 4, wegen des Massenunterschieds zwischen Miniloch und Quark) stärker. Wenn diese Spritze als Starthilfe angenommen werden darf - und enig spricht gegen diesen physikalischen Obama-Effekt -, dann ist die zunächst lächerlich kleine gravitative Anziehungskraft des Miniloches gewaltig gewachsen: Es wird zu einer elektrischen Maschine als echter Mikro-Mikro-….-Quasar. Wie schnell es dann wächst, ist wieder schwer
zu sagen. Aber es ist immens viel schneller als zunächst gedacht. Daher meine ungewaschene Behauptung, dass “50 Monate” genauso “begründet aus der Luft gegriffen” sind wie die “50 Millionen Jahre” der BBC-Umfrage von 2007 (woraufhin 97 Prozent der Befragten sich gegen das LHC-Experiment aussprachen zum Entsetzen des Senders). Rechnungen liegen in beiden Fällen nicht vor. Nur eins ist sicher: nichtlinear ist immer “sehr viel” schneller als linear. Chaotisches Denken hilft.
Also, um endlich zu Deiner Frage zurückzukommen: Es ist nicht das gotische-R-Theorem allein, das die autoritatären linearen Wachstumsbehauptungen aus den Angeln hebt. Es selbst ist nur die Brücke zu einem zweiten Theorem - dass Quasare Kleiner-Attraktoren sind. Und von dort geht es dann weiter.
Natürlich ist es von dort bis zu einer quantitativen Abschätzung noch weit. Aber bei Risikofragen ist zunächst die Absscätzung der Grenzen wichtiger als genaues Arbeiten, das immer lange dauert und auf viele Mitarbeitende angewiesen ist. Es versteht sich aber von selbst, dass die “Quasarologie” noch eine glänzende Zukunft vor sich hat in den Fussstapfen der Pioniere Alfvén und Blandford.

2009-04-16 | achtphasen | 11:33:31 | Email | 1 comment




 

Comment from: Tadler [Visitor]
Hallo, zu diesem Sachverhalt "... der BBC-Umfrage von 2007 (woraufhin 97 Prozent der Befragten sich gegen das LHC-Experiment aussprachen zum Entsetzen des Senders). Rechnungen ..." hätte ich für meine eigenen Unterlagen zu gerne eine zitierfähige Quelle; lässt sich da was machen? Vielen Dank, Gruß, Tadler
PermalinkPermalink 2009-04-28 | 15:02
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