Ich möchte gerne wissen, wie sicher und auf welchem gesichert zutreffendem physiktheoretischen Fundament die Akkretionsgeschwindigkeit von hypothetischen MiniaturSingularitäten mit Gewissheit berechnet werden kann.
Es sind mir die Erklärungen MACs zur Wirkungsquerschnittgrösse und auch teilweise zumindest die Erläuterungen zu G&M zur vorerst nur quasilinear verlaufenden Materieakkretion klar.
Es gilt nach MainStream und ohne ‘Physik der erwiterten Voraussetzungen’, dass die MiniaturSingularität etwa 1000 Protonenmassen schwer und also enorm klein sei - und als solche Kleinstheit auf linearer Bahn durch die Materie fliegt und hin und wieder bei direkter Kollision mit einem Elektron oder einem Quark sich dessen Masse-Energie einverleiben kann.
Nur frage ich mich auf welchem gesicherten Fundament dieses Sicherheitskriterium No.1 denn beruht.
Warum denn gilt als ausgeschlossen, dass eine MiniSingularität nicht auch elektromagnetische Energie in Form des Erd- oder Sonnenmagnetismus oder in Form von Licht akkretieren könne?
Weiter frage ich, woher die Sicherheit kommt, dass eine lhc-generierte MiniSingularität, als langsam sich durch die RaumZeit bewegende MiniaturSingularität, nicht eine weitaus stärkere Wirkung auf die uns beherbergende RaumZeit ausüben solle, als eine mit relativistischer Geschwindigkeit rasende MiniSingularität, die aus dem kosmisch-natürlichen Teilchenbombardement auf Erdatmosphärenpartikel entstanden ist - woher also kommt die Gewissheit, dass eine lhc-artige MiniaturSingularität durch Ihre Langsamkeit nicht weitaus mehr RaumZeit einzerren könne als eine schnell rasende MiniaturSingularität. Und warum das Einzerren der umgebenden Raumzeit als ganz sicher nicht akkretionsgeschwindigkeitsrelevant gelten soll.
Ist wirklich sicher auszuschliessen, dass MiniaturSingularitäten bei langsamer Geschwindigkeit viel umgebende Raumzeit (samt der darin befindlichen Masse und Energie) einzerren (akkretieren) können - hingegen mit relativistischer Geschwindigkeit rasende MiniaturSingularitäten beinahe keine Wirkung auf die umgebende Raumzeit haben, weil letztere Ihrer Wirkungsentfaltung (dem Einzerren von RaumZeit) permanent davon rasen - also nur eine sich wieder auflösende Kräuselung der RaumZeit resultiert. Die langsamen MiniaturSingularitäten jedoch nicht raumzeitkräuselnd sondern raumzeitakkretierend sind.
Wahrscheinlich ist genau hier ein ‘Beginn’ einer ‘Physik der erweiterten Voraussetzungen’ aus MainStreamSicht?
Marc Fasnacht
2009-03-31 | achtphasen | 10:32:43 |
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