We report the discovery of an ultra-cool white dwarf in the COMBO-17 survey. So far, only seven objects have been discovered in this rare category of white dwarfs, which are characterized by strong flux depression in the far-red and near-infrared part of the spectrum, presumably due to collisionally induced absorption (CIA). The new object COMBO-17 J114356.08-0144032 has very similar colours to LHS 3250, which was the first of its kind to be recognized. However, at R=21.5 it is the faintest and possibly most distant such object discovered to date. It is the only such object in COMBO-17 at R<23; due to the small sky coverage of 0.78
this chance discovery can not provide any constraints on the abundance of faint ultra-cool white dwarfs. We speculate on the basis of the proper motion that this new object is probably a member of the Galactic (thin) disk.

Ultra-cool white dwarfs, or white dwarfs with surface temperatures below 4,000 kelvins, are a rare breed. Only seven of these peculiar stars were known to exist, until now. Christian Wolf of the University of Oxford serendipitously discovered an eighth specimen.
White dwarfs are expired stars that no longer generate energy through nuclear reactions. Therefore, they are cool and dim. Ultra-cool white dwarfs, however, are much cooler and fainter than even the coldest regular white dwarf, making them nearly impossible to detect. Their extremely low temperatures suggest they somehow cooled faster than their normal counterparts.
Which mechanism could cause ultra-cool white dwarfs to cool so quickly is still unknown, but scientists believe it might be key to understanding how early stars in the galaxy formed and died.
2009-01-30 | achtphasen | 14:45:12 |
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1.) sh. "LHC and Black Holes ?" / ASK AN EXPERT, www.cern.de - Fundstelle in 2008) - daraus zitiere ich: "...we are not talking about accepting 'small chances', like in 50 million or whatever. We are talking about wanting to be absolutely certan that absolutely nothing can happen."
Die oben stehende Formulierung erinnert inhaltlich an das Kolbert-Engelen-Zitat (The New Yorker, v. 14.05.2007):
2.)"Engelen said that CERN officials are now instructed, with respect to the L.H.C.’s world-destroying potential, 'not to say that the probability is very small but that the probability is zero.' "
(Erklärung: Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch ist ein echtes Nullrisiko nur schwer nach vollziehbar. - Öffentlichkeitsarbeit macht das Verständnis gelegentlich schwer und die Publik-Relations-Berater gelegentlich sowieso, mag ein Grund sein.)
a) Feststellung:
Die Höhe des Restrisikos wird in Zahlenwerten (Abgrenzung nach oben) CERN-seitig nicht benannt. Das Restrisiko wird als nullwertig dargestellt.
b) Zur Professionalität von Sicherheitsgutachten:
Nicht bekannt ist mir, ob überhaupt und inwieweit Risikoforschungsinstitute bei dem LSAG-Report einbezogen wurden. In Risikogutachten / Sicherheitsanalysen tauchen z.B. graphisch dargestellte Ereignisbäume auf, in denen den Verzweigungspunkten Eintrittswahrscheinlichkeiten zugeordnet werden. - Ein angemessenes Sicherheitsgutachten hätte z.B. auch die gültigen Rechtsgrundlagen gelistet.
c) Zum Agieren eines Spezialistentums:
Ein Spezialistentum nimmt für sich in Anspruch, über die Höhe und die Relevanz von Risiken, welche andere Personen auch betreffen können (die Mehrheit), vornehmlich allein entscheiden zu können, d.h. eine umfassende Interdisziplinarität wird vermisst (sh. b)).
d) Zum Auslassen von ungeklärten astronom. Beobachtungen:
Ein Bezug zur großen Mehrzahl von astronomischen Sachverhalten wird im LSAG-Report hergestellt - auf bestimmte ungeklärte astronomische Forschungsbefunde wird jedoch in keiner Weise reflektiert. Genau diese Auslassungen könnten jedoch die Nicht-/Relevanz eines ggf. vernachlässigungsfähigen Restrisikos beeinflussen.
e) These 1 / Erfordernis z.B. einer astronomischen Detailanalyse:
Über eine gegliederte Detailanalyse und Auswertung der astronomischen Daten ließen sich Schätzwerte (zu a)) ermitteln, evtl. auch zu sehr niedrigen, resultierenden Werten, die eine Entscheidung über eine Nichtrelevanz konsensfähig machen könnte.
f) These 2 / Regulation einer Entscheidungsbefugnis:
Die Entscheidung über eine Nichtrelevanz eines Risikos kann nicht ein bestimmtes Spezialistentum für sich alleine beanspruchen, sondern ist einem übergeordnetem Gremium anzutragen.
1.) Die im Beitrag 2009-02-04 | 18:27 genannte "harte" Grenze kann sich beim näheren Hinschauen als butterweich entpuppen. Ich gebe das Beispiel der Oppenheimer-Volkoff-Grenze, die nachgebessert wurde; ebenso wurde der Chandrasekar-Grenzwert nachgebessert - weil bei den historisch ersten Bestimmungen dieser beiden Grenzwerte unterschiedliche, systematische Effekte ausgelassen wurden.
2.) Wie wir wissen, unterliegen Messungen manchmal groben Irrtümern, gelegentlich oder oft unberücksichtigten, systematischen Effekten und nahezu ausnahmlos den zufälligen Fehlern. - Die Ableitung von sog. "harten" Grenzen / Grenzwerten beruht jedoch letztendlich auch auf der Verarbeitung von Messwerten, wobei insgesamt das Fehlerfortpflanzungsgesetz zum Tragen kommt. Das heisst, wenn man es, wie eigentlich in der Wissenschaft üblich, richtig macht, wird man zu harten Grenzen (Zahlenwert) auch den sogenannten mittleren Fehler des Zahlenwertes angeben wollen. (Die Wirklichkeit kann in Beschreibungsfällen nicht von der gewählten Methode verändert werden; nur die Wirklichkeit ist wirklich 'hart'.)
3.) Interessant finde ich in diesem Zusammenhang im LSAG-Report v. 20.06.2008 auch die gelegentliche Darstellung von Zahlenwerten, hier Akkretionszeiten (3 x 10 hoch 5 Jahre für einen Neutronenstern, 1,8 Milliard. Jahre für einen Weissen Zwerg - unter bestimmten Bedingungen, nach Einfangen eines primordialen Loches). - Aus diesen Zeitangaben wäre abzuleiten, dass die letztgültige, noch aussagekräftige Ziffernstelle im ersten Fall die führende "3" selbst ist und im zweiten Fall die erste Nachkommastelle "8" ist. Die Angabe eines zugehörigen, mittleren Fehlers, abgeleitet nach dem Fehlerfortpflanzungsgesetz, hätte den Aussagewert der Angabe erhöht. Dies zeigt an, wie gelegentlich Zahlenwerte - nach unbedachtem Lesen, z.B. von Laien - bedeutungsmäßig unverdient gewinnen können.
4.) Die Angabe eines Vertrauensbereiches, wie auch gerade in der Physik gebräuchlich, enthält eine (offene) Grenze nach oben und nach unten - sie ist also die allgemein gültigere Form einer Angabe und umfasst somit die Beschreibung einer "harten" Grenze, deren Fehlerhaftigkeit nicht ungenannt bleiben darf, sondern auch wobei diese Fehlerhaftigkeit zu bemessen und anzugeben ist.
1.) Ich erlaube mir Dr. A. Müller (Kosmologs v. 28.05.2008, Thema Schwarze Löcher) zu zitieren (bitte, nur ganz grundsätzlich)
"Bewahren wir uns daher eine gesunde Skepsis und glauben wir nicht die vollmundigen Behauptungen in Pressemitteilungen ... ... Bleiben Sie kritisch - Haken Sie nach - Suchen Sie Alternativen zum Loch. Im Allgemeinen entpuppt sich die Natur als komplizierter, als das vom Menschen gemachte Modell."
2.) Hier gebe ich eine Einschätzung zum Wissenschaftsbetrieb bei Albrecht FÖLSING - in meinen Worten - wieder, die ich in einem seiner Vorworte (zum Thema Wissenschaft / Wahrheit) vorgefunden habe, nämlich dass der Grad an Systematik nachlässt, je mehr die Wissenschaft sich neuem, Unerforschten zuwendet.
Der Fall a) hat steht in engster, erlebbarer Verbindung mit der physikalischen Wirklichkeit; Theorien von Aussagekraft müssen überprüfbar sein und werden immer wieder fortgeschrieben; d.h. z.B., die Kopenhagener Deutung der Quantenphysik steht nicht mehr auf ganz so sicheren Füssen. Oder: Es sind Tests denkbar, nach denen die ART nicht das letzte Wort ist.
Der Fall b) hingegen ist ein üblicher Fall der reinen Mathematik, dass heisst für mich: Rein gedanklich gebildete Definitionen und logisch korrekte Abstraktionen sind in einem von der physikalischen Realität abgetrennten Theoriegebäude reinster Wissenschaft enthalten. (Eine Untermenge davon ist offenbar anwendbar auf die Realität, jedoch grundsätzlich in der Aussagekraft begrenzt.)
Zitat:Wie ich Ihnen ebenfalls dargelegt habe, ist es aus prinzipiellen Gründen nicht möglich, dass eine Sicherheitsstudie erstellt wird, welche auch die Voraussetzungen der "spekulativen Physik" erfüllt, also einer Physik, welche zusätzlich zu den physikalischen Resulaten auch Resultate zulässt, für die es weder theoretische Modelle noch experimentelle oder Beobachtungsdaten gibt.
Zitat:Da ich dieser spekulativen Physik ihre Legitimation durchaus zuspreche, habe ich wiederholt sinnvolle Vorgehensweisen skizziert, die im Falle der Erweiterung der Voraussetzungen auf diese spekulative Physik zu tätigen wären: Aufgrund des massiv erweiterten Lösungsbereiches der spekulativen Physik wird hier also eine Risikoanalyse aller Lösungen, konkret aller Gefahren der spekulativen Physik vonnöten sein; bislang wurde aber seitens der "LHC-Kritik" diesbezüglich nichts unternommen; statt dessen wird nach wie vor das Argument der "Unwissenheit über Neutronensterne" vorgeschoben, obgleich ich - ebenfalls mehrfach - nachgewiesen habe, dass Sie diese zusätzlich zu entdeckenden Neutronensterne mit beliebigen Eigenschaften ausstatten können und dennoch die Gültigkeit der astronomischen Argumente nicht eingeschränkt haben. Diese haben Sie erst eingeschränkt, wenn Sie einen systematischen Fehler bei den bekannten langlebigen Neutronensternen gefunden haben. Und aus Sicht der "normalen" Physik gibt es keinen Anlass für die Annahme, dass ein solcher systematischer Fehler vorliegt; auch Professor Rössler hat ausser ein paar vagen Hinweisen bis heute keine fundierte Herleitung zu diesem Thema erarbeitet.