Was nicht übersehen werden soll, ist der entscheidende
Unterschied des geplanten, diskutierten LHC-Experimentes zu
den bisherigen Experimenten; dieser Unterschied ist der;
a) dass eine künstliche, noch nie dagewesene Energiedichte
erzeugt wird.
Zusätzlich zu berücksichtigen ist, dass
b) bestimmte Kollisionsprodukte (vermutete einige mBH)
im Gegensatz zur natürlichen Situation (Kosmische Strahlung) auf der
Erde verbleiben könnten (sh. Dr. Stöcker, Dr. Plaga u.a.).
Wie wir im Alltag und sonst generell erleben, bedeutet
manche Quantitätsüberschreitung auch eine
Qualitätsänderung (wer zu schnell fährt, fliegt aus der
Kurve - wer den Wassereimer zu voll macht, sorgt für eine
Überschwemmung des Fußbodens - wer zuviel Schulden macht,
bekommt Besuch vom Gerichtsvollzieher - zuviel
Temperatur führt manchmal zur Selbstentzündung, zu Feuer -
wer zuviel reines U235 zueinanderpackt, erzeugt eine Kettenreaktion
- darüber hinaus: Was zuviel Masse konzentriert zusammenführt,
erzeugt ein schwarzes Loch - und wer zuviel Energiedichte
erzeugt, befährt “uncharted waters".)
Quantitätssteigerungen schlagen, gelegentlich erlebbar, in
Qualititätsprünge um.
So sehr wir uns anstrengen, erkennen wir in den von uns
gelesenen öffentlichen Dokumentationen nicht, dass das
astronomische Argument angesichts der Themenbedeutung mit
angemessenem Tiefgang realisiert wurde; insbesondere fehlt
eine bezifferte, stochaistisch fundierte,
belegte Signifikanzuntersuchung. Bestimmte Methodiken der
Risikoforschung scheinen aussen vor zu bleiben.
Unserer Ansicht nach läßt sich ein stochaistisches
Modell auf Basis der astronomischen Beobachtungsdaten aufbauen,
mit dem sich bestimmte Aussageninhalte mit
bestimmten Wahrscheinlichkeiten verknüpfen lassen -
das wäre ein präzisiertes astronomisches Argument.
… … …
Zu den Neutronensternen: es soll nachgelesen werden, inwieweit
das Ergebnis aus den USA von 2007 (nämlich Feststellung von
Flüssigkeitsmerkmale des QGP) Erwähnung und
Berücksichtigung im LSAG-Report v. 20.06.08 findet.
Bis dahin mag aus naiver Sicht nicht ausgeschloßen werden,
dass Neutronensterne in zwei grundsätzliche
Entwicklungszweige aufzuteilen sind, von denen genau einer
beobachtet wird (z.Z. sind etwa 1 % der Milchstraßenpulsare
und weniger als 0,001 Proz. der geschätzten Anzahl der
übrigen Neutronensterne in der Galaxie beobachtet.).
Vor kurzem wurde bekannt, dass FERMI 12 Gamma-strahlende
Neutronensterne gefunden hat.
Dass mehr als zwei Neutronensterntypen existieren,
scheint bereits seit einiger Zeit festzustehen
- die Diskussion geht ja hin bis zu den Quarksternen,
welche zunehmend in den Fokus gelangen.
In Neutronensternkernen werden auch QGP-Zustände vermutet - warum
eigentlich zwingend in allen Neutronensternkernen ?
Einen weiteren Themenbezug soll noch angeschnitten werden:
Wie sieht es bei den astrometrischen Doppelsternen aus, wo ein
Doppelsternpartner unsichtbar ist (keine Emission
von Strahlung bislang feststellbar) ?
Kann in all diesen Fällen ausgeschlossen werden, dass ein
nicht aktives Schwarzes Loch (da keine
Akkretionsmassen mehr vorhanden) den
unsichtbaren Doppelsternpartner ausmacht ?
Zu diesem Fragenbereich sind grundsätzlich auch etliche rein
astrometrisch beobachtete Exoplaneten zu zählen -
mit Ausnahme derjenigen, zu denen mittlerweile optische
oder sonstige auf direkte Strahlung oder auf optische Bedeckung
beruhende Beobachtungen bereits vorhanden sind.
Diese theoretische Möglichkeit
von vornherein völlig auszuschließen ist nicht wissenschaftlich. Wer will das
scheinbar Unmögliche guten Gewissens ganz
ausschließen ? Solange kein Gegenbeweis geführt
ist, sollen auch unwahrscheinliche Hypothesen
mit ins Kalkül aufgenommen werden, insbesondere
dann, wenn Neuland betreten und durchaus mit Überraschungen
gerechnet wird.