Liebe Leserinnen und Leser von Achtphasen,
wie wir ganz genau wissen, ist nur ein winziger Bruchteil
besonderer, extremer Objekte der Milchstraße untersucht.
Die auf Basis der zahlreichen, gewonnenen Beobachtungen vorgenommene
Extrapolation der abgeleiteten Gesetzmäßigkeiten
auf diesen überwältigenden Rest der nicht näher beobachteten
Objekte wird weitestgehend berechtigt sein - sie schützt aber
keinesfalls vor überraschenden neuen Erkenntnissen. Gerade
im Bereich der Schwarzschild-Objekte können sich
ganz neue Erkenntnisse anbahnen. - Hinzu kommt, dass
ungeklärte, astronomische Beobachtungsbefunde existieren.
Da Supernovae (SN) offenbar mit Schwarzen Löchern gelegentlich
zu tun haben, habe ich versucht, einen ausführlicheren Katalog
der SN-Erscheinungen auszuwerten und komme
zu dem Ergebnis, dass durchaus Fragestellungen offen
sind und Forschungsbedarfe bestehen, die mit einer eklatanten,
offenkundigen Widerlegung der sog. Nullhypothese begründet
werden können. Diesen bereits in einigen Berichten beschriebenen
Klärungsbedarf unterstreiche ich mit einer Arbeit
“Forschungsbedarfe zum Phänomen Supernovae” nochmals; sie
ist dargestellt und abgelegt in der Datei
NGC_6946-Forschungsbedarf_wg_SN_V01.pdf.
Einen Auszug gebe ich im Anhang wieder.
(Eine fortgeschriebene Version V02 ist in Arbeit.)
Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Uebbing
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ANHANG:
“5. Schlußfolgerung:
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Die hier vorgenommene statistische Betrachtung leitet vornehmlich aus
der Häufung N=4 eine statistisch begründete Auffälligkeit ab, die ggf.
nicht unbedingt ausschließlich allein mit den naturgegebenen
Entwicklungsstadien, den Größen der Galaxien und den Auswahleffekten
bei Beobachtungen zu erklären ist.
Nicht nur die Galaxie NGC 6946 (mit N=9), sondern auch die Galaxie
NGC 5236 (mit N=6, 6 SN-Ereignisse von 1923 bis 1983) sowie die
Galaxien NGC 2276, NGC 4303 und NGC 4321 (alle N=5) erscheinen hier
ganz besonders untersuchungsbedürftig. Sollten besondere,
gemeinsame Merkmale in diesen Galaxien sich bestätigen, wären diese
gemeinsamen Eigenschaften der genannten Galaxien Ansatzpunkte
für neue Überlegungen. Eine Revision der 30 dort einzeln beobachteten
SN mag ebenfalls hilfreich sein.
Die hier dargestellte, kleine statistische Betrachtung - basierend auf
der Monte-Carlo-Methode - legt nochmals nahe, dass mit der Galaxie NGC
6946 höchstwahrscheinlich eine astrophysikalisch interessante
Ausnahmesituation vorgefunden wurde. - Im Falle der Supernovae werden
in den Berichten u.a. als Besonderheiten genannt: “Squeezanova”
(Einwirkung eines schwarzen Loches bei Weissen Zwergen, ein neuer
Supernovatyp), die Kollision von Galaxien oder die Kollision von
Galaxienbereichen, SL-Jetanfütterung eines Weissen Zwerges - andere
Ursachen mögen denkbar sein.
Wenn die Ursache der besonderen SN-Häufigkeit geklärt werden soll, also
wenn endgültig ausgeschlossen werden soll, dass nur eine reine
Zufälligkeit Ursache der hohen SN-Häufigkeit ist, ist Forschungsbedarf
anzumelden.
Festzuhalten bleibt, das Phänomen Supernovae, u.a. als Entstehungsorte
stellarer Schwarzer Löcher und von Neutronensternen, ist wissenschaftlich
nicht abschließend geklärt.
5.1 Nachwort
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Für den Nachweis z.B. eines Modellfehlers oder anderer Fehlerhaftigkeiten
der hier vorgetragenen Ideen ist der Autor dankbar; ein Anspruch auf
strenge Wissenschaftlichkeit kann nicht erhoben werden. - Grundsätzlich
wäre eine professionelle Weiterentwicklung der hier vorgelegten
Untersuchung schon wünschenswert.
Dr. Dr. Helmut Swoboda, Knaurs Buch der modernen Statistik, Sept. 1974,
Droemersche Verlagsanstalt, S. 293, [6a], schreibt:
“Die Statistik hilft, Ungewißheit zu verringern und Schätzungen
realistisch zu handhaben - sie kann das Unwahrscheinliche vom
Wahrscheinlichen trennen und diese Trennschärfe quantifizieren. Aber sie
kann keine Gewißheiten aus dem Boden stampfen. Sie ist eine wertvolle, ja
unentbehrliche Entscheidungshilfe, aber sie liefert keine fertigen
Entscheidungen ins Haus.” Anmerkung: Nach aufmerksamer Sichtung können
in stellaren Katalogen überraschende Tatbestände noch zu Tage gefördert
werden. - Swobodas Meinung sollte überhaupt mehr Beachtung finden.
Dortmund, den 17. Dez. 2008
Autor: …
… … …
P.S. Bezüge zum diskutierten LHC-Risiko:
Die offizielle Rede davon, dass auch das kleinste Risiko
zum LHC-Betrieb nicht akzeptiert werden kann (sh. ASK AN EXPERT,
www.cern.de), wenn hingegen tatsächlich ein Restrisiko ("very small")
andererseits von vielen Fachleuten nicht in Frage gestellt wird,
macht dies besonders nachdenklich. Dann gehört zur Abarbeitung dieser
Diskussion auch hinzu, dass das Unwahrscheinliche vom Wahrscheinlichen
getrennt wird und diese Trennschärfe quantifiziert wird - um mit
SWOBODA zu sprechen.
Diese Gelegenheit besteht genau einmal und darf daher nicht versäumt
werden.
Dass viele Überraschungen nicht ausgeschlossen werden können, zeigt
die enorme Zahl an unerforschten Himmelskörpern in unserer Milchstraße.
Meine Arbeit hier soll anregen, Wissenslücken grundsätzlich ausfindig
zu machen und zu schließen. …”