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Noch überraschender für die Forschergemeinde war Stephen Hawkings (geb. 1942) Entdeckung, dass Schwarze Löcher zerstrahlen können - eine quantenfeldtheoretische Erkenntnis, die den Voraussagen der ART sogar widerspricht. Dieses Resultat zieht neue Fragen nach sich, die bis heute nicht vollständig beantwortet sind, etwa die, ob beim Zerfall eines Schwarzen Lochs Information unwiederbringlich verloren geht oder nicht (siehe "Das Informationsparadoxon bei Schwarzen Löchern" SdW 6/1997, S.58): Klar scheint jedenfalls, dass nicht nur die ART, sondern auch die Quantentheorie nötig ist, um zu einem wirklichen Verständnis Schwarzer Löcher zu gelangen.
…Prof. Dr. Nicolai | Spektrum der Wissenschaft | Nov. 2008 | Seite 32
2008-10-31 | achtphasen | 02:36:09 |
| 4 comments
shmem Says:
September 24th, 2008 at 6:15 pm
Ich bin der Frage nachgegangen, wodurch dieses Unbehagen entsteht, das mich angesichts der geplanten LHC-Experimente befällt, und daraus ergaben sich diese Gedanken…
Diese Experimente werden nicht durchgeführt, um eine schon erfolgte physikalische Beschreibung - also eine in sich schlüssige Theorie - zu verifizieren, sondern um Lücken im Verständnis des schon Beobachteten zu schließen.
Das ist aber ein klares Indiz dafür, daß der untersuchte Stoff noch nicht vollständig intellektuell durchdrungen wurde - daß man mit den gegenwärtigen Ansätzen im Dunkeln tappt, und so werden die Lücken mit Hypothesen geschlossen, die man durch Experimente zu erhärten sucht, um damit die Theorie zu retten. Kaum einer wagt den Gedanken, daß der Fehler im Ansatz liegt.
Um darum handelt es sich aber, wenn die losen Enden des Standardmodels nicht verbunden werden können. Irgendwo im Ansatz ist ein Irrtum, eine faktische Lüge verborgen - etwas, das den Sachverhalt verdunkelt und Erkenntnis verhindert.
Wie kann man aber einem, der solchermaßen im Dunkeln tappt, glauben, er wisse um das was er tut, geschweige denn um die Folgen? Behauptet er das, verhält er sich (nicht nur intellektuell) unlauter und unwissenschaftlich.
Dabei ist das Ziel, das die CERN-Wissenschaftler zu erreichen suchen, schon längst erreicht worden - eine allgemeine Feldtheorie, eine vollständige Beschreibung aller Kräfte und Herleitung und Berechnung der Masse aller Elementarteilchen:
http://www.heim-theory.com/Inhalt/Ziele_des_Forschungskreises/ziele_des_forschungskreises.html
Zitat:
“Burkhard Heim war ein schwerbehinderter Diplom-Physiker (blind, schwerhörig, ohne Hände), so dass Teamarbeit in einem Institut für ihn nicht möglich war. Trotzdem hatte er 1954 die schwierigen Rechnungen zur Einheitlichen Feldtheorie Einsteins aufgenommen und in jahrzehntelanger einsamer Arbeit Einsteins Traum verwirklicht: eine vollständig geometrische Beschreibung sämtlicher Kräfte und die Aufstellung einer Formel für die Massen der Elementarteilchen. Diese Massenformel wurde 1982 von Physikern bei DESY, Hamburg, programmiert und damit das Massenspektrum ausgedruckt. Sie liefert sämtliche bekannte und einige noch unbekannte Massen der Elementarteilchen und Resonanzen aufgrund der Kenntnisse der inneren Dynamik geometrischer Strukturen, ohne Higgs-Bosonen oder Störungsrechnungen einführen zu müssen.”
http://www.engon.de/protosimplex/downloads/02%20heim%20-%20mbb%201.2.pdf
Ich bin kein Physiker, und so kann ich mit meinem bißchen Algebra und Analysis den Substitutionen und Kondensierungen zwar folgen, diese aber ohne tieferes Studium nicht durchdringen, geschweige denn auf Fehler hin untersuchen; der Ansatz, die Gedankengänge, die Integrationen und Ableitungen, die Erkenntnis, was wovon abhängt, die Anschauungen, die sich als Formelwerk verdichten, leuchten aber unmittelbar ein und liegen klar vor Augen.
Ich bin mir sicher, daß die Experimente am CERN nicht nur vollkommen überflüssig sind, sondern auch keinen Erkenntnisgewinn bringen, werden sie denn ausgeführt. Sie muten mir - trotz ihrer enormen intellektuellen und technischen Höhe - an wie die Forschungsarbeit eines Kindes, das ein Radiogerät auseinander nimmt um die kleinen Musiker darin zu finden. Wenn es Glück hat, bekommt es keinen Stromschlag.
Man sollte die Heim’sche Feldtheorie einer kritischen Prüfung unterziehen und die geplanten Experimente einmal im Lichte der aus ihr gewonnenen Erkenntnisse betrachten.
Heim hätte diese Arbeit nicht leisten können ohne vollständiger intellektueller Lauterkeit; sein außerordentliches Gedächtnis war gleichzeitig Voraussetzung und Folge. Lüge verdunkelt die Wahrheit; und wenn ich mir die Reaktionen des CERN auf berechtigte Kritik ansehe, so verspüre ich darin etwas Dunkles, das auch durch eine noch so superheiße Kollision von Protonenstrahlen nicht zu erhellen ist.shmem | http://lhc-concern.info/?page_id=11&cp=3#comment-902