http://arxiv.org/PS_cache/hep-ph/pdf/0605/0605062v3.pdf
 
http://lanl.arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0807/0807.3349v1.pdf
 
http://arxiv.org/PS_cache/hep-ph/pdf/0302/0302247v2.pdf
 
http://arxiv.org/PS_cache/hep-ph/pdf/0510/0510236v1.pdf
 
 
„Das Verfahren wäre 1000-mal so effizient wie die gewöhnliche Kernenergie“ (PM, Juli 2008)
 
„Laut Theorie würde ein Relic 90 Prozent der Teilchenmasse in Energie umwandeln“ (PM, Juli 2008)
 
 
Ein Lese-Tipp für Herrn Stöcker / Antonio Gramsci, Gefängnishefte, 11. Heft (§ 39)

 
 
Anzumerken ist, dass Seite an Seite mit der oberflächlichen Schwärmerei für die Wissenschaften in Wirklichkeit die größte Unwissenheit in Bezug auf die wissenschaftlichen Tatsachen und Methoden herrscht, die ja sehr schwierig sind und immer schwieriger werden wegen der fortschreitenden Spezialisierung neuer Forschungszweige. Der wissenschaftliche Aberglaube bringt derart lächerliche Illusionen und derart infantile Auffassungen mit sich, dass selbst der religiöse Aberglaube dadurch geadelt wird. Der wissenschaftliche Fortschritt hat den Glauben und die Erwartung einer neuen Art von Messias entstehen lassen, der auf dieser Erde das Schlaraffenland verwirklichen würde; die Naturkräfte würden ohne irgendein Zutun menschlicher Anstrengung, allein durch das Wirken immer vollkommener Mechanismen, der Gesellschaft alles Notwendige zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse und zu einem angenehmen Leben im Überfluss geben. Gegen diese Schwärmerei, deren Gefahren auf der Hand liegen (das abstrakte abergläubische Vertrauen auf die wundertätige Kraft des Menschen führt paradoxerweise dazu, die Grundlagen dieser Kraft selbst unfruchtbar zu machen und jede Liebe zur konkreten und notwendigen Arbeit zu zerstören, um sich in Phantasien zu wiegen, als hätte man eine neue Art von Opium geraucht), gilt es mit verschiedenen Mitteln zu kämpfen, deren wichtigstes eine bessere Kenntnis der wesentlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse sein müsste, indem die Wissenschaft durch ernsthafte Wissenschaftler und Forscher popularisiert würde und nicht mehr durch allwissende Journalisten und anmaßende Autodidakten. In Wirklichkeit fasst man die Wissenschaft, weil man zu viel von ihr erwartet, als eine höhere Hexerei auf, und deshalb schafft man es nicht, das realistisch zu bewerten, was die Wissenschaft konkret bietet.
 
 
 

(Dieser Lese-Tipp stammt, mit freundlichen Grüßen, von Enrico Pellegrino)

2008-08-27 | achtphasen | 09:10:39 | Email | comment




 

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