Schwarze Löcher als Energiequelle
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/technik/tid-11331/teilchenbeschleuniger-versuch-der-superlative_aid_321732.html
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/technik/tid-11331/teilchenbeschleuniger-bringen-uns-die-experimente-in-gefahr_aid_321734.html
Der Frankfurter Physikprofessor Horst Stöcker kann den kleinen Schwerkraftmonstern sogar etwas Gutes abgewinnen. Er glaubt, sie lassen sich irgendwann einmal als Energiequelle nutzen. Ein paar Berechnungen deuten auf die Möglichkeit hin, dass ein Miniatur-Loch nicht vollständig zerstrahlt, sondern in einen stabilen Endzustand übergeht. Dann würde es ein neuartiges Elementarteilchen bilden, das die Kernphysiker „Remanent“ tauften (nach dem lateinischen Wort für zurückbleiben).

Sollte es solche Überbleibsel kleiner Schwarzer Löcher wirklich geben, wäre das nicht nur eine wissenschaftliche Sensation. Sie müssten elektrisch geladen sein und sollten und daher auch in Teilchenbeschleunigern umlaufen und im Speicherring aus Energie erzeugen können. Dies geschähe nach Einsteins berühmter Formel E=mc2, die beschreibt, wie sich Masse in Strahlungsenergie umwandelt: Trifft ein Remanent auf normale Materie, würde diese in einem komplizierten Prozess in Strahlung umgewandelt. Das Remanent bliebe aber erhalten und könnte sogleich die nächste Reaktion auslösen. Es wirkt somit wie ein Katalysator in einer chemischen Reaktion.

2008-08-03 | achtphasen | 16:44:06 | Email | comment




 

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