… auf den Websiten von CERN habe ich für mich nichts glaubhaft Entwarnendes gefunden - hauptsächlich weil dort einerseits geprahlt wird in welch phantastische Bereiche (Urknall!) dort mit der teuersten und grössten Maschine aller Zeiten vorgedrungen wird und weil parallel dazu die Risiken mit Newton’sch anmutender Physik relativiert werden.
 
Weil Herr Professor Rössler jedoch artikulierten Widerlegungsansätzen auszuweichen mir den Anschein macht, kann auch ich ihm nicht vorbehaltos glauben und weil seine Bedrohungsskizze eine derart allumfassende Vernichtung zeichnet muss ich hier auf den wohl stringentesten der mir bekannten Widerlegungsansätze hinweisen.
 
http://www.astronews.com/forum/showpost.php?p=40524&postcount=2
 
Ich lade den Autor des obverlinkten Widerlegungsansatzes hiermit ein, seine Widerlegung Rössler’scher Theoreme auch hier auf ‘meiner’ ‘kleinen’ Website darzulegen.
 

Marc W. L. Ph. Fasnacht

2008-07-31 | achtphasen | 09:37:23 | Email | 1 comment




 

Comment from: MG [Visitor]
Lieber Herr Fasnacht, kränken Sie sich doch nicht, wenn Prof. Roessler nicht auf jeden Einwand im Blog reagiert, Sie würden damit Ihre eigene Arbeit vorschnell dekonstruieren. Soviel ich weiß ist er schlicht kein leidenschaftlicher Internet-Surfer und ist momentan mit zahllosen Anfragen beschäftigt. Fest steht, dass die Risikodiskussion viel zu unreichend geführt wurde. Wichtig ist, dass sie nun umso intensiver geführt wird. Das Thema ist dieser Tage medial endlich außerordentlich präsent. Werfen Sie nicht gerade jetzt die Nerven weg (obwohl das nicht immer leicht ist). Es sollte demnächst auch Expertenkonferenzen zur Risikofrage geben, der Schweizer Präsident will mit Rössler sprechen, etc. MfG MG P.S.: Zum weithin überschätzten Risiko einer Risikodebatte noch einige Zitate aus Ulrich Becks Buch Risikogesellschaft (1986): Beck weist darauf hin, dass Risiken immer auch Ergebnis eines gesellschaftlichen Konstruktionsprozesses sind. Als bedrohlich wahrgenommen werden nicht die abstrakten Risiken selbst, sondern deren konkrete Thematisierung in den Massenmedien. Dies führt dazu, dass "Wirklichkeit [...] nach einem Schematismus von Sicherheit und Gefahr kognitiv strukturiert und wahrgenommen wird" (S. 48). Paradoxerweise führt die Inflation "gefühlter Risiken" jedoch auch zu mehr Gleichgültigkeit: "Wo sich alles in Gefährdungen verwandelt, ist irgendwie auch nichts mehr gefährlich" (S. 48)
PermalinkPermalink 2008-08-02 | 19:45
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