Seit der Zeit der Entdeckungen/Kolonialisation hat sich auf diesem Planeten eine mental-emotionale Krankheit ausgebreitet, die als Vorstufe zur Erleuchtung verstanden werden kann - sonst müsste dieser Wahnsinn als Vorstufe der Hölle bezeichnet werden.
Es wurde rund um den Planeten geteilt um zu beherrschen. Divide et impera! Es wurden Ethnien auseinandergerissen und deren Teile mit Teilen anderer Ethnien zu ‘National’-Staaten zwangsvereinigt. Das Resultat ist nicht nur der Konflikt zwischen ‘Pakistan und Indien’ - sondern beinahe alle die grausamen Kriege in der sogenannten dritten Welt. Es gibt hunderte davon, gleichzeitig, heute. Keineswegs findet Krieg ‘nur’ in Afghanistan und im Irak statt - weltweit wird gemordet.
Diese Krankheit kann als ‘Durchbruch’ der Kundlini in die linke Gehirnhemisphäre (und eben nur dorthin) erkannt werden … enorme technologische (und macchiavelistische) ‘Fortschritte’ bei gänzlicher Entwertung des ‘Restes’ - der ‘Rest’ aber ist die Grundlage, das Gesamte.
Friede kommt aus der Erkenntnis, dass des gesamte Ganze Eines ist.
Wir Menschen sind bald 7′000′000′000 ‘Individuen’ die eine filigrane Sphäre mit den gesamten Rest des uns erkenntlichen Lebens teilen. Diese filigrane Sphäre ist vergleichsweise so sehr dünn wie der Zwischenraum zwischen Apfelschale und Fruchtfleisch. Der gesamte Apfel ist in diesem Bild die Erde, das Kerngehäuse der als schneller drehend und als fest erkannte Eisenkern(?) - das Fruchtfleisch das heisse Magma, die Schale hat im Vergleich die Ausdehnung der Atmosphäre … und zwischen der Schale und dem Fruchtfleich (zwischen Atmosphäre und dem Magma) die uns Menschen so hoch erscheinenden Berge und die uns so tief erscheinenden Meere und die enorme Vielfalt des Lebens - Einzeller, Pflanzen, Tiere und Menschen.
Seit nurmehr bald 70 Jahren besteht durch physikalische Experimente das Risiko der Vernichtung von ALLEM. Die Trinity-Versuche.
Das hat es zuvor so nie gegeben - der Mensch konnte herumwüten, massakrieren und experimentieren - die Gesamtheit des Lebens war nie in Gefahr.
Ich persönlich halte intuitiv die Eintretenswahrscheinlichkeit der Vernichtung von Allem durch die Experimente am CERN für eine geringe, eine sehr geringe.
Andere sehen das anders.
Was mich motiviert den CERN weiter zu befragen, ist, dass der CERN mich anlügt mit der Behauptung es bestünde 0,0%-Risiko und der irreführenden und rufschädigenden Behauptung Rössler und Plaga hätten nichts verstanden, sich verrechnet und wären widerlegt. Nichts davon ist wahr.
Meine Motivation ist, durch Kritik der Leugnung der mit den Experimenten einhergehenden Restrisiken, dazu beizutragen, lebensbefördernde Bewusstwerdung zu wirken.
Ohne Bewusstwerdung, dass dieser Planet und dieses Planetens lebensermöglichende filigrane Sphäe eine Kostbarkeit ohnegleichen ist wird aus diesem Planeten durch der ‘Individuen’ archaisch angst- und giergeprägten Triebe mit misslich verwendeter Technologie eine Hölle werden - der LHC, CERNs klandestine Eile und Heimlichtuerei und die Leugnung jeglicher Risiken ist da ‘nur’ ein Peak-Wahnsinn.
2009-11-22 | achtphasen | 16:25:02 |
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heute nun dies gelesen:
( http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2009/11/02/ultimatum_unsere_letzte_chance_vor_dem_c )
…
und es berührte mich doch sehr.
Ich weiß noch immer nicht, ob Rössler Recht hat oder nicht oder Plaga oder
wer auch immer. Doch ich weiß, dass dieser Mensch an seine Warnungen
glaubt und sie ernst meint. Und ich weiß, dass die Durchführung des
Experimentes ein fundamentaler Vertrauensbruch ist, ein so schwerwiegender, wie es ihn
vielleicht noch niemals in der Menschheitsgeschichte gegeben hat. Meiner
Empörung, meiner Verstörung, meiner Sorge habe ich immer und immer wieder
Ausdruck gegeben: alles verhallt. Oder: totgeschwiegen.
Was tun?
2009-11-07 | achtphasen | 00:28:47 |
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Doch jemand, der nach der Wahrheit forscht, kann offensichtlich nicht zu einer organisierten Religion gehören, sich zu irgendeinem Glauben, den Göttern irgendeiner Sekte oder nur einem einzigen Gott bekennen.
Es gibt keine Gedankenfreiheit, denn jedes Denken ist konditioniert.
Es ist die Wahrheit, die dich frei macht, nicht deine Anstrengung, frei zu sein.
Für die meisten von uns besteht die Schwierigkeit darin, daß uns unsere Fluchtwege nicht bewußt sind. Wir sind so gebunden, so gewöhnt an unsere Fluchtwege, daß wir sie für das Wirkliche halten.
Glaubenssysteme sind eigentlich völlig unnötig, aber wenn man eines hat, wenn man an Gott, Jesus, Krishna oder was auch immer glaubt - fühlt man sich beschützt, man fühlt sich wie im Schoß Gottes, aber das ist eine Illusion.
Moralische Normen sind bloße Erfindungen der Gesellschaft, um das Individuum zu unterjochen.
Nur der religiöse Mensch kann eine fundamentale Revolution herbeiführen, doch der Mensch, der einen Glauben, ein Dogma hat, der zu einer besonderen Religion gehört, ist kein religiöser Mensch.
Religion ist meiner Ansicht nach der eingefrorene Gedanke des Menschen, aus dem er Tempel und Kirchen gebaut hat.
Wahre Erziehung bedeutet zu lernen, wie man denkt, nicht was man denkt.
Wenn du ein Gefangener bist, werde ich nicht beschreiben, was Freiheit ist. Mein wesentliches Anliegen ist es zu zeigen, wie ein Gefängnis gebaut wird und wie du es wieder einreißen kannst, wenn du es möchtest.
Wenn du etwas verstehen möchtest, dann ist es nicht gut, eine Meinung dazu zu haben.
Wenn wir zu schlechten Methoden greifen, um das Schlechte zu besiegen, dann sind oder werden wir selbst schlecht und verewigen das Schlechte.
2009-10-28 | achtphasen | 06:23:37 |
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2009-10-08 | achtphasen | 22:25:59 |
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Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd -
Ein Schrei durch die Brandung!
Und brennt der Himmel, so sieht mans gut.
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sichs der Abgrund.
Nis Randers lugt - und ohne Hast
Spricht er: “Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen.”
Da faßt ihn die Mutter: “Du steigst mir nicht ein:
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich wills, deine Mutter!
Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!”
Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
“Und seine Mutter?”
Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.
Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muß es zerschmettern …! Nein, es blieb ganz …!
Wie lange? Wie lange?
Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.
Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des andern springt
Mit stampfenden Hufen!
Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? - Ein Boot, das landwärts hält -
Sie sind es! Sie kommen! - -
Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt…
Still - ruft da nicht einer? - Er schreits durch die Hand:
“Sagt Mutter, ’s ist Uwe!”
2009-10-04 | achtphasen | 11:39:35 |
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Kein Mann wandelt die Welt. Aber jeder Mann wandelt sich selbst von gut zu böse, hin und her, sein ganzes Leben lang, und dann stirbt er. Aber gleichgültig, wie und warum ein Mann sich wandelt, er bleibt ein guter Mann in einer schlechten Welt, wie er selbst weiß. Sein ganzes Leben lang kämpft ein Mann gegen den Tod, und dann verliert er den Kampf - und wußte doch immer, daß er ihn verlieren würde. Einsamkeit ist jedes Mannes Anteil, und Versagen.
Aber der Wahnsinnige ist ein guter Mann, und gut ist der Tor und gut der Schwätzer, wie jeder von ihnen weiß.
Jeder Mann ist unschuldig und letzten Endes ein einsamer Wahnsinniger, ein einsamer Tor oder ein einsamer Schwätzer.
Aber ein Mann ist nicht ohne Sinn; ein Leben, wie es jeder Mann lebt, ist nicht ohne Sinn.
Es ist ein geheimer Sinn und ein herzzerreißender, wären nicht die Lügen der Kunst.
2009-09-12 | achtphasen | 10:12:18 |
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Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, daß er all sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um seine Soldaten, kümmerte sich nicht um Theater und liebte es nicht, in den Wald zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Er hatte einen Rock für jede Stunde des Tages, und ebenso wie man von einem König sagte, er ist im Rat, so sagte man hier immer: “Der Kaiser ist in der Garderobe!”
In der großen Stadt, in der er wohnte, ging es sehr munter her. An jedem Tag kamen viele Fremde an, und eines Tages kamen auch zwei Betrüger, die gaben sich für Weber aus und sagten, daß sie das schönste Zeug, was man sich denken könne, zu weben verstanden. Die Farben und das Muster seien nicht allein ungewöhnlich schön, sondern die Kleider, die von dem Zeuge genäht würden, sollten die wunderbare Eigenschaft besitzen, daß sie für jeden Menschen unsichtbar seien, der nicht für sein Amt tauge oder der unverzeihlich dumm sei.
,Das wären ja prächtige Kleider’, dachte der Kaiser; wenn ich solche hätte, könnte ich ja dahinterkommen, welche Männer in meinem Reiche zu dem Amte, das sie haben, nicht taugen, ich könnte die Klugen von den Dummen unterscheiden! Ja, das Zeug muß sogleich für mich gewebt werden!’ Er gab den beiden Betrügern viel Handgeld, damit sie ihre Arbeit beginnen sollten.
Sie stellten auch zwei Webstühle auf, taten, als ob sie arbeiteten, aber sie hatten nicht das geringste auf dem Stuhle. Trotzdem verlangten sie die feinste Seide und das prächtigste Gold, das steckten sie aber in ihre eigene Tasche und arbeiteten an den leeren Stühlen bis spät in die Nacht hinein.
,Nun möchte ich doch wissen, wie weit sie mit dem Zeuge sind!’ dachte der Kaiser, aber es war ihm beklommen zumute, wenn er daran dachte, daß keiner, der dumm sei oder schlecht zu seinem Amte tauge, es sehen könne. Er glaubte zwar, daß er für sich selbst nichts zu fürchten brauche, aber er wollte doch erst einen andern senden, um zu sehen, wie es damit stehe. Alle Menschen in der ganzen Stadt wußten, welche besondere Kraft das Zeug habe, und alle waren begierig zu sehen, wie schlecht oder dumm ihr Nachbar sei.
,Ich will meinen alten, ehrlichen Minister zu den Webern senden’, dachte der Kaiser, er kann am besten beurteilen, wie der Stoff sich ausnimmt, denn er hat Verstand, und keiner versieht sein Amt besser als er!’
Nun ging der alte, gute Minister in den Saal hinein, wo die zwei Betrüger saßen und an den leeren Webstühlen arbeiteten. ,Gott behüte uns!’ dachte der alte Minister und riß die Augen auf. ,Ich kann ja nichts erblicken!’ Aber das sagte er nicht.
Beide Betrüger baten ihn näher zu treten und fragten, ob es nicht ein hübsches Muster und schöne Farben seien. Dann zeigten sie auf den leeren Stuhl, und der arme, alte Minister fuhr fort, die Augen aufzureißen, aber er konnte nichts sehen, denn es war nichts da. ,Herr Gott’, dachte er, sollte ich dumm sein? Das habe ich nie geglaubt, und das darf kein Mensch wissen! Sollte ich nicht zu meinem Amte taugen? Nein, es geht nicht an, daß ich erzähle, ich könne das Zeug nicht sehen!’
“Nun, Sie sagen nichts dazu?” fragte der eine von den Webern.
“Oh, es ist niedlich, ganz allerliebst!” antwortete der alte Minister und sah durch seine Brille. “Dieses Muster und diese Farben! - Ja, ich werde dem Kaiser sagen, daß es mir sehr gefällt!”
“Nun, das freut uns!” sagten beide Weber, und darauf benannten sie die Farben mit Namen und erklärten das seltsame Muster. Der alte Minister merkte gut auf, damit er dasselbe sagen könne, wenn er zum Kaiser zurückkomme, und das tat er auch.
Nun verlangten die Betrüger mehr Geld, mehr Seide und mehr Gold zum Weben. Sie steckten alles in ihre eigenen Taschen, auf den Webstuhl kam kein Faden, aber sie fuhren fort, wie bisher an den leeren Stühlen zu arbeiten.
Der Kaiser sandte bald wieder einen anderen tüchtigen Staatsmann hin, um zu sehen, wie es mit dem Weben stehe und ob das Zeug bald fertig sei; es ging ihm aber gerade wie dem ersten, er guckte und guckte; weil aber außer dem Webstuhl nichts da war, so konnte er nichts sehen.
“Ist das nicht ein ganz besonders prächtiges und hübsches Stück Zeug?” fragten die beiden Betrüger und zeigten und erklärten das prächtige Muster, das gar nicht da war.
,Dumm bin ich nicht’, dachte der Mann; es ist also mein gutes Amt, zu dem ich nicht tauge! Das wäre seltsam genug, aber das muß man sich nicht merken lassen!’ Daher lobte er das Zeug, das er nicht sah, und versicherte ihnen seine Freude über die schönen Farben und das herrliche Muster. “Ja, es ist ganz allerliebst!” sagte er zum Kaiser.
Alle Menschen in der Stadt sprachen von dem prächtigen Zeuge. Nun wollte der Kaiser es selbst sehen, während es noch auf dem Webstuhl sei. Mit einer ganzen Schar auserwählter Männer, unter denen auch die beiden ehrlichen Staatsmänner waren, die schon früher dagewesen, ging er zu den beiden listigen Betrügern hin, die nun aus allen Kräften webten, aber ohne Faser oder Faden.
“Ja, ist das nicht prächtig?” sagten die beiden ehrlichen Staatsmänner. “Wollen Eure Majestät sehen, welches Muster, welche Farben?” und dann zeigten sie auf den leeren Webstuhl, denn sie glaubten, daß die andern das Zeug wohl sehen könnten.
,Was!’ dachte der Kaiser; ich sehe gar nichts! Das ist ja erschrecklich! Bin ich dumm? Tauge ich nicht dazu, Kaiser zu sein? Das wäre das Schrecklichste, was mir begegnen könnte.’ “Oh, es ist sehr hübsch", sagte er; “es hat meinen allerhöchsten Beifall!” und er nickte zufrieden und betrachtete den leeren Webstuhl; er wollte nicht sagen, daß er nichts sehen könne. Das ganze Gefolge, was er mit sich hatte, sah und sah, aber es bekam nicht mehr heraus als alle die andern, aber sie sagten gleich wie der Kaiser: “Oh, das ist hübsch!’ und sie rieten ihm, diese neuen prächtigen Kleider das erste Mal bei dem großen Feste, das bevorstand, zu tragen.
“Es ist herrlich, niedlich, ausgezeichnet!” ging es von Mund zu Mund, und man schien allerseits innig erfreut darüber. Der Kaiser verlieh jedem der Betrüger ein Ritterkreuz, um es in das Knopfloch zu hängen, und den Titel Hofweber.
Die ganze Nacht vor dem Morgen, an dem das Fest stattfinden sollte, waren die Betrüger auf und hatten sechzehn Lichte angezündet, damit man sie auch recht gut bei ihrer Arbeit beobachten konnte. Die Leute konnten sehen, daß sie stark beschäftigt waren, des Kaisers neue Kleider fertigzumachen. Sie taten, als ob sie das Zeug aus dem Webstuhl nähmen, sie schnitten in die Luft mit großen Scheren, sie nähten mit Nähnadeln ohne Faden und sagten zuletzt: “Sieh, nun sind die Kleider fertig!”
Der Kaiser mit seinen vornehmsten Beamten kam selbst, und beide Betrüger hoben den einen Arm in die Höhe, gerade, als ob sie etwas hielten, und sagten: “Seht, hier sind die Beinkleider, hier ist das Kleid, hier ist der Mantel!” und so weiter. “Es ist so leicht wie Spinnwebe; man sollte glauben, man habe nichts auf dem Körper, aber das ist gerade die Schönheit dabei!”
“Ja!” sagten alle Beamten, aber sie konnten nichts sehen, denn es war nichts da.
“Belieben Eure Kaiserliche Majestät Ihre Kleider abzulegen", sagten die Betrüger, “so wollen wir Ihnen die neuen hier vor dem großen Spiegel anziehen!”
Der Kaiser legte seine Kleider ab, und die Betrüger stellten sich, als ob sie ihm ein jedes Stück der neuen Kleider anzogen, die fertig genäht sein sollten, und der Kaiser wendete und drehte sich vor dem Spiegel.
“Ei, wie gut sie kleiden, wie herrlich sie sitzen!” sagten alle. “Welches Muster, welche Farben! Das ist ein kostbarer Anzug!” -
“Draußen stehen sie mit dem Thronhimmel, der über Eurer Majestät getragen werden soll!” meldete der Oberzeremonienmeister.
“Seht, ich bin ja fertig!” sagte der Kaiser. “Sitzt es nicht gut?” und dann wendete er sich nochmals zu dem Spiegel; denn es sollte scheinen, als ob er seine Kleider recht betrachte.
Die Kammerherren, die das Recht hatten, die Schleppe zu tragen, griffen mit den Händen gegen den Fußboden, als ob sie die Schleppe aufhöben, sie gingen und taten, als hielten sie etwas in der Luft; sie wagten es nicht, es sich merken zu lassen, daß sie nichts sehen konnten.
So ging der Kaiser unter dem prächtigen Thronhimmel, und alle Menschen auf der Straße und in den Fenstern sprachen: “Wie sind des Kaisers neue Kleider unvergleichlich! Welche Schleppe er am Kleide hat! Wie schön sie sitzt!” Keiner wollte es sich merken lassen, daß er nichts sah; denn dann hätte er ja nicht zu seinem Amte getaugt oder wäre sehr dumm gewesen. Keine Kleider des Kaisers hatten solches Glück gemacht wie diese.
“Aber er hat ja gar nichts an!” sagte endlich ein kleines Kind. “Hört die Stimme der Unschuld!” sagte der Vater; und der eine zischelte dem andern zu, was das Kind gesagt hatte.
“Aber er hat ja gar nichts an!” rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn das Volk schien ihm recht zu haben, aber er dachte bei sich: ,Nun muß ich aushalten.’ Und die Kammerherren gingen und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.
2009-08-24 | achtphasen | 08:36:37 |
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Wo du einen Stein siehst, erblicken sie eine Perle.
Auf dieser Welt streben alle Menschen nach Glück. Sie sind Goldsucher, aber das ungeübte Auge kann echtes Gold nicht von falschem unterscheiden. Wähle das Gold daher nicht dem blossen Anschein nach, sondern lege es erst dem Prüfstein der Seele vor. Besitzt du keinen solchen Prüfstein, vertraue dich jemandem an, der sich auskennt. Niemand wird ohne einen Wegkundigen die Wüste durchqueren. Der Wüstendämon versucht, die Reisenden ins Verderben zu locken. Er ruft der Karawane zu: “Kommt in diese Richtung, hier verläuft der sichere Weg!” Im alltäglichen Leben lautet der Ruf: “Komm, hier gibt es Reichtum, Ruhm und Ehre!” Verschliesse dich diesen Verlockungen und suche Zuflucht im Gottgedenken. Mit Geduld und Gottgedenken werden deine Augen zu Augen der Seele, die Perlen erkennen, wo andere nur Steine sehen.
2009-08-09 | achtphasen | 03:37:48 |
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2009-07-19 | achtphasen | 15:11:37 |
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Parable of the blind men and elephant
The ancient Jain texts often explain the concepts of anekāntvāda and syādvāda with the parable of the blind men and an elephant (Andhgajanyāyah), which addresses the manifold nature of truth.[3]
A group of blind men heard that a strange animal, called an elephant, had been brought to the town, but none of them were aware of its shape and form. Out of curiosity, they said: “We must inspect and know it by touch, of which we are capable". So, they sought it out, and when they found it they groped about it. In the case of the first person, whose hand landed on the trunk, said “This being is like a drain pipe". For another one whose hand reached its ear, it seemed like a kind of fan. As for another person, whose hand was upon its leg, said, “I perceive the shape of the elephant to be like a pillar". And in the case of the one who placed his hand upon its back said, “Indeed, this elephant is like a throne". Now, each of these presented a true aspect when he related what he had gained from experiencing the elephant. None of them had strayed from the true description of the elephant. Yet they fell short of fathoming the true appearance of the elephant.
Two of the many references to this parable are found in Tattvarthaslokavatika of Vidyanandi (9th century) and Syādvādamanjari of Ācārya Mallisena (13th century). Mallisena uses the parable to argue that immature people deny various aspects of truth; deluded by the aspects they do understand, they deny the aspects they don’t understand. “Due to extreme delusion produced on account of a partial viewpoint, the immature deny one aspect and try to establish another. This is the maxim of the blind (men) and the elephant."[34] Mallisena also cites the parable when noting the importance of considering all viewpoints in obtaining a full picture of reality. “It is impossible to properly understand an entity consisting of infinite properties without the method of modal description consisting of all viewpoints, since it will otherwise lead to a situation of seizing mere sprouts (i.e., a superficial, inadequate cognition), on the maxim of the blind (men) and the elephant.”
The Blind Men and the Elephant – John Godfrey Saxe
It was six men of Indostan
To learning much inclined,
Who went to see the Elephant
(Though all of them were blind),
That each by observation
Might satisfy his mindThe First approached the Elephant,
And happening to fall
Against his broad and sturdy side,
At once began to bawl:
God bless me! but the Elephant
Is very like a wall!The Second, feeling of the tusk,
Cried, Ho! what have we here
So very round and smooth and sharp?
To me tis mighty clear
This wonder of an Elephant
Is very like a spear!The Third approached the animal,
And happening to take
The squirming trunk within his hands,
Thus boldly up and spake:
I see, quoth he, the Elephant
Is very like a snake!The Fourth reached out an eager hand,
And felt about the knee.
What most this wondrous beast is like
Is mighty plain, quoth he;
‘Tis clear enough the Elephant
Is very like a tree!The Fifth, who chanced to touch the ear,
Said: Even the blindest man
Can tell what this resembles most;
Deny the fact who can
This marvel of an Elephant
Is very like a fan!?The Sixth no sooner had begun
About the beast to grope,
Than, seizing on the swinging tail
That fell within his scope,
I see, quoth he, the Elephant
Is very like a rope!And so these men of Indostan
Disputed loud and long,
Each in his own opinion
Exceeding stiff and strong,
Though each was partly in the right,
And all were in the wrong!Moral:
So oft in theologic wars,
The disputants, I ween,
Rail on in utter ignorance
Of what each other mean,
And prate about an Elephant
Not one of them has seen!
http://www.cs.rice.edu/~ssiyer/minstrels/poems/1179.html
2009-07-13 | achtphasen | 12:35:38 |
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2009-07-07 | achtphasen | 12:52:42 |
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Potentielle Risiken durch nichtzerstrahlende MBHs werden von Cern erst seit Sommer 08 besprochen/kleingerechnet!
Von gesichertem Wissen zur Harmlosigkeit der MBHs kann nur fabuliert werden, weil diese so klein sind. Was aber bedeutet kleine raumartige Ausdehnung von Raumzeitsingularitäten - (Division durch Unendlich) - angesichts dessen, dass Extradimensionen raum- und zeitartiger Natur wahrscheinlich vorhanden sind und diesen Extradimensionen unterschiedlichste Aufrollungen und/oder Verzogenheiten (warped LxD a la Randall/Sundrum) zugerechnet werden?
In mikrokosmischem Bereich, im Bereich des 'Kleinsten', der gequantelten Welt, gibt es eine Vielzahl überraschender und teils unverstandener Effekte - hierzu ist auch der quantenmakroskopische Effekt zu nennen, dass sich viele Teilchen wie ein einziges Teilchen Verhalten. Dies kann für kleine MBHs lange Zeit (durchaus 'astronomische' Zeiträume) ein Hindernis sein, sich über eine kritische Grenze hinaus zu vergrössern.
Da es unterschiedliche Neutronensterne gibt, kann es in den Zentren von Neutronensternkernen auch unterschiedliche Konstitutionen geben, die für einige Zeit als Schutz vor Akkretion durch eingefangene kosmisch-natürliche MBHs funktionieren könnten - beispielsweise entsprechend Herrn Prof. Dr. Stöcker (CoAutor von Cern's Sicherheitsberichten!) patentierter Aufbewahrungsvision der Remanente elektrisch geladener MBHs in 'kristallischen Strukturen'/'magnetischen Flaschen'.
http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?p=36236#36236
… sollten wir uns daran erinnern, dass sie nicht als wahr, sondern nur als falsch bewiesen werden kann, und die Wissenschaft wäre verloren ohne die wenigen Leute, die kühn genug sind, anerkannte Lehrmeinungen zu hinterfragen.
2009-06-14 | achtphasen | 12:14:28 |
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