Lutz von Grünhagen | Kommentar von zu Warum wird Otto E. Rössler erst jetzt widerlegt?
ich hoffe, dass die Physiker rechtzeitig die große Chance für die Menschheit erkennen, die sie mit ihrer Drohung, das Schwarze-Löcher-Restrisiko am CERN zu ignorieren, im Grunde geschaffen haben, und für die Prof. Rössler so mutig die nötige Aufmerksamkeit in den Medien bewirkt hat.
Insbesondere einige Gentechniker habe ich im Verdacht, als hochqualifizierte Fach-Idioten mit einem verkürzten Weltverständnis in der Gefahr zu sein, dass sie uns allen demnächst mal mit genmanipulierten Lebewesen fürchterliche Probleme schaffen. Und dem wären ja auch sämtliche Physiker ohnmächtig ausgeliefert. Und insgesamt wird die Gefahr überhaupt immer größer, dass durch die Wissenschaft nicht nur immer größerer Nutzen, sondern auch ein größerer Schaden gestiftet wird, der uns allen demnächst mal zum Verhängnis werden könnte.
Und es ist eine Illusion, zu glauben, dass auch nur ein einziger Mensch dieser Gefahr des ohnmächtigen Ausgeliefertseins entkommen könnte, indem er selber eine herkömmliche fachliche Autorität auf einem Spezialgebiet erwirbt oder viel Geld oder militärische Macht oder politischen Einfluss, um sich und seine Familie und seine Freunde zu schützen vor den drohenden ökologischen Katastrophen. Diesen Katastrophen bleiben wir Menschen weltweit alle hilflos ausgeliefert, solange wir alle in unserer Persönlichkeitsentwicklung noch nicht reif geworden sind, um mit dem Fortschritt von Wissenschaft und Technik ausschließlich konstruktiv umgehen zu können.
Und gerade die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am CERN scheinen nicht nur welche in ihrer Mitte zu haben, die zum Workoholismus neigen, so dass einer mal Skorbut bekommen haben soll, weil er die gesunde Nahrungsaufnahme vernachlässigt hat. Sie scheinen auch besonders fortschrittlich, also besonders kollegial, freundlich, verständnisvoll und hilfsbereit im Umgang miteinander zu sein und in „flachen sozialen Hierarchien“ zu arbeiten, denn, wenn ich mich richtig erinnere, hieß es im Internet irgendwo, dass viele sozialwissenschaftliche Doktorarbeiten darüber geschrieben werden. Zudem habe ich in Fernsehdiskussionen einige leitende Physiker erlebt, die bei mir einen besonders vertrauenswürdigen Eindruck hinterließen. Das heißt, ich meine, dass sie ihre menschliche Intelligenz besonders frei zur Verfügung haben. Und darum geht es heute: Wir müssen als Menschen weltweit die Voraussetzungen schaffen, um Vertrauen zueinander zu entwickeln, indem wir unsere intellektuellen Fähigkeiten von den Blockierungen befreien, die uns mit der Tradition der gegenseitigen Bekämpfung bisher noch aus dem Tierreich überliefert sind.
Der Verhaltensbiologe Irenäus Eibl-Eibesfeldt hat besonders mit seinem Buch „Liebe und Haß“ schon vor Jahrzehnten eine wunderbare Grundlage dafür geschaffen, dass wir die konstruktive und die destruktive Komponente klar unterscheiden können, die bei uns als Säugetieren die Macht hat, die wir persönlich in der Gesellschaft aufbauen können. Als Menschen können wir jetzt begreifen, dass niemandem von uns die destruktive Machtkomponente noch etwas nützt und dass sie uns allen zusammen bald zum Verhängnis werden würde, wenn wir sie nicht bald fallen lassen, indem wir ihre einfachen Mechanismen durchschauen. Dabei könnten die Physiker am CERN und alle ihre Kollegen jetzt leicht die Vorreiter für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und alle Menschen auf der Erde werden. Darauf könnten sie tausendmal stolzer sein als auf das world wide web. Die Physiker könnten eines Tages sagen, sie hätten der Menschheit die Pistole auf die Brust gesetzt mit der Forderung: „Werdet endlich vernünftig und kapiert, dass wir keine ökologische Katastrophe brauchen, sondern uns alle im Einklang mit der Natur ein erfreuliches Leben auf der Erde einrichten können, - sonst lassen wir den ganzen Laden hier implodieren!“
2008-08-09 | achtphasen | 13:48:29 |
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