Kritik an Professor Rössler ist gerechtfertigt - er sollte driglich die Widerlegungen widerlegen oder öffentlich publizieren, dass ihm da Fehler in der Mathematik unterlaufen sind. Dass Professor Rössler die Diskussion um die Sicherheitsrisiken der angehenden Experimente angstossen hat ist jedenfalls sehr verdankenswert und dafür und für seinen persönlichen Einsatz danke ich ihm.
 
Dass er erst jetzt widerlegt wird, wirft die Frage auf, ob es den Experimentatoren nicht als angenehm erschienen ist, die sich zu den unwägbaren Risiken der Experimente abzeichnende Diskussion absichtlich auf Professor Rössler sich fokussieren zu lassen um mit der Widerlegung Rösslers alle Kritik an den Experimenten zugleich zu entkräften.
 
Falls Sie, interessierter Leser/ interessierte Leserin, Mut und Kraft aufbringen mit teilweise direkt in die Experimente involvierten Physikern zu diskutieren schlage ich Ihnen vor bei http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2560 zu diskutieren - dort
sind u.a. engagiert LHC befürwortende Physiker darauf aus, Kritik an den angehenden Versuchen am LHC lächerlich zu machen - dort wird beleidigt (Sie bräuchten eine dicke Haut) doch dort wird aber auch gelesen, was Sie meinen - jedoch sind die dort diskutierenden Physiker ausschliesslich an physikalisch mathematischer Argumentation interessiert - dies ist auch deren Domäne - und dies ist auch die Tragik der angehenden Versuche.
 
Bei allem Respekt diesen Menschen gegenüber - aus meiner Sicht haben sie ein
sehr verkürztes Weltverständnis und in diesem Weltverständnis gedeiht risikofreudiger Experimentierwille hinab ins Allerkleinste.
 
Mit 40′000′000 Kollisionen/Sekunde ein Quark-Gluonen-Plasma anzurichten wie es eine MikroSekunde nach dem Urknall geherrscht haben soll OHNE zuvor bewiesene HawkingsRadiation IST mutwillige Fahrlässigkeit!!!

Marc Fasnacht

2008-08-08 | achtphasen | 11:05:41 | Email | comment




 

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