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bild©: http://www.telegraph.co.uk/earth/graphics/2008/09/12/scicern212_big.gif

Kurz nach Beginn des ersten Testlaufs des neuen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) im Europäischen Kernforschungszentrum CERN hat die griechische Gruppe Greek Security Team eine Webseite, die mit dem 12.500 Tonnen schweren CMS-Detektor (Compact Muon Solenoid) zu tun hat, gehackt, allerdings ohne größeren Schaden zu verursachen. Mit diesem Detektor, dem weltweit größten supraleitenden Magneten, hofft man, möglicherweise aus der Kollision von Protonen entstehende Teilchen wie das Higgs-Teilchen oder supersymmetrische Teilchen nachweisen zu können. Durch den CMS-Detektor wurde beim Test am 10. September bereits der erste Strahl durchgeleitet.

Die griechische Hackergruppe war, wie der Telegraph berichtet, auf die in Folge den Angriffs noch nicht wieder zugängliche Seite cmsmon.cern.ch eingedrungen und hatte sich über die für die Sicherheit zuständigen IT-Experten lustig gemacht. Sie wurden als eine “Gruppe von Schuljungen” bezeichnet. Weiter warnten die Hacker, dass man sie in Ruhe lassen soll, und erklärten, sie hätten keine Absicht, die Arbeit mit dem Teilchenbeschleuniger zu stören.

Ihren Hack wollen sie offenbar als hilfreichen Hinweis verstanden wissen: “Wir haben euch die Hosen heruntergezogen", so stand auf der Webseite, “weil wir euch nicht sehen wollen, wie ihr nackt herumlauft und nach einem Versteck sucht, wenn die Panik ausbricht.”

text©: http://www.heise.de/newsticker/Webseite-des-neuen-Teilchenbeschleunigers-gehackt–/meldung/115888

2008-09-14 | achtphasen | 02:04:26 | Email | comment




 

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