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wir sind erstaunt und befremdet, dass offenbar noch immer NIEMAND vor Bundesgericht geklagt hat um eine Superprovisorische Verfügung zu erwirken die dem CERN untersagt potentiell Leib&Leben gefährdende Experimente durchzuführen bis die offenen Fragen zu den RestRisiken von vom CERN unabhängigen Wissenschaftern geklärt sind.
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Der Grossteil der Menschheit weiss gar nicht, dass ihre Existenz nebst der natürlichen, dem Leben eigenen Unsicherheit - Asteroiden, Seuchen, Kriege, Strassenverkehr, Kriminalität und vielem mehr -, derzeit auch vom Forschungswillen der ‘physikalischen Gemeinschaft’ am CERN bedroht wird, die, wissend, dass sie nicht wissen, aus genau dieser Unwissenheit heraus mit weltgeschichtlich grösstem Forschungsbudget kleinste Matriebauteile, Protonen, mit grösster bis anhin vom Mensch erzeugter Geschwindigkeit aufeinanderprallen lassen wollen, um anhand der Spuren der Kollisionsprodukte Theorien der ‘neuen Physik’ zu verifizieren.
Gerne gestehen wir hier ein, dass auch wir brennend an den Resultaten der Versuche interessiert sind - die Theorien und Illustrationen zum ganz ‘Grossen’ (dem Kosmos) und dem ganz ‘Kleinen’ (der Welt der Quanten) faszinieren uns seit Kindesalter.
Doch im Ggensatz zu den Verlautbarungen der an den Experimenten Geld Erwerbenden und auf den Nobelpreis Spekulierenden haben wir keinen Grund unser Halbwissen zu kaschieren - intuitiv wissen wir, dass Gewalt im ganz ‘Kleinen’ Gewalt im ganz ‘Grossen’ ist. Nebst unserer für die Wissenschaft irrelevanten Intuition gibt es aber auch Wissenschafter die auf die Gefährlichkeit der Experimente hinweisen. Weil im subatomaren Bereich ‘eingerollte’ höhere Dimesionen vermutet werden (ein Postulat der Stringtheorie und Motivation der Forschung) ist respektvolle Vorsicht geboten; denn wenn diese höherdimensionalen Partikel mit Gewalt aufeinanderprallen könnte es sein, dass sich aufrollende Dimensionen unser 3+1D Samsaragehege nihilieren … doch auch dieser Gedanke ist für die ‘physikalische Gemeinschaft irrelevant - Physiker rund um den Globus warten gespannt auf die Experimente und wer denn sind wir, dass wir solches, dem ‘Fortschritt’ Dienendes, aufhalten möchten?
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Wir wollen die Experimente am LHC solange aufgehalten wissen bis vom CERN unabhängige Wissenschafter die Risiken diskutiert und als unbedenklich taxiert haben - doch wird dies nie eintreten, weil letztlich jeder vom CERN unabhängige Wissenschafter auf das Resultat kommen wird, dass da ein ungewisses RestRisiko mit potentiell desaströsesten Folgen für die Erde besteht.
Deshalb wollen wir die Experimente auch nicht auf dem Mond, der ist im Unglücksfall des Kollabierens zu einem schwarzen Loch der Erde zu nahe und er könnte durch die Erschütterung des Kollapses aus seiner Erdumlaufbahn geworfen werden, was für die Erde und das Leben auf der Erde letztlich ebenso desaströs ist wie wenn das Unglück auf der Erde selbst seinen Anfang nehmen würde.
Wir wollen und wirken eine Superprovisorische Verfügung die es dem CERN so lange untersagt weltgefährdende Versuche zu unternehmen bis die berechtigten und ernst zu nehmenden Zweifel unabhängiger Wissenschafter von vom CERN unabhängigen Wissenschaftern untersucht und als unbedenklich eingestuft worden sind.
Weil jedoch auch wir brennend an den Resultaten der Experimente interessiert sind, bitten wir zu prüfen, ob nicht ein Neubau der Versuchsanlage auf dem Mars die bestmögliche Form ist die Experimente durchzuführen ohne das Leben und die gesamte Erde zu gefährden.
Selbst wenn die Versuche auf dem Mars durchgeführt werden bleibt ein Restrisiko für den Kosmos und also auch die Erde doch schätzen wir dieses Risiko als vertretbar ein.
Sehr geehrter Herr Direktor Aymar
Der gesellschaftlich gewollte Forschungswille, der sich auch in den Aktivitäten des CERN manifestiert, beinhält selbstverständlich immer ein gewisses Risikopotential. Auch bei der Erfindung der Eisenbahn haben besorgte Menschen ‘das Ende der Welt’ prophezeit. Tatsächlich sind einige Unfälle geschehen, doch besteht die Erde noch immer. Auch die geplanten Versuche am LargeHadronCollider, LHC, des CERN lösen bei vielen Menschen, die sich ein wenig mit der Thematik auseinandersetzen, Angst aus. An und für sich fühle ich mich nicht berufen mit Ihnen über die Gefahren der Experimente zu diskutieren und zögere deshalb, vielleicht schon zu lange, Sie anzufragen.
Doch habe ich als interessierter und sehr beunruhigter Laie Fragen zur Sicherheit. Letztlich geht es um die Frage ob die geplanten Versuche am LHC mich, meine Kinder und Kindeskinder und die Existenz der Menscheit nicht an Leib und Leben gefährden.
Ich bitte Sie daher dringlich, den folgenden Fragen angemessene Bedeutung beizumessen, und mir so rasch als möglich, spätestens binnen einer Woche, zu antworten.
- Ist es nicht so, dass zur Zeit der Planung und Bewilligung des CERN durch das UVEK keine Rede und wohl auch kein Wissen um die Möglichkeit der Erzeugung ‘miniaturkleiner Schwarzer Löcher’ gewesen ist?
- Ist es nicht so, dass die Theorie der Zerstrahlung miniaturkleiner schwarzer Löcher von Herrn Stephen Hawking, HawkingRadiation, die als Beleg der Ungefährlichkeit der am LHC erhofften menschgewirkten kleinen schwarzen Löcher NIE bewiesen oder beobachtet worden ist und somit auch nicht als Beweis der Ungefährlichkeit der Experimente herangezogen werden kann?
- Ist es wahr, dass es kein Containment gibt mit dem ‘allfällig’ anfallende gefährliche Teilchen (’Strangelets’, MiniaturSchwarzLöcher’) aufgehalten werden könnten, weil die Grösse der aus der Zertrümmerung und allfälligen Komprimierung entstehenden Teile quantenklein sind.
- Ist es nicht so, dass die Vergleiche mit dem kosmischen Teilchenbombardement des Planeten nicht stichhaltig und sogar irreführend sind, weil die am LHC gewirkten Kollisionen der Protonen aus entgegengesetzter Richtung Teilchen und kleine schwarze Löcher erzeugen sollen die auf Gund der frontalen Kollision, zumindest teilweise, keine ausreichende Geschwindigkeit haben werden um die Gravitation der Erde zu überwinden?
- Ist es nicht irreführend zu argumentieren, dass allfällige stabile ‘kleine’ schwarze Löcher 5′000′000′000 Jahre brauchen würden bis sie unseren Planten, die Erde, absorbiert hätten. ? Herr O.E. Rössler, Division of Theoretical Chemistry, University of Tübingen, 72076 F.R.G. sagt die Dauer dieses Horrorszenarios apokalyptischen Ausmasses wäre nicht berechenbar aber sicherlich dauere dies nicht so astronomisch lang, weil sie sich nicht linear vergrösseren würden, sondern chaotisch nichtlinear (also inetwa exponentiell) er postuliert es könnten 50 Monate sein.
Es kann nicht darum gehen, dass ich diese 50 Monate überlebe, sondern dass auch Sie diese Zeitspanne überdauern – und mit Ihnen der Rest aller Menschen. Aus diesem Grund bitte ich Sie ernsthaft, die bestehenden Zweifel an den Experimenten des CERN in den entsprechenden gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen und den Ängsten UND Argumenten jener Menschen Bedeutung zu schenken, die Ihren Forschungswillen und auch Ihr Wissen nicht teilen.
Aus der persönlichen Betroffenheit meiner eigenen Existenz durch die Experimente des CERN bin ich gewillt, die mir möglichen Schritte einzuleiten, um die Durchführung der Experimente zu aufzuhalten bis die Ungefährlichkeit der Experimente nachgewiesen worden ist.
Ich ersuche Sie daher dringend, mir innerhalb einer Woche in einer ernsthaften, der Tragweite der Bedeutungen möglicher negativer Auswirkungen der Experimente am LargeHadronCollider LHC des CERN angemessenen Weise zu erläutern, ob Sie, das CERN und die Forschergemeinschaft, auf die Durchführung der Experimente solange verzichten können bis die gestellten Fragen von befähigten und auch vom CERN unabhängigen Wissenschaftlern geklärt worden sind.
Mit freundlichen Grüssen und in grosser Besorgnis
… bis anhin haben wir auf unser Schreiben vom 26. Mai 08 noch keine Antwort erhalten!
2008-07-26 | achtphasen | 23:22:20 |
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