- die Maschine ist bald vollständig heruntergekühlt, erste Protonenbunches werden bald injektiert

Wenn es denn gelingen sollte am LHC Schwarze Löcher zu produzieren, dann werden es viele sein.

Durchschnittlich 1/Sekunde also mehr als 30′000′000[*] nach einem Betriebsjahr der Kollisionsexperimente. Sollte sich die Theorie der Hawkingszerstrahlung mikrokleiner Schwarzer Löcher als nicht zutreffend erweisen, dann wird sich der grösste Teil dieser mikrokleinen Schwarzen Löcher in der Sonne ansammeln.

Einige werden das Sonnensystem verlassen - einige werden in der Erde verbleiben.

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* ca. 30′000′000 mikro Schwarz Löcher könnten am LHC dann entstehen, wenn sich Annahmen der Stringtheorien (die nota bene erst nach der Planung des LHC errechnet worden sind !!!) als zutreffend erweisen sollten; die in nicht all-zu-sehr kompaktifizierten Extradimensionen (LXD) zusätzliche gravitative Wirksamkeit errechnen - ausreichend gravitative Wirksamkeit um beinahe frontal kollidierenden Quarks in ein mikrokleines Schwarzes Loch kollabieren lassen.

Um pro Jahr 30′000′000 mikro Schwarz Löcher zu produzieren, müsste der LHC während eines ganzen Jahres ohne Unterbruch Kollisionsexperimente veranstalten. Das wird jedoch sicherlich nicht eintreten. Meine private Hoffnung geht dahin, dass sich die Maschine erneut selbst lahmlegen wird, doch auch bei ganz ‘ordentlicher’ Experimentiererei am Rande des gerade eben technisch Möglichen, werden zwischenzeitlich keine Kollisionsereignisse stattfinden, weil die Maschine um- und nachgerüstet werden wird.

Eine wahrscheinlich vernünftige Annahme ist, dass pro Betriebsjahr des LHC während etwa einem halben Jahr Kollisionen durchgeführt werden.

Die Anzahl der jährlich in toto erzeugten mikro Schwarz Löcher veringert sich somit auf noch immer nicht sehr beruhigende etwa 15′000′000.

Es gibt, hier nicht zu veröffentlichende, Abschätzungen die errechnen, dass ‘nur’ etwa ein mikro Schwarz Loch pro Viertelstunde auf der Erde verbleiben wird.
Während eines Kalenderjahres werden demnach ca. 17′000 (180 * 24 * 4 = 17′280) mikro Scharz Löcher in der Erde verbleiben.

(Erneut: es besteht durchaus eine gewisse Chance, dass sich Stephen Hawkings Theorie der sofortigen Zerstrahlung mikrokleiner Schwarzer Löcher als zutreffend erweisen wird - jedoch besteht dahingehend keine Gewissheit, wie CERN entgegen erster Risikolosigkeits-Statements, durch die Veröffentlichung seiner 2*2 Akkretionsfristenberechnungen letzten Sommer (Sommer 08) zumindest bestätigt. Die nur vorgeblich sichere Berechenbarkeit des letztlich wegen ungewisser Berechnungs-Parameter (bsp. Topologie der LXD) Unberechenbaren soll hier nicht weitergehend angesprochen werden.)

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ERRATA:

Selbstverständlich werden keineswegs ALLE am LHC erzeugten MikroSchwarzLöcher,
  • die weder ausreichenden Restimpuls (Geschwindigkeit) aufweisen werden um das Sonnensystem zu verlassen,
  • aber ausreichenden Restimpuls (Geschwindigkeit) haben werden, um die Gravitation der Erde zu überwinden,
in die Sonne fallen!

Ein grosser Teil dieser als ‘exotische Teilchen’ verharmlosten mikro Schwarz Löcher werden wegen Bahndrehimpuls- und Energieerhaltung auf Orbitalbahnen um Erde und Sonne kreisen.

Einige der potentiellerweise nichthawkingszerstrahlenden MikroSchwarzLöcher werden jedoch entsprechend obenstehender Ueberschlagsrechnung in der Erde verbleiben - eine wohl noch grössere Anzahl wird in die Sonne fallen.

Es handelt sich hier also nicht um mehrere Millionen MikroSchwarzLöcher die jährlich in der Sonne landen werden sondern nur um einige Zehntausende.

Marc Fasnacht | 10. November 2009

2009-11-09 | achtphasen | 10:55:00 | Email | 9 comments




 

Comment from: achtphasen [Member] Email
Ein Schwarzes Loch - auch ein mikrokleines, vom LHC erzeugtes - ist per physikalischer Definition eines Schwarzen Loches ein Limes der Raumzeit.

Abgesehen davon, dass ich der absolut sicheren Berechenbarkeit von Akkretionsfristen nichtzerstrahlender mikro Schwarz Löcher a la G&M ganz nachhaltig misstraue, halte ich - als Laie, nota bene - zudem 'Raumzeitbeben' für möglich, die durch massenhaft vom LHC emitierte mikro Schwarz Löcher verursacht werden könnten.

Dies weil Limites der Raumzeit doch sicherlich nicht als vermeintlich niedliche 'exotische Teilchen' (nebst vielen anderen vom LHC erzeugten exotischen Teilchen) gänzlich ohne Rückwirkung auf Raum und Zeit durch unsere Raumzeit fliegen werden, ohne auf eben diese Raumzeit auch zumindest Rückwirkungen in Form von 'Raumzeit-Turbulenzen', 'Raumzeit-Beben' oder 'Raumzeit-Wirbeln' zu verursachen.

Die um 28 Grösseneinheiten (1:10'000'000'000'000'000'000'000'000'000) pro Flächeneinheit seltener auftretenden mBHs, die durch Teilchenkollisionen kosmisch natürlicher Strahlung auf die Erdstratosphäre entstehen, haben weitaus höhere Geschwindigkeit und verursachen somit ( eben wegen ihres weit geringeren Auftretens und der weitaus höheren Geschwindigkeit ) wahrscheinlich weitaus geringere 'Turbulenzen' in unserer Raumzeit.

Die Befürchtung, langsamfliegende mBHs könnten massivere Turbulenzen in der Raumzeit wirken als mit relativistischer Geschwindigkeit durch die Erde rasende mBHs aus natürlich kosmischer Strahlung ist eine Laienthese, zu der ich aber gerne VOR der Massenproduktion von mikrokleinen Schwarzen Löchern am LHC Entwarnung geben würde!

Irre ich mich, oder könnten aus millionenfach produzierten Limites der Raumzeit Turbulenzen in eben dieser Raumzeit entstehen und somit tradierte Gewissheiten der Lebewesen auf der Erde, wie beispielsweise die zeitlich kausale Linearität, sich verändern?

Marc Fasnacht


Um sachkundig entwarnende Relativierung oder Widerlegung dieser ad hoc formulierten, aber echter Besorgnis über nicht angedachte Unwägbarkeiten entsprungene, Laien-These zu 'Raumzeit-Turbulenzen' wäre ich sehr dankbar!
PermalinkPermalink 2009-11-09 | 12:40
hallo herren fasnacht,

zum thema massives "raumzeit-beben" guxdu den links (ist nicht von mir)

http://www.mpe.mpg.de/~ghasinger/Vorlesung-TUM/Einfuehrung/Kap8_Becker.pdf

seekers of truth shouldn`t be horrified when they find it.

groeten claus rainer / walheim
PermalinkPermalink 2009-11-10 | 00:07
Comment from: achtphasen [Member] Email
hi, claus rainer, walheim

as far as I know - it is not much! -, are 'phantasies' about more than one timelike dimension discussed/calculated 'only' behind the 'Schwarz-schild-radii' of astronomical entities (black holes).

Burhard Heim is in this research exeptional, because his cosmology is calculating with some more dimensions - some of them time-like ones.

All security discussion - as far as I know - holds on the idea, that 'observers' of events near a black hole can observe dilations of time - time itself ist still considered as linear (one-dimensional).

Only behind the SchwarzSchildRadii there could possibly be 'strange things' as only one spacelike dimension and three timelike ones. (This idea origns already in Einsteins thinking, if I am right - but that's not the point.)

My question is, if there is absolut no way to think of black holes - not 'only' as gravitational activ entity but as a temporal-active one?

Sure, "deformations" of spacetime ARE the very concept of GRT, so this is what Einstein's, Hilbert's, Schwarzschild's, Randall/Sundrum's, Giddings&Mangano's et al. work is with respect to this topic.

But none of them, again as far as I know, postulated that there could be some more time-like dimensions here an now and that the mystery of intlligent[*] life on earth could specifically be related with those until now not detected temporal dimensions.

Might be, the aim of MOND could also be achieved by introducing more timelike dimensions into gravitational theories ... if so, concerning mass-production of mbhs at the lhc, maybe there should become emphazised, that there could be effects on life on earth, because some, until now unknown, timelike-dimensions could get 'curled'/'distortet' by each of those mbhs.

A not so comfortable idea: The slower a blck hole moves through spacetime the more distortion in temporal dimensions it creates.

Maybe all this things as 'visionaries', 'telepathies' and so on are due to more (but commonly unknown) temporal dimensions?

Sure: all this IS indeed very speculative; my here ad hoc proposed idea is in NO way more than my personal view onto one of the many not sufficiently enough discussed aspects of the unknown.

Marc Fasnacht


[*] I can not consider as intelligent behaviour to toe our one planet and our one solar system at an officialy neglected but at least uncalculable risk. CERN says there's no risk at all - this, at least, definitly can't be true.
PermalinkPermalink 2009-11-10 | 13:52
Comment from: Hotdogfriend [Visitor]
Ich habe Fr. Schröter persönlich getroffen, und ihren Vortrag mitgeschnitten. Ich glaube fest daran, dass wir den LHC noch stoppen können. Glaubt mit, und das Gesetz der Resonanz wird auf unserer Seite sein. Das ist das Geheimnis!

Es grüßt herzlichst
Hotdogfriend von
Alles nur Programm Blogspot.com
PermalinkPermalink 2009-11-14 | 17:36
Comment from: achtphasen [Member] Email
die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Maschine erneut selbst flachlegt steigt mit der durchaus klandestin zu wertenden Heimlichtuerei rapide - da ist einige Nervosität auszumachen.
PermalinkPermalink 2009-11-14 | 17:42
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo Hotdogfriend; wenn Sie und Frau Schröter solches sagen, dann wird das ja wohl zutreffen - ich brauche da nurmehr einstimmend mit in Resonanz zu geraten und muss gar keine weiteren Unwägbarkeiten mehr bedenken - alles wird gut und ich habe endlich wieder Musse Spaziergänge zu unternehmen!
;-)
PermalinkPermalink 2009-11-24 | 10:29
Comment from: A Particle Physicist [Visitor]
Quote: "Die um 28 Grösseneinheiten (1:10'000'000'000'000'000'000'000'000'000) pro Flächeneinheit seltener auftretenden mBHs, die durch Teilchenkollisionen kosmisch natürlicher Strahlung auf die Erdstratosphäre entstehen"


May I ask where this number is coming from? I'd prefer a citation from a peer reviewed journal.
PermalinkPermalink 2009-12-03 | 19:54
Comment from: achtphasen [Member] Email
PermalinkPermalink 2009-12-04 | 01:39
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Das 28 Zehnerpotenzen umfassende Verhältnis der Konzentration künstlicher, zur Kollision gebrachter,
u n d natürlicher kosmischer Einstrahlung
der relevanten (hohen) Energiebereiche
beruht auf einen einfachen Flächenvergleich und insbesondere

a) auf Angaben des CERN (CERN-eigener Zahlenvergleich mit der erdbezogenen Kosmischen Strahlung; Querschnittsgrößen der Kollisionsbereiche)
und dazu passend

b) auf den übereinstimmenden Angaben des KET

und

c) auf der allgemein bekannten Größe der Erde (Erdoberfläche).

Das Zahlenverhältnis entspricht somit einfachen Proportionalitäten.

R.U.
PermalinkPermalink 2009-12-04 | 13:41
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