22. Juli 2009 Anfrage betreffend: Zahlungen für Bedrohung durch Nuklearexperimente in Genf

Hierbei wäre zu fragen, inwiefern es den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland und der Menschheit zumutbar ist, ein Experiment ohne weitere externe und interdisziplinäre Risikoprüfung durchzuführen, dessen Gefährdung des gesamten Planeten mit vagen Wahrscheinlichkeiten angegeben werden muss und unlängst zugesicherte sicherheitsrelevante Ergebnisse durch laufende Forschungen geradezu auf den Kopf gestellt werden.

Download: http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2009/07/anfrage-prof-hollaender-cern-kosten-sicherheit-brd.pdf

2009-07-23 | achtphasen | 22:40:51 | Email | 22 comments




 

Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

zur Schrift von Prof.Hollaender sei folgendes aus fachlicher Sicht erläutert:


Auf Seite 2 steht geschrieben:
"Am erstaunlichsten ist dabei, dass bislang keinerlei - wie selbstverständlich zu erwarten wäre - externe und multi-disziplinäre Risikoevaluierung stattgefunden hat, sondern das Risiko allein von Betreiberseite her als hinreichend gering eingestuft wurde."

Dieses Argument wird kritikerseitig, prominent auch von Professor Dr.Rössler, des öfteren eingebracht und übersieht, dass mehrere Sicherheitsanalysen getätigt wurden, die allesamt eine Gefährdung der Erde während ihrer Restslebensdauer von ca. 5 Milliarden Jahren auszuschliessen vermögen. Einige dieser Sicherheitsanalysen berufen sich auf die Hawkingstrahlung, andere berufen sich unabhängig der Natur der Hawkingstrahlung auf die Langlebigkeit ausgewählter astronomischer Himmelskörper, die es im Falle einer Gefährdung der Erde nicht geben dürfte. Diese Sicherheitsanalysen wurden von Fachspezialisten erstellt und beinhalten ein Know-How, über welches ein disziplinenübergreifendes Gremium gar nicht verfügen kann. Seien an dieser Stelle die beiden Sicherheitsanalysen von Dr.Giddings/Dr.Mangano sowie von Prof.Koch/Prof.Bleicher/Prof.Stöcker genannt. Da erstere einem Peer-Review unterzogen wurde und zweitere unabhängig der ersten erstellt wurde, liegt somit ohnehin ein weit reduziertes wie auch immer geartetes "Rest-Risiko" vor als die LHC-Kritik unter Berufung auf irgendwelche disziplinenübergreifende Gremien glaubhaft machen möchte.


Auf Seite 2 steht geschrieben:
"Demgegenüber besagt aber eine neue Studie (“On the Possibility of Catastrophic Black Hole Growth in the Warped Brane-World Scenario at the LHC”, erstveröffentlicht am 19. Januar 2009, Link s. weiter unten) von bekannten Experten, namentlich Roberto Casadio, Sergio Fabi und Benjamin Harms, dass genau dies bislang fälschlicherweise behauptet wurde: “the expected decay times are much longer (and possibly > 1 sec) than is typically predicted by other models” (Seite 7 der Studie). Diese Verschiebung der Größenordnung gilt in der Teilchenphysik gemeinhin als “eine Ewigkeit” und beschreibt eine wissenschaftliche Fehleinschätzung in vorherigen Modellen (auf die sich der Petitionsausschuss in seinem Antwortschreiben noch bezieht) von knapp 30 (!) Zehnerpotenzen."

Dieses Argument ist bedauerlicherweise irreführend, zieht es doch nur in Betracht, dass die Hawkingstrahlung möglicherweise anderer Natur ist als bislang angenommen. Die beiden o.g. Sicherheitsanalysen von Dr.Giddings/Dr.Mangano sowie Prof.Koch/Prof.Bleicher/Prof.Stöcker setzen sogar die dauerhafte Stabilität solcher LHC-artigen Schwarzen Löcher voraus - was auch den Fall mit einschliesst, dass diese LHC-artigen Schwarzen Löcher nicht via Hawkingstrahlung zerfallen - und können dann anhand der Lebensalter ausgewählter astronomischer Himmelskörper abschätzen, dass ein LHC-artiges Schwarzes Loch, falls es erstens stabil sein sollte und zweitens wie auch immer innerhalb der Erde verbleibt, in 5 Milliarden Jahren maximal 5 kg Masse akkretieren können. Dieser Zeitraum ist aber länger als die Restlebensdauer unserer Erde, welche zu diesem Zeitpunkt bereits von der sich zu einem Roten Riesen aufblähenden Sonne verdampft wurde.


Auf Seite 3 steht geschrieben:
"Die etwa vom Physiker und Informatiker Dr. habil. Rainer Plaga, dem Experten für Reaktorsicherheit Dr. Walter Wagner, dem Pionier der Chaosforschung Prof. Otto E. Rössler und anderen in Studien konkret geäußerten Befürchtungen, dass die künstliche Erzeugung „Mikro-Schwarzer-Löcher“ und anderer extremer, erdfremder Objekte (z.B. „Strangelets“) überaus gefährlich sein könnte"

Die Studien von Dr.Plaga und Dr.Rössler wurden beide in den zugehörigen Peer-Reviews widerlegt; mit Dr.Wagner habe ich mich nicht beschäftigt, meines Wissens ist er aber auch widerlegt. Zudem hat Dr.Wagner die beiden Sicherheitsstudien nicht widerlegt.

Was die Erzeugung von Strangelets anbelangt, so wurde deren Gefährlichkeit in den öffentlich einsehbaren Sicherheitsstudien vom CERN widerlegt.


Auf Seite 3 steht geschrieben:
"und dass die künstliche Erzeugung extremer physikalischer Zustände, wie sie Sekundenbruchteile nach dem Urknall geherrscht haben sollen und seit der Entstehung der Erde vor vier Milliarden Jahren auf dieser natürlicherweise nicht vorkommen (z.B. „Quark-Gluon-Plasma“), große Risiken in sich bergen, ließen sich auch nach intensiven und höchst sachlichen Nachforschungen keineswegs entkräften"

Hier muss man beim Lesen aufpassen, denn diese zweite Aussage steht in keinem Zusammenhang mit der ersten, welche sich auf Dr.Plaga, Dr.Wagner und Prof.Rössler bezieht. Zum Quark-Gluonen-Plasma gilt noch anzufügen, dass anders als beim richtigen "Urknall" (bzw. wenige Sekundenbruchteile nach der Singularität, wenn alles schon wohldefiniert ist) bei den LHC-Experimenten nur eine Handvoll Teilchen involviert sind; das Problem mit diesem künstlich erzeugten "Mini-Urknall" ist keinesfalls eine Gefährlichkeit, die aufgrund der viel zu wenigen involvierten Teilchen ohnehin nicht gegeben ist, sondern vielmehr experimenteller Art, dass sich dieser "künstliche Urknall" so rasch auskühlt, dass keine Messdaten gewinnbar sind.


Auf Seite 3 steht geschrieben:
"Insbesondere kann hervorgehoben werden: Eine Studie CERN-naher Experten, welche 1 „Mikro Schwarzes Loch“ pro Sekunde am Teilchenbeschleuniger LHC des Kernforschungszentrums CERN vorhersagt"

Dazu ist zu sagen, dass das bei den in den Sicherheitsstudien genannten astronomischen Objekten ebenfalls der Fall ist.


Auf Seite 4 steht geschrieben:
"Eine Studie von Dr. habil. Rainer Plaga, wonach die mögliche Erzeugung „semi-stabiler Mikro-Schwarzer Löcher“ am Teilchenbeschleuniger LHC des Kernforschungszentrums CERN genau so gefährlich sein könnte wie die Erzeugung stabiler Objekte dieser Art und bereits in einem kurzen Zeitraum katastrophale und apokalyptische Folgen für die Erde haben könnte, siehe insbesondere Punkt 3:"

Ich habe bereits weiter oben geschrieben, dass diese Studie von Dr.Plaga dem Peer-Review nicht standhalten konnte.


Auf Seite 4 steht geschrieben:
"Eine aktuelle Studie von Experten des “Future of Humanity Insitute“ der renommierten Universität Oxford, wonach die Risikobewertung des bisher leistungsstärksten Teilchenbeschleunigers RHIC in den USA um mehrere Zehnerpotenzen fehlerhaft war und die zum Schluss kommt, dass der derzeitige LSAG-Sicherheitsreport bzgl. der Anlage LHC des Kernforschungszentrums CERN keinesfalls das letzte Wort in der Risikobewertung sein könne:"

Ich habe diese Arbeit durchgearbeitet; die Autoren referenzieren auf elementare Ergebnisse über bedingte Wahrscheinlichkeiten (Satz von Bayes) und schlagen ein Modell vor, die Restrisiken besser abzuschätzen. Der Satz von Bayes liefert für jedes beliebige Risiko eine Abschätzung mit 2 Summanden. Der erste Summand enthält die Überlegungen der Risikobetrachtungen und der zweite Summand enthält eine grobe Abschätzung der noch nicht betrachteten Restrisiken. Bei sehr sorgfältig durchgeführten Risikoanalysen liegt der Wert dieses zweiten Summanden bei rund 1: 1 Million und ist somit vernachlässigbar klein.

Anders verhält sich das indes bei Risikoanalysen, bei denen die erwarteten Risiken so gut abgeschätzt werden, dass der erste Summand gegen 0 konvergiert; dann wird natürlich der zweite Summand, der schlecht abschätzbar ist, trotz seines Wertes von 1 : 1 Million dominant und bei einem Risiko, bei dem die Erde zerstört werden könnte, ist ein solcher Wert selbstverständlich inakzeptabel hoch.

In der Arbeit von Ord, Hillerbrand und Sandberg wird nun der erste – ohnehin schon sehr gut abgeschätzte Summand – mit der Theory-Model-Calculation-Erweiterung noch besser abgeschätzt, während diese Idee nicht auf den zweite Summanden angewendet wird, was zur Folge hat, dass dieser nach wie vor bei einem Wert von rund 1 : 1 Million verbleibt. Dies ist zwar beim Teilchenbeschleuniger inakzeptabel hoch, doch liefert die Arbeit von Ord, Hillerbrand und Sandberg auch für die Erzeugung gefährlicher Schwarzer Löcher bei Hochgeschwindigkeitszugs-Kollisionen, für die Risiken eines spontanen Sonnenerlöschens oder die Gefahr, dass ein in Südafrika mit den Flügeln schlagender Schmetterling aufgrund eines noch unbekannten Resonanzphänomens den Weltuntergang auslöst, ebenfalls wie jedes andere beliebig absurde Szenario diesen Restrisiko-Wert von 1: 1 Million.

Somit liefert eine Referenz auf diese Arbeit keine neuen Erkenntnisse.

Der Vollständigkeit halber sei angefügt, dass meine Ergebnisse in folgendem Fachforum in 2 Threads öffentlich diskutiert wurden:

http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?t=1526
http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?t=1533


Auf Seite 4 steht geschrieben:
"Ein Artikel zu dieser Studie im Fachmagazin: “Scientific American“:"

Ich habe den Originaltext dieser Arbeit von Mark Buchanan gelesen; er bezieht sich auf die soeben genannte Arbeit von Ord, Hillerbrand und Sandberg und macht ausgehend von der Überlegung, dass der menschliche Verstand einem Selbstbetrug unterliegen könnte, ganz allgemeingültige Aussagen über Rest-Risiken, denen übrigens zuzustimmen ist. Es ist bedauerlich, dass dieser Physiker von der LHC-Kritik für ihre Zwecke aus dem Zusammenhang gerissen referenziert wird.


Dies sei aus wissenschaftlicher Sicht über die "fachlichen Argumente" seitens der Professor Hollaender angefügt; die genannten Argumente sind bedauerlicherweise allesamt unhaltbar; entsprechend sind die 14 genannten Fragen als "Fangfragen" zu klassieren.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-24 | 14:37
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Bedenken machen Nachbesserungen zum LSAG-Report zwingend erforderlich



Dem Beitrag v. 2009-07-24 14:37
ist hinzuzufügen:


a) Es gibt derzeit ungeklärte astronomische Beobachtungen, deren
Auswirkungen auf eine Risikobewertung
des LHC-Experimentes als ununtersucht
anzusehen sind; nicht nur deswegen ist der LSAG-Report als unvollständig zu betrachten.


b) Auch sind einige fachliche
Einwändungen der Kritikerseite in
dem Bericht des LSAG-Reportes
nicht oder nicht abschließend diskutiert.


c) In einem Review / Bewertung als
Risikogutachten wird der LSAG-Report
2008 dem Standard einer
"best practice" üblicher Risikogutachten von einem australischen Risikoexperten als nicht genügend herausgearbeitet. Danach werden die Merkmale eines qualifizierten
Risikogutachtens nur weniger
als zu einem Viertel erfüllt.


d) Aus astrophysikalischer Sicht
werden von professioneller Seite
Bedenken gegen das LHC-Experiment
aufrecht erhalten.


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-25 | 11:29
Comment from: achtphasen [Member] Email
eine der wirklich relevanten Zeitfragen lautet:



Ist es statthaft experimentinteressierte Kreise alleine über Kosten/Nutzen der mit den Experimenten einhergehenden Unwägbarkeiten (Risiken) entscheiden zu lassen?
Zumal seit der Planung des LHC die Theorienbildungen der Physik damals gänzlich unbedachte potentielle Ereigniskaskaden denkbar gemacht haben - so auch die millionenfache Produktion von mikrokleinen Schwarzen Löchern, deren Akkretionsverhalten im Falle nichteintretender Hawkingszerstrahlung erst seit letzten Sommer (und wohl durchaus als Reaktion auf Herrn Rösslers Theorem !!!) berechnet wird.

Dass diese Berechnungen der cernzugewandten Sicherheitsberichtserstatter alle relevanten Berechnungsparameter einbezogen haben, das ist zu hoffen!!!

Letztlich aber ist diese Hoffnung eine reine Glaubensfrage. So betrachtet wird der Elfenbeinturm der cernzugewandten naturwissenschaftlichen Gemeinschaft zu dem, was zu Zeiten der Inquisition der Papst gewesen ist.




PermalinkPermalink 2009-07-25 | 12:03
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

Zu Ihrem Beitrag von 2009-07-25, 11:29 Uhr:

ad (a): logischer Fehlschluss: Selbst wenn alle unbekannten astronomischen Beoabchtungen in Schwarze Löcher umgewandelte Planeten sind so erklärt das dennoch nicht, warum es langlebige Neutronensterne gibt => nach wie vor Widerspruch

ad (b): bitte näher benennen

ad (c): bitte Referenz angeben, ich werde (auch dieses ...) nachlesen

ad (d): bitte näher benennen


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-27 | 17:38
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
LHC / Zur Nachweislage / zum Sachverhalt:



ad (a):


1.) Die Homogenität der höchstenergetischen Kosmischen Strahlung
wird als zwingend vorausgesetzt, ist aber letztendlich nicht bewiesen.


2.) Ein denkbares quantenmakroskopisches Verhalten der Zentren einiger Neutronensternkerne findet sich nicht diskutiert.


Dies führt zu der auszuschließenden
Vermutung, dass
es durchaus nicht beobachtete
Entwicklungslinien von Neutronensternen
geben könnte.


(Also kein logischer Fehlschluß,
sondern eine zwingende logische
Möglichkeit, die systematisch
ausgeschlossen werden muß.)




ad (b):


1.) Der Ausschluss und die Auswirkung des sog. Kleiner-Attraktors (Prof. Dr. Rössler) findet sich nicht diskutiert.


2.) Auch die Unvollständigkeit der Theorie zur Gasreibung bei der einsetzenden Bondi-Strahlung finde ich nicht diskutiert.



ad (c):
Ein Essential von Dr. Mark Leggett zu einer Facharbeit existiert, welche die Risikobegutachtung beim LHC zum
Untersuchungsgegenstand hat. Das
Essential ist nachlesbar auf www.lhc-concern.info. (dort Home/ ALL pages offen machen, find/suche LEGGETT)




ad (d):


sh. arXiv:0808.1415v2.pdf, dort
Pkt. 8 Appendix.
Die Version 2 der o.g. Facharbeit
enthält erklärtermaßen die Aufrechterhaltung der
Bedenken. Dabei kann es durchaus
um derzeit noch nicht bestimmte,
größere Energieumsatzmengen gehen, die
zwar kleiner als in Version 1
sind, dennoch aber keineswegs
vernachlässigungsfähig. (meine
Sicht). Hier ist ein astronomisch nicht nachweisbares Szenarium gemeint.


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-27 | 20:38
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

zu Ihrem Beitrag von 2009-07-27, 20:38 Uhr:


ad (a), Ihr Einwand (1):
könnten Sie das bitte näher ausführen; ich sehe momentan keinen Grund, wo diese Homogenität zwingend "vorausgesetzt" würde.

ad (a), Ihr Einwand (2):
Das war nicht der Ausgangspunkt; Sie hatten auf ungeklärte astronomische Beobachtungen referenziert, auf die ich geantwortet hatte, nicht aber auf unbekannte Phänomene wie ein mögliches quantenmakroskopisches Verhalten der Zentren einiger Neutronensternkerne; auf diese Begründung hätte ich natürlich anders geantwortet, nämlich konkret, dass es dazu ausser einigen Ideen von Professor Rössler keinerlei konkrete Herleitung (von einem Peer Review ganz zu schweigen !) gibt und dass es nach wie vor keine Antwort auf meinen Einwand, wie denn eine gravitative Superfluidizität funktionieren soll, zumal Neutronensterne gravitativ hochgradig influid sind und neutrale LHC-artige Schwarze Löcher - dies ist ja der Fall, wegen dem auf hochkompakte Himmelskörper wie Weisse Zwerge und Neutronensterne referenziert wird - nicht auf elektrostatisch bedingte Fluidizitätseigenschaften reagieren können.


ad (b), Ihr Einwand (1):
Könnten Sie mir bitte eine Publikation dazu benennen ?

ad (b), Ihr Einwand (2):
Könnten Sie mir bitte eine Publikation dazu benennen ?


ad (c):
Danke für den Hinweis, werde ich mir anschauen


ad (d):
Dr.Plaga wurde widerlegt; es ist nicht meine Schuld, dass er das nicht anzuerkennen bereit ist.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-28 | 12:28
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr uebbing,

das einzige was ich dazu finden konnte war folgendes:


Comment from Admin LHC-Kritik
Time June 25, 2009 at 1:02 pm

The Australian scientist and safety expert Dr. Mark Leggett has been involved with the particle collider risk question for a number of years. In a new study, he has assessed the LSAG report, not as a physics analysis, but as a safety analysis. This is done by assessing the structure, method and content of the LSAG report against a survey of current recommendations for best practice safety analyses.

The study shows that the LSAG report has less than a quarter of the elements that would be present if current recommendations for best-practice safety assessments were followed as shown in the survey. The Australian analysis has been provided to the Viennese initiative / LHC Critique to assist further steps in the constructive handling of the LHC experiment.



Haben Sie nicht ein bisschen genauere Infos, z.B. einen Text von Dr.Mark Leggett, darüber ?


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-28 | 12:39
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hier möchte ich erwähnen, dass die öffentlich einsehbare Information zu Herrn Leggets möglicherweise wertvoller Arbeit m.E. durch Publikationsrestriktion unnötig - und dem Anliegen einer umfassenden Information der Oeffentlichkeit zuwiderlaufend - verzögert wird.

Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-07-28 | 12:47
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Review zum LSAG-Report 2008 - verglichen
mit dem Standard von Risikogutachten:


Hier bitte ich zunächst darum, eigenständig aktiv zu werden, um an
das Fachpapier zu gelangen.
Ich will mich für eine Textfreigabe
einsetzen. Das auf www.lhc-concern.info veröffentlichte
Essential ist nach meinem
Dafürhalten bedeutsam.



ad (d) zum Beitrag - 2009-07-28 | 12:28:
Nur wenn ich nicht weiterdenke,
kann ich mich mit dem derzeitigen
Status zufrieden geben. -
Offenkundig ist ein Dissenz
in der Wissenschaft festzustellen,
der angesichts der Themenbedeutung zu einem Konsens gebracht werden
muß. Als ggf. betroffener Mitbürger
wünsche ich mir, dass letztendlich eine gemeinsam getragene Beurteilung erarbeitet würde. (sh. T.ORD et al. u.
M. BUCHANAN: "further elaboration" -
"entirely reasonable".)


Weitere Antwort folgt.


R.U.

PermalinkPermalink 2009-07-28 | 13:58
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Hallo zusammen,

ich finde dieses "essential" nicht, ich habe nur das gefunden, was ich 2009-07-28 | 12:39 geschrieben habe.

Ist das alles oder ist noch mehr Information vorhanden ?


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-28 | 14:17
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Fortsetzung zu 2009-07-28 | 13:58 :



ad (b)/1):
http://lhc-concern.info/wp-content/uploads/2009/04/oe-rossler_barefoot-physics-against-lhc-goliath.pdf
dort: "The FOURTH: All quasars are rotation-symmetric Kleiner attractors."
(Papier v. 2.4.2009)


ad (b)/2):
http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2009/04/05/p1138
http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2009/04/16/p1153
(ein Fachartikel ist dort näher benannt / Spektrum der Wissenschaften)



ad (c):
zu Dr. Mark Leggett ein "Essential" / das Wesentliche - von mir umgangssprachlich gemeint.
Ich persönlich wünsche mir eine Veröffentlichung.
Auf das oben wieder gegebene Zitat (in kursiver Schrift) beziehe ich mich.



R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-28 | 21:27
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

besten Dank für die Nennung einiger der von mir angefragten Quellen.

Die unter ad (b)/1) genannte Quelle ist leider nur eine oberflächliche Beschreibung von Ideen, die keinerlei Herleitung enthält; hier ist eine fundierte Herleitung unerlässlich, welche dann möglichst rasch der Qualitätssicherung, z.B. eines Peer-Review, unterzogen werden sollte.

Die unter ad (b)/2) genannte erste Quelle beschreibt einen möglichen Zusammenhang zwischen der Strömung von Gasen bzw. allgemeiner den theoretischen Grundlagen der Strömungslehre sowie dem Akkretionsvorgang vom Masse bei Schwarzen Löchern. Für diesen Zusammenhang ist leider auch noch keine fundierte Herleitung erfolgt, sondern es werden nur verschiedene Möglichkeiten vage angesprochen. Ganz zu schweigen von Qualitätssicherungsmassnahmen einer solchen noch ausstehenden fundierten Herleitung. Gleiches gilt auch für das in der zweiten Quelle thematisierte Blow-Up-Phänomen: Hier wurde bislang kein Fehler in der Sicherheitsanalyse von Giddings/Mangano bei den konkreten Herleitungen über das Akkretionsverhalten genannt, der wegen eines allfälligen Blow-Up-Phänomens irgendwo eingeflossen wäre. Es ist übrigens auch kein solcher Fehler zu erwarten, weil – anschaulich erläutert – diese am LHC erzeugten Schwarzen Löcher so klein sind, dass sie fast keine Masse zum Akkretieren vorfinden können.

Und bei ad (c) ist anzufügen, dass keinerlei Kenntnis über den Originaltext des Autors Dr. Mark Leggett vorliegt, so das es gar nicht möglich ist, hier eine Beurteilung vorzunehmen.

Sei noch der Vollständigkeit angefügt, dass die von mir an 2009-07-28 | 12:28 unter ad (a), Einwand (1) angefragte Begründung, warum diese Homogenität zwingend "vorausgesetzt" würde, ausstehend ist.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-29 | 18:17
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]

Ergänzungen
===========


ad (b)/2):
Mein Kommentar zum Zitat aus dem
Beitrag 2009-07-29 | 18:17
"Für diesen Zusammenhang ist leider auch
noch keine fundierte Herleitung erfolgt...",
z.B. i.V.m. dem "Blow-up-Phänomen":
Die Diskussion der Phase einer gerade einsetzenden
Bondi-Akkretion erforderte m.E.
die Berücksichtigung dieser noch
generell vorhandenen Ungewissheit der Theorie.
G&M sprechen diese Unvollständigkeit
der besten aktuellen Kenntnisse bei
der Gasreibung n i c h t an;
eine diesbzgl. zugehörige
Diskussion finde ich leider im G&M-Gutachten
nicht vor. Es ist also kein
Fehler in der G&M-Arbeit, sondern
ein Mangel in Form einer Auslassung,
der je nach Tragweite noch schwerwiegender sein könnte als
nur eine Falschaussage, z.B. in
Form eines Zahlendrehers ("Fehler").



ad (c): beachte ich.



ad (a), Einwand (1):
Bei Inhomogenität des höchstenergetischen Anteiles der
Kosmischen Strahlung ergeben sich
denkbare, unbestrahlte Teilräume
der Milchstraße, in der die
Nachweismöglichkeit älterer Neutronensterne
wie von selbst sich ergäbe.
Dann wäre sogar auch ein quantenmakroskopischer Effekt
(im Zentrum einiger Neutronensternkerne)
nicht vorrangig zu beachten.


Frage: Gibt es eine stellarstatische
Untersuchung der Verteilung a l t e r
Stellarobjekte im Bereich des
Milchstraßenvolumens ?
(Dies wäre sehr interessant für
eine Korrelationsbetrachtung
zu der sog. Dunklen Materie.
Es gibt also nicht nur ca. 79 vermisste, dokumentierte
Stellarobjekte (Katalogeintragungen), sondern es gibt auch die unsichtbare, die Dunkle Materie; ihre Aufenthaltsorte
und ihre Dichteverteilung im
Milchstraßenraum ist ungewiss.)


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-29 | 23:23
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

Sie schreiben:

"G&M sprechen diese Unvollständigkeit
der besten aktuellen Kenntnisse bei
der Gasreibung n i c h t an;
eine diesbzgl. zugehörige
Diskussion finde ich leider im G&M-Gutachten
nicht vor. Es ist also kein
Fehler in der G&M-Arbeit, sondern
ein Mangel in Form einer Auslassung"

Auch eine "Auslassung" kann man konkret benennen, indem man die Liste der verwendeten Voraussetzungen überprüft. Wo wird also seitens Giddings&Mangano eine unzutreffende und insbeondere nicht zur sicheren Seite hin abgeschätzte Voraussetzung verwendet ?


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 12:33
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

Sie schreiben:

Bei Inhomogenität des höchstenergetischen Anteiles der
Kosmischen Strahlung ergeben sich
denkbare, unbestrahlte Teilräume
der Milchstraße

Hier muss ich einräumen, dass mir Ihre Idee der unbestrahlten Teilräume glatt die Sprache verschlagen hat. Mir ist zwar völlig unklar, wie ein geeignter "Abschirm-Mechanismus", der ja auch noch eine gewisse Grösse aufweisen muss, aussehen soll, und zwar um so grösser je weiter weg vom Neutronenstern, minimal aber als umliegende Schicht um den Neutronenstern - somit also makroskopischer Natur sein müsste, aber dass mir das völlig unklar ist, heisst natürlich nicht, dass es sowas nicht geben kann.

Man müsste sich also Gedanken um die Masse einer solchen Abschirmung in Funktion vom Abstand des Neutronensternes machen - insbesondere dürfte klar sein, dass ein zu grosser Abstand vom Neutronenstern allein aus Masseüberlegungen schwierig zu realisieren sein dürfte, zumal der Neutronenstern ja von allen Seiten abgeschirmt werden müsste - und überdies sich Gedanken machen, wo sich denn diese makroskopische Abschirmung im Falle der bekannten langlebigen Neutronensterne konkret befindet; dabei ist zu berücksichtigen, dass da ja auch noch begleitende Weisse Zwerge in der Nähe mitinvolviert sein könnten; zu weit weg können diese ja nicht sein, weil der Neutronenstern von ihnen Masse akkretiert hat; insbesondere wirft das auch die Frage auf, ob dabei auch von der Abschirmung Masse akkretiert wurde.

Na ja, ich will mich ja einem solchen Ansatz nicht von vornherein verschliessen, auch wenn mir momentan völlig unklar ist, wie diese Abschirmung beschaffen sein muss, um o.g. Bedingungen alle erfüllen zu können .......


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 12:49
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Höchstenergetische Kosmische Strahlung rührt aus Einzelquellen
und erscheint auf bestimmte Raumrichtungen orientiert
als denkbar



Hier wird von mir angesprochen, dass der höchstenergetische
Anteil an der Kosmischen Strahlung
besonders gebündelt, also besonders richtungsmäßig
konzentriert sein könnte, vergleichbar mit Strömen in "Hauptbahnen",
und daher n i c h t gleichmäßig alle Teilräume
des Milchstraßenvolumens erreicht -
damit ändern sich auch die Wahrscheinlichkeiten für das
Eintreffen auf a l l e n kompakten stellaren Objekten.
Die Homogenität der höchstenergetischen Kosmischen
Strahlung ist leider nicht ohne weiteres beweisbar,
wie ich meine,
auch wenn sie als plausibel erscheint. Diese Homogenität wird von G&M offenbar jedoch vorausgesetzt.


Es bedarf also dazu keines "Abschirm"effektes, obschon großräumige
Magnetfelder die Strömungsbahnen zusätzlich krümmen mögen.
Dass es alte Neutronensterne gibt,
mag also auch dem Zufall zu
verdanken sein. Weitere
Beurteilungen verlangen schon
eine stellarstatische Untersuchung -
wo ist sie?


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 14:07
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Auslassungen


Antwort zum Beitrag 2009-07-30 | 12:33, dort
zu folgender Ausführung:
"Auch eine "Auslassung" kann man konkret benennen,
indem man die Liste der verwendeten Voraussetzungen
überprüft. Wo wird also seitens Giddings&Mangano
eine unzutreffende und insbeondere nicht zur
sicheren Seite hin abgeschätzte Voraussetzung verwendet ? "


Meine Antwort besteht aus folgenden
Fragestellungen:
1.) Wo ist die Diskussion bei G&M,
die eine s c h n e l l e r e Bondi-Akkretion,
sobald diese einsetzt, auf Grund
der unvollständigen Theorie der
Gasreibung zur sicheren Seite hin
abschätzt ? Die Frage muß gestellt
werden, da die junge Bondi-Akkretion
gestuft - im Diagrammbild in "Knicken"
und "Sprüngen" - , also schneller, ablaufen könnte.


2.) Genauso muß die Frage gestellt
werden:
Wo ist die Diskussion bei G&M,
die die Auswirkungen des
"Kleiner-Attraktors" mit berücksichtigt ?


(Der Kleiner-Attraktor ist ein
Ergebnis der Forschung an
nichtlinearen dynamischen Systeme, also
aus der Theorie komplexer Systeme oder
Komplexitätstheorie. Haben die
Black-Hole-Forscher die diesbzgl. Erkenntnisse
bereits in ihren Theorien eingebaut ?
Es scheint naheliegend zu sein, das Strömungsverhalten
in der Nähe von MBH unter den Aspekten
der Nichtlinearen Dynamiken
zu untersuchen. Inwieweit dies seitens der
Teilchenphysiker schon für ihre Untersuchungsgegenstände
durchgeführt wurde und zum Abschluß gebracht ist, wäre
evtl. eine hier zu stellende, ergänzende
Frage eines Nicht-Physikers.)


Angesichts der besonderen Themenbedeutung
bezeichne ich das Ergebnis
meiner nicht erfolgreichen Suche
in der Facharbeit von G&M als eine
Auslassung dieser Autoren; man weise bitte nach,
dass G&M die beiden o.g. möglichen
Phänomen mitberücksichtigt, d.h. ausgeschlossen haben.



R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 15:29
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

Sie schreiben:

"Hier wird von mir angesprochen, dass der höchstenergetische
Anteil an der Kosmischen Strahlung
besonders gebündelt, also besonders richtungsmäßig
konzentriert sein könnte, vergleichbar mit Strömen in "Hauptbahnen",
und daher n i c h t gleichmäßig alle Teilräume
des Milchstraßenvolumens erreicht"


Wofür benötigen Sie denn die hochenergetischen Anteile ? Die "niederenergetischen", konkret jene, die man kennt, reichen doch völlig aus, um LHC-artige Schwarze Löcher zu erzeugen, die dann aber in Neutronensternen oder je nach Szenario in Weissen Zwergen stecken bleiben würden. Sie benötigen also einen Mechanismus, der die vorher genannten bekannten niederenergetischen Anteile der kosmischen Strahlung abschirmt.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 16:06
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

Sie schreiben:

"bezeichne ich das Ergebnis
meiner nicht erfolgreichen Suche
in der Facharbeit von G&M als eine
Auslassung dieser Autoren; man weise bitte nach,
dass G&M die beiden o.g. möglichen
Phänomen mitberücksichtigt, d.h. ausgeschlossen haben."


Nun, das ist der klassische Fall eines Versuches, eine Beweislast-Umkehr zu erreichen. Eine solche Beweislast-Umkehr könnte mit jedem beliebigen Argument, völlig unabhängig von seiner Güte, gefordert werden, was bekanntlich einen sofortigen Wissenschaftstopp zur Folge hätte.

Bekanntlich gibt es aber Qualitätssicherungsmassnahmen; die Sicherheitsanalyse wurde von einem Fachgremium gereviewt und ist somit der aktuelle Stand des Wissens. Wenn man hiermit nicht einverstanden ist - was ja durchaus gerechtfertigt sein kann, dann ist derjenige, der nicht einverstanden ist, in der Beweispflicht und muss den Fehler nachweisen und nicht umgekehrt. Ein solcher Fehler kann sich in der Herleitung sowie in den Voraussetzungen befinden und ist also entsprechend konkret zu benennen. Und dies ist bislang nicht erfolgt.

Und - ich weiss, ich wiederhole mich: Die Resultate wurden dank einer unabhängigen Sicherheitsanalyse bestätigt. Somit liegt eine weitere Qualitätssicherungsmassnahme vor.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 16:19
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Kurze Stellungnahme:


a) zu "höchstenergetisch" - mein Sprachgebrauch, hier näher zu definieren:
Ich meine die Ereignisse in der Kosmischen Strahlung mit Energien bei ca. 1E+17 eV und höher (Fixed-Target-System); dieser Wert müsste auf Basis der 2 TeV = 2E+12 /LHC/TEVATRON-Situation, mit zwei gegenläufigen Partikeln, noch genau errechnet werden (hier im Schwerpunktsystem angegebener Energiewert).


b) Bei einer Gefahrenverdachtslage liegt
die Beweislast meines Wissens regelmäßig
vollständig beim Verursacher.


c) Es geht n i c h t um Wissenschaftsverhinderung, sondern
um die Vollständigkeit der
Nachweislage einer Sicherheitsbeurteilung.


Was ist z.B. mit der Beurteilung
von 79 dokumentierten Eintragungen
in Sternkatalogen, die als "missing
stars" bezeichnet werden - keinerlei
Diskussion bei G&M.


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 22:02
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Ergänzung zum vorhergehenden Beitrag:


Der Zahlenwert, ab dem der hier gemeinte
kritische, höchstenenergetische Energiebereich (i.V.m. Kosmischer Strahlung und wegen ggf. vorhandener Richtungsinhomogenitäten) beginnt und
zu untersuchen wäre (AUGER?), hängt noch zusätzlich von den Festlegungen
zu den neuen Plancksskalen ab. Da die
TEVATRON-Experimente hier schon bestimmte Energiewerte erreicht haben, steht in einer Klageschrift bereits
ein zugehöriger, grenzwertiger
Energiebetrag. Physiker werden
das noch genauer beurteilen.


R.U.
PermalinkPermalink 2009-07-30 | 23:49
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Uebbing,

da Ihr Beitrag 2009-07-30 | 22:02 erst deutlich nach Ihrem Beitrag 2009-07-30 | 23:49 freigeschaltet wurde und ich ihn gestern noch nicht einsehen konnte, bin ich Ihnen m.E. trotz meines Forumsrückzugs darauf eine Antwort schuldig:

Sie schreiben:

"b) Bei einer Gefahrenverdachtslage liegt
die Beweislast meines Wissens regelmäßig
vollständig beim Verursacher."

Diese Argumentationsführung ist wie folgendes Beispiel zeigt unzutreffend:


Wenn ich behaupte, Sie wollen den amerikanischen Präsidenten ermorden, dann sind Sie gewiss nicht in der Beweislast, das Gegenteil nachzuweisen ! Ja es ist sogar so, dass Sie dann mir gegenüber zum Schutze Ihres guten Rufes juristische Schritte ergreifen können !


Sie schreiben:

"Was ist z.B. mit der Beurteilung
von 79 dokumentierten Eintragungen
in Sternkatalogen, die als "missing
stars" bezeichnet werden - keinerlei
Diskussion bei G&M."

Nun, auch über die zahlreichen noch nicht entdeckten sonnenähnlichen Sterne unserer Galaxie findet sich keinerlei Diskussion bei G&M. Ich habe es schon oft geschrieben und ich glaube, dies darf auch mein Schlusswort auf achtphasen sein:

Nicht die Sterne, die es geben könnte und die man nicht nicht entdeckt hat, sind von Relevanz, sondern diejenigen, die man konkret kennt und die es nicht geben dürfte.

Dies gilt auch dann, wenn alle noch nicht entdeckten Himmelskörper erdähnliche Planeten sind, die von Schwarzen Löchern zerstört worden sind. Denn auch wenn dem so wäre so dürfte es die langlebigen Neutronensterne und die langlebigen Weissen Zwerge, die man konkret beobachten kann, nicht geben.

Man muss also nach einem systematischen Fehler bei diesen bekannten Himmelskörpern, die es nicht geben dürfte, suchen !


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-08-02 | 19:56
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