«Ich glaube, dass alle Menschen gewisse Dinge erstreben: die Möglichkeit des freien Meinungsausdrucks und der Mitsprache in Sachen der Regierung; Vertrauen in die Herrschaft des Rechts und der gleichen Gerichtsbarkeit für alle; eine transparente Regierung, die ihr Volk nicht bestiehlt; die Freiheit zur eigenen Lebensgestaltung.»
“All of us share this world for but a brief moment in time. The question is whether we spend that time focused on what pushes us apart, or whether we commit ourselves to an effort — a sustained effort — to find common ground, to focus on the future we seek for our children, and to respect the dignity of all human beings.
It is easier to start wars than to end them. It is easier to blame others than to look inward; to see what is different about someone than to find the things we share. But we should choose the right path, not just the easy path. There is also one rule that lies at the heart of every religion — that we do unto others as we would have them do unto us. This truth transcends nations and peoples — a belief that isn’t new; that isn’t black or white or brown; that isn’t Christian, or Muslim or Jew. It’s a belief that pulsed in the cradle of civilization, and that still beats in the heart of billions. It’s a faith in other people, and it’s what brought me here today.
We have the power to make the world we seek, but only if we have the courage to make a new beginning, keeping in mind what has been written.
The Holy Koran tells us, “O mankind! We have created you male and a female; and we have made you into nations and tribes so that you may know one another.”
The Talmud tells us: “The whole of the Torah is for the purpose of promoting peace.”
The Holy Bible tells us, “Blessed are the peacemakers, for they shall be called sons of God.”
The people of the world can live together in peace. We know that is God’s vision. Now, that must be our work here on Earth. Thank you. And may God’s peace be upon you.”
Barack Obama | http://www.nzz.ch/nachrichten/international/obamas_originalrede_in_englischer_sprache_1.2674304.html?articlePageNo=7
Ob der erfreulich schönen Worte und den Zitaten aus den drei abrahamitisch monotheistischen Religionen darf nicht vergessen gehen, dass vor aller Moral der eigene Magen steht. Alle drei Sekunden verhungert auf diesem Planeten ein Mensch. Das Elend der ‘Anderen’ war schon vor den Zeiten der ‘Globalization’, der Zeit also in der die Weltpolitik unter nuklearer Drohung jeweils anderer Blöcke (kapitalistisch ‘freier’ vs. sozialistisch ‘gerechter’) stagnierte, systemisch so angelegt, dass aus Angst, es ergehe einem selber dereinst so schlecht, wie denjenigen die derzeit am Mangel leiden, das Mitgefühl und die Selbstbestimmung an die jeweilige Wirtschaftselite delegiert wurde. Pensionskassen sind beispielsweise solche Exzesse auf Kosten der jeweils anderen.
Hier wird schon länger eine Synthese dieser dringlich und global zu überwindenden Misere herbeigerufen: ein global entrichtet existenzkostendeckendes Grundeinkommen, ausreichend für ein menschenwürdiges Leben in Freiheit, gleichermassen ausbezahlt an jedes menschliche Individuum (finanziert durch Pachterträge auf ausschliessende oder verbrauchende Nutzung von Schöpfungsgütern: naturgegebene ‘Güter’ wie Erde, Wasser, Luft und Erze/fossile Energieträger).
Das Grundeinkommen wird als minimale Grundgerechtigkeit bedingungslos entrichtet, weil das einzelne Individuum anspruchsberechtigter Teil der Gesamtheit des Lebens ist! Es ist auch Kompensation dazu, dass die Freiheit des Individuums (die Freiheit zu erjagen was gerade eben als Beute erreichbar) durch die Freiheit der Anderen begrenzt ist.
Ueber diesem Minimalstandard der menschlichen Berechtigung muss grosstmögliche Freiheit gewährleistet sein. Kontinentale, regionale, familale und individuelle Selbstbestimmung (und selbstbestimmte Regeln insbesonders religiöser und wirtschaftlicher Art) erweitern die bewusstmassen überschaubar und leicht nachvollziehbar gehaltenen globalen Pacht- und Einkommenszuteilungsberechnungen und -regeln.
Zudem wird direktdemokratische Partizipation aller menschlichen Individuen auf regionalen und kontinentalen Fragen und auch auf globaler Ebene als Menschenrecht der Entscheidungs- und Verantwortungsteilhabe garantiert.
Das Recht der Individuen direktdemokratisch per Initiativ- und Referendumsmöglichkeit parlamentarische Beschlussfassungen abzulehnen oder zu erzwingen, bei gleichermassen garantierter regionaler Unterschiedlichkeit, soll hier als der wohl grösste Beitrag der Schweiz an die Welt nicht unerwähnt bleiben.
Zumindest idealerweise ist das so.
2009-06-05 | achtphasen | 15:02:58 |
| comment