Ich möchte in aller Unbescheidenheit noch einmal erwähnen, dass achtphasen letzten Sommer die erste Website war, auf der der Widerlegungsansatz des rössler’schen R-Theoremes durch ForumsUser ‘Ich’ in astronews als der stringentest Erscheinende erkannt und publiziert wurde.

Ich war damals tatsächlich beruhigt und erfreut darüber, dass das von Professor Rössler skizzierte Szenario offenbar unmöglich eintreten könne und war bereits am ‘Rückbau’ meiner Website, hin zu meiner privaten Homepage, als ein paar Tage NACH meinem Verweis auf ‘Ich’s Widerlegung endlich die offizielle europäische Intelligenzhierarchie (Bruhn und Nicolai) teilweise genau entsprechend der von ‘Ich’ monierten Fehlern in Gleichungen (10/11) (Bruhn) oder durch Darstellung als in sich inkonsistent (Nicolai) Professor Rösslers Arbeit vernichtend ‘besprochen’ haben.

Dies hat mein Misstrauen erneut angefacht - mir sind Ausschweigen wesentlicher Aspekte (Rösslers Theorem) aus ökonomischen (der LHC ist kostspielig) und politisch justiziablen Gründen (es gibt keine, die beteiligten Wissenschaftsinstitute, kontrollierende Instanz) ein Graus; der über die Sicherheitsfrage CERN hinaus auch ein Beispiel eines der Grundübel unserer so schnelllebigen Zeit ist: weil der LHC teuer war und so viele in der Gesellschaftshierarchie obenan gesiedelte Honoratioren an dem Projekt beteiligt sind, kann da offenbar keine Kritik mehr besprochen werden; die, konsequenterweise, zur Modifikation der Experimente veranlassen müsste - nämlich Kollisionsexperimente im FixedTargetModus. .

Für eine Modifikation als im FixedTargetModus operierende Experimentalmaschine aber, ist der LHC nicht geeignet, weil durch die kreisförmige Beschleunigung derart viel Energie nur dazu verbraucht (oder verschwendet) werden muss die Wasserstoffprotonen und Bleiionen auf Bahn zu halten, dass nur durch Kollisionen mit gegenäufig beschleunigten Kollisionspartnern experimentell interessierende Kollisionsresultate ohne noch exorbitanteren Energieverschleiss erzielt werden können.

Sicherheitsbetreffs beruhigt durch ‘Ich’s Widerlegung - aber provoziert durch die so spät und erst im nachhinein zur Entwarnung meiner Unbedeutsamkeit erfolgenden ‘Widerlegungen durch die physikalisch-mathematische Hierarchie, habe ich mich auf achtphasen u.a. mit den Sicherheitsberichten CERNs erneut und tiefergehend auseinandergesetzt. Sehr geschätzter Herr R.U. hat eine grossartige Auflistung des gesammten Unwissens zu Neutronensternen erarbeitet, Neutronensterne sind erst seit letzten Sommer zum einzigen Sicherheitsargument gegen jegliche Gefährdung durch ungeladene und nicht (oder nur unendlich verzögert) zerstrahlende miniaturkleine Schwarze Löcher erhoben worden.

Der LSAG Cerns wurde also aufgrund der Warnungen Professor Rösslers letzten Sommer grundlegend neu formuliert, dies aber ohne jegliche Erwähnung oder sinnvolle Diskussion mit Professor Rössler.

Die Situation stellt sich nun so dar, dass Professor Rössler sein Theorem um Fehler bereinigt hat und nun zu Recht erneut die Widerlegung seiner Arbeit einfordert BEVOR mit den ‘hohen Energien’ experimentiert wird. CERN will die Ungefährlichkeit seiner Experimente, soweit ich weiss, mit zwei Papers belegt haben, wobei das Paper (Bleicher,Stöcker) dahingehend modifiziert worden ist, dass die wahrlich beunruhigende Berechnung der Akkretionsfrist der Erde innert 27 Jahren bei ‘nur’ einer Extradimension (Randall/Sundrum), in der neuen Variante nicht mehr auftaucht. (Eine ähnlich anmutend risikoverlautbarungsreduzierende Transformation hat auch das vergleichsweise harmlose Paper von Fabi, Casadio, Harms durchgemacht in dem nun nicht mehr von bis zu Minutendauer stabil verbleibenden MiniSchwarzLöchern geschrieben wird, sondern nurmehr von möglicherweise länger als entsprechend Hawkings Theorie. Hawkings Theorie der innert Femtosekunden zerstrahlenden MBHs war bis letzten Sommer CERNs eigentliches Risikolosigkeitsargument und sicherlich glauben noch immer alle an den Experimenten beteiligten Wissenschaftler an dessen Gültigkeit (schliesslich ‘lieben ja auch am Cern tätige ExperimentalPhysiker ihre Kinder’- und dies meine ich ohne jegliche Ironie).)

Zu all den obgenannt stossenden Intransparenzien der Weltmaschinisten kommt:

dass “zu den durch quantenphysikalische Prozesse implizierten potentiellen Risiken offensichtlich keine eigentliche Sicherheitsstudie existiert

und dass, “wenn Rössler recht hätte und ein MBH nach einem exponentiellen Wachstumsgesetz an Masse gewinnen würde, niemand am CERN darauf eine befriedigende Antwort hat. Auch das astronomische Argument greift nicht hundertprozentig, weil im Labor erzeugte MBH’s nicht unbedingt stellaren Gesetzmässigkeiten folgen müssen.

und dass, “Der LHC das geänderte Gravitationsgesetz nun belegen soll. Welche Gleichungen denn nun wirklich gültig sind, weiss im Moment kein Mensch.

und auch: “Das ‘astronomische Argument’ ist das einzig verbleibende Argument warum aus den geplanten Experimenten am LHC weder aus Strangelets (LSAG 2003) noch aus rein hypothetisch stabilverbleibenden und ungeladenen MiniSchwarzLöchern (LSAG 2008) (auch gänzlich unbedacht) keine katastrophal wirksamen Ereignisketten ausgelöst werden können - wie sicher das aus Beobachtung beobachtbar langlebiger Neutronensterne abgeleitete Wissen nun wirklich ist, kann wohl niemand abschliessend beurteilen, für ein letztinstanzliche Sicherheitsargument ist dieses WikipediaWissen aber jedenfalls als nicht auseichend gesichert zu werten.

Alles in allem bleibt also partielle Unsicherheit übrig, Unsicherheit ist bei Experimenten ja auch immanent - sichere Erforschung der Unwägbarkeiten im Subatomaren könnte durch Kollisionsexperimente im FixedTargetModus erreicht werden - nur dann nämlich wären die Experimente am LHC (abgesehen von der Kollisionsdichte) wirklich ähnlich dem - all zu oft bemühten - kosmischen Teilchenbombardement.

Marc Fasnacht

p.s. mit dieser Zusammenfassung meines nicht mehr gar so kleinen Wissens zur LHC-Restrisikoproblematik schliesse ich mein persönlich individuell so nicht mehr weiter tragbares Engagement zur Diskussionseinforderung, zumindest bis auf Weiteres, ab.

2009-04-25 | achtphasen | 12:15:01 | Email | comment




 

*
* your email address will not be displayed
  your URL will be displayed