Es steht an, zu betonen, dass ich mir von Sicherheitsberichten und Sicherheitsberichtverfassern angelogen vorkomme, weil diese, durch Ausschweigen von relevanten Informationen, mir und der interessierten Oeffentlichkeit eine 100% Sicherheit vorgaukeln die so nicht gegeben sein kann.
Genau darum dreht sich die Diskussion ja seit langem.
Es sollte durchaus mal das Thema der ‘Physik der erweiterten Möglichkeiten’ aus anderer Perspektive aufgenommen werden. Schliesslich gehört ja bereits die Möglichkeit der Erzeugung von MiniSINGULARITAETEN der ‘Physik der erweiterten Möglichkeiten’ an.
Ich bin an einer geometrischen Visualisierung dessen, dass durch SINGULARITAETEN die 3+1D-Realität erst aufgespannt wird. Eine ‘Physik der erweiterten Möglichkeiten’ beginnt bereits da, wo davon ausgegangen wird, dass nicht ‘nur’ unsere 3+1D-Realität durch Singularitäten aufgespannt wird, sondern eine den Menschen nur entweder intutiv (in meinem Falle, uninteressierend weil rein privat, meditativ) oder physikalisch berechnend ‘erfahrbare’ 3+1+(L)xD-Realität aufgespannt wird.
Weil es sich also um SINGULARITAETEN handelt, ist es absurd sich ausschliesslich auf eine Physik des als gesichert geltenden Wissens (wikipediakonform) abzustützen. Und weil eben durch Singularitätserzeugung ein so nie betretenes physikalisches Gebiet betreten wird, darum ist beispielsweise auch das als gesichert geltend vorerst nur linear und ausschliesslich nur gravitativ erfolgend geltende Akkretionsverhalten der erhofften MiniSingularitäten erneut zu befragen … beispielsweise, warum denn a priori ausschliessbar sein soll, dass MiniaturSINGULARITAETEN nur gravitativ und nicht beispielsweise auch elektromagnetisch wechselwirken also Energie-Masse akkretieren sollten?
Kein Wort zu solchen Fragen findet sich in den Sicherheitsberichten - es soll auf Grund rein spekulativer Physik (Physik der erweiterten Möglichkeiten) möglich und explizit erwünscht sein, MiniaturSingularitäten zu erzeugen - dass diese Dinger aber keineswegs irgendwelche exotischen ‘Teilchen’ mehr sind, sondern eben Singularitäten, die das 3+1+(L)xD Gefüge (unsere erfahrbare RaumZeit, also) ‘aufspannen’ oder ‘einzerren’ können und also deren Berechenbarkeit a la G&M nur spekulativ sein KANN - genauso spekulativ wie die Wahrscheinlichkeit, dass die beobachtbar langlebigen Neutronensterne sich tatsächlich so konstituieren, wie von G&M vorausgesetzt.
Und weil ich ausschweigen wahrlich zu Recht als anlügen verstehen muss, ist das Faktum, dass sich CERN weigert eine versicherungsmathematisch relevante Risikoberechnung der intendierten Experimente zu publizieren Grund genug zu äussern, ich komme mir angelogen vor, angesichts dessen, dass ich von der Institution CERN entweder Jubelberichte zu erhofften phantastischen Resultaten oder aber risikonegierende Berechnungen erhalte, die bei näherer Betrachtung wahrlich viele Auslassungen, nicht belegbare Berechnungsgrundlagen und somit Risikoverniedlichungen beinhalten.
Wie schon oft und ehrlich deklariert halte ich ExperimentalPhysiker keineswegs per se für Lügner oder potentielle Todschläger (im Gegenteil kann ich die Faszination und Begeisterung ob der möglicherweise erfolgreichen Erzeugung ‘exotischer’ Teilchen gut nachvollziehen und sogar teilen - sehr interessierend an den geplanten Experimenten ist tatsächlich, dass gewisse kosmologische Modelle der letzten 20 Jahre falsifiziert werden könnten … - Ich halte am CERN tätige oder vom CERN begeisterte Teilchenphysiker allenfalls für absichtlich naiv weil an den Resultaten verständlicherweise brennend interessiert.
Es ist die Politik der Risikoverniedlichung durch Sicherheitsberichte, oder eben Ex Cathedra Behauptungen, wie: es gäbe 0,0% Risiko, die mich motiviert haben und weiter motivieren, den Cern zu befragen.
2009-03-30 | achtphasen | 21:16:16 |
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