Ich wünschte, dass Professor Rösslers Theorem besprochen wird, BEVOR die Experimente am LHC durchgeführt werden - weil, wenn die Experimente bei nicht widerlegtem rössler’schem ℜTheorem gestartet werden, auf dem Planeten Entsetzen ausbrechen könnte - ob CERN und cernzugewandte Physiker nun meinen, Rösslers Theorem wäre nicht ernst zu nehmen und könne insofern schlicht weiterhin ignoriert werden, ist dabei völlig irrelevant.

Meine Verantwortung ist, mein Engagement sauber abzuschliessen - und dazu gehört, dass das rössler’sche ℜ-Theorem endlich transparent nachvollziehbar widerlegt werde!

Dies ist eine Bitte, die sowohl an zur Widerlegung befähigte Physiker als auch an Professor Rössler gerichtet ist, sich doch bitte zu bemühen sachlich und nachvollziehbar das korrigierte ℜTheorem zu besprechen und aus dieser Besprechung entweder zu schliessen, dass das ℜTheorem widerlegt ist oder die Experimente am LHC dahingehend zu modifizieren, dass die Generierung von Millionen in der Erde verbleibenden MiniSingularitäten nicht stattfinde!

Sprich: Zuerst die HawkingsZerstrahlung zu beweisen und erst dann millionenfach MiniaturSingularitäten zu produzieren.

Marc Fasnacht

2009-03-16 | achtphasen | 13:47:29 | Email | 2 comments




 

Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Fasnacht,

wenn Sie mit dem Zug von Basel nach Zürich fahren möchten und Professor Rössler hat herausgefunden, dass es zwischen Liestal und Sissach einen Streckenunterbruch gibt - hat das zur Folge, dass Sie mit dem Zug nicht nach Zürich fahren können ?

Nein: Sie können mit demselben Ticket z.B. via Rheinfelden - Stein/Säckingen fahren !

Wenn also Professor Rössler herausgefunden hat, dass das Sicherheitsargument der Hawkingsstrahlung möglicherweise nicht mehr gewährleistet ist, so können Sie problemlos ein anderes heranziehen, z.B. das der astronomischen Argumente und die Sicherheit ist wieder gewährleistet.

Somit erscheint mir das dringlichere Problem zu sein, das Neutronensternargument zu hinterfragen; aber nicht durch ein Abgleiten in die spekulative Physik (z.B. "Superfluidizität"), weil Sie hier auf Wahrscheinlichkeiten bzw. Risiken treffen, die vergleichbar sind mit dem des spontanen Sonnenerlöschens und der spontanen Wassertyp-Umwandlung, sondern durch ein Suchen nach einem systematischen Fehler bei den konkreten Neutronensternen, die zur Altersabschätzung verwendet werden (z.B. unsichere Altersbestimmung des spin-off age => Abschätzen via cooling age eines begleitenden Weissen Zwerges oder Zusammensetzung der Atmosphäre des begleitenden Weissen Zwerges, um ultra-kühle und ihr Auskühlverhalten berücksichtigen zu können)

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-03-21 | 11:20
Comment from: achtphasen [Member] Email
Sehr geehrter Herr Kannenberg, synchronizistisch anmutend habe ich eben Ihren Kommentar von gestern ( http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2009/03/19/otto_e_rossler_eine_kette_von_zufallen_d#c940 ) beantwortet - ich kopiere für die Mitlesenden meine eben verfasste Antwort hier nachfolgend ein:

Sehr geehrter Herr Kannenberg, hier erlaube ich mir, mich einzumischen. Ihre schon öfters gestellte Frage ist eine relevante. Selbstverständlich soll man Probleme lösen, selbstverständlich soll man naturgegebene UND menschverursachte Probleme lösen.

Spontanes Sonnenerlöschen und spontane Wasserformumwandlungen wäre zumindest zu bedenkende Forschungsgebiete, rational betrachtet sind solche aber sicher nicht die dringlichst zu lösenden.

Spekulative Neutronensterntheorien hingegen sind insofern von Relevanz, als dass die beobachtbare Langlebigkeit von Neutronensternen gemeinsam mit der als gesichert behaupteten Akkretionsdauer lhc-artiger ungeladener und nichthawkingszerstrahlender MiniSingularitäten das letztlich einzig verbliebene Argument CERNs zur Unbedenklichkeit der intendierten Massenproduktion von solch spannenden exotischen Teilchen ist.

Es ist ziemlich unfair von Professor Rössler eine hieb- und stichfeste Argumentation dazu einzufordern warum er ad hock postuliert, dass Neutronensterne durch 'Suprafluidizität' vor kosmischen Pendants der lhc-artigen MiniSingularitäten geschützt sein könnten.

Das Feld spekulativer Physik wurde von Cern definitiv letzten Sommer betreten, als eben die beobachtbare Langlebigkeit einzelner Neutronensterne zum letztinstanzlichen Sicherheitsargument erhoben wurde.

Wer solche Behauptungen anstellt um die Ungefährlichkeit seiner Experimente zu belegen ist in Beweispflicht und keineswegs der vor den Unwägbarkeiten der Experimente Warnende.

Ein Teil unseres Engagements während des letzten Jahres war aufzuzeigen, dass mitnichten von erwisenen Sachverhalten betreffs Neutronensternen die Rede sein kann.

Sie haben erfreulich transparent mit uns diskutiert und oberflächlich zusammenfassend kann gesagt werden, Sie sehen nicht, warum durch unsere Listung an Unwissen zu Neutronensternen das als gesichert geltende Wissen in Frage gestellt wäre, es sei denn man erlaube sich in spelulativer Physik zu argumentieren. Wenn man sich erlaubt in spekulativer Physik zu denken, dann eröffnen sich, (Ihre Logik in meinen Worten), dringlicher zu lösende Problemfelder - wie eben spontanes Sonnenerlöschen oder die spontane Wasserformumwandlung.

Hier gehe ich mit Ihnen aber darum nicht einig, weil, abgesehen davon, dass, rational betrachtet, dringlichere Probleme global zu lösen anstehen, es eben dem Experimentator mit seinem Detailinteresse (welches auch mich persönlich sehr interessiert) obliegt, eine nichtspekulative Sicherheitsdikussion zu führen.

Es ist noch immer nicht erwiesen, dass lhc-artige MiniSingularitäten tatsächlich nur kleinste Materiebauteile akkretieren könnten und nicht etwa auch aus der Energie elektromagnetischer, starker oder schwacher Kernkräfte, Photonen oder weiteren Ungewissheiten Masse akkretieren könnten und es ist desweiteren nicht gesichert, dass die vergleichsweise wenigen langjährig beobachtbaren Neutronensterne aus egal welchen Gründen geschützt sind vor Akkretion durch die kosmisch natürlichen Pendants lhc-artiger MiniSchwarzLöcher.

Das Unwohlsein zum CERN rührt für mich hauptsächlich daher, dass seitens CERN ex-cathedra verlautbart wird welche Physik zu gelten habe - verantwortungsvolles Forschen würde bei nichtwiderlegbarer Warnung, wie von Dr. Rössler eben erneuert und unter enormen persönlichen Einsatz aufrechterhalten, zuerst die Hawkingsstrahlung beweisen und dann erst zulassen, dass MiniaturSingularitäten en masse entstehen könnten.

Mit freundlichem Gruss, Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-03-21 | 11:34
*
* your email address will not be displayed
  your URL will be displayed