Im hier publizierten Dokument handelt es sich nicht um eine Anklageschrift, sondern um eine Beschwerde gegen den Hauptfinancier der geplanten Experimente am LHC/CERN - um zu erwirken, dass dieser Geldgeber (die Bundesrepublik Deutschland) seiner Verantwortung Kontrollpflicht zu übernehmen nachkommt.

Die Forderung, bis zu transparenter und nachvollziehbarer Klärung der offenen wissenschaftlichen Fragen zur Sicherheit der Experimente, Kollisionsexperimente ‘nur’ mit Energien bis zu 2Tev durchzuführen, ist als vernünftig, ausgewogen und moderat zu werten.

Die nunmehr seit Jahren auf die Aufnahme Ihrer Forschungsarbeit wartenden Wissenschaftler könnten Ihre Forschungsarbeiten angehen und es verbliebe ausreichend Zeit, die noch immer nicht geklärten Fragen zur Sicherheit bei höheren Energien transparenter und abschliessender als bis anhin zu klären.
 

Olaf Möhring | Nachtragsschriftsatz zur beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereichten Verfassungsbeschwerde in Sachen Schröter gegen die Bundesrepublik Deutschland | 10.03.2009

Olaf Möhring | beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereichte Verfassungsbeschwerde in Sachen Schröter gegen die Bundesrepublik Deutschland | 21.01.2009

Der “Nachtragsschriftsatz zur beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereichten Verfassungsbeschwerde in Sachen Schröter gegen die Bundesrepublik Deutschland | 10.03.2009″ wurde am 12.03.2009 zusätzlich in diese Veröffentlichung eingetragen.

2009-02-11 | achtphasen | 01:12:09 | Email | 6 comments




 

Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Besten Dank alle miteinander; für Leute, deren Wissenschaftlichkeit mit dem Wort "Erkenntnisresistenz" vollständig beschrieben werden kann, ist auch meine Zeit zu schade. Offenbar hat die ehrenamtliche Aufklärungsarbeit seit Juli 2008 nichts gebracht.

Ich persönlich empfinde die Veröffentlichung dieser Anklageschrift auf dieser Internet-Seite auch als Angriff gegen meine Person, da meine wissenschaftlichen Werte damit in Frage gestellt werden. Selbstverständlich ist eine solches Infragestellen legitim, es ist aber ebenso legitim, dass ich dies als Missachtung meiner wissenschaftlichen Integrität und als persönliche Zumutung empfinde. Für ehrenamtliche verfasste Beiträge auf dieser Webseite stehe ich hiermit nicht mehr zur Verfügung.

Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-02-11 | 09:15
Comment from: achtphasen [Member] Email
Sehr geehrter Herr Kannenberg,

mit Bedauern nehme ich zu Kenntnis, dass Sie nicht mehr weiterhin Ihre Sicht auf unsere, mich persönlich erschöpfende und überabsorbierende, Hauptthematik einbringen wollen - jedenfalls danke ich Ihnen herzlich für den meist sehr erfreulichen und interessanten Dialog.

Ich denke es war ein Geben und Nehmen - Ihre sehr geschätzte ehrenamtliche Aufklärungsarbeit seit Juli 08 haben Sie ja nicht nur für mich als den Betreiber dieser Website eingebracht, sondern auch um an der Sicherheitsfrage CERN interessierten 'stillen' Lesern Ihre Sicht mitzuteilen.

Ich persönlich stelle keineswegs weder Ihre Werte noch Ihre wissenschftliche Integrität in Frage; und ganz sicherlich ist die Veröffentlichung dieses Dokumentes der Zeitgeschichte mitnichten als Angriff auf Ihre Person zu werten!

Zudem handelt es sich im publizierten Dokument nicht um eine Anklageschrift sondern um eine Beschwerde gegen den Hauptfinancier der glücklicherweise noch immer nur geplanten Experimente am LHC/CERN - um zu erwirken, dass dieser Geldgeber (die Bundesrepublik Deutschland) seiner Verantwortung Kontrollpflicht zu übernehmen nachkommt.

Zudem ist die Forderung, bis zu transparenter und nachvollziehbarer Klärung der offenen wissenschaftlichen Fragen zur Sicherheit der Experimente, Kollisionsexperimente 'nur' mit Energien bis zu 2Tev durchzuführen, durchaus als vernünftig und moderat zu werten. All die leicht nachvollziehbar auf die Aufnahme Ihrer Arbeit wartenden Wissenschaftler, könnten Ihre Forschungsarbeiten angehen und es verbliebe ausreichend Zeit, die noch immer nicht geklärten Fragen zur Sicherheit bei höheren Energien transparenter als bis anhin zu klären.

Sehr geehrter Herr Kannenberg, ich bin doch sehr erstaunt darüber, dass Sie diese überfällige Publizierung eines juristischen Versuches eine moderate, vernünftige und nichteskalative Lösung der Sicherheitsdiskussion zu erwirken, als Missachtung Ihrer wissenschaftlichen Integrität und als persönliche Zumutung empfinden.

Gut Ding braucht Weil! Es steht zuviel auf dem 'Spiel' als dass, angesichts sich als nicht widerlegt sehender Wissenschaftler (Rössler, Plaga und Belinski) die bis anhin erreichten Maximalenergien überschritten werden sollten.

Die erhofften Erkenntnisgewinne durch Kollisionsexperimente mit den wesentlich höher möglichen Energien am LHC sollen doch noch so lange warten können, bis die Sicherheitsdiskussion ehrlich und nicht per einseitiger Deklaration seitens CERN abgeschlossen ist.

Auch wenn ich von Ihnen inskünftig nun keine weiteren Beiträge mehr werde publizieren dürfen, verbleibe ich mit Anerkennung und Respekt vor Ihrer persönlichen Integrität und Dankbarkeit auch im Namen der 'stillen' Leser für die vielen und sehr interessierenden Hinweisen zu astronomischen und auch physikalischen Sachverhalten.

mit herzlich freundlichem Gruss, Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-02-11 | 10:56
Comment from: Ohje [Visitor]
Vielleicht sollte Frau Schröter als nächstes den lieben Gott verklagen, damit dieser endlich die Energie der kosmischen Strahlung limitiert. Selten einen solchen Humbug gelesen wie in dieser Beschwerde.
PermalinkPermalink 2009-02-11 | 11:17
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Betreff: Risikobeurteilung und der Umgang damit

Wenn ein Experimentbetreiber ein Risiko, welches zudem aus unterschiedlichen Teilrisiken sich zusammensetzt, als unrelevant oder als nullwertig der Öffentlichkeit präsentiert, stellt er sich im Gegensatz zu einer allgemeinen, gültigen wissenschaftlichen Erkenntnis, dass grundsätzlich ein kleines Restrisiko, ungleich Null, besteht - dieses Restrisiko gilt es dann abzuwägen, d.h. zu beziffern. Mit einer Bezifferung nach anerkannten statistischen Methodiken wäre zugleich eine tiefergehende Überprüfbarkeit der Sicherheitsaussagen möglich.

Die Entscheidung über die Relevanz eines Restrisikos hält offenbar der Betreiber des Experimentes auch fest weiterhin allein in seinen eigenen Händen, weil er sie nicht einer interdisziplinär besetzten Ethikkommission überträgt. - Ich gebe zu, dass dies meine persönliche Sicht ist.

Warum geschieht hier nicht - laut vernehmlich - was in einigen anderen Wissenschaftsbereichen üblich ist ?

Eine Weiterentwicklung - über die eigenen wissenschaftlichen Grenzen hinaus - wäre für CERN ein hehre Aufgabe und international evtl. beispielgebend, sogar notwendig für zukünftige Entwicklungen.

(Ein Sichausklammern aus einer konstruktiv gemeinten Diskussion halte ich in jedem Fall kontraproduktiv und muß ich wirklich bedauern, sh. bitte 2009-02-11 | 09:15 - ich bitte dies guten Herzens zu bedenken.)

R.U.
PermalinkPermalink 2009-02-11 | 11:19
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Sehr geehrter Herr Fasnacht,

ich möchte mich ebenfalls bei Ihnen herzlich bedanken, dass Sie stets eine Plattform zur Verfügung gestellt haben, auf der auch die Beiträge der Lehrmeinung jederzeit zeitnah berücksichtigt wurden; in dieser Hinsicht unterscheidet sich Ihre Webseite wohltuend von anderen die Lehrmeinung kritisierenden Webseiten.

Ich muss aber feststellen, dass meine Geduld nicht grenzenlos ist - auch ich bin nur ein Mensch und ich leiste diese Aufklärungsarbeit unentgeltlich, also ausserberuflich. Ich glaube Ihnen ohne jede Vorbehalte, dass Sie meine persönliche Integrität nicht infrage stellen, und auch ich stelle Ihre persönliche Integrität nicht infrage. Hierin haben wir Übereinstimmung und das ist sicherlich auch ein Resultat des "schwierigen Dialoges", welches ich nicht missen möchte.

Auch gewisse fachliche Anregungen über die Lebensdauerbestimmungen von Neutronensternen sowie Bildungsmodelle von Weissen Zwergen - Stichworte "cooling age" und "ultacool white dwarfs", welche weit über das übliche Allgemeinwissen auch von Akademikern herausreicht, möchte ich nicht missen und deren Erarbeitung ist nach wie vor Gegenstand meiner aktuellen Freizeitbeschäftigung. Dies hat mir persönlich also einen wertvollen Gewinn gebracht.

Und drittens sprechen Sie den "stillen" Mitleser an, der ebenfalls von "schwierigen Dialog" profitiert - auch hier haben Sie meine volle Zustimmung. So gesehen ist der "schwierige Dialog" ein Erfolg, den wir nicht unterschätzen sollten !


Es hat sich aber gezeigt, dass es mir nicht gelungen ist, Sie von den Inhalten meiner Beiträge zu überzeugen und das ist bei naturwissenschaftlicher Arbeit wesentlich. Vielleicht gelingt es jemandem anderen von der Aufklärerseite, Ihnen die Inhalte der Lehrmeinung und die Methodiken, die zu diesen Inhalten führen, überzeugender darzustellen; ich persönlich würde es sehr begrüssen, wenn sich jemand dieser Aufgabe konkret bei Ihnen auf achtphasen annehmen würde.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen bei dringenden Anliegen weiterhin zur Verfügung, meine email-Adresse haben Sie ja. Und vielleicht finden Sie auch einmal den Weg in die Basler Marienkirche zu einem unserer Auftritte; ich würde mich sehr freuen, Sie einmal zwanglos und ohne Weltuntergangsängste kennenzulernen.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2009-02-11 | 12:13
Comment from: achtphasen [Member] Email
Sehr geehrter Herr Kannenberg, ich danke herzlich für Ihre versöhnlichen letzten Zeilen!

Ich werde mich gerne per Mail mit Ihnen in Verbindung setzen, bevor ich ein nächstes Mal nach Zürich fahren werde - sehr gerne treffe ich Sie zu einem Kaffee! - auch einem Besuch Ihres Chores in der Marienkirche werde ich nicht abgeneigt sein. Besprechen wir solches doch bitte per e-Mail.

Jedoch muss ich unbedingt betonen, dass die auch Sie interessierenden fachlichen Anregungen über die Lebensdauerbestimmungen von Neutronensternen sowie Bildungsmodelle von Weissen Zwergen - Stichworte "cooling age" und "ultacool white dwarfs" nicht von mir, sondern von auch Ihnen namentlich bekanntem CoAutor hier auf achtphasen publiziert worden sind.

Dies zu erwähnen ist mir wesentlich, weil ich nur wenig noch schlechter leiden kann, als sich mit 'fremden Federn' zu schmücken ohne deren Herkunft kenntlich zu machen.

mit freundlichem Gruss, Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2009-02-12 | 12:52
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