Das Hauptargument zur 100%igen Sicherheit lautet in etwa: Wir sitzen ja noch immer hier.
Herr Heuer beruft sich auf CERN’s zweites Sicherheitsargument: das natürlich kosmische Teilchenbombardement seit 4′5Milliarden Jahren auf die irdische Stratospäre - kein Wort dazu, dass die Teilchen- und Kollisionsdichte bei den angehenden Experimenten am CERN massiv viel höher ist und dass die Kollisionsprodukte in eklatantem Unterschied zum natürlich kosmischen Teilchenbombardement teilweise nahezu stillstehend verbleiben!
Anstrengungen zur Ermittlung einer bezifferten Abschätzung eines maximalen oder minimalen Restrisikos sind nicht erkennbar.
Das Risiko besteht in nicht ausschliessbaren und möglicherweise katalysatorisch wirksamen Prozessen, angedachter oder bis anhin gänzlich unbedachter Art.
Die Tatsache das astronomischen Daten zumindest öffentlich nicht weiter untersucht und geprüft werden ist bedenklich.Offenbar reicht es aus, dass es einige alte Neutronensterne gibt und damit soll die Diskussion im Sinne von CERN auch beendet sein - dies nachdem CERN die langjährige (seit 4 Dekaden) Beobachtbarkeit von Neutronensternen im Sommer 08 zu seinem dritten Sicherheitsargument erhoben hat.
Bei nur 1% beobachtbarer Neutronensterne von Gewissheit betreffs Neutronensternen als Sicherheitsgarant für die Gefahrlosigkeit CERN’s experimenteller Forschungsambition zu sprechen stimmt zumindest nachdenklich.
Die Selbstsicherheit des eigenen Glaubens erscheint vollendet. So sicher will man sich beim CERN sein.
2009-01-28 | achtphasen | 11:26:20 |
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