Um die Experimente am LHC doch noch vorübergehend aufzuhalten wäre das wohl einzig noch wirksame Instrument ein erfolgreiches gerichtliches Erwirken einer superprovisorischen Verfügung wegen Gefahrenverdacht weil explizit NEUE Physik herbeizertrümmert werden soll - die Risiken , die mit den Zertrümmerungen der Protonen (die in Paketen in bisanhin auf der Erde seit viereinhalb Milliarden Jahren nie erreichten Dichten miteinander interagieren werden) einhergehen, werden ex-Cathedra mit Verharmlosungen vom Tisch gefegt die an newton’sch anmutende Argumente anlehnen - mit Argumenten ‘alter’ Physik werden die Risiken von Experimenten zur Entdeckung ‘neuer’ Physik bagatellisiert.

Es soll ein HiggsFeld gefunden werden, dass die ‘Gravitation’ benannte und bis anhin nicht gut erklärbare ‘vierte’ Gundkraft der Physik besser verständlich machen soll - das dem HiggsFeld zugehörig postulierte Partikel, das HiggsBoson, wurde bezeichnendermassen lange God-Particle genannt.

Meine hochspekulativ erscheinende ‘Privatthese’, dass das GanzKleine mit dem GanzGrossen identisch ist oder in Wechselwirkung steht ist für mich persönlich DAS Beunruhigende an den dichtgepackten Protonen- und BleiIonenKollsionen - ich befürchte nicht so sehr schwarze Löcher die unaufhaltsam die Erde nihilisieren und auch nicht ganz so sehr, dass der Kosmos durch VacuumInstabilität kollabieren wird (obschon die verharmlosenden Hinweise auf die bereits früher erfolgten Kolisionsexperimente (RHIC) nicht wirklich Ungefährlichkeit belegend sind, weil am LHC mit 7mal höheren Energien experimentiert werden soll) , aber ich halte massive Auswirkungen auf die psychophysischen Wechselwirkungen der Lebewesen zumindest für möglich, diese haben sich in einem seit viereinhalb Milliarden Jahren nie so perturbierten ‘Higgsfeld’ evolutionär entwickelt und zumindest ein den Planeten umspannendes Schadendetektionsinstrument UND ganz vorsichtiges Hochfahren der Kollisionsenergien wäre wünschenswert und eigentlich selbstverständliche Verantwortungsübernahme der Experimentatoren.

Um solches allenfalls doch noch gerichtlich durchzusetzen, müsste Klage vor zuständigem Gericht erhoben werden und diese Klageformulierung sollte mitnichten mit Rösslers Theoremen ansetzen sondern damit, dass NEUE Physik explizit gesucht wird und dass der Vergleich mit dem kosmischen Teilchenbomardement in der Stratosphäre betreffs der Dichte der an den Kollisionen beteiligten Hadronen und der Lokalität der Kollisionen absolut nicht vergleichbar ist. Angefügt werden sollte dann auch, dass Herr Plaga noch keine Gelegenheit hatte seine Theorie zu verteidigen, Herrn Belinsky’s Theorie unwiderlegt ist und die ungefährdende Handhabung allfälliger Relikcs/Remanents entsprechend Herrn Stöckers Patentantrag keineswegs geklärt ist - diese Aufzählung wäre wohl noch fortzusetzen.

Nebst dem EMRK wo die ‘WienerInitiative’ bereits Schiffbruch erlitten hat, bliebe noch ein allenfalls zuständiges Schweizer Bundesgericht - dasjenige, das für Nuklearbewilligungen zuständig ist, oder das ILO, das für Internationale Organisationen zuständig ist. Kostenpunkt, nur um das Gericht zur Arbeitsaufnahme zu bewegen, ist ca. 30′000sFr.. Bei Niederlage vor Gericht und auch bei nur provisorischem Erfolgsfalle müsste die klageführende Person massive Schadenersatzansprüche des CERN gewärtigen.

Dazu wäre ich noch immer bereit, doch fehlt mir einerseits ein vor zuständigem Gericht zugelassener Rechtsanwalt und andererseits die benötigten Finanzmittel um die Gerichtskosten vorauszubezahlen.

Auch falls dem CERN gerichtlich doch noch ein Riegel hin zu vorsichtigem Experimentieren geschoben werden könnte, würden solche Versuche wohl sonstwo auf der Welt in Bälde durchgeführt werden - allerdings würde ein Erfolg vor Gericht der dringlich erwünschten Debatte zu den Unwägbarkeiten von Experimenten zur Herbeiführung ‘NEUER’-Physik Zeit geben und so könnte der wohl durchaus nicht böswillige Tunnelblick der Experimentierenden hin zur Betrachtung der Gesamtheit des Lebens überwunden werden. Doch leider ist dies wohl allzu optimistische Utopie.

Betreffs Artikulation, dass da Risiken sind, bin ich Herrn Rössler dankbar - er hat, obzwar wohl wissentlich mit unstimmigen Gleichungen, mit massivem persönlichen Einsatz auf die Risiken hingewiesen und mich so erst auf die Problematik nachhaltig aufmerksam gemacht - die nun nurmehr emotionale Agitation und keineseswegs zielführende Argumentation betreffs seiner Theoreme zu schwarzen Löchern erscheint heute leider als das beste Mittel CERNs auch berechtigte Sorgen zu den Unwägbarkeiten der HadronenZertrümmerungen zum langersehnten Erreichen ‘Neuer Physik’ lächerlich zu machen.

Ich bin NICHT gegen die Experimente an und für sich - ich wünschte mir die Experimente vorsichtig angegangen UND mit ausreichender Achtsamkeit auf die mit den Experimenten potentiell einhergehenden aber offenbar gänzlich unbedachten Risiken für das Leben an und für sich durch Wechselwirkungen auf Quantenebene.

Marc Fasnacht

2008-09-16 | achtphasen | 22:51:36 | Email | 10 comments




 

Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Hallo Herr Fasnacht,

erst am Samstag haben Sie uns doch so schön gezeigt, dass Sie die Irrelevanz der dichteren Protonenstrahlen verstanden haben (z.B. hier: http://www.astronews.com/forum/showpost.php?p=43915&postcount=2665); dennoch bringen Sie erneut dieses Argument vor. Haben sich denn seit Samstag neue Argumente gegen die von Mac getätigte Rechnung ergeben ?

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2008-09-16 | 23:06
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo Herr Kannenberg

Ich habe schon seit langem verstanden, dass die Abstände im Subatomaren relativ zur Grösse der zu Massenkarambolage gezwungenen Hadronen, Quarks und Gluonen relativ zu ihren Grössen astronomisch sind.

Dennoch erfolgen die Kolisionen in seit viereinhalb Milliarden Jahren unerreichter Dichte 100 Meter unter der Erde statt, vergleichsweise, 'homöopathisch' verteilt rund um die Erde in der Stratosphäre.

Hier ist das Argument CERNs mit dem kosmischen Teilchenbombardement schlicht irreführend.

Und wenn Sie genauer lesen wollten geht es mir um das von CERN gesuchte 'Feld'- das postulierte 'HIGGS-Feld'(man könnte es auch als Aether bezeichnen, wäre dieses Wort nicht seit Michelson-Morley quasi Tabu).

Dieses Feld wird durch die auf der Erde zuvor, seit viereinhalb Milliarden Jahren, NIE erreichte Kollisionsdichte von 800'000 Kollisionen pro Sekunde an EINEM Ort so massiv strapaziert, dass durchaus massive Auswirkungen auf die psychophysische Konstitution der Lebewesen auf der Erde befürchtet werden können, weil sich diese eben in langem Zeitraum evolutionär in einem nie derart strapazierten 'Feld' entwickelt haben.

Genau darin zeigt sich der Tunelblick der experimentierenden Naturwissenschafter, dass sie einerseits ein ALLES 'durchspannendes 'FELD'' suchen, andererseit erbsenzählerisch die 'Abstände' trotz NIE erreichter Dichte als aussreichend astronomisch weit voneinander ansehen.

Unbedachte Wechselwirkungen auf Quantenebene halte ich nicht nur für möglich sondern für wahrscheinlich.

freundliche Grüsse, Marc Fasnacht


P.S. Hier ein Auszug einer Zuschrift, anonymisiert:

Alle Thesen resp. Vergleiche, die bisher für Erklärungen herhalten mussten, sind sehr gesucht. Aber gut, lasst die Leute am Cern mal die Büchse der Pandora öffnen.


Bevor ich weiter Unheilschwangeres von mir gebe, möchte ich gleich auf den unteren Abschnitt dieses Mails verweisen.


Ich gehe davon aus, dass pro sek. rund 600 Mio Kollisionen stattfinden werden. Die Energie einer Koll. soll vergleichbar sein mit der eines PKW's bei - wenn ich richtig aufgepasst habe - 700 km/h.

oder:

http://www.heise.de/newsticker/CERN-und-Intel-kooperieren-bei-Grid-Forschung--/meldung/67122

Bei der Kollision von zwei Protonen wird daher eine Energie von 14 TeV umgewandelt. Dies soll rund 40 Millionen mal pro Sekunde geschehen. Die Gesamt-Energie eines Strahls gibt das CERN mit 362 MJoule an. Das entspricht der Energie, die bei der Detonation von 86 kg TNT frei wird.


Meine Hoffnung ist klar: der LHC wird diese Energien nicht überleben.

...

http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=2560&page=113



Zitat:


Ich nehme mal an, das obige bedeutet zusammengefaßt:


1) Der Protonenstrahl braucht pro Umlauf ca. t = 27 km / 300000 km/s -> t = ca. 0,1 ms


2) In jedem Ring sind 2808 Protonenpakete mit je 10^11 Protonen (Protonenfluß ca. 3*10^18 pro sek)


3) im Mittel ergibt sich eine Kollisionsrate von 25 Protonen-Proton-Wechselwirkungen alle 25 ns -> 1 Milliarde Kollisionen pro sek


4) Woher die 40 Millionen-Kollisionen pro sek herkommen sehe ich nicht.

-----------------------------------------------------

ist im wesentlichen richtig.



Alle 25ns treffen sich zwei Protonenpakete (40 Mio mal pro Sekunde). Im Schnitt gibt es etwa 20 Kollisionsereignisse pro Paket-Kollsion, macht also etwa 800 Mio pro Sekunde. Nicht unbedingt 20 Proton-Proton-Kollisionen sondern häufig Quarkkollisionen aus dem gleichen Protoen.


Die 40 Mio/s beziehen sich auf die 'Strahldurchgänge': zwei Pakete treffen sich. Die 800 Mio/s sind die Zahl der tatsächlichen Quark, bzw. Gluonenkollisionen.


Alles klar?

PermalinkPermalink 2008-09-17 | 08:41
Comment from: Epimetheus&Pandora [Visitor]
Die Büchse der Pandora (Kupferstich von Jacques Joseph Coiny nach Agostino Carracci)
Die Büchse der Pandora (Kupferstich von Jacques Joseph Coiny nach Agostino Carracci)
PermalinkPermalink 2008-09-17 | 11:28
Comment from: mac [Visitor]
Hallo Herr Fasnacht,

ich will mich nicht zu dem esotherischen Teil äußern. Nur ein paar Missinterpretationen zu klären versuchen.

In den vergangenen Wochen hatten sie mehrfach Gelegenheit eine für die Physik sehr wichtige Erfahrung zu machen. Emotional geleitete Größenvorstellungen führen in der Physik häufig die Irre.

Meine, in mehreren Posts gemachten Größenvergleiche,
http://www.astronews.com/forum/showp...postcount=1679
http://www.astronews.com/forum/showp...postcount=1696
http://www.astronews.com/forum/showp...postcount=1942
dienten dazu Ihnen zu erklären, warum solche Befürchtungen
http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/09/02/praetipitatio_a_diabolo_oder_der_unsagli
http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/08/29/der_unsagliche_vergleich_mit_dem_kosmisc_3
http://www.achtphasen.net/index.php/philoso/2008/08/22/der_unsagliche_vergleich_mit_dem_kosmisc_1
http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/08/20/der_unsagliche_vergleich_mit_dem_kosmisc
mit der Realität nichts zu tun haben.

Leider gelingt es Ihnen trotz dieser Erfahrungen bisher anscheinend nicht, solche Emotionen, solange sie ungeprüft bleiben, als ungeeignet für eine Meinungsbildung zu erkennen und ihnen damit in angemessener Form zu misstrauen.



##Marc Fasnacht
(obschon die verharmlosenden Hinweise auf die bereits früher erfolgten Kolisionsexperimente (RHIC) nicht wirklich Ungefährlichkeit belegend sind, weil am LHC mit 7mal höheren Energien experimentiert werden soll)
##

Und alle Himmelkörper kosmischer Strahlung ausgesetzt sind, die diese Energie pro Kollision um mehrere Größenordnungen übertrifft.



##Marc Fasnacht
aber ich halte massive Auswirkungen auf die psychophysischen Wechselwirkungen der Lebewesen zumindest für möglich, diese haben sich in einem seit viereinhalb Milliarden Jahren nie so perturbierten ‘Higgsfeld’ evolutionär entwickelt und zumindest ein den Planeten umspannendes Schadendetektionsinstrument UND ganz vorsichtiges Hochfahren der Kollisionsenergien wäre wünschenswert und eigentlich selbstverständliche Verantwortungsübernahme der Experimentatoren.
##

Die Zahl der für sinnvoll haltbaren Maßnahmen aller Menschen ist sicher wesentlich größer, als die Zahl der Menschen auf dieser Erde. Wollte man sie alle in die Tat umsetzen, hätten wir alle gemeinsam ein größeres Problem. Das Problem mit diesem Problem: Weder ist ein solches Handeln möglich, noch bietet es eine höhere Sicherheit.

Ganz wertfrei und für jeden klar erkennbar: Nicht jede denkbare Sicherheitsmaßnahme schafft Sicherheit. Es muß also eine Auswahl getroffen werden. Wer soll die treffen? Welche objektivierbaren Gründe sprechen dafür, daß etwas so monströses wie Ihre Überwachung von Körper und Psyche aller Menschen dieser Erde (psychophysische Wechselwirkungen) zu mehr Sicherheit vor einer Maschine führen? Wem sollte man bei der Etablierung eines solchen Überwachungssystems vertrauen? Wer kann Auskunft geben zu den zeitlichen Verzögerungen, sozusagen zur Inkubationszeit? Was genau, soll wie genau, überwacht werden? Wie können sie massenpsychologische Phänomene, wie z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_der_Welten#H.C3.B6rspiel von den Reaktionen unterscheiden, die Sie für möglich halten?



##Marc Fasnacht
...die nun nurmehr emotionale Agitation und keineseswegs zielführende Argumentation betreffs seiner Theoreme zu schwarzen Löchern erscheint heute leider als das beste Mittel CERNs auch berechtigte Sorgen zu den Unwägbarkeiten der HadronenZertrümmerungen zum langersehnten Erreichen ‘Neuer Physik’ lächerlich zu machen.
##

Das ist eine Behauptung, die den Tatsachen nicht standhält. Sie mögen es so sehen, weil Sie trotz aller Warnungen auf diese Karte gesetzt haben und sich jetzt vielleicht getäuscht fühlen. Ich hatte Ihnen ganz zu Anfang unserer Diskussionen auf Astronews.com geschrieben, daß ich zu den Motiven von Herrn Rössler nur Spekulationen beitragen könnte und es deshalb unterlasse dazu etwas zu schreiben.

Die Tatsachen sehen für mich so aus, daß die entsprechende Arbeit von Herrn Rössler nicht zur Veröffentlichung angenommen wurde.

Herr Landua hat Herrn Rössler auf dessen Bitte hin (nehme ich an) zu einem Besuch des CERN eingeladen, ihm zugehört und seine Arbeit zur weiteren Überprüfung an renomierte Wissenschaftler des AEI weitergeleitet, trotz der bereits erfolgten Ablehnung.

Die Arbeit von Herrn Rössler hat auch dieser erneuten Prüfung nicht bestanden. Unabhängig davon wurde diese Arbeit auch von ‚Ich‘ auf Astronews.com (auch hier gepostet), mit der gleichen Argumentation wie vom AEI widerlegt.


Aus diesen Vorgängen ein ‚bestes Mittel CERN’s‘ zur Lächerlichmachung besorgter Menschen zurechtzubiegen, halte ich für ein Vorgehen, daß Ihrer Sache wesentlich mehr schadet, als es ihr nützt.



##Marc Fasnacht
Hier ist das Argument CERNs mit dem kosmischen Teilchenbombardement schlicht irreführend.
##

Daß diese Kollisionen im LHC genau so unabhängig voneinander und ohne gegenseitige Einflußmöglichkeiten untereinander stattfinden, wie in der Natur, hatte ich ihnen, wie ich dachte, ausreichend anschaulich demonstriert.



##Marc Fasnacht
Dieses Feld wird durch die auf der Erde zuvor, seit viereinhalb Milliarden Jahren, NIE erreichte Kollisionsdichte von 800'000 Kollisionen pro Sekunde an EINEM Ort so massiv strapaziert, dass durchaus massive Auswirkungen auf die psychophysische Konstitution der Lebewesen auf der Erde befürchtet werden können, weil sich diese eben in langem Zeitraum evolutionär in einem nie derart strapazierten 'Feld' entwickelt haben.
##

Es sind 600.000.000 bis 800.000.000 Millionen Kollisionen/Sekunde in einer ‚Meßkammer‘. Ihre Bezeichnung ‚an EINEM Ort‘ ist kein objektives Maß. Es ist, noch nicht mal rein auf menschliche Körpergröße bezogen, ein Ort. Unsere Milchstraße ist auch ‚EIN ORT‘, das Innere eines Protons ist auch ‚EIN ORT‘, ja, sogar unser Universum ist ‚EIN ORT‘

An diesem ‚ORT‘ Meßkammer im LHC wird etwa so viel Energie pro Zeit umgesetzt, wie in Ihrem Wäschetrockner, wenn er seiner Aufgabe nachkommt. 1400 Watt.



##anonymisierte Mailzuschrift
Ich gehe davon aus, dass pro sek. rund 600 Mio Kollisionen stattfinden werden. Die Energie einer Koll. soll vergleichbar sein mit der eines PKW's bei - wenn ich richtig aufgepasst habe - 700 km/h.
##

Das Erste ist richtig, das Zweite falsch. Der (energietechnische) Vergleich mit der kinetischen Energie einer fliegenden Mücke trifft es wesentlich besser. Die Umrechnung Elektronenvolt in Joule, respektive Wattsekunden, findet man z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenvolt

Die Zweite Angabe bezieht sich möglicherweise auf die Gesamtenergie aller Protonen in beiden Strahlrohren, ist bei diesem Vergleich aber deutlich zu niedrig. Die tatsächliche Energie entspricht etwa der kinetischen Energie eines Hochgeschwindigkeitszuges (300 Tonnen, 250 km/h).



##anonymisierte Mailzuschrift
Bei der Kollision von zwei Protonen wird daher eine Energie von 14 TeV umgewandelt. Dies soll rund 40 Millionen mal pro Sekunde geschehen. Die Gesamt-Energie eines Strahls gibt das CERN mit 362 MJoule an. Das entspricht der Energie, die bei der Detonation von 86 kg TNT frei wird.
##

Die Anzahl der Kollisionen pro Sekunde im Detektor beträgt 800.000.000. Die übrigen Größenordnungen sind richtig. Sie gelten aber für den gesamten Strahl und nicht für die ‚wenigen‘ Protonen die sich an den Kreuzungsorten treffen, so daß diese ‚Hoffnung‘

##anonymisierte Mailzuschrift
Meine Hoffnung ist klar: der LHC wird diese Energien nicht überleben.
##

in dieser Form den Realitäten, wie so oft, nicht entspricht.

Es gibt allerding eine ganze Fülle verschiedener technischer Risiken, die zu sehr teuren Schäden am LHC führen können. Meine Hoffnung ist, daß diese Schäden nicht eintreten mögen

Herzliche Grüße

MAC
PermalinkPermalink 2008-09-17 | 16:51
Comment from: achtphasen [Member] Email
Sehr geehrter Herr 'MAC'







Zitat 'MAC'ich will mich nicht zu dem esotherischen Teil äußern. Nur ein paar Missinterpretationen zu klären versuchen.
Zitatende


Vielen ehrlichen Dank, Ihnen, für diesen erneuten sachlichen und ausführlichen Versuch Missinterpretationen zu klären - Esotherisches zu dem Sie sich nicht äussern wollen, sehe ich im kommentierten Text nicht.



Zitat 'MAC' Emotional geleitete Größenvorstellungen führen in der Physik häufig die Irre.
Zitatende

... Physik OHNE Betrachtung des sensiblen Gleichgewicht LEBEN das sich rund um das Objekt des Interesses seit viereinhalb Milliarden Jahren SO nie belasteten Lebens entwickelt hat, führt - ohne jegliche Böswilligkeit - zur Inkaufnahme gänzlich unbedachter Risiken deren Inkaufnahme transparent von ALLEN Interessierten besprochen können werden müsste.
Dass seitens CERN, getrieben von Konkurrenz UND vermeintlichem Erfolgsdruck wegen der bereits investierten Summen, elementare Vorsicht bei dem Erreichen,seit viereinhalb Miliarden Jahren so auf der Erde NIE erreichter Kollisionsenergien, nicht beachtet wird und dass der Sicherheitsbericht LSAG permanent umgeschrieben und immer gerade nur den kritikerseits erhobenen Bedenken angepasst wird, erhöht das Misstrauen.


Zitat 'MAC'Meine, in mehreren Posts gemachten Größenvergleiche,

http://www.astronews.com/forum/showp...postcount=1679


http://www.astronews.com/forum/showp...postcount=1696


http://www.astronews.com/forum/showp...postcount=1942


dienten dazu Ihnen zu erklären, warum solche Befürchtungen


http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/09/02/praetipitatio_a_diabolo_oder_der_unsagli


http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/08/29/der_unsagliche_vergleich_mit_dem_kosmisc_3


http://www.achtphasen.net/index.php/philoso/2008/08/22/der_unsagliche_vergleich_mit_dem_kosmisc_1


http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2008/08/20/der_unsagliche_vergleich_mit_dem_kosmisc


mit der Realität nichts zu tun haben.



Leider gelingt es Ihnen trotz dieser Erfahrungen bisher anscheinend nicht, solche Emotionen, solange sie ungeprüft bleiben, als ungeeignet für eine Meinungsbildung zu erkennen und ihnen damit in angemessener Form zu misstrauen.
Zitatende


Wie bereits oft vermerkt, danke ich besonders Ihnen für die Mühe mir immer wieder die Grössenordungen vorzurechnen UND ich habe dies auch verstanden - obzitierte Artikel von mir hier auf achtphasen sind trotz meiner laienhaften Berechnungsfehler weiterhin abrufbar; einerseits um Ihre Arbeit interessierten Menschen weiter zugänglich zu halten und andererseits als Dokument zunehmenden Wissens zur Problematik und als Zeitdokument. All diese sehr interessanten Richtigstellungen haben aber das eine Problem, dass trotz der (im Vergleich zur Grösse der zu Kollisionen gezwungenen Hadronen) 'astronomischen' Abstände der kollidierenden Teilchen solch eine Kollisionsdichte auf der Erde seit viereinhalb Milliarden Jahren NIE vorgekommen ist UND der gleichsetzend verharmlosende Vergleich mit dem kosmischen Teilchenbombardement insofern ein irreführender ist, als dass in den Detektorkammern des LHC die Kollisionen an einem ORT stattfinden während die Kollisionen in der Stratosphäre verteilt rund um die Erde stattfinden. (Zu Ihrer Kritik an dem Ausdruck ORT nehme ich später Stellung).
Die seit viereinhalb Milliarden Jahren stattfindenden natürlichen TeilchenKollisionen in der Erdatmosphäre haben sicherlich zur Evolution des Lebes auf der Erde beigetragen, das Leben IST an die aus diese Kollisionen resultierenden Teilchenschauer adaptiert (- es kann sogar vermutet werden das Prana, Chi/KI und Manna - um für einmal 'esotherisch' zu argumentieren - mit diesem natürlichen kosmischen Teilchenbombardement in Zusammenhang steht -) Aehnliches nun ohne Betrachtung der Wechselwirkung mit umgebendem Leben, in unerreicht dichter Packung, synthetisch 100Meter unter der Erde stattfinden zu lassen IST fahrlässig.






Zitat 'MAC'
Und alle Himmelkörper kosmischer Strahlung ausgesetzt sind, die diese Energie pro Kollision um mehrere Größenordnungen übertrifft.
Zitatende

Diese Himmelskörper sind unbelebt und ich wünschte Experimente wie am LHC veranstaltet auf solchen Himmelskörpern stattfindend






Zitat 'MAC'
Die Zahl der für sinnvoll haltbaren Maßnahmen aller Menschen ist sicher wesentlich größer, als die Zahl der Menschen auf dieser Erde. Wollte man sie alle in die Tat umsetzen, hätten wir alle gemeinsam ein größeres Problem. Das Problem mit diesem Problem: Weder ist ein solches Handeln möglich, noch bietet es eine höhere Sicherheit.




Ganz wertfrei und für jeden klar erkennbar: Nicht jede denkbare Sicherheitsmaßnahme schafft Sicherheit. Es muß also eine Auswahl getroffen werden. Wer soll die treffen? Welche objektivierbaren Gründe sprechen dafür, daß etwas so monströses wie Ihre Überwachung von Körper und Psyche aller Menschen dieser Erde (psychophysische Wechselwirkungen) zu mehr Sicherheit vor einer Maschine führen? Wem sollte man bei der Etablierung eines solchen Überwachungssystems vertrauen? Wer kann Auskunft geben zu den zeitlichen Verzögerungen, sozusagen zur Inkubationszeit? Was genau, soll wie genau, überwacht werden? Wie können sie massenpsychologische Phänomene, wie z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_der_Welten#H.C3.B6rspiel von den Reaktionen unterscheiden, die Sie für möglich halten?
Zitatende

Deshalb wäre ein ganz vorsichtiges Herantasten an hohe Kollisionsenergien UND Auswerten der bereits vorhanden Daten (RHIC) wünschenswerte Selbstverständlichkeit, der Experimentator CERN mit seinen dauernd nachgebesserten LSAG-Sicherheitsberichten macht Hingegen den Eindruck von Konkurrenz zu Eile getrieben zu sein. Die Eile UND der 'Erfolgs'zwang wegen der investierten Geldmittel führen zu Risikobereitschaft die so nicht statthaft ist.






Zitat 'MAC'
Aus diesen Vorgängen ein ‚bestes Mittel CERN’s‘ zur Lächerlichmachung besorgter Menschen zurechtzubiegen, halte ich für ein Vorgehen, daß Ihrer Sache wesentlich mehr schadet, als es ihr nützt.
Zitatende

Da mögen Sie recht haben, doch die Reduktion der Risikodebatte auf schwarze Löcher und nurmehr emotional agitatorische Wirksamkeitsentfaltung schaden der 'Sache' CERN zu Vorsicht anzuhalten jedenfalls auch - besser hätte CERN von den Risiken der Experimente nicht ablenken können als durch Reduktion der Risikodebatte auf einen Kritiker dessen Theoreme lange Zeit nicht kommentiert und nicht widerlegt wurden - bis kurz VOR den ersten Protonendurchläufen. Auch der MedienHype zum 10.September geht in diese Richtung, weil nun der Grossteil der Menschen meint, dass trotz aller Warnungen EINES Kritikers nun offenbar doch alles ungefährlich ist.
Ich halte Herrn Rösslers Warnungen im übrigen noch immer für relevant, auch wenn seine Gleichungen offenbar Fehler oder Unvollständigkeiten haben - stossend ist, dass der Experimentator über ihm zugewandte Institutionen alleine über die Ernsthaftigkeit von kritischen Einwänden befinden kann und nicht mal die Kritiken aus eigenem Wissenschaftsbereich der Widerlegung VOR den Experimenten für wert hält - nur dazu, wo populistisch wirksame Agitation erfolgt, wird seitens CERN Stellung genommen - Herr Plaga hatte noch keine Gelegenheit seine gefährdungsaufzeigende Theorie zu verteidigen, zu Belinski wird geschwiegen und die Handhabung der von Herrn Stöcker postulierten Relikte bleibt gänzlich ungeklärt.






Zitat 'MAC'
Daß diese Kollisionen im LHC genau so unabhängig voneinander und ohne gegenseitige Einflußmöglichkeiten untereinander stattfinden, wie in der Natur, hatte ich ihnen, wie ich dachte, ausreichend anschaulich demonstriert.
Zitatende

Ja, aus Ihrer Sicht können die Kollisionen keinerlei Interaktion miteinander haben wegen der, im Vergleich zur Grösse der Kollisionspartikel, astronomischen Abstände - meine im Artikel skizzierten Bedenken aber lassen sich eben nicht mit Abständen zwischen Teilchen alleine entkräften, weil sie eben NIE zuvor so dicht, NIE zuvor in der Erde und NIE zuvor so nahe am Leben auf der Erde stattgefunden haben.






Zitat 'MAC'
Es sind 600.000.000 bis 800.000.000 Millionen Kollisionen/Sekunde in einer ‚Meßkammer‘.
Ihre Bezeichnung ‚an EINEM Ort‘ ist kein objektives Maß. Es ist, noch nicht mal rein auf menschliche Körpergröße bezogen, ein Ort. Unsere Milchstraße ist auch ‚EIN ORT‘, das Innere eines Protons ist auch ‚EIN ORT‘, ja, sogar unser Universum ist ‚EIN ORT‘




An diesem ‚ORT‘ Meßkammer im LHC wird etwa so viel Energie pro Zeit umgesetzt, wie in Ihrem Wäschetrockner, wenn er seiner Aufgabe nachkommt. 1400 Watt.
Zitatende


Ja! das Wort 'ORT' ist wohl ein Lapsus meinerseits, der Raum in dem die Kollisionen in auf der Erde NIE zuvor erreichter Dichte stattfinden ist wenn ich mich nicht täusche, (0,017xπ)mm3 klein - im Vergleich zur Erdstratosphäre also ein PUNKT. Wie Sie den Vergleich mit einem Wäschetrockner berechnen würde mich sehr interessieren.




Zitat 'MAC'
##anonymisierte Mailzuschrift


Ich gehe davon aus, dass pro sek. rund 600 Mio Kollisionen stattfinden werden. Die Energie einer Koll. soll vergleichbar sein mit der eines PKW's bei - wenn ich richtig aufgepasst habe - 700 km/h.


##




Das Erste ist richtig, das Zweite falsch. Der (energietechnische) Vergleich mit der kinetischen Energie einer fliegenden Mücke trifft es wesentlich besser.
Die Umrechnung Elektronenvolt in Joule, respektive Wattsekunden, findet man z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenvolt




Die Zweite Angabe bezieht sich möglicherweise auf die Gesamtenergie aller Protonen in beiden Strahlrohren, ist bei diesem Vergleich aber deutlich zu niedrig. Die tatsächliche Energie entspricht etwa der kinetischen Energie eines Hochgeschwindigkeitszuges (300 Tonnen, 250 km/h).








##anonymisierte Mailzuschrift


Bei der Kollision von zwei Protonen wird daher eine Energie von 14 TeV umgewandelt. Dies soll rund 40 Millionen mal pro Sekunde geschehen. Die Gesamt-Energie eines Strahls gibt das CERN mit 362 MJoule an. Das entspricht der Energie, die bei der Detonation von 86 kg TNT frei wird.


##




Die Anzahl der Kollisionen pro Sekunde im Detektor beträgt 800.000.000. Die übrigen Größenordnungen sind richtig. Sie gelten aber für den gesamten Strahl und nicht für die ‚wenigen‘ Protonen die sich an den Kreuzungsorten treffen, so daß diese ‚Hoffnung‘




##anonymisierte Mailzuschrift


Meine Hoffnung ist klar: der LHC wird diese Energien nicht überleben.


##




in dieser Form den Realitäten, wie so oft, nicht entspricht.




Es gibt allerding eine ganze Fülle verschiedener technischer Risiken, die zu sehr teuren Schäden am LHC führen können. Meine Hoffnung ist, daß diese Schäden nicht eintreten mögen




Herzliche Grüße




MAC
Zitatende

Sehr geehrter Herr 'MAC' Ihren Kommentar zur anonymisierten Mailzuschrift zu kommentieren finde ich gerade eben die Zeit nicht - jedoch bin ich Ihnen für Ihr Bemühen dankbar und ich hoffe auf Fortsetzung des aufklärerischen Dialoges.
Mit freundlichem Gruss
Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2008-09-18 | 09:25
Comment from: mac [Visitor]
Hallo Herr Fasnacht,






## Zitat Marc Fasnacht


... Physik OHNE Betrachtung des sensiblen Gleichgewicht LEBEN das sich rund um das Objekt des Interesses seit viereinhalb Milliarden Jahren SO nie belasteten Lebens entwickelt hat, führt - ohne jegliche Böswilligkeit - zur Inkaufnahme gänzlich unbedachter Risiken deren Inkaufnahme transparent von ALLEN Interessierten besprochen können werden müsste.
Dass seitens CERN, getrieben von Konkurrenz UND vermeintlichem Erfolgsdruck wegen der bereits investierten Summen, elementare Vorsicht bei dem Erreichen,seit viereinhalb Miliarden Jahren so auf der Erde NIE erreichter Kollisionsenergien, nicht beachtet wird und dass der Sicherheitsbericht LSAG permanent umgeschrieben und immer gerade nur den kritikerseits erhobenen Bedenken angepasst wird, erhöht das Misstrauen.


...


...


Wie bereits oft vermerkt, danke ich besonders Ihnen für die Mühe mir immer wieder die Grössenordungen vorzurechnen UND ich habe dies auch verstanden - obzitierte Artikel von mir hier auf achtphasen sind trotz meiner laienhaften Berechnungsfehler weiterhin abrufbar; einerseits um Ihre Arbeit interessierten Menschen weiter zugänglich zu halten und andererseits als Dokument zunehmenden Wissens zur Problematik und als Zeitdokument. All diese sehr interessanten Richtigstellungen haben aber das eine Problem, dass trotz der (im Vergleich zur Grösse der zu Kollisionen gezwungenen Hadronen) 'astronomischen' Abstände der kollidierenden Teilchen solch eine Kollisionsdichte auf der Erde seit viereinhalb Milliarden Jahren NIE vorgekommen ist UND der gleichsetzend verharmlosende Vergleich mit dem kosmischen Teilchenbombardement insofern ein irreführender ist, als dass in den Detektorkammern des LHC die Kollisionen an einem ORT stattfinden während die Kollisionen in der Stratosphäre verteilt rund um die Erde stattfinden. (Zu Ihrer Kritik an dem Ausdruck ORT nehme ich später Stellung).
Die seit viereinhalb Milliarden Jahren stattfindenden natürlichen TeilchenKollisionen in der Erdatmosphäre haben sicherlich zur Evolution des Lebes auf der Erde beigetragen, das Leben IST an die aus diese Kollisionen resultierenden Teilchenschauer adaptiert (- es kann sogar vermutet werden das Prana, Chi/KI und Manna - um für einmal 'esotherisch' zu argumentieren - mit diesem natürlichen kosmischen Teilchenbombardement in Zusammenhang steht -) Aehnliches nun ohne Betrachtung der Wechselwirkung mit umgebendem Leben, in unerreicht dichter Packung, synthetisch 100Meter unter der Erde stattfinden zu lassen IST fahrlässig.


Zitatende


##


Beschleuniger werden seit vielen Jahrzehnten betrieben. Viele davon auch in der Heilkunde. Es gibt kaum ein Gebiet, bei dem die gesundheitlichen Risiken so gut bekannt sind wie hier.

Aus der Tatsache, daß im LHC höhere Schwerpunktenergien erzeugt werden können, als in anderen Beschleunigern, ein bisher unbekanntes Gesundheitsrisiko abzuleiten, entbehrt jeder Grundlage. Jede Art von Strahlung, (Photonen und Partikel oder bisher Unbekanntes) wird auch in der Atmosphäre erzeugt und auch z.B. in der ISS oder früher in der MIR. Konkrete bekannte und berechenbare Gefahr geht beim LHC also von seiner ‚Dosisleistung‘ aus, und diese Gefahr läßt sich abschirmen durch Abstand und Masse.






Ich sehe in Ihren Gefahrenbeschreibungen, daß Sie die Schwerpunktenergie von Kollisionen und die Luminosität in einen Topf werfen und vermengen.




Neu beim LHC ist die Schwerpunktenergie im Volumen der kollidierenden Partikel. Diese Energie wird von der natürlichen kosmischen Strahlung teilweise weit übertroffen. Alt hingegen ist das, was Sie als Kollisionsdichte „solch eine Kollisionsdichte auf der Erde seit viereinhalb Milliarden Jahren NIE vorgekommen ist“ bezeichnen.




Alle denkbaren Gefahren, die hier in der Vergangenheit angesprochen wurden, gehen nur von der Energiedichte innerhalb des Volumens der einzelnen Bausteine eines Atomkerns aus. Die tatsächliche Kollisionsdichte hat auf diese Energie überhaupt keinen Einfluß. Der ‚Lichtblitz‘ hier wird nicht heißer, wenn man in 100.000 km Entfernung einen weiteren ‚Lichtblitz‘ hat.




Das was Sie als Kollisionsdichte bezeichnen, ist die Anzahl der ‚Lichtblitze‘, die mit einem Abstand von zig-tausend-km (im Tischtennisball-Modellmaßstab) zünden und vergehen, bevor der nächste ‚Lichtblitz‘ zündet und vergeht. Dieses ‚Licht‘ wird detektiert. Aus diesem ‚Licht‘ kann man Rückschlüsse auf die Quelle und die Ursachen der ‚Lichtblitze‘ ziehen. Das, was in diesen Quellen passiert, ist Objekt der Neugier. Das Licht das ‚uns‘ aus diesen Quellen leuchtet, ist, verglichen mit anderen Quellen die wir technisch auslösen können und ausgelöst haben, äußerst trübe.




Es geht in dieser Debatte nicht um die Beleuchtungsstärke, die könnten wir auf anderen Wegen extrem viel heller herstellen. Es geht um die Lichtblitzquellen. Die kann die Natur zwar immer noch wesentlich potenter hervorbringen als wir. Sie tut es nur nicht so oft und vor allem da, wo wir von dem dabei entstehenden ‚Licht‘ noch ausreichend viel und ohne ‚Nebel‘ dazwischen empfangen.




Aber da, wo sie es tut, ist die umgesetzte Energie wesentlich höher als das im LHC überhaupt möglich wäre. Selbst die Kollisionen die während der Durchdringung eines Bunch-Paares zeitlich dicht beieinander liegen, haben in dem Zeitmaßstab, in dem sie stattfinden, sehr große Abstände voneinander.




Auch hier hilft Ihnen vielleicht ein vorstellbareres Maß:
Bei den Kollisionen geht es darum eine möglichst hohe Energiedichte auf möglichst kleinem Raum zu erzeugen. Lange bevor sich der ‚Feuerball‘ der dabei entsteht, auf einen Durchmesser vergrößert hat, der wieder der Energiedichte eines Protons entspricht, sind in diesem Volumen wieder ‚normale‘ Verhältnisse, wie sie in jedem anderen Teilchenbeschleuniger auch hergestellt werden. Rechnen wir mal mit der Zeit, die vergeht, bis die Energiedichte ‚nur‘ noch so hoch ist, wie in einem normalen Proton.




Dazu muß das Volumen 14000 mal so groß sein, wie das Volumen von einem Proton, oder einen Durchmesser von 1,7E-15 m * (14000)^(1/3) = 4,1E-14 m haben.




Ein Bunch hat eine Länge von 0,07 m. Nehmen wir mal an, daß alle 25 Kollisionen einer Bunch-Durchdringung auf einer Strecke von 0,01 m gleichmäßig verteilt passieren, also je eine nachdem der Bunch eine Strecke von 0,0004 m zurückgelegt hat.




Sowohl der Bunch, als auch der ‚Feuerball‘ bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit.




Verlängert man den Zeitmaßstab für den ‚Feuerball‘, solange er eine höhere Energiedichte hat, als ein Proton, auf 1 Sekunde, dann dauert es, unter den oben beschriebenen Bedingungen, 1Sekunde * 0,0004m/4,1E-14m = 9,76E9 Sekunden. Das sind in dem gewählten Maßstab über 300 Jahre.




Es gibt bei den LHC-Experimenten also keine Kumulationseffekte durch die Häufigkeit der Kollisionen. Jede Kollision in der Natur, die mit einer höheren Schwerpunktsenergie stattfindet, bringt deshalb auch entsprechend mehr Energiedichte auf die Waagschale. Während das, was im LHC als Luminosität erreicht wird, auch für ihre Befürchtungen nicht auch nur annähernd die Energiedichte der Natur hervorbringen kann.








## Zitat Marc Fasnacht


Deshalb wäre ein ganz vorsichtiges Herantasten an hohe Kollisionsenergien UND Auswerten der bereits vorhanden Daten (RHIC) wünschenswerte Selbstverständlichkeit, der Experimentator CERN mit seinen dauernd nachgebesserten LSAG-Sicherheitsberichten macht Hingegen den Eindruck von Konkurrenz zu Eile getrieben zu sein. Die Eile UND der 'Erfolgs'zwang wegen der investierten Geldmittel führen zu Risikobereitschaft die so nicht statthaft ist.


Zitatende


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Sie bringen mit solchen Wünschen Ihre allgemeine Besorgnis in ähnlicher Form zum Ausdruck, wie Ihre Mutter es tat, wenn sie Sie fragte, ob Sie auch ein sauberes und gebügeltes Taschentuch eingesteckt hätten, während Sie selbst sich fragten, ob sie den Zitronensäurecyclus für die anstehende Biochemieprüfung noch vollständig auf die Reihe kriegen.





Es ist ein liebenswertes Verhalten unserer Mütter, solche Fragen zu stellen und wir wären ärmer, ohne solche Fragen.








## Zitat Marc Fasnacht


Da mögen Sie recht haben, doch die Reduktion der Risikodebatte auf schwarze Löcher und nurmehr emotional agitatorische Wirksamkeitsentfaltung schaden der 'Sache' CERN zu Vorsicht anzuhalten jedenfalls auch - besser hätte CERN von den Risiken der Experimente nicht ablenken können als durch Reduktion der Risikodebatte auf einen Kritiker dessen Theoreme lange Zeit nicht kommentiert und nicht widerlegt wurden - bis kurz VOR den ersten Protonendurchläufen.


Zitatende


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Das geht sehr an den Tatsachen vorbei. Die Risikodebatte wurde durch CERN weder auf einen Kritiker noch auf ein Thema reduziert. Das läßt sich problemlos auch in den Sicherheitsanalysen nachlesen. Ich erinnere Sie in diesem Zusammenhang an die wiederholten Hinweise, besonders durch Ralf Kannenberg, auf die Unabhängigkeit der Sicherheitsanalysen, von der Stabilität oder Nicht-Stabilität von MBH’s.




Daß von Seiten der Kritiker die Debatte auf Rößler und auf MBH’s ruduziert wurde, läßt sich auch nachvollziehen. Daraus ein Ablenken CERN’s von Risiken zu konstruieren, ist Legendenbildung.




Sie haben nach den MBH’s gefragt, und wir haben diese Fragen beantwortet.




Die Arbeit von Herrn Rößler wurde bereits vor gut 10 Jahren nicht zur Veröffentlichung angenommen. Sowas ist kein Akt der Willkür. Wenn Herr Rößler diese Ablehnung nicht akzeptiert, und lange danach die Gelegenheit nutzt und herbeiführt (Boulevard-Blatt-Interviews), um seine Arbeit zu einer erneuten Prüfung, vorbei an den dafür aus guten Gründen vorgesehenen üblichen Wegen, einreicht und sie erneut begründet abgelehnt wird, dann ist Ihre hier aufgeschriebene Darstellung dieses Vorganges, als gezieltes zweckbestimmtes Timing durch CERN, für mich nicht mehr nachvollziehbar.




Auf mich macht diese Darstellung den Eindruck: CERN hätte in der Angelegenheit Rößler tun oder lassen können, was immer denkbar wäre, Sie hätten es als böse Absicht interpretiert. Das ist weder fair noch klug, denn dann liegt auch der Verdacht sehr nahe, daß


## Zitat Marc Fasnacht


Auch der MedienHype zum 10.September geht in diese Richtung, weil nun der Grossteil der Menschen meint, dass trotz aller Warnungen EINES Kritikers nun offenbar doch alles ungefährlich ist.


Zitatende


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ein Medienhype nur so lange gut ist, wie er Ihren Zielen dient.




Wir, nicht nur von Astronews.com, haben uns redlich bemüht Ihnen Wissen zu vermitteln. Ein offener Gedanke dabei: Sie sollen unabhängig werden. Unabhängig vom Medienhype, selbst urteilsfähig werden. Ohne diese Fähigkeit können Sie die Spreu nicht vom Weizen trennen. Es gibt hervorragende und kompetente Journalisten und es gibt auch das glatte Gegenteil und es gibt den Zwang Geld zu verdienen.








## Zitat Marc Fasnacht


Ja! das Wort 'ORT' ist wohl ein Lapsus meinerseits, der Raum in dem die Kollisionen in auf der Erde NIE zuvor erreichter Dichte stattfinden ist wenn ich mich nicht täusche, (0,017xπ)mm3 klein - im Vergleich zur Erdstratosphäre also ein PUNKT. Wie Sie den Vergleich mit einem Wäschetrockner berechnen würde mich sehr interessieren.


Zitatende


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1 Elektronenvolt = 1,6E-19 Joule


Rechnet man mit 20 Kollisionen pro Bunchpaar, dann sind das 635 Millionen Kollisionen pro Sekunde, mit je 14 TeV-Schwerpunktsenergie




14TeV * 635.000.000 pro Sekunde * 1,6E-19 Joule / Elektronenvolt = 1430 Joule pro Sekunde = 1,43 kW




Ein gewöhnlicher Wäschetrockner hat einen elektrischen Anschlußwert von ca. 2,5 kW (siehe z.B.
http://www.miele.de/media/haushalt/product/vgd/000000000006931330.pdf)


Also Energieumsatz durch Kollisionen im Detektor nicht ganz so viel wie ein Wäschetrockner.






Herzliche Grüße




MAC
PermalinkPermalink 2008-09-22 | 17:47
Comment from: achtphasen [Member] Email
hallo MAC


vielen herzlichen Dank für erneute anschauliche Beschreibung der Grössenordnungen - ich habe bei erstem Lesen Ihrer Erläuterungen immer ein beruhigendes Bild von Stillstand vor Auge - doch eigentlich ist ja kein Stillstand - die so kleinen Kollisions'partner' rasen ja mit beinahe Lichtgeschwindigkeit aufeinander zu - Ihre Masse wird grösser durch die Geschwindigkeit - warum nicht ebenso Ihre räumliche Ausdehnung? ... beruhigt bin ich durch die relativ zur Grösse astronomisch grossen Abstände doch noch immer nicht - auch wenn Ihre anschauliche Rechnung gänzlich stimmig sein wird - denn, auch wenn 'Feuerbälle' der kollidierenden Teilchen offenbar keinerlei Interaktion miteinander haben sollen, so erfolgen sie doch zumindest rhythmisch in hoher Kadenz an EINEM Raumzeitpunkt während die natürlichen Kollisionen sowohl zeitlich als auch räumlich viel weiter auseinander liegend stattfinden - daraus müssen doch ganz andere Wechselwirkungen mit dem interessierenden 'Higgsfeld' entstehen als bei dem natürlichen Teilchenbombardement seit 4,5 Milliarden Jahren.


Auswirkungen dieser um Grössenordnungen dichteren 'Vibrationen' im seit Milliarden Jahren vergleichsweise nie so erschütterten irdischen Quantenwechselwirkungs'Feld' auf die psychophysische Adaption der Lebewesen auf das, das Leben beherbergende, 'Feld' (das sicher nicht 'nur' aus einem den gesamten Kosmos durchdringenden 'Higgs'Feld besteht sondern auch ein, mit dem 'kosmischen 'Higgs'Feld' wohl interagierendes, spezifisch terrestrisches Quantenwechselwirkungs'Feld' beinhält, sind doch schlicht wahrscheinlich?


Ganz abgesehen von schwarzen Löchern werden doch auch Raumzeittorsionen erwartet - Wurmlöcher die sich öffnen, quantenkleine 'Informationen' aus der 'Zukunft' sollen erst nach den dannzumal 'erfolgreich' durchgeführten Experimenten 'zurück' durch die Zeit den Zeitpunkt erreichen können an dem die 'erfolgreichen' Kollisionen durchgeführt worden sein werden - dies zumindest wird von Seiten offiziell anerkannter und dozierender Physiker erwartet. (David Deutsch).


Ist's nicht wahrlich eine Büchse der Pandora neue Physik herbei zu zertrümmern und ist es nicht fragwürdig die Risiken die mit den Experimenten einhergehen nur mit Abständen zwischen Einzelteilchen zu entkräften - nicht Ihre aufklärerische Bestrebung meine ich fragwürdig; im Gegenteil ich schätze Ihr Engagement zur Panikverhinderung durch Zurechtrücken der Grössenordnungen sehr - doch seitens CERN kann doch nicht dauernd behauptet werden, es wäre alles ungefährlich, wenn derart viele neue Erkenntnisse erwartet werden.


ganz herzliche Grüsse,
Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2008-09-23 | 10:12
Comment from: katzenjammer [Visitor]
"- doch seitens CERN kann doch nicht dauernd behauptet werden, es wäre alles ungefährlich, wenn derart viele neue Erkenntnisse erwartet werden." Nota bene: Die Erwartung vieler neuer Erkenntnisse ist kein zuverlässiger Indikator für die Gefährlichkeit eines Experiments!
PermalinkPermalink 2008-09-23 | 12:26
Comment from: mac [Visitor]
Hallo Marc Fasnacht,


## Marc Fasnacht
ich habe bei erstem Lesen Ihrer Erläuterungen immer ein beruhigendes Bild von Stillstand vor Auge - doch eigentlich ist ja kein Stillstand - die so kleinen Kollisions'partner' rasen ja mit beinahe Lichtgeschwindigkeit aufeinander zu
##

In der Tat, das tun sie. Wenn etwas 1 Sekunde lang dauert und das nächste ‚etwas‘ erst in 300 Jahren folgt, dann ist das kein Stillstand. Es liefert ein (zeitliches) Verhältnis zweier Vorgänge. Der Fehler den Sie (durchgehend) machen: Sie ‚übersetzen‘ sich die im LHC ablaufenden Vorgänge in unsere Alltagswelt und lassen sich dabei von Ihren Intuitionen leiten. Da Sie sich davor fürchten, verstricken Sie sich. Dieses Verstricken folgt den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie sie auch Nachts im dunklen Wald gelten. Aus dem rascheln einer Maus wird das Geräusch eines sich öffnenden Drachenmauls, Sie flüchten voller Panik und stürzen deshalb in den Abgrund – letztlich wegen einer Maus.

Sie machen intuitiv, beide so sehr voneinander verschiedene Vorgänge, zu einem und lassen sich dabei von Ihrem Gefühl für Zeit leiten.

Sie haben sicher schon Filme gesehen, die uns zeitliche Abläufe sichtbar machen, die sich außerhalb unserer Wahrnehmungsfähigkeiten abspielen. Das Fangen eines Insekts durch eine Gottesanbeterin, das Wachsen einer Pflanze. Bereits hier fällt es uns mit unserer Intuition schwer, uns unser Leben mit einer solchen ganz anderen Wahrnehmung von Geschwindigkeit vorzustellen. Wie ‚unendlich‘ weit davon entfernt, nicht nur auf der Größenskala, auch auf der Zeitskala diese Subatomaren Vorgänge sind, habe ich versucht ihnen begreifbar zu machen. Ich kann so etwas auch nicht mehr rein intuitiv erfassen, habe diese Erfahrung aber schon einige male gemacht und weiß eben, daß ich das ‚nur‘ noch rechnen kann und wenn ich eine Vorstellung brauche, dann muß ich mir die auch ausrechnen und kann nicht allein auf mein Gefühl vertrauen.

Gefühl, Intuition, kann uns in unserer Alltagswelt leiten, in der wir einen reichen Erfahrungsschatz haben. In den Welten in denen sich die Physik auch noch bewegt, kommt man um immer wiederkehrende Kontrollen des Gefühls, der Intuition, nicht herum. Wer das nicht tut, verirrt sich.



## Marc Fasnacht
Ganz abgesehen von schwarzen Löchern werden doch auch Raumzeittorsionen erwartet - Wurmlöcher die sich öffnen, quantenkleine 'Informationen' aus der 'Zukunft' sollen erst nach den dannzumal 'erfolgreich' durchgeführten Experimenten 'zurück' durch die Zeit den Zeitpunkt erreichen können an dem die 'erfolgreichen' Kollisionen durchgeführt worden sein werden - dies zumindest wird von Seiten offiziell anerkannter und dozierender Physiker erwartet. (David Deutsch).
##

Sie malen sich mit Begriffen, die Sie nur per Intuition zu erfassen glauben, eine reine Phantasiewelt aus. Es hätte auch wenig Sinn, wenn ich versuchen würde diese Welt für Sie zu ‚entdämonisieren‘. So schnell wie Sie neue Dämonen erschaffen, kann ich sie nicht vertreiben. Ich kann und mag Ihnen nicht in diese ‚Welt‘ folgen. Dort würde es mir genau so ergehen wie Ihnen, ich würde mich nur verlaufen. Ein wenig erinnert mich dieser, von Ihnen gewählte Weg, auch an eine kleine, sicher bekannte Geschichte, die ich vor einiger Zeit mal gehört habe.

Ein Mensch ist gestorben und kommt in das Reich der Toten. Es ist wunderschön, friedlich, fröhlich, voller Glück. Der Herr der Toten führt ihn überall herum, macht ihn mit allem bekannt. So kommen sie auch in eine Höhle. Der Herr der Toten trifft dort einen guten Freund und wechselt einige Worte mit ihm, während der gestorbene Mensch neugierig zu einer kleinen Öffnung in der Höhlenwand tritt und hindurchschaut.

Höllenfeuer, lauter Teufel mit Dreizack und Spießen, jagen hinter gequälten und geschundenen Menschen her, ein Anblick des Grauens.

Ganz verstört wendet er sich an den Herrn der Toten und fragt ihn nach dem Gesehenen.

„Ja, also ich weiß auch nicht, was mit diesen Katholiken los ist, aber die wollen es so!“


Herzliche Grüße

MAC
PermalinkPermalink 2008-09-24 | 17:57
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo MAC
Ja! den Witz mit mit den Katholiken, ganz selbstbestimmt im Höllenfeuer, den kenne ich auch, und er macht - so eingebracht - durchaus Sinn.
Doch seien Sie versichert, ich habe nicht Angst um mein Wohlergehen, ich fürchte, dass aus Sachzwang und Erfolgsdruck viel weitergehendes Unheil herbeizertrümmert wird - nicht mal böse Absicht unterstelle ich CERN, nur Intransparenz, Erfolgsdruck und letzlich Unwissenheit - und darum fehlende Glaubwürdigkeit; und wenn Gefahr besteht, dann Gefahr für ALLES!


um mich und mein persönliches Wohlergehen habe ich in diesem Szenario keine grosse Sorge.


Dass die am CERN Interessierten eben nicht wissen können was sie wirken, das ist so gewiss, wie das AMEN in der Kirche der von Ihnen angeführten Schuldsehnsüchtigen.

freundliche Grüsse!
PermalinkPermalink 2008-09-24 | 19:15
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