“Einsteins planetenrettende Erkenntnis: Unten im Schwerefeld ist alles 1) zeitverlangsamt, 2) vergrößert, 3) massenvermindert, 4) ladungsvermindert”
‘Der glücklichste Gedanke meines Lebens’, wie Einstein immer sagte, traf ihn 1907 während der Arbeit im Berner Patentamt: Wenn man mit dem Koffer in der Hand aus dem Fenster springt, verliert der Koffer schlagartig sein Gewicht. Durch diese Erkenntnis wurde plötzlich das exakte Instrument der speziellen Relativitätstheorie auf die Schwerkraft anwendbar. Die 4 Resultate der Überschrift folgen daraus. Das erste beschrieb Einstein sofort, das 2. folgt aus der damit verbundenen, lokal nicht feststellbaren Wellenlängenvergrößerung, das 3. folgt aus der Energieerhaltung (wegen der Fallbeschleunigung käme sonst mehr Massenenergie unten an als oben herunterfiel: Birkhoff-Theorem), das 4. aus der Kovarianz von Masse und Ladung.
Auf die Bedeutung dieser Resultate für den LHC (den Beschleunigerring des CERN, in dem Protonen mit 4-facher Weltrekordenergie aufeinander prallen) machte mich erst ein Spezialist aufmerksam. Die im LHC zu erzeugen erhofften Miniatur-Schwarzen Löcher besitzen wegen Resultat 2.-4. vollkommen neue Eigenschaften: Sie sind unzerstörbar und erfahren in Materie fast keine Reibung. Wenn eines von ihnen genügend langsam ist, um nicht ballistisch fortzufliegen, wird es in der Erde verbleiben und sie von innen auf 2 cm schrumpfen lassen. Wegen des Auftretens nichtlinearer Effekte aus der Chaostheorie wird dieser Prozess jedoch nicht viele Milliarden Jahre dauern, wie CERN behauptet, sondern nur wenige Jahre.
Trotz der Unwiderlegtheit der seit zwei Jahren publizierten Gefahrenbeweise läuft das Experiment nunmehr seit sieben Monaten. Die Luminosität - die Zahl der gefährlichen Kollisionen pro Zeiteinheit - wird von niedrigen Anfangswerten laufend gesteigert. Es gibt daher nur noch zwei Wege, die Gefahr einzudämmen:
a) Die neuen Folgerungen 2.-4. aus Einsteins Erkenntnis zu widerlegen;
b) Das Experiment zu stoppen, bis ein neuer Sicherheitsbeweis gefunden ist.
Punkt a) kann am schnellsten in einer Sicherheitskonferenz geklärt werden. Da diese von CERN abgelehnt wird, bleibt als zweitschnellster Weg nur ein weltweiter Aufruf zur schriftlichen Widerlegung eines (oder mehrerer) der Punkte 2.-4. Dafür stehen maximal vier Wochen Zeit zur Verfügung, falls inzwischen kein Luminositätssprung erfolgt. Liebe junge und ältere Wissenschaftler des Planeten, schicken Sie Ihren erhofften Gegenbeweis an dieses Blog, Stichwort “Einstein“.
Ich bitte darum, diesen Text in alle Sprachen übersetzt zu verbreiten, damit das CERN die größtmögliche Chance erhält, dank der Auffindung eines Gegenbeweises gegen seine Gefährlichkeit, weiterzumachen.
2010-06-17 | achtphasen | 20:30:59 |
| 6 comments
ich kann einigen Ihrer Ausführungen durchaus folgen, und bin mir im Klaren das negativer Kritik natürlich oftmals politische und monetätre Interessen gegenüberstehen. Aber ich habe mich vielleicht auch etws missverständlich ausgedrückt. Nach dem überfliegen diverser Artikel von einigen Wissenschaftlern, wundere ich mich das diese Leute nicht fein säuberlich ausgearbeitete Arbeiten an alle möglichen Stellen schicken. Es dürfte denen doch unendlich leichter fallen die rechten Stellen zu erreichen als einigen Privatleuten die nicht vom Fach sind (bitte nicht falsch verstehen).
Da Prof. Rössler ja offenbar eine gewisse Reputation inne hat, sollte es ihm doch ein Leichtes sein Kollegen an seiner Fakultät zu finden, die sich mit Ihm zusammensetzen und seine Theorien und Formeln durchrechnen und besprechen. Würden sich dann wirklich Ansätze finden lassen die Gefahren darstellen, gäbe es dann ja bereits eine Art Arbeitsgruppe, die doch deutlich mehr Gewicht einbringen und die offiziellen Kanäle viel leichter nutzen kann. Und selbst wenn er als "Einzelkämpfer" agiert, hat er doch sicher viel mehr Optionen und auch Mittel etwas zu bewegen als "wir". Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich meine nicht das Prof. Rössler sich verschulden soll um etwas zu erreichen, aber ich gehe da immer von mir selber aus. Wäre ich an seiner Stelle, und 100% überzeugt von der Sache, würde ich alle Hebel in Bewegung setzen und alle Mittel aufwenden um die "großen Hirne" der Welt direkt anzuschreiben und um durchsicht meiner Arbeiten bitten - nicht über Foren oder Blogs.
Soweit mir bekannt war Prof. Rössler doch bereits einmal im Cern (habe zumindest mal ein Foto aus dem Cern vom Ihm im WWW gesehen). Wieso hat er dort nicht gleich seine Theorien penibel aufbereitet überreicht?
Da ich das ganze Thema nicht zu intensiv verfolge, möchte ich nicht ausschließen, das mir einige Details oder Begebenheiten entgangen sind, und ich somit vielleicht bereits beantwortete Fragen aufgeworfen habe. Aber das sind die Gedanken des "kleinen Mannes" der einfach mal seine Ansichten und Fragen loswerden musste :-)
Mit freundlichem Gruß Andreas Tewous12. My personal assessment of the situation concerning the ion-ion experiments at BNL and CERN is not one of serious concern, because I have confidence on the assessment of the experts who unanimously state there is no danger. I am, however, a bit disturbed by what I perceive as lack of a very sustained effort at getting more quantitative estimates of the various probabilities involved in this problematique than I saw reported so far. I wonder in this context about the ratio of the funds that have been devoted to such an endeavour, relative to those that have gone and are going into the experimental set up. If that ratio is less than, say, a few percent, I would -- in my admitted naiveté -- feel puzzled and disturbed (however, as a theoretical and mathematical physicist, I might be biased in this assessment).
In this context, I hope (and expect) the Committee tasked by the Director-General of CERN to look into the matter will do a thorough job, and I also hope their findings will be adequately scrutinised by the expert community after they are published. The usefulness of such open discussions is of course obvious, and it has indeed been demonstrated by the progress in understanding these matters that has resulted from the fruitful reciprocal criticism among the two experts groups BJSW and DDH [1-3].
13. But I am also somewhat disturbed by what I perceive as a lack of candour in discussing these matters by many -- including several friends and colleagues with whom I had private discussions and exchanges of messages -- although I do understand their motivations for doing so. Many, indeed most, of them seemed to me to be more concerned with the public relations impact of what they, or others, said and wrote, than in making sure the facts were presented with complete scientific objectivity
This is, of course, a subjective assessment, for which I must take personal responsibility. It has, in any case, motivated me to also try and outline below some scientific-political-ethical-sociological considerations related to this kind of issues, which are perhaps of more general validity than referring to this particular case, although this is a significant example which I keep in mind throughout these reflections.
14. First of all it is clear to me that risk evaluations can be reliably done only by experts: in this particular case by experts on nuclear and subnuclear physics, as well as, to the extent relevant, on astrophysics etc.; and also by experts on the evaluation of the risk of mishaps which are both "extremely unlikely and extremely catastrophic". And it is of course appropriate that, to the maximal extent possible, those who are tasked with making such evaluations not be affected by any "conflict of interest". If an experiment potentially dangerous is being planned by a group in a lab, it is of course desirable that risk evaluations be performed by scientists who have no interests vested in the performance of that experiment. This is, of course, not always easy -- since the more knowledgeable experts are often to be found just among those who are also most keen to see the experimental results in question.
It is also obvious that an adequate investment in risk evaluation should be made before the funds already spent in the preparation of an experiment render its cancellation exceedingly wasteful and therefore hard to decide, even if there were good reasons to do so.