“Der gedachte Jonas“
Es kursieren Behauptungen über mich auf dem Internet, dass ich dunkle Motive hätte und Lügen benutzen würde bei meinem ungleichen Kampf gegen das CERN. Leider bin ich “ehrlich so dumm“ wie ich mich darstelle: Ich bin wirklich sicher, dass die von mir gefundenen Gefahrenbeweise unwiderlegt sind, und bitte die ganze Welt herzlich, dass sie endlich widerlegt werden mögen, bevor es zu spät ist.
Wenn die Zunft das nicht schafft, sondern mich lieber lächerlich macht, betrübt mich das einzig und allein wegen der dadurch geschädigten Menschen, inklusive der Zunft selbst. Vielleicht verspürt doch in irgendeinem Teil der Gesellschaft jemand Lust, den öffentlich verweigerten Dialog der Fachleute anzufachen – zum Beispiel durch einen gestifteten Preis? Glauben Sie mir, sehr verehrte Dame oder geehrter Herr: es kann Spaß machen, etwas offenkundig Vernünftiges durchzusetzen. Sogar Wähler könnten irgendwann darauf aufmerksam werden.
Warum bin ich so ausverschämt, an unerwarteten Resultaten, die niemand widerlegen kann, festzuhalten? Der Grund ist: mir hilft “der gedachte Jonas“. Das war ein Spruch von ihm, als er 2¾ Jahre alt war, der immer bei Abschied und ähnlichen Gelegenheiten angebracht wurde. Als ich nach seinem plötzlichen Tod mit 7¾ ebenfalls dem Tode nah war, ging mir auf, dass er nicht wollte, dass ich nachkäme. Seitdem lebe ich sozusagen im Auftrag, wie der alte Fritz oder Kant. Das macht mich immun gegen falsche Anwürfe. Die Polizeioffiziere, die mich aus dem Hörsaal tragen mussten, weil ich die Wahrheit gesagt hatte, haben sich danach jedes Mal bei mir entschuldigt. Ich bitte meine selbsterklärten Gegner, ebenso fair zu sein. Sie können darauf vertrauen, dass ich nicht ihr Feind bin. Das gilt auch für die, die ich öffentlich des wissenschaftlichen Betrugs bezichtigt habe. Niemand wird sich mehr freuen als ich, wenn ihre Selbstrechtfertigung gelingt im
Rahmen der Klärung der Fakten. Ich will nur widerlegt werden. Wenn sie aus Hellsichtigkeit betrogen haben, werde ich es loben. Wir irrtumsanfälligen Menschen können uns der Wahrheit nähern mit einem liebevollen Auge auf die Kinder, die sich auf uns verlassen. So wie man sich als Erwachsener auf ein Kind verlassen kann.
Ich bitte also herzlich darum, endlich gezeigt zu bekommen, dass meine neuen, seit zwei Jahren unwiderlegten, wissenschaftlichen Resultate (vor allem die Ungeladenheit von Schwarzen Löchern) falsch sind, bevor das vor 6 Monaten gezündete 7-Tera-elektronen-Volt Roulette-Experiment seinen berühmten “Knick nach oben“ macht, was die Zahl der erzeugten Kernkollisionen angeht, sodass die Gefahr maximal groß wird. Die Verantwortlichen sollen bitte nicht länger als der größte Feind jedes Kindes des Planeten dastehen und die Religionen dürfen sich wieder als ihr größter Freund profilieren. Kindern gegenüber besteht eine Fürsorgepflicht auch für Nichtverwandte, würde Jonas sagen. Ihr Otto E. Rössler. 21.5.2010. Für J.O.R.
2010-05-24 | achtphasen | 14:37:39 |
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