Am 14. Januar 2010 hat ein Cern-Vertreter eingestanden, dass CERN über einen Sicherheitstest verfügt, ihn aber vor der Öffentlichkeit nicht erwähnt: “Differentieller Streuquerschnitt von supraflüssigem und normalflüssigem Helium gegenüber schnellen Neutrinos: ja oder nein?” Wenn nein, ist das gegenwärtig laufende Protonenkollisionsexperiment am CERN sicher, wenn ja, ist es maximal gefährlich. Das Sicherheitsexperiment kann, wie mir am 4. Juli 2008 am CERN mitgeteilt wurde, allein am CERN durchgeführt werden, da nur dort die benötigten großen Mengen von surpraflüssigem Helium verfügbar sind.

Das Experiment erlaubt es, das wichtigste Sicherheitsargument des CERN zu entscheiden: dass Neutronensterne dadurch, dass es sie noch gibt, beweisen würden, dass mini-Schwarze Löcher auch für die Erde ungefährlich sind. Denn wenn die künstlichen ultralangsamen, die man sich am CERN erhofft, gefährlich wären für die Erde, müssten ihre natürlichen ultraschnellen Vettern wenigstens für die ultradichten Neutronensterne gefährlich sein und diese längst ausgelöscht haben, was offenkundig nicht der Fall ist. Hierbei setzt CERN jedoch voraus, dass die Suprafluidität der Quantenmechanik nicht für den Schutz der Neutronensterne verantwortlich ist. Diese unbewiesene Annahme ist durch das genannte Experiment entscheidbar.

CERN widerspricht nicht, dass es gegenwärtig in einem gewissen Sinn Gewalt gegen die ganze Welt anwendet, indem es ihr ein rechtzeitig klärbares Risiko zumutet.

Prof. Otto E. Rössler, Universität Tübingen. Für J.O.R. (17. 4. 2010)

19.04.10 | achtphasen | 19:55:30 | Email | 38 comments




 

Kommentar von: Dennis [Besucher]
Welcher Cern Verträter, er dürfte ja einen Namen haben war es und wo?

Ach ja, Glückwunsch für das Bild Niveau, was sie mal wieder erreicht haben Herr Rössler!
PermalinkPermalink 19.04.10 | 20:28
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Dennis, der Gehalt Ihrer Beiträge wird immer dürftiger.
PermalinkPermalink 21.04.10 | 10:13
Kommentar von: Dennis [Besucher]
Bitte was?

Ist das die Antwort auf eine Frage?

Super! Dürfen Krtiker neuerdings nicht kritisiert werden?

Rössler hat KEINEN Quellennachweis, dass allein reicht schon um seine Aussage fragwürdig einzustufen.

Also noch einmal.
Wer hat das erzählt?
Er muss ja einen Namen haben oder etwa nicht?

PermalinkPermalink 21.04.10 | 11:50
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Liebe(r/s) Dennis

bevor Sie sich hier weiter ereifern, möchte ich Sie bitten sich in Ihrem neuen Forum mal umzusehen, wie die Freiheit wen wie zu kritisieren denn dort gehandhabt wird, und sich dazu eben dort zu positionieren.

In den sogenannten science-blogs und dem technoid-totalitärem watch-logg in den Sie sich empörungstriefend wegen meiner Aeusserung Herr Heuer, Dirécteur Général vom Cern, wäre ein Erkkernverschmutzungsriskierer zurückgezogen haben, wird zensiert, und im Rudel böse gesprochen.

Behalten Sie Ihre scheinmoralisierende Empörung doch etwas zurück. Sie können das besser. Das ist auf achtphasen nachzulesen.

Ich informiere Herrn Rössler erst eben zu der Dringlichkeit Ihnen zu antworten.
PermalinkPermalink 21.04.10 | 12:07
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"Hierbei setzt CERN jedoch voraus, dass die Suprafluidität der Quantenmechanik nicht für den Schutz der Neutronensterne verantwortlich ist."

Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieses Forums,

hier wird eine klassische Beweislast-Umkehr versucht. Tatsache ist, dass es sich bei dem Experiment mit flüssigem Helium um Superfluidizität handelt. Diese ist ein Phänomen des Elektromagnetismus, nicht eines der Gravitation.

Beim Sicherheitsargument seitens CERN können Gefährdungen seitens geladener Mini Schwarze Löcher bereits mit dem Lebensalter der Erde ausgeschlossen werden, weil solche ja seit Anbeginn der Erde in dieser steckenbleiben.

Verbleiben also die ungeladenen Mini Schwarzen Löcher. Diese reagieren nicht auf die elektromagnetische Wechselwirkung, sondern auf die Gravitation. Eine "Superfluidizität für Gravitation" ist aber nicht bekannt und auch in keiner Weise zu erwarten, d.h. eine solcher Effekt ist ausschliesslich spekulativer Natur. Es gibt weder theoretische Ansätze noch experimentelle Hinweise darauf.


Fazit: Das eingeforderte Experiment hat nichts mit dem angeblichen Neutronenstern-Schutz zu tun.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 21.04.10 | 12:32
Kommentar von: Dennis [Besucher]
Ablenkung und nebenkriegsschauplätze eröffnen wird im allgemeinen als Manipulation bezeichnet und ist nicht dienlichen irgendwelche Fragen zu beantworten.

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bevor Sie sich hier weiter ereifern, möchte ich Sie bitten sich in Ihrem neuen Forum mal umzusehen, wie die Freiheit wen wie zu kritisieren denn dort gehandhabt wird, und sich dazu eben dort zu positionieren.
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Bedeutungslos, es geht um diesen Eintrag und nicht um irgendwas anderes.

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In den sogenannten science-blogs und dem technoid-totalitärem watch-logg in den Sie sich empörungstriefend wegen meiner Aeusserung Herr Heuer, Dirécteur Général vom Cern, wäre ein Erkkernverschmutzungsriskierer zurückgezogen haben, wird zensiert, und im Rudel böse gesprochen.
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Und das hat hier mit wie weit zu tun?
Die anderen sind böse und daher darf ich das auch?!
Irrelevant!

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Behalten Sie Ihre scheinmoralisierende Empörung doch etwas zurück. Sie können das besser. Das ist auf achtphasen nachzulesen.
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Also erstmal steht es ihn leider nicht zu, zu beurteilen ob meine Empörung aus schein oder aus tatsächlicher moral stammt.
Ich kann ihn versichern, dass sie echt ist.
Da ich zum wiederholten mal festellen muss, dass Rössler sich nicht an saubere Rethorik hält.

Und JA! Wenn man den Status Quo kippen möchte, muss man 100mal besser sein, als der Status Quo.
Das bedeutet auch, dass man moralisch einwandfrei Argumentiert.
Erdkernverschmutzer, wäre also ein wiederholter peinlicher Griff in die Klo-Rethorik-Kiste und das ist Bild-Niveau und wer will bitte auf dem Niveau argumentieren?
PermalinkPermalink 21.04.10 | 12:39
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Herr Kanneberg, Ihren Einwand antizipierend habe ich 24 Stunden mit der Veröffentlichung von Herrn Rösslers Superfluidizitätstest-Blogeintrages zugewartet und Herrn Rössler im Vorfeld zur Differenz zwischen 'elektro-magnetischer' und 'gravitativer' Superfluidizität befragt.
Er hat mir vor Veröffentlichung dieses Blogeintrages eine mir überzeugend erscheinende Antwort zugesandt. Ich werde mich hier aber auch aufgrund des 'Dennis' Ungehaltenheiten zurückhalten ...
und hoffe sehr, Herr Rössler wird auf Ihren Hinweis adäquate Antwort geben. Die Zeit drängt.

@ Dennis, Ihre Statements werde ich in einem separaten Blogeintrag besprechen - es spricht aus Ihren Sätzen die Solidarität des Schafes mit seinem (Eventual-)Metzger.
Aber das ist ebenso off-topic wie Ihre moralisierenden Empörungskundgaben.
PermalinkPermalink 21.04.10 | 13:30
Kommentar von: Dennis [Besucher]
Anzeichen für Manipulation:

1.: Man, geht nicht drauf ein, was andere schreibt.
2.: Man, eröffnet Nebenkriegsplätze, die mit dem Thema nichts zu tun hat.
3.: Man, defamiert sein Gegenüber, damit man wieder nicht antwortet.

Beliebt sind auch Gegenfragen, wie wäre es damit?

Also kann ich sagen, dass sie es absolut okay finden, wenn jemand ohne Quellennachweise Dinge behauptet?
Wenn Rössler behauptet, er hätte einen rosa Elefanten im Garten, wollen sie das dann auch glauben? Ohne nachzufragen?
PermalinkPermalink 21.04.10 | 14:42
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"Er hat mir vor Veröffentlichung dieses Blogeintrages eine mir überzeugend erscheinende Antwort zugesandt."

Hallo Herr Fasnacht,

wie Sie sicherlich wissen bin ich sehr an einer Antwort oder auch schon einer vorläufigen Teilantwort von Professor Rössler zu dieser Thematik interessiert. Der letzte mir bekannte Stand hierzu befindet sich hier:
http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2009/11/28/o_e_rossler_how_a_tiny_little_new_result#c1622

Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 21.04.10 | 17:11
zitaten die herren otto:
[ultraschnellen Vettern]
waarom vettern en niet basen?

zitaten die herren marc:
[Die Zeit drängt.]
wat is "zeit"?

die herren fasnacht, niet die herren dennis ungehoudenheiden als ausreden voorwenden!
ook ik heb geen rosa elefant in der tuin von die herren otto gezien, maar aardig in plaats daarvan een lila elefant. maar ik heb nog niet den arbeit von dem teory uber gravitalsuppenfluidizitaten in newtronstaren gezien, ook niet in die herren otto tuin in tubingen. is der arbeit wellicht werkelijk von een atto quasaren verslonden worden?
neer met allem schwaetzlochen!

crh uit walheim
=========================================
akademie walheim regiert die welt!
PermalinkPermalink 21.04.10 | 22:27
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
den walheimer schwachfug, des 'Dennis' Larmoyanz und mein hiermit öffentlich gemachtes 'Ultimatum' stelle ich dann unsichtbar, wenn Herr Rössler auf 'unseres' Kannenbergs hier berechtigte Nachfrage geantwortet haben wird.

Ansonsten nämlich reisst mir der Geduldsfaden, nach nunmehr einundeinhalb Jahren der keineswegs nur rein 'privaten' Hinweise darauf, dass dem offensichtlichen Akkretionsfristenberechenbarkeitsschwindel der Dres. G&M, die unter Auslassung offensichtlichste Unwägbarkeiten auch nur zu erwähnen, nun endlich auch von Herrn Rössler etwas Substantielles entgegengesetzt werden müsste. Zumindest weitere Konkretisierung bei expliziter Nachfrage.

Es ist solche Positionierung nun keineswegs meine ureigenste Obliegenheit, sondern ganz explizit diejenige von Herrn Rössler.

Es gibt nebst rössler'schen Schwarzlochszenarien noch ganz andere Unwägbarkeiten des CERN'es unverantwortlich gewagten Sprunges in 'unchartred waters' mit Faktor 3,5.

Beispielsweise (und ganz allgemein): die 'missing-energies'; konkreter: Risiken metastabiler Schwarzer Löcher, Strange-Quark-Destillationen und ganz besonders die Anreicherung des Erdkernes mit gegebenenfalls stabilverbleibenden 'exotischen Teilchen aller Art, deren Interaktion mit normal baryonischer Materie niemand wirklich vorherzusehen vermag.

Weitergehende Fokusierung auf ℜ-Theorem Szenarien, lenkt vom Faktum ab, dass CERN das Risiko der Erdkernverunreinigung durch 'missing-enegies' massiv erhöht - ein Kollateralschadens-Risiko, das so erst seit der Inbetriebnahme des RHIC existiert.

Marc Fasnacht

PermalinkPermalink 21.04.10 | 23:15
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Zwischenzeitlich haben 'Dennis' und ich uns hier ausgesprochen: http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2010/04/19/ekpyriotic_gamble_how_many_mosquitoes_mi#c2899 bis http://www.achtphasen.net/index.php/plasmaether/2010/04/19/ekpyriotic_gamble_how_many_mosquitoes_mi#c2910 mit dem Ergebnis, dass 'Dennis' seine Empörungen besser andernorts als permanent hier einbringen soll.

Ich muss in diesem Zusammenhang mein obenstehendes Statement korrigieren: Herrn Kannenbergs Vorwurf einer Beweislastumkehr ist selbstverständlich nicht gerechtfertigt[*], eine Nachfrage an Herrn Rössler, wie denn elektromagnetische Superfluidizitäts-Test gravitativ wirksame Superfluidizität beweisen oder ausschliessen können sollten, ist hingegen auch in meinen Augen gerechtfertigt..

[*] Beweislastumkehr wird der Kritik an CERN's äusserst gewagtem Hochfahren der Kollisionsenergien oft als Kritikpunkt vorgeworfen ... es gilt leider nicht nur seitens LHC-Enthusiastenthum sondern auch deutsch-höchstrichterlich das gefährliche Gebot, dass Gefährdung auch durch atomkraftwerks-energie-verbrauchende Kollisionsexperimentiererei nur dann gefährdungsadäquat entgegengehalten werden kann, wenn die Gefahr substantiiert ist.

Das muss wohl so verstanden werden, dass erst dann, wenn alles auf Murmelgrösse (ℜ-Theorem) zusammengeschrumpft ist, von Gefahr gesprochen werden kann ...
und erst dann gegen diese Gefährdung auf Unterlassung der Gefährdung geklagt werden kann.

Das 'precautionary-principle' entspringt offenbar einem Rechtsverständnis, das erst zukünftige Generationen sich erworben haben werden.

Zukünftige Generationen aber wird es nur geben, wenn die Gefährdungen der gegenwärtigen Experimentierereien überstanden sind.



PermalinkPermalink 22.04.10 | 17:00
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"Herrn Kannenbergs Vorwurf einer Beweislastumkehr ist selbstverständlich nicht gerechtfertigt"

Also, dann wollen wir uns das nochmals im Detail anschauen. Professor Rössler hat folgendes geschrieben:

"Hierbei setzt CERN jedoch voraus, dass die Suprafluidit?t der Quantenmechanik nicht für den Schutz der Neutronensterne verantwortlich ist. Diese unbewiesene Annahme ist durch das genannte Experiment entscheidbar."


Diese sogenannte "Voraussetzung" seitens des CERN ist nichts anderes als das Wissen über Physik. Man mag das ja als unzulänglich empfinden, obige Wortwahl indes suggeriert, man würde da seltsame Annahmen treffen. Das ist in keinster Weise der Fall - es ist das Physikwissen des 21.Jahrhunderts, das hier "vorausgesetzt" wird.

Indem nun eingefordert wird, man müsse zuerst das Physikwissen des 21.Jahrhunderts beweisen, ehe man Experimente durchführen darf, vollführt man eine Beweislastumkehr.

Der wissenschaftliche Weg indes ist ein anderer: Wenn man alternative Thesen hat, so sind diese alternativen Thesen zu beweisen.


Überdies ermöglichen die Experimente mit flüssigen Helium eben nicht, über eine mögliche "gravitative" Superfluidizität eine Aussage zu ermöglichen, weil diese ausschliesslich elektrostatischer Natur sind.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 22.04.10 | 17:55
Kommentar von: Otto E. Rössler [Besucher]
Lieber anonymer Herr Dennis (19.4, 20:28.):
Aus meinem Gesprächsprotokoll zu dem Gespräch am CERN vom 14. Januar mit Herrn Dr. Landua geht hervor, was ich hier nur kurz zusammengefasst habe. Er hatte am amerikanischen Nationalfeiertag 2008 im Gespräch die geniale Idee, dass das vom CERN für Neutronensterne angenommene Steckenbleiben von superschnellen ungeladenen mini-Schwarzen Löchern in Neutronensternen experimentell überprüfbar ist durch ein "Kontroll-Experiment" am CERN. Es kann nur dort ausgeführt werden, da nur dort die benötigten Materialien in ausreichender Menge vorhanden sind. Es handelt sich, wie Sie wissen, um de Bestimmung eines differentiellen Streuquerschnitts von supraflüssigem und normalflüssigem Helium für schnelle Neutrinos.
Frieden?
Ihr Otto E. Rössler

PermalinkPermalink 22.04.10 | 18:14
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Diesen Satz sollte sich jeder Leser gedanklich mindestens zweimal antun:

Der wissenschaftliche Weg indes ist ein anderer: Wenn man alternative Thesen hat, so sind diese alternativen Thesen zu beweisen.

und dann dazu in Bezug setzten, dass, wenn das Experiment Michelson Morleys ein lhc-aequivalentes Katastrophenpotential gehabt hätte, wir unsere ach so unterhaltsamen Diskussionen qua Inexistenz nicht hätten führen können.

Den Stand des Wissens als Garant der Ungefährlichkeit heranzuziehen ist frivol genug, wenn dazu noch nachweislich verharmlosende Gleichnisse - wider eigenes besseres Wissen wie per LSAG 2008! - kommen, dann wird es brandgefährlich.

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Hierzu:

Überdies ermöglichen die Experimente mit flüssigen Helium eben nicht, über eine mögliche "gravitative" Superfluidizität eine Aussage zu ermöglichen, weil diese ausschliesslich elektrostatischer Natur sind.

fordere ich von Herrn Kannenberg Belege, peer-reviewte Paper!
Behauptungen reichen hier nicht mehr aus.
Marc Fasnacht

PermalinkPermalink 22.04.10 | 18:53
Kommentar von: Rudolf Uebbing [Besucher]

Unter normalen Verhältnisse (also unsere gewohnte alltägliche Umgebung ist gemeint) sollen sich gemäß der Patenschrift (kurz: Hawking-Reaktor) von Prof. Dr. Stöcker elektrisch geladene MBH in bestimmter, ziemlich gewöhnlicher Materie einbauen lassen (z.B. an bestimmten Positionen in kristallinem Material, sogar von biologischen Stoffen war die Rede) - dies auf Basis der elektromagnetischen Kräfte.

(Inwieweit sich ein erheblicher oder sogar ein vollständiger (?) Anteil der elektrisch geladenen MBH sich u.U. elektrisch neutralisiert, z.B. in welchen Zeitabschnitten, wäre separat zu diskutieren.)

Wie man nachlesen kann, verhalten sich unter extremen Bedingungen der Suprafluidität viele Teilchen zusammen wie ein e i n z i g e s Teilchen - daraus resultierte u.U. eine gewisse Stabilität gegenüber noch ausreichend kleinen MBH.

Wenn die elektromagnetische Kraft es vermag, MBH ziemlich dauerhaft einzubinden, warum dann unter extremen Bedingungen nicht auch die gravitative Kraft - man weiß, dass im Makrokosmos z.B. sog. Lagrangepunkte existieren, die ein dauerhaftes Verweilen kleiner astronomischer Körper gewährleisten - warum sollte nicht ein Analogon unter extremen Bedingungen im unerforschten Zentrum von Kernen kompakter stellarer Körper (Neutronensterne) existieren können, was evtl. eine zeitliche eingeschränkte Stabilität den MBH bescherte, sozusagen eine evtl. befristete Koexistenz dieser extremen Erscheinungsformen ?

Sind solche und ähnliche Vorstellungen bereits ausreichend untersucht und definitiv ausgeschlossen worden, auch angesichts dessen, dass die Zentren der Neutronensternkerne als ungeklärt gelten müssen ?
PermalinkPermalink 22.04.10 | 23:19
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"fordere ich von Herrn Kannenberg Belege, peer-reviewte Paper! Behauptungen reichen hier nicht mehr aus." Herr Fasnacht,

auch wenn Ihnen das albern erscheinen mag: Auf diesem logischen Mini-"Niveau" werde ich mit Ihnen nicht argumentieren.

Ich habe ja Verständnis, dass sich nicht jeder mit den "Tücken" der Mathematik auseinandergesetzt hat und ich bin ja auch gerne behilflich, hier unterstützend zu wirken. Ich habe das in den vergangenen beinahe zwei Jahren auch oft genug angeboten.

Selbstverständlich besteht keine Lernpflicht und wenn Ihnen der Umgang mit Begriffen wie "für alle gilt" und "für mindestens einen gilt nicht", die es bei der Bestimmung der Beweislast nun mal benötigt, wie zahlreichen anderen Laien auch, so schwer fällt und Sie meine Ausführungen konsequent ablehnen wollen, dann sollten Sie sich einfach einmal eine kompetente Person Ihres Vertrauens suchen, die Ihnen das - in Ruhe - erklärt.

Und wenn Sie das nicht tun und dennoch darauf bestehen, dass Sie recht haben, dann dürfen Sie sich eben nicht wundern, wenn Entscheidungsträger Ihren Erkenntnissen nicht folgen, völlig unabhängig davon, ob Sie ausfallend werden oder nicht.


Und was Ihr Interesse für Superfluidizität anbelangt: Da das seit einigen Jahren recht intensiv erforscht wird, werden Sie zu dieser Thematik zahlreiche Publikationen finden, die allesamt einem Peer-Review unterzogen wurden. Und wenn nicht: Ein kurzer Anruf im physikalischen Institut der Universität Basel wird genügen und man wird Ihnen weiterhelfen.


Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 23.04.10 | 09:12
Kommentar von: Dennis [Besucher]
@Otto Rössler:

Frieden?

Lag je unfrieden vor?
Ich habe nach wie vor nicht die Ansicht, dass sie seriös arbeiten und daher habe ich eine sehr sehr wichtige Frage.

Warum haben sie sich nie an das Physikalische Institut der Universität Tübigen gewandt?
Immerhin ist der Bereich Astrophysik nicht so weit von dem Chemischen Institut entfernt? Auf der Morgenstelle 8 und 10 ist ja nun höchstens ein kleiner Fussmarsch und ich denke, dass dort der Dekan Prof. Dr. Heinz Clement ihnen sicherlich zugehört hätte.
Vielleicht hätten sie ihn sogar überzeugen können, dass sie recht haben?
Aber sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, mit ihren Kollegen an der gleichen Universität kontakt aufzunehmen. Wie soll ich da glauben, dass sie tatsächliche wissenschaftliche Standart Kanäle genutzt haben, damit ihre These überhaupt bekannt wird und wissenschaftlich von anderen Leuten geprüft werden kann?

Was genau will uns dieses Verhalten nun sagen?
Laien zu überzeugen, den schlicht die wissenschaftliche Vorbildung fehlt, ist eine Sache. Man sieht es an Herrn Fasnacht und anderen Fachfremden CERN-Kritikern.
Es mag sein, dass Strange Matter eine tatsächliche gefährdung darstellt oder andere Nebenprodukte, sei es später in Waffenentwicklungen, wir wissen das noch nicht ganz genau und man kann das im positivsten Sinne als spannend ansehen und im negativsten sinne, sollte man sich dadrüber gedanken machen.

Aber es zeugt leider von absolut mangelder seriösität, wenn man eine These verbreitet und tunlichst vermeidet sie in wissenschaftlichen Kreisen zu verbreiten, damit sie dort geprüft werden kann.
Das Verbreiten ist ihre Aufgabe Rössler!
Ebenso das unwiederrufliche Belegen ihrer These, ihre Aufgabe ist. Jedoch wird die gesamte Fachwelt nicht stumm in die andere richtung schauen, wenn sie die Leute wirklich fragen, was sie davon halten und warum sie gegebendenfalls nichts davon halten.

Es bringt einfach mal gar nichts, einen Anzeige, an einer Polizeidienststelle aufzugeben, die wie sie wissen keine Rechtlichen Handhabungen gegen das Internationale Forschungszentrum CERN haben und das wissen sie auch.

Sie hätten vor 2 Jahren damit anfangen müssen, seriös zu arbeiten und keinen Moment später!
PermalinkPermalink 23.04.10 | 10:49
Kommentar von: Otto E. Rösssler [Besucher]
Lieber anonymer, dem Frieden zugeneigter Dennis. Danke für Ihre ehrliche Frage, die ich wertschätze. Leider behauptet sie etwas hypothetisch, das nicht zutrifft. Selbstverständlich habe ich mit den Tübinger Kollegen Kontakt aufgenommen. Der sehr berühmte Kollege Huisken erklärte mir in einem langen Gespräch 2008, warum er nicht mit mir sprechen könnte (das ganze von ihm geleitete Albert-Einstein-Institut habe sich, ohne mich zu kontaktieren, wochenlang mit meinem Paper beschäftigt, und da dürfe er nicht eingreifen). Vor kurzem schickte er mir aber auf meine Bitte eine wichtige Referenz zu einer Detailfrage (der 3-Pseudosphäre, deren generisches Analogon ich in der Schwarzschildmetrik entdeckt habe). Sie sehen, ich bin ihm nicht böse.
Weitere Tübinger Kollegen, wie Herr Pfister und Herr Ruder, haben mit mir gesprochen. Ich war sehr zufrieden mit den Gesprächen. Sie brachen sie aber ab, da es ihnen nicht gelang, Gegenargumente zu finden. Auch Herr Nicolai vom Albert-Einstein-Institut hat,nachdem ich ihm im Gespräch sein bestes Gegenargument zerstört hatte (sein auf Gauss-Stokes gestütztes Ungeladenheitstheorem), meine E-mails nicht mehr beantwortet. Er hält aber öffentlich seine von mir ohne seinen Widerspruch widerlegten Argumente gegen mich aufrecht, was mir unverständlich ist. Herr Kollege Landua am CERN, der mit Herrn Nicolai befreundet ist, widerspricht, wie Sie wissen, nicht, dass er und CERN über ein Kontrollexperiment verfügen, das sie aber aus unerfindlichen Gründen nicht machen und vor der Öffentlichkeit geheimhalten.

Das alles ist keineswegs irrational. Wenn man aus irgedeineem Grund ganz sicher ist, dass jemand Unrecht hat, lohnt es sich sozusagen nicht, das zu beweisen: Da es einen Konsens gibt, bedarf es keiner Argumente mehr. Doch leider muss ganz selten (wenn es um eine mögliche große Gefahr geht), manchmal sogar ein Konsens auf den Prüfstand gestellt werden. Leider dauert das aber immer sehr lange. Und dafür hat man im vorleigenden Fall eben offenbar keine Zeit. Jeder muss das einsehen, meint zum Beispiel der deutsche Bundespräsident. Nur ganz wenige Leute sind dazu zu dumm. Zu diesen gehöre ich.

Okay?

Herzlich Ihr
Otto E. Rössler


PermalinkPermalink 23.04.10 | 13:55
Kommentar von: Dennis [Besucher]
Herr Rössler,

der Dekan des phyikalischen Institutes der Universität Tübigen weiß jedenfalls nichts von einem Kontakt und seine Meinung ist, dass ihre These unseriös ist.

Ich war leider nicht dabei und ich weiß nicht, ob die von ihnen genannten Wissenschaftler, dass auch so sehen, aber ich vermute, dass ich sie einfach fragen werde. Es lebe das Internetzeitalter.
Eine Quelle ist ja selten ausreichend.

Nun stellt sich mir natürlich die Frage und das tut sie massiv. Wenn jemand ihnen zu hört, keine Gegenargumente mehr hat und trotzdem am Status Quo festhängt wirkt sehr fragwürdig.
Wenn sie sogar Gegenargumente, ich zitiere, zerstört haben, wie soll er dann an seiner alten Meinung hängen?

Das ist kein echter Angriff hier, aber was ist, wenn sie einfach nicht einsichtig waren. So mehr nach dem Motto:"Ich hab auf jeden fall recht und jede Gegenmeinung dazu, muss falsch sein."
Ich kann hier nur psychologisch argumentieren, davon habe ich einfach deutlich mehr ahrnung, aber bei dem von ihnen geschilderten fall, hat sich bei vergleichbaren fällen rausgestellt, dass nur eine Person, die Realität nicht so ganz korrekt wahrgenommen hat.
PermalinkPermalink 23.04.10 | 19:45
Kommentar von: Rudolf Uebbing [Besucher]
Ein paar Gedanken zu den Neutronensternen und deren denkbarer zweigeteilter Entwicklungspfad

Herr Prof. Dr. Rössler hat vor ca. 2 Jahren in einem Interview von einer Klärung der Frage gesprochen, wie alt Neutronensterne werden. Dazu möchte ich hinzufügen dürfen, dass evtl. eine Abhängigkeit des Alters der Neutronensterne von ihrer Masse zu untersuchen wäre - hier könnten sich neue wertvolle Informationen auftun.

Ist eine derartige Untersuchung bekannt ?

Man beobachtet vorwiegend junge Neutronensterne, alte werden hingegen wg. mangelnder Strahlungsabgabe i.d.R. unbeobachtbar und könnten sich auch in Quarksterne oder in Schwarze Löcher umgewandelt haben.

Ein Unterschied im Entwicklungspfad von Neutronensternen könnte zu verschiedenen Sternpopulationen dieser Art führen, mehr als bislang bekannt.

Ein gewisses Massenintervall bei Neutronensternen mag zum Beispiel resistent gg. die Umwandlung in Schwarze Löcher sein, je nachdem, welche Ausprägungen die unerforschten Zentren der Neutronensternkerne hierdurch erfahren.
PermalinkPermalink 23.04.10 | 21:10
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"dass evtl. eine Abhängigkeit des Alters der Neutronensterne von ihrer Masse zu untersuchen wäre"

Sehr geehrter Herr Uebbing,

wie kommen Sie denn darauf ? Letztlich könnte man ja eine zusätzliche Untersuchung zu jedem Parameter einfordern, was einmal mehr auf einen vollumfänglichen Technologiestopp hinauslaufen würde.


"alte werden hingegen wg. mangelnder Strahlungsabgabe i.d.R. unbeobachtbar und könnten sich auch in Quarksterne oder in Schwarze Löcher umgewandelt haben."

Das ist leider irreführend, denn es gibt eine Teilmenge Neutronensterne, die im Alter sogar ausgezeichnet beobachtbar wird, nämlich diejenige der "rezyklierten" Neutronensterne. Dies sind gerade die Millisekunden-Pulsare. Die überwältigende Mehrheit von ihnen hat noch den angenehmen Begleiteffekt, dass sie von einem Hauptreihenstern oder Weissen Zwerg begleitet werden, an denen die natürliche kosmische Strahlung gestreut und somit entladen wird, so dass sie ungehindert der starken Magnetfelder auf die Neutronenstern-Oberfläche gelangen können; überdies kann man über die Auskühlung und das Spektrum des begleitenden Weissen Zwerges sehr robuste Altersabschätzungen tätigen, d.h. diese Neutronensterne sind mindestens so alt wie der begleitende Weisse Zwerg.


"Ein gewisses Massenintervall bei Neutronensternen mag zum Beispiel resistent gg. die Umwandlung in Schwarze Löcher sein, je nachdem, welche Ausprägungen die unerforschten Zentren der Neutronensternkerne hierdurch erfahren."

Auch das stimmt nicht, da allfällige Schwarze Löcher bereits in der Kruste des Neutronensternes steckenbleiben.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 23.04.10 | 22:24
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Bezeichnend ist ja, dass Neutronensterne seit G&M2008 beinahe messianisch anmutende Weltbewahrungseigenschaften zugeschrieben wird - oder eben abgesprochen wird.

Anstelle fairer Auseinandersetzung mit Herrn Rösslers ℜ-Theorem wurde seitens der LHC-Apologeten 2008 schlicht die gesamte bis dahin geltende Theorie umgeschrieben.

Das Akkretionsfristenberechnungs-Opus "Astrophysical implications of hypothetical stable TeV-scale black holes" der Autoren Steven B. Giddings, Michelangelo M. Mangano
(Submitted on 20 Jun 2008 (v1), last revised 23 Sep 2008)
könnte durchaus das einzige Paper zu eventualiter existenten Mikro-Schwarz-Löchern sein sein, das das Sakrament der Kanonisierung per Peer-Review erhalten hat.

Keine Rede mehr von der Hawkings-Strahlung als Garant gerechtfertigter Bedenkenlosigkeit irdischer Schwarz-Loch-Massenproduktion in des CERNes Sicherheitsargumentation zu Handen sicherheitsbeauftragter Regierungen, finanzmittelsprechender Parlamente und informationsverpflichteter Medien.

Aber gänzlich ohne Erwähnung Professor Rösslers.

Und dann kommt solch ein(e) streng einseitig moralisierende(r) 'Dennis' daher und schimpft wie ein Rohrspatz gegen Rössler. Dieses Husarenstück des ad-hominem Angriffes aus schützender Anonymität heraus haben Andere vor nunmehr bereits mehr als zwei Jahren um einiges besser vollbracht.

'Dennis' gibt Kund von Psychologie mehr zu verstehen als von Physik: "nur psychologisch argumentieren, davon habe ich einfach deutlich mehr ahrnung,".

Darum erlaube ich mir hier 'Dennis' zwei Fragen zu stellen:
  1. Fällt Ihnen, sehr geehrte(r) 'Dennis' zum Terminus 'Massenpsychologie des Faschismus' etwas ein?
    und
  2. wie interpretieren Sie, als psychologisch Argumentierender, den Wechsel in der CERN'schen Risikonegation 2008?
PermalinkPermalink 23.04.10 | 22:42
Kommentar von: Ernst [Besucher]
Zwei Referenzen begutachteter Publikationen werden von GM in der Einführung angeführt, da braucht es keine Hinterhofschmiererei eines völlig fachfremden Herrn Rösslers. Und um nichts anderes handelt es sich bei seinen von der Fachwelt nicht wirklich wahrgenommenen Privatveröffentlichungen. Da können sie keifen wie sie wollen.

Übrigens interessant, wie sehr sie die Fassung verlieren, wenn sich jemand die Mühe macht, Rösslers Aussagen durch unabhängige Quellen zu verifizieren. Das sagt einiges über ihren psychischen Zustand aus, Fasnacht.
PermalinkPermalink 23.04.10 | 23:35
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"Bezeichnend ist ja, dass Neutronensterne seit G&M2008 beinahe messianisch anmutende Weltbewahrungseigenschaften zugeschrieben wird - oder eben abgesprochen wird."

Herr Fasnacht,

Sie selber zitieren immer wieder dieses Zitat aus G&M, aus dem doch ersichtlich wird, warum sich die Sicherheitsanalyse auf diese Himmelskörper bezieht.


"Anstelle fairer Auseinandersetzung mit Herrn Rösslers ℜ-Theorem wurde seitens der LHC-Apologeten 2008 schlicht die gesamte bis dahin geltende Theorie umgeschrieben."

Nichts wurde umgeschrieben: Man hat lediglich ein weiteres Sicherheitskriterium erarbeitet, um eine Sicherheitsaussage gewinnen zu können, die unabhängig von der Hawkingstrahlung ist.

Was ist denn so schlimm daran, wenn man ein weiteres und insbesondere auch robustes Sicherheitskriterium erarbeitet ?


Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 24.04.10 | 00:09
Kommentar von: Dennis [Besucher]
@fasnacht:

Godwin's Law trifft halt immer wieder zu.
"Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an."

Ein Nazi-Totschlagargument hier zu verwenden und damit indirekt die Verteidigung von CERN oder die Kritik an den CERN-Kritikern mit der Massenpsycholgie des Faschismus zuverbinden, ist wohl das peinlichste, was ich jemals in einer Internetdiskussion erlebt habe.
Dann könnte man auch gleich mit Gewalt drohen und sagen, man sei nicht aggressiv.

Mir kommen die CERN-Kritiker, eher vor wie eine Sekte, die Phsychologischen Ähnlichkeiten der "Gruppe" sind unglaublich interessant.

Gerade ihr wiederholter, immer noch sehr peinlicher, angriff in meine Richtung, zeugt von komplett fehlender Kritkfähigkeit, wie dem Fehlen von moralisch einwandfreier Argumentationsfähigkeit.
Auch der Versuch mich zu versachlichen, also mich dem Status eines Menschen zu entheben, war und ist schon immer eine sehr beliebte Waffe, von Menschen die sagen wir Extrem eingestellt sind.

Noch einmal, vielleicht werden sie das ja irgendwann verstehen. Es geht mir nicht um die Kritk an sich, es geht um die verwendete Sprache. Wenn man dann als pseudomoralisch dargestellt wird, ist meine Kritik sogar noch gerechtfertigter.

Ach ja Punkt 2. der "Wechsel" wird seltsamerweise nur von CERN-Kritikern als dieser wahrgenommen und man kann sich natürlich die Frage stelle, warum das so ist.
Desweiteren ist das eine absolut physikalisches Erklärungsmodell und man kann dort keinene psychologische Interpretation vornehmen.

Also, was wäre wenn Rössler zwar mit den von ihn genannten Leuten geredet hat, sie aber seine These komplett abgelehnt haben, dies ihm auch begründet haben und er einfach sagt:"Nein, sie liegen falsch ich liege richtig!" Er dafür aber, wie es immer noch der Fall ist, keine Belege auf gebracht hat. Er hat nicht einmal Belege dafür, warum seine Interpretation der ART und ich glaube auch der SRT korrekt sein muss, die ja die Basis für das R-Theorem ist.
Was ist, wenn er die Beendigung einer Diskussion mit ihm, so interpretiert, dass die anderen aufhören, weil er recht hat?

Nur mal drüber nachdenken Herr Fasnacht.

Außer sie müssen weiterhin annehmen, dass es eine Verschwörung der Entscheidungsträger bei CERN gibt, die Wissenschaftler dort schön in Reihe und Glied gebracht werden und die unabhänige Fachwelt durch "Drohungen?" daran gehindert werden, sich mit Rössler zu beschäftigen und öffentlich ihre Meinung dazu zu sagen.
Also eine Weltverschwörung.




PermalinkPermalink 24.04.10 | 07:25
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email

Ich bin geneigt diese ganzen Kommentar-Bandwürmereien abzustellen ... für derartigen Schwachfug ist mir meine Lebenszeit schlicht zu schade.


Es macht den Anschein, es verlieren hier einige den Verstand, diese Tage.

Nicht nur bewusst LHC-Besorgte sondern auch solche, die da projektiv ganze Diskussionen vollstammelnd nur das 'WIE zu kritisieren vorgeben und nicht das WAS'

An Herrn Rössler hiermit die ultimative Aufforderung Herrn Kannenberg's absolut nicht ausreichend belegten Aeusserungen betreffs Superfluidizität endlich eine substantielle Antwort zu geben. Es reicht nicht, mir hinter den Kulissen der öffentlichen Diskussion, per Telefon, mitzuteilen, dass Suprafluidizität weder elektro-statisch noch gravitativ sondern quantentheoretisch oder so funktioniere, und dass dies allgemeiner Stand des Wissens sei ...

Ich weiss in diesem Bereich rein gar nichts, und ich habe auch niemals behauptet hier Bescheid zu wissen, und auch der Grossteil der Leser weiss nicht Bescheid.

Die Begründung des rössler'schen Suprafluidizitäts-Argumentes ist Professor Rösslers ureigenste Aufgabe.

Unser Herr Kannenberg will sich hier: Für all die selbsternannt aufklärenden Experten, die sich permanent ganz sicher sein wollen, dass Neutronensterne jedenfalls extrem influide sein sollten: und eben auch hier: Überdies ermöglichen die Experimente mit flüssigen Helium eben nicht, über eine mögliche "gravitative" Superfluidizität eine Aussage zu ermöglichen, weil diese ausschliesslich elektrostatischer Natur sind. ganz gewiss sein, dass zweierlei Art von Suprafluidizitätseigenschaften zum Tragen kommen müssten ...

Wenn Herr Rössler diesen Aeusserungen etwas entgegenzusetzen hat, dann ist er herzlich dazu eingeladen, dies bitte entweder hier, in dieser unsäglichen Schein-Diskussioniererei tun, oder zur Thematik Superfluidizität von Neutronensternen einen neuen Blogeintrag auf achtphasen zu verfassen.

Solange zu dieser Thematik seitens Professor Rössler keine publizierbar klärende Stellungsnahme erfolgt, werde ich keine weiteren Statements von Professor Rössler mehr anzeigen.

--------------------

@ 'Dennis' und 'Ernst'

Durch Anonymität geschützt im Internet herum zu randalieren und aggressiv ad personam diejenigen zu kritisieren, die sich in eigenem Namen engangieren ist Eines, inhaltliche Auseinandersetzung etwas Anderes.


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@ 'Dennis': Sie 'kritisieren' nur das 'WIE' und nicht das 'WAS', nicht wahr? Dies aber penetrant, dümmlich und geschützt durch ein Pseudonym.

Godwin's Law trifft halt immer wieder zu.
"Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an."

Ein Nazi-Totschlagargument hier zu verwenden und damit indirekt die Verteidigung von CERN oder die Kritik an den CERN-Kritikern mit der Massenpsycholgie des Faschismus zuverbinden, ist wohl das peinlichste, was ich jemals in einer Internetdiskussion erlebt habe.
Dann könnte man auch gleich mit Gewalt drohen und sagen, man sei nicht aggressiv.


Ich habe keinerlei Vergleich mit Hitler oder den Nazis gezogen, ich habe nur Sie, 'Dennis', der/die sie sich als psychologisch sachverständig bezeichnen, angefragt ob Ihnen der Begriff Massenpsychologie des Faschismus etwas sagt.

Offenbar nicht.

Wilhelm Reich hat dieses Buch vor der Machtergreifung der Nazis geschrieben und wurde wegen diesem Buch aus der kommunistischen Partei Deutschlands ausgeschlossen.

Ich habe mit keinem Wort von Hitler oder den Nazis geschrieben - sie ereifern sich - nicht zum ersten Male - zu Ihren eigenen projektiven Ideen.

Der ganze Rest von 'Dennis' Gestammels ist mir schlicht zu blöde: 'Dennis' und 'Ernst' können andernorts ihre tiefschürfenden Reflektionen zu meiner Person anstellen. Beide haben ihre jeweiligen Heimathafen gefunden, und sind als meine Gäste auf meiner Web-Site nicht mehr willkommen.

Dieser 'Thread' verbleibt offen für Diskussionen zur Suprafluidizität von Neutronensternen und auschliesslich dazu.

Wie gesagt: ich erwarte hierzu sowohl seitens der Herren Kannenberg und Rössler nurmehr wissenschaftlich belegbare Statements zu dieser Thematik.

Herrn Kanneberg wird weitere Kommentiererei auf dieser Website nur dann zugestanden, wenn er seine repeditiv hier und andernorts gemachten aber niemals belegten Aeusserungen zur Suprafluidizität als rein elektro-statisch aber keinesfalls gravitativ wirksamen Effekt mit wissenschaftlichen Dokumenten belegen kann.

Marc Fasnacht




PermalinkPermalink 24.04.10 | 09:30
Kommentar von: Bürger [Besucher]
Als ein aufmerksamer Beobachter dieses Forums muß ich schon ehrlich sagen dass mich der allgemeine Umgangston, von einigen Kommentatoren schon ganz schön irritiert. Insbesondere auch die Art und Weise der persöhnlichen Anrede von Herrn Prof. Rössler.

Ich möchte dazu aber auch bemerken dass ich selbst eine sehr hohe Meinung von Herrn Rössler habe und ich mir auch denke, dass sein kritisches Verhalten eine wichtige Vorbildfunktion besitzt.

Aber auch völlig unabhängig davon ist mir diese Form der Anrede nur mit dem Nachnamen völlig fremd - nun gut - vielleicht nicht völlig ......

PermalinkPermalink 24.04.10 | 15:38
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Hallo 'Bürger'

es ist absichtliche Herabwürdigung des 'Dialog'-Partners, die sich hier zeigt. Ich bin ziemlich perplexiert wie dummdreist da seitens der meisten LHC-Apologeten per Spamming versucht wird echten Dialog zu verhindern. Beinahe erfolgreich.

Diese Form der Anrede nur per Nachnamen (und diesen dann gerne auch noch falsch geschrieben) kennt man(n) vom Kasernenplatz. Hier wird versucht herabzuwürdigen, zu diffamieren etc.

Ich habe hier das Problem mir Verantwortung aufgehalst zu haben, die mich zuviel meiner Zeit kostet. Darum gilt mein auch an Herrn Rössler gerichtet Ultimatum. Es ist reiner Selbstschutz. Es ist alles gesagt. Rössler wird seitens CERN zu unrecht als widerlegt dargestellt - was ja nicht heisst, dass sich die Natur Schwarzer Löcher tatsächlich ℜ-Theorem entsprechend vehalten muss.

Die Berechnungen Giddings&Mangano geben, unter Auslassung relevanteste Berechnungsparameter auch nur zu erwähnen, vor, es wäre jedenfalls unbedenklich Schwarze Löcher zu produzieren.

Aber weil ich der Thematik müde bin verbleibe ich bei meine Auflage an die Heren Rössler und Kannenberg - vor weiteren Statements erwarte ich von beiden wissenschaftliche Belege ihrer jeweiligen Interpretation der Superfluidizitätsfrage. Sonst kommt man hier nicht weiter.

PermalinkPermalink 24.04.10 | 16:16
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Professor Rössler hat heute, 24. April, 20h05' MEZ auf meine Bitte unserem Herrn Kannenberg zu seinen mehrfach hier und andernorts gemachten, aber bis dato niemals belegten, Aeusserungen zur Suprafluidizität als rein elektro-statisch aber keinesfalls gravitativ wirksamen Effekt etwas entgegenzuhalten hier geantwortet. Zur leichteren Auffindbarkeit dieser Positionierung Professor Rösslers kopiere ich seine Antwort hier ein.


Zu Herrn Kannenbergs Beitrag vom 19. 1. 2010, 10:25 soll ich Stellung nehmen:
Die dort eingeführte Unterscheidung von verschiedenen Arten von Superfluidizität (elektrostatisch, gravitativ, ...) ist zwar originell, hat aber nichts mit Physik zu tun, soweit mir bekannt ist.
Suprafluidizität ist ein rein quantenmechanisches Phänomen, und als solches von allen bekannten Kräften abhängig. Aber daraus folgt nicht, dass verschiedene Typen der von Herrn Kannenberg eingeführten Art unterschieden werden könnten.
Das wäre etwa so, wie wenn man in der Mechanik verschiedene Typen von Drücken einführen würde je nach der Ursache der Kompression.
Okay?
Herzlich Ihr Otto E. Rössler
PermalinkPermalink 24.04.10 | 22:12
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Nun liegt es an Herrn Kannenberg seine kategorische Verneinung suprafluider Wirkung auf kosmisch natürlich entstehende Mikro-Schwarz-Löcher zu belegen.
PermalinkPermalink 24.04.10 | 22:28
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Manchmal tut - um der Wahrheit willen! - ein Verlies ja durchaus gut. 'Ernst' im Knast flüstert den achtphasen ein, warum des guten Herrn Rösslers Aeusserungen zur Superfluidizität nicht hinreichend begründend ist, um als Beleg der Sinnhaftigkeit der rössler'schen These zu gelten, Neutronensterne wären per Suprerfluidizität vor Akkretion durch kosmisch natürlich entstehende MBHs geschützt:

...
Kleiner Tipp: Herr Kannenberg spielt auf die Art der Wechselwirkung an, die das superfluide Verhalten ausmacht. Es geht nicht darum, wie das Phänomen theoretisch beschrieben werden kann.


und:

Mal davon abgesehen, dass Herr Rössler Blödsinn schreibt, wo sind seine wissenschaftlichen Belege? Hatten sie nicht ein gewisses Qualitätskriterium eingefordert? Und wenn schon keine Paper vorliegen, warum rechnet Herr Rössler nicht mal vor, aus welchem Grund ein gigantischer Haufen von superfluider Materie auf einmal keine gravitative Wirkung mehr entfalten sollte?
...


Und zu diesen, vom Ernst im Knast geflüsterten Worten, bitte ich Herrn Rössler doch zu antworten. Danke!
PermalinkPermalink 25.04.10 | 00:59
Kommentar von: achtphasen [Mitglied] Email
Und Ernst flötet weiter aus dem Gemäuer:

Mit welchen Neutrinos will Herr Rössler denn sein Superfluiditätsexperiment am CERN überhaupt durchführen?

Und auch dieses Gezwitscher des eingemauerten Ernstes erachten 'die achtphasen' als ausreichend wohltönend, um seitens Professor, bitte, beantwortet zu werden. Wegen der Glaubwürdigkeit. Eben.

Vorschlag der achtphasen: Vielleicht mit Neutrinos von des CERN'es eigener Neutrinokanone, gespiegelt an den Palastwänden des Borexino Detektors?
PermalinkPermalink 25.04.10 | 01:16
Kommentar von: Rudolf Uebbing [Besucher]
Die Antworten auf die Fragestellung, die sich aus dem Beitrag v. 22.04.10 | 23:19 ergibt, nämlich wie wirkt sich
das quantenmakroskopische Verhalten superfluider Materie auf ausreichend
kleine MBH aus, finde ich leider nirgendwo diskutiert.



Resultiert eine längere, evtl. befristete Koexistenz von
ausreichend kleinen MBH aus einer bestimmten Eigenschaft superfluider Materie, nämlich dass sich sehr viele Partikel wie genau ein e i n z i g e s Partikel verhalten ?




(Wie man weiss, hält sich bestimmte mikroskopische, sehr kleine Materie gemäß der
Quantenmechanik gelegentlich streng
an logische Regeln: Beispiel - siehe PAULI-Ausschließungsprinzip.)
PermalinkPermalink 25.04.10 | 08:24
Kommentar von: Rudolf Uebbing [Besucher]
Antwort zum Kommentar v. 23.04.10 | 22:24 - Entwicklungspfade von Neutronensternen

Hier bitte ich den betroffenen Kommentator darum, meine Ausführung vollständig zu zitieren und nicht einen Halbsatz zu gebrauchen, um eine Irreführung fälschlicherweise daraus abzuleiten:

Unvollständiges Zitat:
"alte werden hingegen wg. mangelnder Strahlungsabgabe i.d.R. unbeobachtbar und könnten sich auch in Quarksterne oder in Schwarze Löcher umgewandelt haben."

Vollständiges Zitat:
"Man beobachtet vorwiegend junge Neutronensterne, alte werden hingegen wg. mangelnder Strahlungsabgabe i.d.R. unbeobachtbar und könnten sich auch in Quarksterne oder in Schwarze Löcher umgewandelt haben."

Die "Formulierungen "vorwiegend" und "i.d.R.", welche eindeutig Einschränkungen bedeuten, habe ich hier deswegen in fetter Schrift dargestellt, weil sie offenbar überhaupt n i c h t von dem betroffenen Kommentator beachtet wurden. Diese Nichtbeachtung, eine Auslassung, wurde dann zu einer ziemlich bedenklichen Missinterpretation umgemünzt (Irreführung).

Zurück zur Sache:
a) Wie wird sichergestellt, zwischen den Effekten von einfallender Materie (auf den Neutronenstern) und einer langsamen Kontraktion (z.B. Umwandlungen im Kern von Neutronen in Quarkmaterie) eines Neutronensterns zuverlässig zu unterscheiden ?

b) Wenn beide o.g. Effekte gleichzeitig auftreten, wie werden ihre Anteile an der Rotationsbeschleunigung ermittelt und auseinander gehalten ?

So zu tun, als ob mit dem Begriff der Rezyklisierung von Neutronensternen bereits alles Entscheidende erklärt ist, - dem ist hier durch die gegebenen Fragestellungen widersprochen. Eine fachlich orientierte Antwort würde hier weiterführen.
PermalinkPermalink 25.04.10 | 10:56
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"Suprafluidizität ist ein rein quantenmechanisches Phänomen, und als solches von allen bekannten Kräften abhängig."

Sehr geehrter Herr Professor Rössler,

das "Supra" schon, nicht aber die Fluidizität - diese ist meines Wissens ein Reibungsphänomen und somit elektrostatischer Natur.


@Herrn Fasnacht: Warum soll ich hier etwas belegen ? Wäre es nicht einfacher, wenn Professor Rössler und ich in dieser Frage einfach weiterdiskutieren ? Vielleicht verwenden wir ja nur unterschiedliche Fluidizitätsbegriffe; dann würde aber schon eine einfache Definition weiterhelfen.


Im Übrigen ist es mir ein Anliegen, Professor Rössler für seine Antworten soviel Zeit zu lassen, wie er sich wünscht. Mir ist eine gute Antwort viel lieber als eine in Hast und Eile erstellte, die womöglich nur zu missverständlichen Interpretationen führt und das wäre doch sehr schade.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 25.04.10 | 23:42
Kommentar von: ralfkannenberg [Besucher]
"weil sie offenbar überhaupt n i c h t von dem betroffenen Kommentator beachtet wurden."

Sehr geehrter Herr Uebbing,

ich verstehe nicht: Ich habe Ihren Beitrag per copy/paste zitiert. Und da ich mich nicht auf junge Neutronensterne bezogen habe und auch nicht über diese geschrieben habe - in den Sicherheitsanalysen werden ja schliesslich die alten verwendet - habe ich nur diesen Teil zitiert und nachfolgend eine Ergänzung angebracht, denn die rezyklierten Pulsare fanden in Ihrer Darstellung keinerlei Erwähnung, aber gerade auf diese kommt es an.

Zu Ihren Fragen: Was mit dem Neutronenstern passiert ist unerheblich - da er noch beobachtbar ist, kann er sich nicht in ein Schwarzes Loch umgewandelt haben. Und die Altersbestimmung wird eben nicht dirch die Rotationsbeschleunigung getätigt - dann hätte er ja ein negatives Alter !!! - sondern nach der maximalen Rotationsperiode über das Auskühlalter des begleitenden Weissen Zwerges. Das ist auch viel robuster messbar als das unzuverlässige charakteristische Alter, für das man noch Zusatzinformationen benötigt.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 25.04.10 | 23:57
Kommentar von: Rudolf Uebbing [Besucher]
Die neuen Beobachtungen von retrograden Bahnen bei Exoplaneten und denkbare Folgen

Von 27 jüngst untersuchten Exoplaneten wiesen immerhin 6 retrograd verlaufende Bahnen auf. (Retrograd sich verhaltende Monde sind hingegen leicht erklärbar, da sie sehr gut aus benachbarten Planetenbereichen herrühren können.)

Die Häufigkeit von 6 bei 27 Exoplaneten kann auch bedeuten, dass die retrograden Planeten evtl. aus nicht mehr beobachtbaren, verschwundenen, zuvor noch benachbarten Stellarsystemen herrühren.

Diese Art von Vermengung von Planetenbahnen (d.h. gegenläufige Bahnen) - evtl. auch eine Wegbewegung, ein Verschwinden (?) von stellaren Objekten - erschwert grundsätzlich eine zuverlässige Altersbestimmung, weil sie neue Fragen aufwirft. (Der Bericht über die neuen retrograden Planeten soll für die Astronomen schon sensationell gewesen sein.)

Ob und inwieweit die neue Beobachtung für Neutronensterne in Binärsystemen Auswirkungen, insbesondere auf die Verlässlichkeit von Altersbestimmungen hat, sehe ich bislang nicht diskutiert.

Zusätzlich besteht die denkbare Möglichkeit von zwei unterschiedlichen Entwicklungspfaden bei Neutronensterne - einer davon, welcher z.B. in Abhängigkeit von der Masse Stabilität begründet, und ein anderer, der dazu führt, dass Neutronensterne sich langsam oder schnell in Quarksterne oder in Schwarze Löcher wandeln könnten.

Das quantenmakroskopische Verhalten der Materie in den Zentren der Neutronensternkerne muss als ungeklärt angesehen werden.

Dies alles erklärt auch die Möglichkeit bzw. die Beobachtung von sehr alten Neutronensternen.

Je mehr man in die Tiefe der Thematik einsteigt, desto mehr man den Grad der Detailiertheit erhöht, desto mehr vergrößern sich Zweifel, ob das Argument der alten Neutronensterne wirklich ausreichend Zuverlässigkeit gewährleistet.
PermalinkPermalink 26.04.10 | 12:53

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