Die 8 Weissen Zwerge werden von Dres. Steven B. Giddings und Michelangelo L. Mangano in Dokument: “Astrophysical implications of hypothetical stable TeV-scale black holes” ( http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0806/0806.3381v2.pdf ) auf Seite 44 aufgelistet. Eigentlich funktionieren nurmehr diese als Garanten für den Fortbestand der Erde.
Nachfolgender Gedankenansatz ist nicht meinem Laienverständnis entsprungen.
Des Gedankens Gedanken-Vater mag sein Gedanken-Kind aus mir unerklärlichem Grunde jedoch nicht anerkennen. Hier amten ‘die achtphasen’ also als Gedanken-Waisen-Haus, weil diesem Gedanken-Waisen doch einige Relevanz zukommt.
(Man sehe mir meine Neigung zu Spässen angesichts nicht ausschliessbarer katastrophischen Ereignissen bitte nach.)
D steht für die Zahl aller Dimensionen in Kaluza-Klein Theorien.
D=4 bedeutet 3 Raum und 1 Zeitdimension (Standardrelativitätstheorie).
D=5 hat 1 “Extra” Raumdimension und entspricht dem von Kaluza 1919 vorgeschlagenen Fall.
D=6 hat 2 Extra Raumdimensionen etc.
Die Grundidee ist: es gibt zusätzlich Raumdimensionen, die aber derart kompaktifiziert sind, dass sie endliche Ausdehnung haben, so dass diese noch nicht nachgewiesen worden sind.
Die räumliche Ausdehnung kompaktifizierter Extradimensionen könnte bis zu etwa 0.1 mm gross sein.
(Abgesehen davon, dass es Theorien gibt, die sonnensystemgrosse (oder wohl auch galaxiengrosse Extradimensionen für möglich/wahrscheinlich halten (Pioneer-Anomalie) wird räumliche Ausdehnung von Extradimensionen im mikrokosmischen Bereich bis zu ca. 0,1mm als möglich erachtet, grösser nicht, sonst hätte man diese Extradimension(en) bereits experimentell nachweisen können).
Dres. Steven B. Giddings und Michelangelo L. Mangano beschreiben auf Seite 51 ihres Dokumentes Astrophysical implications of hypothetical stable TeV-scale black holes ( http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/0806/0806.3381v2.pdf ), dass die Zerstörung der Erde im Falle von D=6 im Bereich einiger Zehntausend Jahre liegt. Im Falle D=5 aber wäre diese Zeit “quite short”
Wesentlich:
1.Die Zeit t_1 die es braucht bis ein im LHC produziertes Schwarzes Loch durch Akkretion so gross geworden ist wie die endliche räumliche Ausdehnung der “Extradimension".
2. Die Zeit t_2 die es dann noch braucht, die ganze Erde zu akkretieren.
Die Angabe von G&M auf S.51 “einige Zehntausend Jahre” bezieht sich auf erstere Zeitskala t_1, die sich in allgemeiner Form für D=6 in Gl. (4.39) und in spezialisierter Form 4.46 findet.
Für D=5 find man Zeitskala t_1 in allgemeiner Form in Gl.4.40,und setzt man dort Zahlen ein so findet man eine extrem kurze Zeit: etwa MilliSekunden!
Das wird in G&M in Worten auf S.26 behandelt:
"If, in line with our discussion of scales, we take RD ca. 0.2mm,
the evolution time up to this radius follows from (4.40).
This yields an estimate tB 5 10(-3) sec.
At this point, the black hole has a mass MB ca. 0.1 gr.
Next, one evolves through the warped regime. The precise form of the evolution in
this regime is not completely understood."
0.2 mm und 0.1 gr sind also Grösse und Masse auf die ein am LHC produziertes D=5 schwarze Loch innerhalb von nur 5 msec wachsen würde!
Die Zeitskala t_2 ist in der Behandlung von G & M unabhängig von D ca. 600 000 Jahre (Gl. 4.52 die für zwei gleich lange Zeitskalen steigt).
Die ist soviel grösser (), da das frühe “explosive” Wachstum eines D=5 schwarzen Lochs daran liegt, dass seine Oberfläche, welche die Akkretionsrate bestimmt, proportional zur Masse wächst.
Damit ist das Wachstum exponentiell (sieht man an Gl. 4.40 auch direkt).
Ist das Loch grösser, als die räumliche Ausdehnung der kompaktifizierten Extradimension(en), dann ist es nach einer “Übergangsphase” (G&M: “warped regime") ein “normales Schwarzes Loch".
(Bei normalen Schwarzen Löchern soll die Oberfläche bekanntermassen nur mit der Wurzel der Masse anwachsen, das Wachstum ist also nicht mehr exponentiell und dauert viel länger.
ABER: Wie G&M ja deutlich zugeben, ist das Verhalten schwarzer Löcher die in Inneren der räumlichen Ausdehnung der kompaktifizierten Extradimension(en) , überhaupt nicht verstanden: „The precise form of the evolution in this regime is not completely understood.".
Im Paper von P.Suranyi, L.C.R.Wijewardhana „Black Holes in brane worlds“ ( http://arxiv.org/abs/hep-th/0207084 )vom 9. Juli 2002 wird begründet, warum TeV-kleine schwarze Löcher permanent in kleinere schwarze Löcher zerfallen müssten, woraus folgt, dass falls die Theorie Suranyi-Wijewardhana (immerhin anerkannte Kapazitäten der Teilchenphysik!) das Akkretionsverhalten TeV-kleiner Schwarzer Löcher naturentsprechend beschreibt,
Erdmaterie-Akkretion also IMMER exponentiell fortschreiten wird und die Erde auf der dynamische Zeitskala (Zeit, die es braucht in sich zusammenzufallen) innert etwa einer Stunde vernichtet werden wird.
Glücklicherweise aber gibt es ja 8 Weisse Zwerge, die auf Seite 44 von Dres. Steven B. Giddings und Michelangelo L. Mangano aufgelistet werden.
Nur fragt sich warum obskizzierte Eventualität seitens CERN/LSAG mit keinem Wort erwähnt worden ist?
Sicherheitsbeauftragte Regierungen, budgetsprechende Parlamente, rechtsprechende Gerichte und die informationsverpflichtete Presse glauben unisono an die LSAG Verlautbarungen der gänzlichen Risikofreiheit.
Bitte beachten Sie den LHC-Appeal ( http://www.achtphasen.net/miniblackhole/Bundesrat-Bundesgericht/LHC-Appeal-v2-internetversion.pdf ) in dem Alf Pretzell, Eric Penrose und ich einige sicherheitsrelevante Auslassungen in der LSAG-Berichterstattung aufgelistet und sowohl dem Schweizer Gesamt-Bundesrat als auch dem Schweizer Bundesgericht zugesandt haben. Antwort des Bundesrates (oder auch nur eines Bundesrat-Sub-Sekretariates) ist bis heute (noch) nicht eingetroffen.
Das Schweigen des Bundesrates perplexiert einigermassen, haben wir doch nicht weniger als eine Widerlegung des LSAG’s Anspruch Sicherheit der Experimente am LHC zu garantieren eingebracht. Offenbar ist diese Information so wie gegeben noch nicht ausreichend um den sicherheitsbeauftragten Bundesrat handeln zu lassen. Sicherlich wird daran gearbeitet, unter Wahrung des Gesichtes aller Beteilgten, das eigentlich dringlich angebracht rasch einschreitende Handeln so lange herauszuzögern, bis da seitens Experimentator CERN vollendete Fakten geschaffen worden sind. Schliesslich sind die Gelder gesprochen und verbaut und das Risiko katastrophischer Ereignisse gilt wegen der 8 Weissen Zwerge ja als gering einzustufen, wovon aprospos auch ich ausgehe.
Geringe Wahrscheinlichkeit der Erdvernichtung, wenn auch erst in 700 oder 7′000 Jahren (aber das sind andere Szenarien als obenstehendes), als Preis der Aufnahme der LHC-Experimente ist dennoch nicht angemessen und müsste, wenn denn, zuvor von den Risiko-Mitbetroffenen bewusst eingegangen werden.
Die Risiko-Mitbetroffenen können aber wegen der nachgewiesenermassen irreführenden Halb-Information(en) in der LSAG-Publikation, wegen dem Schweigen der Presse und auch wegen dem verantwortungsnegierendem Nichthandeln der diversen europäischen Regierungen und Gerichte gar nicht entsprechend ihrer demokratischen Rechte sich zur Vertretbarkeit der lhc-induzierten Risiken positionieren.
Der Skandal der Inbetriebnahme des LHC bei nachgewiesen ungenügender und teilweise nachgewisen falscher Sicherheitsargumentation geht weit über CERN hinaus und belegt Filz zwischen elitären Wissenschaftsinstitutionen, Regierungen und der nur vermeintlich selbst-recherchierend freien Presse.
Schafe sollen weiter weiden und ruhig schlafen.
Marc Fasnacht
2010-04-18 | achtphasen | 12:31:02 |
| 17 comments
Ganz zu schweigen davon, dass nur eine ganz kleine Teilmenge der Weissen Zwerge davon betroffen ist: Das passiert dann, wenn in genügender Nähe zum Weissen Zwerg ein Hauptreihenstern steht, von dem Weisse Zwerg Masse akkretieren kann, so dass die Maximalmasse für Weisse Zwerge überschritten wird und/oder dann, wenn sich zwei Weisse Zwerge verschmelzen. Deswegen sind diese Supernovae ja auch so selten. Da Sie das übrigens als ungesicherte Hypothese bezeichnen, sei empfohlen, zu diesem wirklich interessanten Thema einmal eine einfache Einführung zu lesen. Eine Supernova vom Typ Ia entsteht nach dem derzeit bevorzugten Modell nur in Doppelsternsystemen, in denen der eine Stern ein Weißer Zwerg, der andere ein Roter Riese ist. Der Weiße Zwerg akkretiert im Laufe der Zeit Gas aus der ausgedehnten Hülle seines Begleiters, wobei es zu mehreren Nova-Ausbrüchen kommen kann, bei dem der Wasserstoff des akkretierten Gases fusioniert und Fusionsprodukte zurückbleiben. Das setzt sich so lange fort, bis seine Masse die Chandrasekhar-Grenze überschreitet und er durch seine Eigengravitation zu kollabieren beginnt. Im Gegensatz zum Eisenkern eines SN-II-Vorläufersterns enthält der Weiße Zwerg jedoch große Mengen an fusionsfähigem Kohlenstoff, sodass der Kollaps zum Neutronenstern durch eine rapide einsetzende Kernfusion verhindert wird und der Stern explodiert. Daher wird dieses Phänomen auch als thermonukleare Supernova bezeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Supernova#Thermonukleare_Supernovae_vom_Typ_Ia
Accretion provides the currently favored mechanism, the single-degenerate model, for type Ia supernovae. In this model, a carbon–oxygen white dwarf accretes material from a companion star,[46], p. 14. increasing its mass and compressing its core. It is believed that compressional heating of the core leads to ignition of carbon fusion as the mass approaches the Chandrasekhar limit.[46] Because the white dwarf is supported against gravity by quantum degeneracy pressure instead of by thermal pressure, adding heat to the star's interior increases its temperature but not its pressure, so the white dwarf does not expand and cool in response. Rather, the increased temperature accelerates the rate of the fusion reaction, in a runaway process that feeds on itself. The thermonuclear flame consumes much of the white dwarf in a few seconds, causing a type Ia supernova explosion that obliterates the star.[1][46][111] In another possible mechanism for type Ia supernovae, the double-degenerate model, two carbon-oxygen white dwarfs in a binary system merge, creating an object with mass greater than the Chandrasekhar limit in which carbon fusion is then ignited.[46]http://en.wikipedia.org/wiki/White_dwarf#Type_Ia_supernovae
Man weiss schlicht nicht ob auch Weisse Zwerge, die nicht als Teil eines Doppelsternsystemes Masse von einem Begleitstern akkretieren, dennoch gelegentlich als Super-Nova Typ 1A explodieren!
Betreffs des Ursache dieser Super-Nova Typ 1A Explosion besteht naturwissenschaftlicherseits bis dato eben keine Gewissheit.
Darum eben die Konjunktive in obzitierten Wikipedia-Einträgen.
Herr Kannenberg aber will sich erneut ganz gewiss geben.
Wenn der Ring irgendwann mit Volllast läuft, prallen hier pro Sekunde 40 Millionen Atomkerne mit nahezu Lichtgeschwindigkeit aufeinander – mit einer Energie von 900 Autos bei Tempo 100.
Nämlich Quarks in denen u.a nebst Higgs-Bosonen auch Extra-Dimensionen vermutet werden.
Extra-Dimensionen könnten zumindest die real-existent Dimensionen paralleler Universen sein, deren Materie die sogenannt 'Dunkle Materie' sein könnte.
Dazu gibt es mainstreamphysik-konform peer-(ge)reviewete Paper.
Aber das interessiert weder ehrenamtlich tätige Auflärer noch die diversen Science-Blogs wo in bester antiaufklärerischer Manier LHC-Besorgte intendiert lächerlich gemacht werden. Nicht wahr?
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