Nach Angaben der amerikanischen Erdbebenwarte erreichten die Erdstösse heute, Donnerstag, eine Stärke von 7,2. Das Beben war vor allem in der Hauptstadt Santiago zu spüren.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/erdbeben_der_staerke_72_erschuettert_chile_1.5194419.html

2010-03-11 | achtphasen | 16:22:25 | Email | 23 comments




 

Comment from: Dennis [Visitor]
Das tut mir sehr leid für Leute da. Ich hoffe, die packen das alles.
PermalinkPermalink 2010-03-11 | 21:17
Comment from: achtphasen [Member] Email
Ja, das steht zu hoffen, dass die das alles packen. Und zu hoffen steht auch, dass wir das alles auch packen werden.

Angesichts von Gefahr im Verzug plädiere auf ein Aussetzen jegilcher TeV-energetischer head-on-Experimente.
Ich verweise auf meine Kommentare auf nzz zum Thema Erdbeben:

*
(11. März 2010, 19:40)
Diese 'Werbung' ist keineswegs in eigener Sache Teil I
Erst mit Inbetriebnahme des RHIC vor 10 Jahren wurden ausreichend hochenergetische Hadronen-Kollsionen durchgeführt um Quark-Gluon-Plasmae (QGP) zu erzeugen.
Erstmalig wurde in den letzten Tagen von erfolgreicher Detektion von 'Strange-Antimatter-Hypernukleii' berichtet. http://physicsworld.com/cws/article/news/41917 Diese wurden durch deren Zerfall detektiert.

*
(11. März 2010, 19:39)
Diese 'Werbung' ist keineswegs in eigener Sache Teil II
Begründete Befürchtung ist, dass nicht zerfallende (und also auch nicht anders als bestenfalls per 'fehlender' Energie detektiertbare) Strange-Quark Rekombinationen seit 10 Jahren unbemerkt in die Erde getropft sind (weil vergleichsweise mit 'unserer' normal-baryionischen Materie ultrakompakt) und auf der Wanderung durch idische Materie in Richtung Erdkern normale Materie bei 'Freisetzung' von Energie in ebenfalls ultrakompakte Strange-Materie transformieren.
Erd-Materie könnte bereits poröser geworden sein.
Sich im Erdkern anreichernde 'Strange-Quark-Rekombinationen' könnten ab einer kritischen Dichte die Erde in einer supernova-ähnlichen Explosion in ultrakompakte kalte neutronenstern-ähnlichen Klumpen Strange-Materie supernovaähnliche heisse Strahlung verwandeln.
Darum würde ich ein Zuwarten mit den Experimenten am LHC sehr begrüssen.


und

(11. März 2010, 18:08)
seit 1964 niemals eine solche hohe Anzahl Erdbeben mit Magnitude >5 wie seit 2004 bis heute
Information zu der statistisch eindeutig belegbaren Häufung von Erdbeben mit Magnitude >5 in den Jahren 2004-2009 (und weitergehend auch bis heute) findet sich, samt 'Diskussion' einer potentiellen Ursache, hier:
http://www.achtphasen.net/index.php/2010/03/02/p1546
Es soll betont werden, dass keineswegs von gesichert ursächlichem Zusammenhang zwischen dem Fall-Out hochenergetischer Teilchenkollisionen am RHIC (seit 1999) und der gesteigerten Erdbebenhäufigkeit gesprochen werden kann.
PermalinkPermalink 2010-03-11 | 21:22
Comment from: Dennis [Visitor]
Zitat: "Es soll betont werden, dass keineswegs von gesichert ursächlichem Zusammenhang zwischen dem Fall-Out hochenergetischer Teilchenkollisionen am RHIC (seit 1999) und der gesteigerten Erdbebenhäufigkeit gesprochen werden kann."

Und warum tust du, dass dann?

Es ist eine Idee, der man nachgehen kann, aber wieder gefällt mir das wie es gemacht wird überhaupt nicht.

Der Aufbau Deines Textes impliziert klar und deutlich, dass Du einen klaren Zusammenhang siehst. Wäre dies nicht so, würdest Du keine Zeit für einen Kommentar verschwenden.

Ich sage nur "Begründete Befürchtung ist".

Für was macht ihr als nächstes Teilchen Physik verantwortlich?
Fürs Wetter? Die Erde erhitzt sich nicht wegen dem CO2, sondern wegen Strange Matter?
Würde in das nicht wissenschaftliche Vorgehen hier sehr gut passen.
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 08:08
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
Hierzu ist anzufügen, dass bei solchen schweren Erdbeben leider meistens Nachbeben erfolgen, was neues Leid bei den Betroffenen auslöst. Dieses Nachbeben-Verhalten war aber schon immer so, nicht erst seit dem Bau von Teilchenbeschleunigern.
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 09:15
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo Dennis,

ich schätze Ihre ernsthafte Art nachzufragen. Ich verstehe auch, dass unsere Warnungen vor unbedachten Ereignisketten am LHC für am LHC Interessierte provozierend und ärgerlich sind.

Off-Topic: Ich möchte betonen, dass auch ich eigentlich sehr an den möglichen Erkenntnissen von Teilchen-Kollisions-Experimenten interessiert bin, trotz ethischer Bedenken, dass da intendiert physik-mainstream-konform vermutete Extradimensionen (die ja als 'normale' Dimensionen physik-mainstream-konformer Parallel-Universen verstanden werden) zertrümmert werden. Off-Topic-Ende

Angesichts belegbar gesteigerter seismischer Aktivität seit 2005 kann nicht gewartet werden, bis wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse vorliegen, ob denn nun ein kausaler Zusammenhang zwischen erhöhter seismischer Aktivität und gegebenfalls nicht-detektiertem/nicht-detektierbarem Fall-Out der Hardonen-Kollisionen am RHIC besteht oder nicht.

Falls es so ist, dass am RHIC nicht nur gerade eben, nach 10 Jahren Betriebsdauer, endlich detektierte 'Strange-Antimater-Hypernuclei' erzeugt worden sind - sondern bereits während der gesamten Betriebsdauer nicht-detektierte, weil nicht-zerfallende, Strangelets sich aus den am RHIC - erdgeschichlich erstmals - erzeugten Quark-Gluon-Plasmae rekombiniert haben sollten, dann ist hier eindeutig Gefahr im Verzug!

Es muss mit weitergehender TeV-energetischer head-on hadronen-Kollisions-Experimentiererei zugewartet werden.

Anreicherung der Erdmaterie mit Strangelets (und auch mit Remanenten hawkings-zerstrahlender MikroSchwarzLöcher entsprechend Herrn Sicherheitsberichtsautor Stöckers Patent ist jedenfalls irreversibel.


Strangelets (und TeV-kleine MikroSchwarzLöcher und deren evetualiter entstehende Relikte) haben gemeinsam, dass ihr spezifisches Gewicht (Masse/Volumen) viel höher ist als das normal-baryonischer Materie.
Solche 'Teilchen' reichern sich im Erdkern an.

Weiter haben solche 'exotischen Teilchen' gemeinsam, dass sie, weil stabil-verbleibend, nur durch fehlende Energie am Ort der Erzeugung 'detektierbar' sind; aber nicht durch Zerfall.

Fehlende Energie aber, wird seitens Experimentatoren u.a. als Gravitonen (miss-)interpretiert die in Parallel-Universen entschwunden sein könnten.
(vergl.: http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v6274494yqrCxMKt#http%3A%2F%2Fwww.veoh.com%2Fsearch%2Fvideos%2Fq%2Fpublisher%3AYuiopDocus2 ganz am Ende des äusserst populärwissenschaftlichen Filmes.)

Man kann in den Detektoren doch nur den Zerfall von erzeugten Teilchen nachweisen, nicht aber die Bildung von ultraschweren nichtzerstrahlenden Teilchen.

Erst durch 'Befreiung' der in den Hadronen 'gefangenen' Quarks in einem Quark-Gluon-Plasma (QGP), wie es erdgeschichtlich erstmalig am RHIC erzeugt worden ist (und in weitaus grösserem Ausmass am LHC erzeugt werden soll), werden Strange-Quark-Rekombinationen ermöglicht.

Erstmalig wurde in den letzten Tagen von erfolgreicher Detektion von 'Strange-Antimatter-Hypernukleii' berichtet. http://physicsworld.com/cws/article/news/41917 Diese wurden durch deren Zerfall detektiert.

Es stellt sich hier die Frage, wieviel 'fehlende Energie' denn bereits am RHIC erzeugt worden ist - und ob diese fehlende Energie nicht in Form undetektierter stabiler Strange-Quark-Rekombinationen in die Erde getropft ist

Nicht-zerfallende (und also auch nicht anders als bestenfalls per 'fehlender' Energie detektiertbare) Strange-Quark Rekombinationen könnten seit Experimentationsbeginn am RHIC vor gut 10 Jahren unbemerkt in die Erde gesunken sein.

Weil 'Strangelets' verglichen mit normal-baryonischer Materie ultrakompakt sind, werden diese durch irdische Materie in Richtung Erdkern wandern und auf diesem Weg normal baryonische Materie unter 'Freisetzung' von Energie in ebenfalls ultrakompakte Strange-Materie transformieren.

Ich wünschte mir ein sofortiges Moratorium für alle hochenergetischen head-on-Hadronen-Kollisions-Experimente um die am RHIC bis dato erzeugten Detektordaten gründlich auszuwerten - vorallem betreffs 'fehlender' Energien.

Ich bin, leider noch immer erfolglos, noch immer auf der Suche nach einem Paper eines Nuklearwissenschaflers mit Namen CHENG der in Shanghai sinngemäss publiziert hat, dass eine relativ geringe Anzahl an Strangelets (etwa 100'000), die sich im Erdkern angesammelt haben, ausreichen würden, um die Erde in einer supernova-ähnlichen Explosion in einen Klumpen Stranger-Materie zu verwandeln !!!

Suchbegriffe: lambda3hydrogen Cheng supernova

Ich meine hier ist ganz unbedingt Vorsicht geboten - des CERNes Leugnung jedweder Risiken und der diese Tage angegangene Start hochenergetischer Hadronen-Kollisions-Experimente ist angesichts dieser (zugegebenermassen so nicht beweisbaren, aber auch nicht ausschliessbaren) Indizien für einen möglichen Zusammenhang zwischen erhöhter seismischer Aktivität und seit kurzem erst erwiesenermassen möglicher Strang-Quark-Rekombinationen aus Quark-Gluon-Plasmae erschreckend, weil ein angereichteter Schaden irreversibel ist und der gesicherte Fortbestand des Planetens durch nicht-detektierbaren Fallout tatsächlich gefährdet sein könnte.
(Obstehender Konjunktiv ist rein höflichkeitsbedingt - Gefahr ist eben nicht im Voraus zu beweisen - erst im Nachhinein, wenn es denn zu spät ist.)

Marc Fasnacht






PermalinkPermalink 2010-03-12 | 09:35
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Eine grundsätzliche vorhandene Möglichkeit muss definitiv ausgeschlossen werden - die Frage ist berechtigt: Wie sieht die argumentative Kette aus, die die oben vorgetragenen Befürchtungen definitiv ausschliesst und wie zuverlässig ist sie ?
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 13:17
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
"Eine grundsätzliche vorhandene Möglichkeit muss definitiv ausgeschlossen werden - die Frage ist berechtigt: Wie sieht die argumentative Kette aus, die die oben vorgetragenen Befürchtungen definitiv ausschliesst und wie zuverlässig ist sie ?"

Sehr geehrter Herr Uebbing,

wenn Sie sowas einfordern, dann darf ich auch einfordern, dass mit derselben Sorgfalt die Szenarien des spontanen Sonnenerlöschens und der spontanen Wasserumwandlung in eine giftige Form erläutert werden, ohne dass dabei Wortwahlen wie "Veralberung" verwendet werden.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 13:47
Comment from: achtphasen [Member] Email
Nein, Herr Kannenberg!

es geht hier nicht um eitle Forenbalgerei und auch nicht um einen Wettbewerb wer denn die abstruseren Theorien sich erdenken kann. Es geht darum, dass erhöhte seismische Aktivität seit 2005 nachweisbar ist. Und es geht darum, dass am RHIC seit nunmehr gut 10 Jahren hochenergetosche head-on-Kollisionen durchgeführt werden.

Dr. Walter Wagner und Luis Sancho haben vor Strange-Quark-Rekombinationen (Strangelets) gewarnt, die aus den am RHIC erzeugten Quark-Gluon-Plasmae (wie sie natürlicherweise nur Millisekunden nach dem Urknall existiert haben) gewarnt.

Wagner und Sancho wurden von sich aufgeklärt meinenden Mainstream-Naturwissenschaftlern lächerlich gemacht, genau so wie Sie und Ihre Watch-Log-Kumpane Rössler und Plaga (und stellvertretend gerne auch mich) lächerlich gemacht haben.

Der ewig in die Kamera smilende Prof. Brian Cox weist in obverlinktem Pop-Science-Film auf die fehlenden Energien hin, die er science-fiction-gerecht als Indikatoren für erzeugte aber sofort in Parallel-Universen entschwundene Gravitonen deutet und womit er seine Begeisterung für den LHC deutet.

Gefahr ist, dass die so übel verlachten Wagner und Sancho gar nicht so unrecht haten - jedenfalls sind deren Argumente nie beweisbar widerlegt worden.

Am RHIC wurden nun tatsächlich doch noch Spuren von Strange-Quark-Rekombinationen detektiert - allerdings von instabilen und somit detektierbaren.

Seit 10 jahren könnten aus dem RHIC stabile (oder meta-stabile) Strangelets in die Erde gesunken sein. Die Zunahme der seismischen Aktivität kann ein Indiz dafür sein.

Angesichts der potentiellen Totalvernichtung dieser Erde mutet Ihr Geflappse schon lange nurmehr peinlich an.

Sie können Ihre 'Wasser in Wein'-Gleichnisse gerne in Ihren Kreisen einbringen - verschonen Sie mich aber damit, bitte!

Screenshot Prof. Brian Cox explaining missing energies at RHIC as indicator for gravitons escaping in parallel-universes


In diesem Screen-Shot zeigt der am ATLAS-Detektor des LHC forschende Pop-Professor Brian Cox dass am RHIC fehlende Energie detektiert worden ist. Und so wohl seit 10 Jahren.

Diese Fragestellung ist nun wirklich zu ernst, um hier im LOL-Modus weiter herumzualbern.

Marc Fasnacht
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 14:19
Comment from: MB97912 [Visitor]
Hallo, Herr Fasnacht:

Das soll jetzt bestimmt keine Veralberung sein, aber vergleichen Sie einmal auf der Seite

http://www.bgr.bund.de/cln_144/nn_1403266/DE/Themen/Seismologie/Seismologie/Erdbebenauswertung/Weltweit__seit__1954/w__1954__node.html?__nnn=true

die Auswertungen "Weltweit: seit 1954" und "Weltweit: 1 Jahr".
Man sieht, dass die Gebiete häufiger Erdbeben im Wesentlichen immer dieselben sind, nämlich bevorzugt an
Grenzen zwischen tektonischen Platten. Hierbei kann grob zusammengefasst unterschieden werden zwischen den Typen Konvergenz
(Zusammenprallen benachbarter Platten, Subduktion: Beispiele neuerer schwerer Erdbeben: Italien, Sichuan, Chile),
Divergenz (Auseinanderdriften benachbarter Platten, Grabenbildung: Beispiel ostafrikanischer Graben) und konservierenden Plattengrenzen (horizontales Vorbeidriften benachbarter Platten, Verwerfungen: Beispiel: San-Andreas-Störung in Kalifornien). Hierbei kommt es natürlich auch
zu Schwankungen in den Häufigkeiten mehr oder weniger starker Erdbeben innerhalb bestimmter Zeiträume.
Selbst wenn Ihre RHIC-Strangelet-Supernova-Explosions-Verschwörungs-Hypothese zutreffen würde, müssten meines Erachtens diese Ereignisse im Erdkern
unabhängig von den bisher bekannt-berüchtigten Erdbebengebieten auch an anderen Gebieten der Erde auftreten, die bisher
weitgehend von Erdbeben verschont geblieben sind. In der Auswertung "Weltweit: 1 Jahr" sieht man aber keine signifikante
Änderung der Erdbebengebiete gegenüber der Auswertung "Weltweit: seit 1954". Warum treten z.B. in Skandinavien, in Australien (Kontinent)
oder im südlichen Westafrika (um nur drei Beispiele zu nennen) noch keine neueren Beben auf?

MfG
MB97912
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 15:11
Comment from: achtphasen [Member] Email
Hallo MB, nein, Ihre Antwort ist eindeutig keine Veralberung. Sondern sinnvolle Diskussion. Da danke ich.

Jedoch ist auch meine Gefahrenskizze keine "RHIC-Strangelet-Supernova-Explosions-Verschwörungs-Hypothese" sondern angesichts der statistisch erfassten Zunahme seismischer Aktivitäten eine These, der schon nachgegangen werden sollte, BEVOR spätestens ab September am LHC (bei Aufnahme der Blei-Ionen-Kollisionen) sich die Menge an Strangelet-Fall-Out massiv erhöhen wird, falls hier wirklich ein kausaler Zusammenhang besteht.

Dies möchte ich eben ganz unbedingt ausgeschlossen wissen - und auch CERN sollte daran interessiert sein, solche Ereignisketten mit Gewissheit ausschliessen zu können und nicht nur per unhaltbarer Negation jeglicher Möglichkeit 'Strangelets' zu generieren, wie im LSAG verlautbart.

Die am RHIC erzeugten 'Strangelets' werden wohl keineswegs bereits allesamt im Erdkern angelangt sein. Ich kann mir vorstellen, dass sich dieser Fall-Out an einigen Orten der Tektonik stärker bemerkbar macht als an anderen - die Strangelets des RHIC könnten - aus irgend strömungstheoretischen Gründen - hauptsächlich in Richtung Süd-Süd-West abfliessen (oder sowohl Richtung Süd-Süd-West als auch Richtung Nord-Nord-Ost) und sich so spiralförmig Richtung Erdkern bewegen.

Selbstverständlich ist meine These reine Spekulation - dennoch aber wünschte ich mir dieses Szenario durch gründliche Forschung ausgeschlossen, bevor da - irreversibel und hochwirksam - weitergehend solch letztlich hochexplosives Strange-Quark-Material an head-on-Beschleunigern generiert wird.

Ab einer gewissen Minimal-Konzentration im Erdkern würden diese Strangelets dann gar keine Erdbeben mehr auslösen; sondern eben eine finale super-nova-ähnliche Explosion dieses unersätzlichen Planeten.

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Zu Stranglets wurde in deutschsprachigem Raum so weit ich weiss gar nicht diskutiert, bis erst diese Tage, beispielsweise hier:
http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/03/strangelets-fressen-erde-auf.php und hier: http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/03/seltsamer-antiwasserstoff-beobachtet.php
wo in gewohnter Manier meine laienhafte Besorgnis als Ausdruck von Wissenschaftsfeindlichkeit dargestellt wird.

-----------------


Nichts aber ist unangebrachter als mich als tumben Wissenschaftsfeind dazustellen. Ich bin in grosser Besorgnis über unwissenschaftlich hastig vorangetriebene Experimentiererei am weltstärksten head-on-Beschleuniger, zumal zunehmende seismische Aktivitäten unbedingt VOR weitergehender Erdkernanreicherung mit eventualiter bereits am RHIC seit 10 Jahren erzeugten und nicht-detektiert in die Erde gesunkenen Strangelets, gesichert als statistische Ausreisser erkannt werden müssen.



Hier Hyperlinks auf ein paar relevantere Paper betreffs Strangelets:

http://arxiv.org/abs/hep-ph/0112027v1

http://arxiv.org/abs/nucl-th/0003014v1

http://arxiv.org/abs/hep-ph/0206145v2

http://arxiv.org/abs/nucl-th/0209080v2

http://arxiv.org/abs/nucl-th/0602047v3






Leider traue ich den Chef-Maschinisten am LHC nicht zu, dass sie den Mut haben werden, Unsicherheit einzugestehen.

Diese Menschen interpretieren (ganz menschlich) die 'Verpflichtung' für erhaltene Subventionen endlich 'Resultate' vorzuweisen wohl noch immer als weitaus grösser, als die Verpflichtung den Fortbestand des Planetens auch nicht 'nur' mit 0,00001% Wahrscheinlichkeit zu riskieren.

Zudem sollen im Jahr 2012 umfangreiche Umbauten an der Havarie-Maschine durchgeführt werden - da braucht es wohl endlich Resultate um weitere Finanzmittel zu erhalten. Angesichts dessen, dass am LHC spätestens bei den Experimenten mit den Blei-Ionen-Kollisionen Strange-Quark-Rekombinationen in weitaus höherem Ausmasse als am RHIC möglich entstehen könnten, ist die Eile der Experimentatorenschaft nun endlich mit den höheren Energien loszulegen nurmehr fahrlässig, solange die Detektions-Data des RHIC nicht gründlich nach 'fehlenden Energien' und Indizien für nicht-detektierte weil stabilverbliebene Stranglets abgesucht worden ist.

Es ist tatsächlich die Fortexistenz dieses Planeten bedroht.
Marc Fasnacht

aus einer Zuschrift zum Thema:
Papers beyond are good papers, but what happens by nature is always much simpler.

RHIC showed that most particles evolved inside the atom, by relativistic mass from uud udd into uds hyperons

So in colliding point there will be a lot of proton-proton collisions, which will be in fact hyperon-hyperon collisions.
And those collisions create stable dibaryons, whisch as beeing neutral are undetectable.

So there could be a constant, copious production of stable dibaryons, the atoms of strangelets, falling towards the center of the Earth and accumulating there. Everyday thousands of undetectable stable dibaryons can be created at RHIC and now at LHC too.

All those other 'exotic' combinations don't matter, as nature is simple.

Weren't there at RHIC as many hyperons as helium atoms found?
Won't there be massive conversion of protons into hyperons?
And won't those collisions of hyperons create dibaryons?

LHC can be considered as a factory of strangelet-liquid.

And as polutioning of Earth's core is anyhow irreversable, the first proof will be the last proof: the moment we will see the first 10 richter earthquake, we are done.
And this could happen at anytime, there is no possible way to know when...


PermalinkPermalink 2010-03-12 | 15:33
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Indiz bei der Energiebilanz des Jupiters ?

Zu den oben formulierten Befürchtungen ist zu ergänzen, dass das Wort "Rätsel" in der öffentlichen Wissenschaftsberichterstattung um den Energiehaushalt des Planeten Jupiter benutzt wurde. Der Energiehaushalt auch bei einigen anderen Planeten bietet Überraschungen. Dieses Indiz sollte in eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung mit aufgenommen werden.

Wie die für das Auge auffällig klare, unzweifelhaft deutliche Steigerung der Erdbebenhäufigkeit - seit 2005 anhaltend bis heute - zu beurteilen ist, dazu sollte zunächst eine statistische Analyse gefertigt werden, um auch festzustellen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die registrierten Erdbebensteigerungen einem Zufall zugeschrieben werden können.
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 15:59
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
"Nein, Herr Kannenberg!

es geht hier nicht um eitle Forenbalgerei und auch nicht um einen Wettbewerb wer denn die abstruseren Theorien sich erdenken kann.
"

Sehen Sie Herr Fasnacht,

solange Sie das nicht begreifen - und in diesem Falle wollen sie es nicht begreifen - solange ist eine Diskussion mit Ihnen über solche - um Ihre Worte zu verwenden: abstruse Theorien zwecklos.

Sie haben keinerlei Messkriterium, wann eine Theorie abstrus ist und wann nicht, erdreisten sich aber öffentlich, diesbezüglich Bewertungen vorzunehmen. Solange Sie dergestalt argumentieren, bleibt Ihre Argumentation subjektiv begründet und ist nicht objektiv begründet.

Statt sich die Zeit zu nehmen und ein bisschen etwas über Erdbeben anzulesen, spekulieren Sie wild herum, ziehen irgendwelche Zahlen heran, die Sie gar nicht näher ausgewertet haben und schöpfen dann den Verdacht, da könnte ein Zusammenhang mit dem RHIC bestehen.

Ja, Sie haben sogar ein Nachbeben zur Erhärtung Ihrer rein spekulativen These herangezogen, obgleich man den jahrhundertealten Daten problemlos entnehmen kann, dass es bei fast allen Erdbeben zu Nachbeben kommt !

Und den Vorwurf müssen Sie sich gefallen lassen: Statt vorhandene Zahlen fundiert auszuwerten, stellen Sie erst einmal Thesen auf, die ausschliesslich spekulativ begründet sind. Wissenschaftlich ist diese Methode nicht und ernstzunehmende Zweifel können Sie so auch nicht erarbeiten. Aber das müssen Sie natürlich selber wissen, in welcher "Liga" Sie spielen wollen. Dabei muss Ihnen aber auch bewusst sein, dass es nicht die bösen Schiedsrichter sind, die Ihren Aufstieg verhindern !

Seit Jahren benenne ich einfache Beispiele, die jeder Laie nachvollziehen kann; man kann mir nicht den Vorwurf machen, ich würde mich im Elfenbeinturm hinter unverständlichen Formeln verstecken; jedoch alles, was Sie daraus machen, ist eine "eitle Forenbalgerei".

Ich kann Ihnen versichern: Für "eitle Forenbalgereien" habe ich keine Zeit.


Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 16:00
Comment from: achtphasen [Member] Email
subjektiv begründet und ist nicht objektiv begründet

objektiv begründet ist solch eine These erst im Schadensfall - und dann ist es zu spät.

Es gibt dann aprospos auch keinerlei Möglichkeit mehr für Peer-Reviews, keine Heimat-Foren der üblen Nachrede und somit auch gar keinen Ort für Forenbalgereien.

Herr Kannenberg, sehen Sie es mir bitte nach, ich mag mit Ihnen nach all Ihren oft dümmlichen üblen Nachreden nicht mehr länger diskutieren.
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 16:07
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
"Herr Kannenberg, sehen Sie es mir bitte nach, ich mag mit Ihnen nach all Ihren oft dümmlichen üblen Nachreden nicht mehr länger diskutieren."

Herr Fasnacht,

selbstverständlich ! - Zumal Sie es bis heute nicht geschafft haben, darzulegen, worin sich Ihre absurden Ideen von meinen einfachen Beispielen bezüglich ihrer Gefährlichkeit unterscheiden.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat gezeigt, dass die relevanten Personen sich von solchen Argumentations-Schemata, wie Sie sie einzubringen versuchen, nicht weiter beeindrucken lassen.

Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2010-03-12 | 16:27
Comment from: Kondensat [Visitor]
und ich fordere unbedingt und unmittelbar eine umfassende klärung, ob achtphasen seinen pc noch weiter benutzen darf....es ist statistisch nicht auszuschließen, dass die aktuell ansteigende erdbebenaktivität nicht mit dem verfassen und online stellen von unsinn zusammenhängt. bis zur definitiven klärung fordere ich daher die unmittelbare stilllegung von achtphasen und seinem rechner....

PermalinkPermalink 2010-03-12 | 18:20
Comment from: huettenkaese [Visitor] · http://www.akademie-walheim.nl/kaese-crank
der herren uebbing "energiebilanz" rapport incompleet: jupiter is geen kaeseplaneten. wo zijn der herren uebbing quellen fur planeten bestaand aus kaese? is gewichtig fur toekomst von erden.

crh uit walheim
========================================
akademie walheim regiert die welt!

PermalinkPermalink 2010-03-12 | 22:59
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Energetische Prozesse neuer Teilchenformen

Ein bereits rechtlich geschütztes P a t e n t zur Energiegewinnung aus sog. Relikts - möglicherweise eine neue Klasse von Elementarteilchen - (mit Beschreibung von dazu nötigen Umbauten des Großbeschleunigers LHC) rührt von dem angesehenen Physikprofessor Dr. STÖCKER, Univ. Frankfurt.

Die Bezeichnung "kompakte Energiequelle" / "strangelets as a compact energy source" zu einer besonderen Form von Strangelets rührt von Professor Joshua HOLDEN, Rose-Hulman Institute of Technology.

Öffentlich ist dokumentiert, dass bereits fehlende Energiebeträge - "m i s s i n g energy" - in einigen Colliderexperimenten festgestellt wurden. Es kann durchaus sein, dass sich unbekannte Formen neuer Teilchen gebildet haben - mit welchem Verbleib und mit welchen Auswirkungen genau, muss als nicht ausreichend sicher untersucht angesehen werden.
PermalinkPermalink 2010-03-13 | 11:48
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
"Angesichts der potentiellen Totalvernichtung dieser Erde mutet Ihr Geflappse schon lange nurmehr peinlich an."

Marc Fasnacht, 2010-03-12 um 14:19 Uhr


"Zur schlüssigen Darlegung möglicher Schadensereignisse, die eine Reaktion staatlicher Stellen erzwingen könnten, genügt es insbesondere nicht, Warnungen auf ein generelles Misstrauen gegenüber physikalischen Gesetzen, also gegenüber theoretischen Aussagen der modernen Naturwissenschaft zu stützen (...).

Praktisch vernünftige Zweifel setzen - wenigstens - die Auseinandersetzung mit Gegenbeispielen, also Widerlegungsversuchen der jeweiligen Aussagen voraus. Namentlich im Bereich der theoretisch weit fortgeschrittenen Naturwissenschaften erfordern vernünftige Zweifel zudem ein hinreichendes fachliches Argumentationsniveau. Die schlüssige Darlegung einer Warnung kann jedenfalls nicht auf solche Hilfserwägungen abstellen, die ihrerseits mit dem bewährten, anerkannten Hintergrundwissen des jeweiligen Faches in Widerspruch stehen."


Bundesverfassungsgericht, 2 BvR 2502/08
PermalinkPermalink 2010-03-13 | 21:20
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Bislang unbeachtete Erkenntnisse zum Thema "Missing Energy" ?

Die Erdbebenhypothese ist zwar zuzugebenerweise äusserst gewagt und sehr unwahrscheinlich; gewagt ist aber auch, k e i n e r l e i Gründe dafür zu benennen, dass sie unzutreffend ist.

Ich möchte grundsätzlich aufzeigen, wieso eine bestimmte Gewissheit in einer grundsätzlichen Risikosituation nicht angemessen sein kann, insbesondere dann, wenn man strenge Maßstäbe anlegt. Was im Laufe der Historie manchmal als absurd erschien, stellte sich in der Vergangenheit gelegentlich als richtig heraus.

Zu den "Missing Energy"-Experimenten:


Missing Energy gezielt analysiert (Gravitonen-Hypothese)
--------------------------------------------------------

Im folgenden Link wird über die experimentielle Analyse der Gravitonen-Hypothese mittels "missing energy" berichtet:
http://www.arxiv.org/ps/hep-ex/0309051
Thema: Search for Extra Dimensions using Missing Energy at CDF

siehe http://home.fnal.gov/~smaria/kkgrav/kkgrav_fnalpa.html

Hier kann man nachlesen, dass von "large missing energy" beim Collider Detector at Fermilab, kurz CDF, die Rede ist - Zitat:
"CDF searched in a sample of events characterized by large missing energy at center of mass energy 1.8 TeV and found no excess of such events as demontratetd below." -
Das heisst, die "missing energy"-Beobachtungen waren derart bemessen, dass z.B. bei 2 Extradimensionen eine bestimmte (neue) Planckenergie und eine bestimmte Dimensionsmindestgröße nicht ausgeschlossen werden konnte.

Wenn das Gravitonen-Modell jedoch n i c h t zutreffend ist -
diese Möglichkeit besteht -
ist die Erzeugung und die Wirkung von sog. "missing energy" a u c h alternativ bewertbar.


Zu der Analyse der "missing energy" noch folgende Anmerkungen - die weitere Recherche hat ergeben:

a) Eine untersuchte Testreihe (zu der Gravitonen-Hypothese) beruht auf Experimentierergebnisse aus den Jahren 1994 - 1995.

b) Der im Video COX / LANDSBERG "What on earth is wrong with gravity?"
angezeigte gelbe Balken ("Missing Energy") enthält einen Teil an "Missing Energy", der mit bestimmten Neutrinos gem. dem Standardmodell zu erklären ist.

c) Ein a n d e r e r Anteil der Energie, repräsentiert durch einen nicht eigens kenntlich gemachten gelben Balkenteil, gilt den Abschätzungen zu den Gravitonen resp. zu den Extradimensionen. Dieser Anteil kann grundsätzlich auch alternativ - also noch ganz anders - erklärt werden. Nirgendswo im Fachtext konnte ich eine Aussage dazu finden, dass Messungenauigkeiten einen Wert von Null der über das Standardmodell hinausgehenden Menge von "missing energy" zulassen.

d) Mit größeren Kollisionsenergien s t e i g t auch der Anteil an der Menge der "missing energy", welcher nicht durch das Standard-Modell geklärt ist.
Man sehe sich dazu die "figure8" - Untertitel der Graphik "Missing Energy Et (GeV)" an - dort wird der modellbedingte Anstieg des in Frage stehenden Anteils der "missing energy" (rechtsseitig, Symbol schwarze Dreieckchen) angezeigt - siehe dazu:
http://home.fnal.gov/~smaria/kkgrav/kkg_kbms.html dort figure8.gif

Aus d) folgt zwangsläufig, dass mit Zunahme der Kolliderenergien in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten dieser nicht ganz sicher geklärte Anteil in der "missing energy" grundsätzlich m i t angewachsen ist.

Was mit diesen Formen der Kollisionsprodukte (sozusagen mit einem 'überschießenden' Anteil der "missing energy") tatsächlich geschehen ist, halte ich n i c h t für abschließend und für nicht zuverlässig geklärt.

R.U.
PermalinkPermalink 2010-03-14 | 14:22
Comment from: ralfkannenberg [Visitor]
"Die Erdbebenhypothese ist zwar zuzugebenerweise äusserst gewagt und sehr unwahrscheinlich; gewagt ist aber auch, k e i n e r l e i Gründe dafür zu benennen, dass sie unzutreffend ist."

R.U. 2010-03-14 um 14:22 Uhr


"Zur schlüssigen Darlegung möglicher Schadensereignisse, die eine Reaktion staatlicher Stellen erzwingen könnten, genügt es insbesondere nicht, Warnungen auf ein generelles Misstrauen gegenüber physikalischen Gesetzen, also gegenüber theoretischen Aussagen der modernen Naturwissenschaft zu stützen (...).

Praktisch vernünftige Zweifel setzen - wenigstens - die Auseinandersetzung mit Gegenbeispielen, also Widerlegungsversuchen der jeweiligen Aussagen voraus. Namentlich im Bereich der theoretisch weit fortgeschrittenen Naturwissenschaften erfordern vernünftige Zweifel zudem ein hinreichendes fachliches Argumentationsniveau. Die schlüssige Darlegung einer Warnung kann jedenfalls nicht auf solche Hilfserwägungen abstellen, die ihrerseits mit dem bewährten, anerkannten Hintergrundwissen des jeweiligen Faches in Widerspruch stehen.
"

Bundesverfassungsgericht, 2 BvR 2502/08


Im Übrigen wurden Gründe genannt, nämlich erstens der von dem Erdbebeninstitut selber genannte Beobachterauswahleffekt, zweitens eine detaillierte Auswertung der Daten, um diesen Beobachterauswahleffekt abschätzen zu können und drittens der Verweis darauf, dass Nachbeben ein jahrhunderte lang bekanntes Phänomen bei Erdbeben-Vorkommen ist.


Aber eben - bei hochspekulativen Annahmen müssen diese besser, d.h. in Facharbeiten, begründet werden. Hilfserwägungen mögen hierzu ein Ausgangspunkt sein, sind aber für eine abschliessende Beurteilung nicht genügend, und das Bundesverfassungsgericht hat ja auch festgestellt, wer diese über die Hilfserwägungen hinausreichende Arbeit zu leisten hat.


Freundliche Grüsse, Ralf Kannenberg
PermalinkPermalink 2010-03-15 | 13:04
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Was vernünftigerweise zu denken gibt

Verpasst die Theoretische Physik Quantifizierbarkeiten zum Wahrheitsbegriff ?

Dokumentierte Auslassungen entwerten die Aussagen des LSAG-Reports 2008 - man gewichte die ausgesparten Ungewissheiten in der Physik, sh. u.

Vor über 25 Jahren gab es bereits Meldungen zu registrierten, zu n i c h t mit dem Standardmodell erklärbaren, nämlich zu 5 Ereignissen mit sog. f e h l e n d e n Energien, welche im Experiment beobachtet wurden. Nun, heute sind es anteilige Beträge in der beobachteten "Missing Energy", die zur Plausibilisierung von Extradimensionen herangezogen werden - diese anteilige "Missing Energy" kann aber auch noch auf a n d e r e Weise gedeutet werden.

Dem Nicht-Physiker fällt auf, dass ein durchgehender Konsens bei den Physikern in einigen wichtigen Fragen n i c h t gegeben ist - dies ist ein prinzipieller Grund, notwendigen Zweifel anzumelden, welcher dahin zielt, zunächst a l l e bereits vorhandenen, widersprüchlichen, physikalischen Beobachtungen mit genau e i n e r einzigen Theorie im Rahmen der Messgenauigkeiten präzise zu beschreiben ,
b e v o r man mittels höchstenergetischer Experimente aktiv in die Vorgänge der Natur hinein wirkt, ohne dass also eine e i n z i g e Theoriebasis existiert, die einen tragfähigen Konsens, d.h. eine allgemein akzeptierte Prognose liefern könnte.

Die Entwicklung einer solchen Theorie wäre als Fundament für Höchstenergie-Experimente nicht nur nützlich, ja sie ist nötig, ehe man aktiv mit nie gekannten Energiedichten in das Naturgeschehen eingreift und möglicherweise unumkehrbare Situationen damit herbeiführt.

Denkbare, noch weiter zu klärende Folgen sind katalaysatorisch ablaufende Prozesse - wie gravitative Konzentrationen, wie die Produktion hochverdichteter seltsamer Materie, die Erzeugung von Dunkler Materie oder von "dunklen" Photonen oder einfach "nur" überraschend große, schädliche Energieumsetzungen.

Wie von führenden CERN-Wissenschaftlern verlautet, wird mit Überraschungen durchaus gerechnet; welcher Art - das weiss man allein h i n t e r h e r genau, auch weil man ggf. nur einen einzigen Versuch hat.

Zu den mathematischen Unzulänglichkeiten der Stringtheorie hat sich Lee SMOLIN kritisch geäussert.

Zu einer mathematischen, ergänzenden Beschreibung von hydrodynamischen Vorgängen (u.a. auch dann die Akkretion Schw. Löcher betreffend, Stichwort: "Blow-up"-Phänomen) ist ein Preis ausgesetzt.

Zu den Auswirkungen eines speziellen Attraktoren (Kleiner-Attraktor) gibt es aus der Chaos-Forschung warnende Hinweise.

Erhebliche Auslassungen werden neuerdings im Rahmen einer 300-Seiten starken, einer von CERN unabhängigen Analyse der astrophysikalischen Implikationen den Autoren Giddings und Mangano vorgehalten.

Alles dies und weitere Unvollständigkeiten führen zu meiner Überzeugung, dass die LHC- Sicherheitsaussagen von fundierten M ä n g e l n gekennzeichnet sind, welche zu einer bedenklichen Entwertung der wissenschaftlichen Aussagen des LSAG-Reports 2008 führen. -
Nun, einige neue Äusserungen zum LSAG-Report lagen dem höchsten deutschen Gericht in Karlsruhe noch n i c h t vor - zu hoffen ist, dass EGMR-Richter in Strasbourg aufmerksam in Gänze die Vorgänge verfolgen.

Anbei im Anhang eine kleine Liste mit physikalischen Fragestellungen bzw. Widersprüchlichkeiten, die zu denken geben können.

...............................
ANHANG (Fragen an die Physik):
siehe dazu http://nohiggs.wordpress.com/ - daraus zitiert:

"Today’s physics, dominated by what is called “The Standard Model” features three types of failures:

1. Mathematical faults – the model is based on equations which are fundamentally wrong.

2. Incompatibility with experimental findings – the results predicted by the model simply don’t occur in experiments.

3. An indulgent interpretation of “experimental results” and of the notion of “evidence”."

.....................................................
Zum Thema Widersprüchlichkeiten in der Teilchenphysik
(Sperrschrift und Gliederungsbezeichnungen von mir):
siehe dazu -
http://nohiggs.wordpress.com/2010/02/24/the-standard-model-vs-reality/
- daraus zitiert:

""If you see nothing, in some sense then, we theorists have been talking rubbish for the last 35 years." John Ellis, CERN."

"What are the results that contradict QCD?

There are m a n y such results:

a) There is no explanation for the cross-section graph of very high energy proton-proton collisions. A small number of physicists complain about it, and the large majority simply ignores the problem. [1,2].

b) The first EMC effect contradicts the theory. Its discovery in 1983 hit physicists by surprise. An acceptable explanation has not yet been found [3,4].

c) The volume of the anti-quark inside the proton is larger than the quark’s volume. There is no satisfying explanation for this phenomenon known today [5].

d) A highly energetic light beam behaves in the same way when hitting a neutron and a proton. The phenomenon has an artificial explanation called Vector Meson Dominance (VMD). This explanation contradicts Special Relativity and Wigner’s theory of the Poincaré group, both considered correct [6,7,8].

e) Pentaquarks should have been discovered in the experiment, but weren’t [9-11].

f) The same goes for a stable, electrically neutral kind of matter, composed of what is called “strange” quarks [12]. Many experiments were expected to verify these predictions but failed to do so, turning both concepts into unsolved mysteries.

g) QCD predicts the existence of glueballs. No confirmation of this prediction has been found [13].

h) The uniform nuclear density of protons and neutrons in nuclei of different masses contradicts theory [14]. The issue hasn’t even been discussed."

1. Anmerkung:
Ein Mathematiker Eliyahu Comay, Sohn des gleichnamigen Eliyahu Comay, eines Theoretischen Physikers, hat die o.g. Auffälligkeiten physikalischer Aussagen zusammengetragen. Inwieweit eine Fortschreibung erforderlich ist, wissen evtl. einige Experten.

2. Anmerkung:
Die gegebenen Ungereimtheiten passen einfach nicht zu den vortragenen Überzeugungen einer endgültiger Sicherheit des LHC-Experimentes; sie sind kein Schönheitsfehler.

3. Anmerkung:
Das so erfolgreiche Peer Reviewing von wissenschaftlichen Papieren sollte im Sinne einer Objektivierung weiter entwickelt werden können; zusätzliche Ansätze dazu bieten die Grundideen der Statistischen Analyse, aber auch die Forschungsresultate von BAYES und von POPPER; hier sollten im Sinne der Überprüfbarkeit der Auswahltätigkeit zu Fachartikeln im Bereich der anerkannten Printmedien neue Wege eingeschlagen werden.
PermalinkPermalink 2010-03-16 | 15:44
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Zufallskomponente gem. wissenschaftl. Erkenntnis derzeit maßgeblich

Folgende Auskunft eines Mitarbeiters eines anerkannten seismologischen deutschen Institutes erreichte mich heute:
"Nach unserem Wissen und der allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnis ist die Erdbebenrate bis auf statistische Effekte zeitlich konstant. "

Zusätzlich erfolgte ein Hinweis auf die Webseite:
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eqarchives/year/graphs.php
(Dort u.a.: Häufigkeits-/Zahlenwerte der Magn. 6 u. größer ab 1990; die Kreisflächengrafik mit Magn. 5 ist dort leider nicht aussagekräftig, weil in der graphischen Darstellung Information durch Selbstüberdeckung verloren geht).

Die für das Auge unzweifelhaft auffällige Steigerung nach 2004 in der Erdbebenhäufigkeit der Magnitude 5 (Grafik zu USGS-Daten/BGR, 1964 - 2007) muß demnach gem. wissenschaftlichen Erkenntnissen dem Zufall zugeschrieben werden.

Leider ist die Information nicht mitgeliefert worden, welcher Wert das zugehörige Signifikanzniveau hat, auf dem die Nullhypothese (alles Zufall) angenommen wurde und ob für die augenscheinlichen Auffälligkeiten (nach 2004) eigens eine statistische Analyse vorgenommen wurde oder ob lediglich altbekannte Erkenntnisse extrapoliert wurden.

Zeitnah kam eine Wissenschaftsnachricht über den gelungenen Nachweis von sog. Geoneutrinos:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11374-2010-03-16.html
- Zitat daraus:
"Durch den definitiven Nachweis dieser Geoneutrinos bestätigt sich, dass Radioaktivität zumindest erheblich, wenn nicht sogar überwiegend zur geothermischen Heizleistung von etwa 40 Terawatt beiträgt."

Weiter:
"Unter den weiteren Energiequellen spielt die aus der Erdentstehung herrührende Restwärme die wichtigste Rolle. Ein leistungsstarker natürlicher Kernreaktor im Zentrum der Erde, der von einigen Theorien vorhergesagt wurde, konnte dagegen als signifikante Energiequelle anhand des beobachteten Geoneutrinoflusses ausgeschlossen werden."

Die Fragen dürfen gestellt werden:
Welche weiteren Energiequellen gibt es ggf. noch (weil es ja kein Kernreaktor ist) und welchen Energieanteil tragen sie bei ?

Hält die Nullhypothese den Daten am Ende des Jahres 2010 stand?
PermalinkPermalink 2010-03-16 | 20:53
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
John ELLIS über "unkown missing energy" / Unbekannte fehlende Energie - eine Quantifizierung aus dem Jahr 2004

"Measurements of mass differences will typically be limited by the detector performance to errors of order 1%, whereas the error in the overall mass scale will be dominated by that in the unknown missing energy to the order of 10% (48)." in arXiv:hep-ph/0409360 v1 30 Sep 2004

SUMMARY OF ICHEP 2004 JOHN ELLIS Theory Division, CERN, CH-1211 Geneva 23, Switzerland
Comments: 19 pages LaTeX, 12 eps
figures, Summary of the International
Conference on High-Energy Physics, Beijing, China, August 2004
Subjects: High Energy Physics - Phenomenology (hep-ph)
Journal reference: Int.J.Mod.Phys.A20:5297,2005
DOI: 10.1142/S0217751X05028806 Report number: CERN-PH-TH/2004-167
Cite as: arXiv:hep-ph/0409360v1


(Fettschrift im Zitat von mir.)
PermalinkPermalink 2010-03-18 | 21:03
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