- zum Beiseitelassen ungeklärter Beobachtungen -
Das Vertrauen in Sicherheitsaussagen wird
entscheidend davon beeinflusst, inwieweit
vorhandene V e r l ä s s l i c h k e i t s a n g a b e n
(wie z.B. Standardabweichungen, Signifikanzniveau etc.)
zu den ihnen zugrundeliegenden Daten mitberücksichtigt
und ausgewertet wurden.
Zu dem Vertrauen bewirkenden Merkmalen
einer Sicherheitsanalyse zählt hier auch, dass
im Rahmen einer Sicherheitsuntersuchung geprüft wird, welche
bislang n i c h t erklärten physikalischen oder
astronomischen Beobachtungen ggf. auf
die Sicherheitsaussagen einen Einfluß haben können
oder nicht.
Das bloße Nichterwähnen oder
schlichte Übergehen der ungeklärten Beobachtungen
oder Fragen kann jedenfalls kein Vertrauen verstärken.
Z.B. ist denkbar, dass in einer Wahrscheinlichkeitsanalyse zu
den diskutierten, diversen Gefahrenverdachten - auch unter Zuhilfenahme
von Methoden nach Bayes und von anderen mathematisch-statistischen Verfahren -
ungeklärte Beobachtungen bewertet werden,
und diese damit quasi als Mosaiksteine dazu beitragen können,
eine bezifferte Risikobewertung zu erhalten
( für die Ermittlung z.B. einer Obergrenze für ein restliches Gesamtrisiko).
Früher genannt wurde schon
bereits einmal das Phänomen der ’M i s s i n g S t a r s’ - zu einem historischen Sternkatalog wurden
ca. siebzig Objekte dokumentiert. Eine
Bewertung dieses Phänomens kann im LSAG-Report und
in den ihm angeschlossenen Expertisen
leider nicht nachgelesen werden.
Eine ganz andere, jüngere astronomisch Beobachtung
hatte z.B. eine unerklärliche, untypische Helligkeitsverlaufskurve
nachgewiesen, oder es wurde auch von ungeklärten Spektren berichtet.
Können derzeit als exotisch geltende
astronomische, ggf. kritische Ereignisse i.V.m. Schwarzen Löchern
tatsächlich mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, solange
noch gar keine oder keine konsensfähigen Modelle zur Erklärung
der teilweise rätselhaften Beobachtungen vorliegen?
Als weiteres ungeklärtes Phänomen zählt
auch die Beobachtung von
Helligkeitsvariationen von stellaren Objekten,
wie sie in einer Wissenschaftsnachricht vom
8. Dez. 2009 gemeldet wurden.
Kann ausgeschlossen werden, dass diese Beobachtungen keinen
Bezug zu kleinen Schwarzen Löchern in Planetensystemen haben ?
Jedenfalls werden Variationen der beobachteten Helligkeiten
als ungeklärt gemeldet, sh. dazu:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-10922-2009-12-08.html
| Daraus Zitate: | | “Flackernde Sterne geben Forschern Rätsel auf” |
| |
“Ein Drittel der Sterne zeigt allerdings noch weitere, bislang unerklärte Variationen…”
“Bisher keine Erklärung für mysteriöse Helligkeitsschwankungen sonnenähnlicher Sterne gefunden…”
“Ein Drittel der sonnenähnlichen Sterne betroffen:
Das Rätsel, dessen sich die Astronomen angenommen hatten,
geht auf die 1930er Jahre zurück und betrifft
rund ein Drittel der sonnenähnlichen Sterne in unserer Milchstraße und anderen Galaxien.” |
Autor: Rudolf Uebbing, 10. Jan. 2010