Etwas zu wissen meinen, das man nicht weiß, ist offenkundige Dummheit; den Gelehrten spielen in Dingen, von denen man nichts versteht, ist eine unerträgliche Eitelkeit.

hier: Übersichtstabelle von Akkretionszeiten mikrokleiner Schwarzer Löcher (mBH, mSL) wird versucht zu verstehen, was von Spezialisten für Spezialisten als ***** gegen Warnungen vor Gefährdung durch hypothetischerweise nichthawkingszertrahlende miniaturkleine Schwarze Löcher seitens der Experimentatoren errechnet worden ist. LSAG CERN

2009-06-16 | achtphasen | 18:15:16 | Email | 2 comments




 

Comment from: achtphasen [Member] Email
Hier und hier wird seitens engagierter und menschlich geschätzter Cernbefürworterschaft versucht, die Verwendung des Wortes 'Alibi' als Affront gegen alle diejenigen, die versucht haben, fachliche Inhalte zu vermitteln darzustellen.

Ich stehe vollumfänglich zu der Aussage, dass es sich bei den Berechnungen Akkretionszeiten Erdmaterie durch G&M (LSAG-08) um ein Alibi handelt. Es macht nichts wenn dies Herrn Kannenberg nicht gefällt und er seine Rezension meines Satzes in der Teergrube ansiedelt. Das Alibi wissenschaftlich verwertbar zu machen - eben auch in weiterem Sinne als von den Autoren intendiert - ist ja mithin Ziel der Tabelle. Ich möchte mir von Herrn Kannenberg auch keineswegs erneut Sprachregelungen und Entschuldigungen aufzwingen lassen.

Nun aber habe ich das Problem, das R.U. der Autor Tabelle und der derzeit wohl welteinzige Nachrrechner der Akkretionsraten und -fristen ist - und also bin ich bereit das Wort Alibi zu ändern. Nur wie, wodurch und wann weiss ich nicht. Es fällt mir derzeit kein besseres Wort dafür ein.

Ich kann in der Uebergewichtung von G&M's Berechnungen der potentiellen Erdmaterieakkretionsfristen durch Cern als deren LSAG 08 nichts anderes als "Umgangssprachlich wird Alibi auch für andere, nicht räumliche Umstände benutzt, die Verbrechen oder moralisches Fehlverhalten entschuldigen oder relativieren sollen, hier jedoch meist in abschätziger Auffassung als Schutzbehauptung" erkennen.

Schliesslich dient die Arbeit von G&M (LSAG 08) dazu potentiell katastrophische Ereignisse kleingerechnet zu verschleiern.

Und auch falls durch die intendierte abermillionenfache Erzeugung von in Erde und Sonnensystem verbleibenden MiniSchwarzLöchern oder deren Remanenten, keinerlei katastrophische Auswirkungen während der Lebensspanne unseres einen Planeten eintreten sollten, verbleibt die Frage, wer denn der Experimentatorenschaft das Recht einräumt diese Umweltverschmutzung ganz bewusst zu veranstalten.

Ins gleiche Kapitel gehört, warum denn der Cern ganz unbedingt der Erste sein sollte der das 'HiggsPartikel' findet. Es wird von der akzeptanzerhöhenden Bereitschaft winters auf den Betrieb des LHC zu verzichten abgegangen : während der Monate des massivsten gesamteuropäischen Energieverbrauchs soll die Havariemaschine weiterbetrieben werden ( der Energieverbrauch einer mittelgrossen europäischen Stadt! ),

- The delay has raised the prospect that the Tevatron, a less powerful accelerator at Fermilab in Illinois, might be first to find the particle that is believed to give matter its mass. It has recently narrowed down the search and its scientists hope that they might find hints of the boson next year.

The decision to keep the LHC open over the winter, when atom smashers are usually closed down to avoid peak electricity charges, will make up for lost time and put CERN back in pole position, Dr Evans said. “This will give us a shot much earlier,” he said at The Times Cheltenham Science Festival . “I always wish Fermilab good luck, but they will have a hard job now. I’ve no doubt that they will publish more limits for the Higgs, but it’s going to be very hard for them to go much further. That’s a job for the LHC.”
nur um trotz aller Havarien doch noch vor dem Tevatron das Higgs-Teilchen zu finden!

Geht es beim Cerne um Wissenschaft oder um maschinen- und steuergeldgestützte Eitelkeiten?

Und der Normalmensch soll Alubüchsen zur Sammelstelle tragen um Energie zu sparen!
PermalinkPermalink 2009-06-18 | 09:43
Comment from: Rudolf Uebbing [Visitor]
Gefahrenverdachte nicht angemessen vollständig untersucht


Mit dieser Überschrift bekunde ich die
bereits belegte Ansicht, dass nicht alle
möglichen und erforderlichen Aspekte
in den LSAG-Report 2008 eingeflossen sind.


Die Vielfalt der wissenschaftlicherseits getätigten
Aussagen rüttelt den interessierten Laien wach.


In z.B. Interviews wurden unterschiedliche
Meinungen von Wissenschaftlern zu diversen Szenarien
und deren Risikohöhen geäussert -
dies reicht von bis zu 50 % (W.WAGNER) über 1:50 Millionen,
über bis zu 1: 1 Trillion pro Betriebsjahr,
und kleiner bis schließlich zu "ZERO" (J. ELLIS)
resp. bis letztendlich zu der 100-prozentigen
Sicherheitsüberzeugung des CERN-Generaldirektors
für die nächsten Milliarden Jahre. -
Die Diskussion von Beobachtungsauswahleffekten
und deren denkbaren Auswirkungen vermisse ich im LSAG-Report.


Ein Risikoforschungsinstitut wurde
erkennbarerweise nicht einbezogen.


Gemessen an einer "Best Practice"
üblicher standardisierter Risikoanalysen
besteht am LSAG-Gutachten meinerseits
Zweifel (es fehlt zum Beispiel
ein Ereignisbaum, der übersichtlich sicher stellt,
dass nichts ausgelassen wurde).


Risiko ist definitionsgemäß eine
Möglichkeit, daher mit einem
Wahrscheinlichkeitswert zu versehen,
der eingegrenzt werden muß.
Dies geschieht meiner Meinung nach
im LSAG-Report nur unzureichend.


Die Eile des Forschungsdranges am
CERN hat bereits zu einem technischen
Unfall geführt (technische Systemblindheit)
- es ist zu fordern,
dass fehlende Ausleuchtungen auf
theoretischer Basis und aufgrund paralleler,
passiv beobachtender, aktueller Experimente
schnellstmöglich nachgeholt werden.
Die o.g. Eile kann sich auch ungünstig
auf die notwendig zuvorgehende Theoriedurchdringung
auswirken bzgl. dessen, was experimentiell erforscht werden soll.


Die Weltphysikergemeinschaft könnte
sich fragen, ob Systemzwänge nicht
zu einem Effekt, vergleichbar einem Tunnelblick, führen können.


Die von Dr. Rössler in 2008 beschriebene
Honorigkeit der CERN-Forschergemeinschaft kann durch
ein offenes, selbstreflektierendes
Denken zusätzlich begründet werden - die gelegentlich zur
Schau getragene Sicherheit mutet hingegen unwirklich,
ja eigentlich unwissenschaftlich an.


Die Situation von Juli 1945, in
der Atomphysiker in den USA bewusst ein Weltrisiko
von 3 in einer Million auf sich genommen
haben, muß und darf sich nicht in anderer Weise wiederholen.




(Von persönlichen, generellen oder pauschalen
Verurteilungen von Personen oder Personengruppen,
vorzufinden manchmal z.B. im www, distanziere ich mich.
Verurteilungen beschädigen die Kommunikationsfähigkeit
und damit auch die Möglichkeiten zur Wahrheitsfindung.)


R.U.
PermalinkPermalink 2009-06-18 | 20:39
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