Geld ist flüchtig und nicht greifbar. Es kann sich aufteilen, verschwinden und blitzschnell wieder an einer anderen Stelle des Globus zusammenballen. Es besitzt, Bargeld einmal ausgenommen, keine Materie. Geld hat keine Substanz und kann sich beliebig vermehren - es ist virulent. Dennoch verspricht es uns, sich überall auf diesem Erdball in Stoffliches zu verwandeln, sich zu materialisieren. Ueber dieses Versprechen und über seine einzigartige Eigenschaft, keine Lagerkosten zu verursachen, regiert Geld die Welt. Das funktioniert aber nur, solange alle daran glauben.

In einer Wirtschaftskrise beginnt dieser Glaube bedenklich zu wanken - erlischt er gänzlich, verliert alles Geld seinen Wert.

Rainer Grunert | Vision einer fairen Wirtschaftsordnung - Ein Weg aus der Krise | ISBN 978-3-89385-587-2 | © 2009 Windpferd Verlagsgesellschaft mbH | www.windpferd.de

2009-06-11 | achtphasen | 10:54:45 | Email | 2 comments




 

Comment from: achtphasen [Member] Email
Obenstehenden Klappentext des gestern zufällig gefunden Buches grossen Interesses habe ich, obschon bis dato erst angelesen, hier eingebracht, weil dieses Buch den Anschein macht, genau das auch auf dieser Website schon öfter angesprochene Thema: wie denn diese eine Welt, mit ihren bald 7'000'000'000 mehr oder weniger vom egoistischen Intellekte gesteuerter Menschen, eine Zukunft haben kann? - wenn in allen diesen Menschen noch immer der weltkränkende Irrglaube an die Realwertigkeit des Symbolons GELD Hauptmaxime allen Handelns ist.
PermalinkPermalink 2009-06-11 | 10:55
Comment from: achtphasen [Member] Email
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Jedes Jahr sterben etwa 8,8 Millionen Menschen an Hunger, über 24.000 am Tag, also etwa    
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   17 Menschen pro Minute, oder alle 3 Sekunden einer, hauptsächlich Kinder (Stand 2007)
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PermalinkPermalink 2009-06-11 | 10:56
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