diejenigen, die an der Armut zugrunde gehen und diejenigen die an der Zahlungsnot der Kreditnehmer immer reicher werden.

Herr Drewermann bezieht seinen Satz wohl nicht in erster Linie auf die Zahlungsnöte konsumkreditnehmender Bewohner der sogenannten ersten Welt - sondern auf die allermeist aus dem Bewusstsein ausgeblendete Tatsache, dass wegen des Geldes Zins und Zinseszins in armutsbetroffenen Bevölkerungsteilen der sogenannt dritten Welt bitterstes Elend herrscht.

Im Jahr 2007 ist durchschnittlich alle drei Sekunden ein Mensch verhungert, meistens ein Kind.

Diese Menschen haben niemals aktiv einen Kredit zu ‘nehmen’ versuchen können - diese beelendeten Menschen sind in eine Realität geboren worden die, obschon leicht zu verbessern, wenn nicht aus Kalkül (), so doch in wissender Gleichgültigkeit so unmenschlich belassen worden ist. Bis heute.

Und dies wohl nur aus dem einen Grund: den Irrglauben an die Realwertigkeit des weltumspannenden Symbolons GELD nicht aufklären zu müssen.

Marc Fasnacht

 
 

2009-06-03 | achtphasen | 12:19:49 | Email | comment




 

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