Von Newton über Einstein bis Martin Tajmar – die Grundgesetze einer rätselhaften Kraft
Die Schwerkraft ist diejenige der vier physikalischen Grundkräfte, mit der wir am besten vertraut sind. Sie sorgt dafür, dass wir mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben, und sie lässt die Erde um die Sonne kreisen. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr viel schwächer als die anderen drei Kräfte (elektromagnetische Kraft sowie die starke und die schwache Kernkraft).
Newton beschrieb als Erster die Gesetze der Gravitation. Einstein präzisierte die Theorie und interpretierte die Schwerkraft als eine Krümmung der Raumzeit. So elegant das war – Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie passt nicht sehr gut mit der Quantentheorie zusammen. Letztere beschreibt die Eigenschaften der anderen drei Kräfte auf der Ebene der Elementarteilchen. Die Quantengravitation will die beiden Theorien versöhnen und postuliert unter anderem, dass auch die Gravitation eine Art »Strahlung« ist, die durch Teilchen vermittelt wird, sogenannte Gravitonen.
Experimentell hat noch niemand ein Graviton nachgewiesen. Es müsste sich um ein masseloses Teilchen handeln, ähnlich dem Photon. Der österreichische Physiker Martin Tajmar erklärt seine experimentellen Ergebnisse damit, dass Gravitonen doch eine Masse hätten. Wenn das stimmte, müssten die heute akzeptierten physikalischen Gesetze revidiert werden.
http://www.zeit.de/2007/21/Gravitation-Kasten | eine interessierende Artikelsammlung zum (auch die Sicherheitsfragen LHC betreffenden) Thema Gravitation

GravitoElektroMagnetischeInduktion
http://esamultimedia.esa.int/images/gsp/gravitomagnetic_induction.jpg
Gravitomagnetisches Feld nun erstmals im Laborexperiment nachgewiesen?
Österreichische Forscher um den Physiker Dr. Martin Tajmar berichteten kürzlich, dass sie mit grosser Wahrscheinlichkeit erstmals im Laborexperiment mit einem rotierenden Supraleiter eine von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagte Gravitationskraft (gravitomagnetische Kraft) nachweisen konnten. Dabei stellte sich zudem heraus, dass die gemessene Kraft wesentlich grösser als erwartet war. Die Autoren gehen den Fragen nach, was unter einer gravitomagnetischen Kraft zu verstehen ist und welche Bedeutung gravitomagnetische Kräfte für die moderne Physik und Technik haben könnten.
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0107S23-25.pdf (wurde bereits am 10. März 2007 veröffentlicht)
Theoretisch treten gravitationsmagnetische Kräfte nicht nur im erdnahen Weltraum auf, sondern überall auf der Erde, wo Massen rotieren. Weil der Effekt hier aber noch um viele Größenordnungen kleiner ist als im All, bleibt er selbst den sensibelsten Messgeräten verborgen. So dachten Physiker jedenfalls, bis Tajmar mit seinen Messungen an Supraleitern an die Öffentlichkeit ging. Er meint, an seinem rotierenden Supraleiter eine gravitationsmagnetische Kraft gemessen zu haben – und sie ist eine Milliarde Mal stärker als der von der Erde erzeugte Gravitationsmagnetismus.
Tajmar und de Matos veröffentlichten ihre Theorie – und die US Air Force sowie die ESA ließen sich von der Notwendigkeit überzeugen, eine Maschine zu bauen, um die theoretischen Annahmen im Experiment überprüfen zu können. Deren Messergebnisse überraschten Tajmar selbst so sehr, dass er sie erst einmal geheim hielt. »Ich wusste, dass ich als Häretiker gelten würde, wenn ich meine Messungen veröffentliche.« Nach 250 Versuchen war er sich schließlich sicher genug, seine Arbeiten bei einer ESA-Tagung erstmals zu präsentieren.
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/druck_artikel.asp?artikelid=1780
Die Wissenschaftler versuchten dann, den Effekt mathematisch zu beschreiben: Bekannt war bereits, dass rotierende Supraleiter (also Stoffe, die unter einer bestimmten Temperatur keinen elektrischen Widerstand besitzen) ein schwaches Magnetfeld aufweisen, das sogenannte “London Moment". Um die beobachteten Effekte zu erklären, übertrugen die Wissenschaftler die sogenannten Maxwell-Gleichungen, die den Elektromagnetismus beschreiben, auf die Gravitation und modifizierten sie derart, dass sie ein “gravitomagnetisches London Moment” enthalten. Dieses, zusammen mit der Annahme, dass hypothetische “Gravitonen” in derselben Art “supraleitende Eigenschaften” vermitteln können wie die Photonen beim Elektromagnetismus, erlaubte ihnen, den berechneten Effekt zu modellieren.
http://www.final-frontier.ch/Das_erste_kuenstliche_Gravitationsfeld
Unverständlich ist mir noch immer, wie denn am LHC guten Gewissens losexperimentiert werden kann, obschon da explizite Warnungen bestehen … und sämtliche Berechnungen und Argumente zur absoluten Risikofreiheit CERN’s Bestrebungen auf Theorien beruhen, die mehrfach und durch Experimente (als zumindest nicht 100% zutreffend) falsifiziert worden sind.
2009-05-19 | achtphasen | 11:27:56 |
| 2 comments
- es sei denn, die Unübersichtlichkeit der Zusammenhänge der Akkretionsfristen mit der Anzahl und Art der kompaktifizierten oder, entsprechend Randall/Sundrum, nur vergleichsweise locker auf Sonnensystemgrösse aufgerollten () Extradimensionen wurde absichtlich derart unübersichtlich angeordnet -werden wir hier in Bälde entsprechend 'richy's Idee eine, noch mit entsprechender Data zu bestückende, Tabelle erstellen - letzlich könnten G&M ja als Widerleger der Stringtheorien berühmt werden, nolens volens.