“Bei der Betrachtung der Natur im Großen wie im Kleinen, hab’ ich mir unausgesetzt die Frage gestellt: Ist es der Gegenstand oder bist Du es, der sich hier ausspricht?”

“Die Natur hat kein System, sie hat, sie ist Leben und Folge aus einem unbekannten Zentrum und zu einer nicht erkennbarenGrenze. Naturbetrachtung ist daher endlos.”

Goethes Sätze beschreiben trefflich die Unendlichkeit der Betrachtungsdauer und sie werfen die Frage auf, ob sich das betrachtende ‘Subjekt’ im betrachteten ‘Objekt’ nicht selbst betrachte?

Diese Beschreibung und diese Frage sind gerade auf Grund der grossartigen Fortschritte der technologischen Beobachtungsinstrumentarien hinein ins Kleine und hinaus ins Weite ganz eindeutig mit klarem ‘Ja!’ zu bestätigen.

Nebst all unseren individualdramatischen Absorbtionen sind wir menschlichen Individuen DIE Menschheit und verkörpern als solche einen - zumindest für uns relevanten - Teil des globalen Bewusstseins..

Animalische Intelligenz, die Intelligenz der Tiere, erweist sich als höchstintegrativ zu den Kräften und Ereignissen der Natur - Walfische aber, gerade ihnen wird hohe ‘Intelligenz’ zugesprochen, stranden. Ist Orientierungsverlust oder Beharrungswillen Ursache der Walfischdramen?

2009-05-13 | achtphasen | 12:33:11 | Email | comment




 

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