Heim postuliert, dass der Raum diskontinuierlich aus geometrischen Letzteinheiten (Metronen) aufgebaut ist. Das Metron - als ununterschreitbares Flächenelement - führt zu einer gitterförmigen Raumstruktur (tau folgt mit dem Weltalter einer abfallenden Skalarfunktion). Die Schlussfolgerung ist berechtigt, dass tau in der Vergangenheit bei t_o (Weltanfang) grösser war als heute und das Protouniversum umspannte. Somit war der Raum im Anfang sphärisch gekrümmt.

Heim entwickelt an dieser Stelle ein Polynom 7. Grades (näheres dazu in den “Elementarstrukturen der Materie"). Eine numerische Lösung für y(x) = x^7 - x - b führt zu 3 rellen Lösungen bzw. 3 Nullstellen im reellen Bereich. Nach Heim stellen diese rellen Lösungen nichts anderes als eine Spährentrinität dar, d.h. das Protouniversum bestand aus einer sphärischen Elementarfläche und zwei weiteren monometrischen Sphären.

An diesem Punkt der Heimschen Kosmogonie stossen wir an die äussersten Grenzen der Physik und Kosmologie. Was davor war, verlässt den Bereich der Naturwissenschaften und muss philosophisch erörtert werden. Als Ergebnis eines Gedankenaustausches mit der Philosophin Conrad-Martius hat Heim in anderen Schriften für das Vorher den Begriff des Apeiron eingeführt (als eines zeitlosen und unauslotbaren Urraumes gewissermassen). Doch wie gesagt gehören diese weiterführenden Betrachtungen nicht zum Inhalt der “Elementarstrukturen der Materie".

Anm.: Im Vergleich mit den evolutionären kosmologischen Modellen wie z.B. von Priester-Blome (Big Bounce) oder dem pre-bigbang-Szenario findet ‘zeitgenosse Heims Ansatz bemerkenswert. Es muss nicht extra betont werden, dass in der Heimschen Kosmologie keine Anfangssingularitäten vorkommen.

Diese drei primordialen Kugelschalen prägen dem Universum eine Partialstruktur auf. Die Metronen beginnen sich mit dem Weltalter zu teilen: ihre Anzahl nimmt zu, ihre Fläche ab. Das kleinste Zeitintervall (Elementarzeit) zwischen zwei Teilungen heisst “Chronon". Je grösser die Metronenmenge, um so flacher wird der Raum. Diese Aussage ist besonders wichtig, weil aus Sicht der modernen Kosmologie das Universum nahezu euklidisch flach ist. In der HT besteht das Weltall für lange Zeit nur aus Leerraum. Der Materieeinbruch erfolgte erst sehr spät (vor ca. 10^10 Jahren) und findet überall im Raum statt. Das Gesamtalter schätzt Heim auf 10^100 Jahren - eine undenkbar lange Zeit.

Die Partialstruktur des Raumes wird durch nichthermitesche Tensoren beschrieben. Es kommt zu einer polymetrischen Weltgeometrie. Hierin unterscheidet sich die HT deutlich von der früheren ART, die nur die Riemannsche Geometrie kennt. Bei Heim kommt die Cartan-Geometrie hinzu, so dass neben Gaußcher Krümmung auch Torsion möglich ist. Die Polymetrie kann nur in einem 6-dimensionalen Welttensorium zur Geltung gelangen. Insgesamt werden 4 Klassen von Polymetrien unterschieden. Wenn alle vier Struktureinheiten vom Kroneckerelement verschieden sind, resultieren neun in Wechselwirkung stehende Geometrien, die Heim als Eneametrie bezeichnet. Je nach Verwendung der Klassen (Kompositionsgesetz) sind aber auch eine Hexametrie oder eine Bimetrie denkbar. Das Kompositionsgesetz kann man daraufhin untersuchen, indem Parallelverschiebungen in den Partialstrukturen durchgeführt werden. Solches setzt beim Leser sehr gute Kenntnisse in der Differentialgeometrie voraus.

Es resultieren:


a) Bimetrie in den R^3 projiziert führt zu Gravitation

b) zeitartige Hexametrie führt zu elm. Erscheinungen

c) raumartige Hexametrie führt zu ponderablen Teilchen ohne Ladung

d) Eneametrie umfasst sämtliche Partikel mit elektrischer Ladung

Zusammenfassend kennt die HT:

Eine Mehrfachgeometrie der Welt; einen diskontinuerlichen Raum (nur auf grossen Skalen ein Kontinuum); geometrische Letzteinheiten (Metronen) vom Quadrat der Plancklänge.

Heim entwickelt im Kontext eine Flussalgebra in 6 Dimensionen. Zur Beschreibung einer Metronenmenge muss anstelle des Infinitesimalkalküls eine Differenzengeometrie (Heim nennt es Selektorrechnung) eingeführt werden. Im makroskopischen Bereich wird weiterhin mit dem Infinitesimalkalkül gerechnet.

Elementarteilchen werden als zyklisch-periodische Austauschprozesse (Minimum-Maximum-Prozesse) zwischen daran beteiligten Metronen verstanden. Den Elementarflächen ist ein Normalenvektor zugeordnet, dessen integraler Umlaufsinn als Spin in Erscheinung tritt.

Elementarteilchen sind in der HT keine punktförmigen Objekte, sondern hochkomplexe geometrische Strukturen. Selbst dem Elektron wird eine kompakte Internzone zugeordnet. Beim Proton erweist sich die Vierfachkonturierung verschieden dicht (was wiederum gut zu den tief-inelastischen Streuprozessen passt). Ausser einer Zentralzone folgen nach aussen 3 Konfigurationszonen abnehmender Dichte (Internzone, Mesozone, Externzone). Die Aussenzone besteht aus Flussaggregaten, welche die starke WW erst ermöglichen. Anstelle von Quarks und Gluonen treten dynamische Strukturflüsse, die in ihrem Zusammenwirken ein stabiles Teilchen wie das Proton bilden. Diese Strukturen aufzubrechen gelingt mit gegenwärtigen Mitteln nur durch Paarvernichtung. Die R^3-Strukturen werden als Isospin-Multipletts gedeutet. Bosonen werden durch Tensorterme beschrieben, Fermionen durch Spinorterme. Neutrinos werden als sehr kleine, elektrisch neutrale Massen im R^3 verstanden. Sie übertragen nur Reaktionen im Raum.

Die Flussaggregate verlaufen zyklisch. Es ist auch eine spiegelsymmetrische Struktur (Antiteilchen) möglich. Für das Massenspektrum (als diskretes Punktspektrum ponderabler Teilchen) existieren Auswahlregeln. Für tiefergehende Erklärungen muss er auf die Originalliteratur verweisen.

Heim gelingt es, nicht nur das Massenspektrum (bei DESY 1982 mittels der Heimschen Massenformel durch Schulz und Ribgen überprüft), sondern auch unzählige kurzlebige Resonanzen zu berechnen. Die numerischen Werte stimmen ausserordentlich gut mit den Daten aus dem “Particle Data Book” überein!

http://www.heim-theory.com/downloads/E_Massenformel_nach_B_Heim_1982.pdf

http://www.heim-theory.com/downloads/F_Erweiterte_Massenformel_Nach_Heim.pdf

http://www.heim-theory.com/downloads/G_Ausgewaehlte_Ergebnisse.pdf

http://www.engon.de/protosimplex/downloads/massformula.zip

https://sourceforge.net/projects/heim-theory/

Leider fehlt uns noch immer die Überarbeitung “Zur Herleitung der Heimschen Massenformel” (Teil D. auf heim-theory.com). Gemäss Diplomphysiker v. Ludwiger hat sich zwischen dem Forsschungskreis (v. Ludwiger, Prof. Grüner) und der Gruppe um Prof. Häuser/Dröscher ein unseliger und den Fortschritt behindernder Prioritätsstreit angebahnt. Sehr bedauerlich übrigens und der Sache abträglich.

Literatur:

“Elementarstrukturen der Materie", Bd. 1 + 2 (Resch Verlag)

“Grundriss der Heimschen Theorie” H. Willigmann (Resch Verlag)

“Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim", Illobrand von Ludwiger (Verlag Komplett-Media GmbH)

zeitgenosse‘ führt äusserst verdankenswerterweise in die Heim’sche Theorie ein | http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?p=3745#3745 | http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?t=272 | Literatur: “Grundriss der Heimschen Theorie", H. Willigmann (Resch Verlag)
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Teilchenstruktur in der Heim’schenTheorie


Wie gesagt “metronisiert” Heim den physikalischen Raum und führt eine Differenzengeometrie ein, die er unabhängig vom Rest der Welt entwickelte. Wenn nämlich Planksche Flächenquanten (tau = l_o^2) die intrinsischen Struktureigenschaften des Raumes mitbestimmen, kann auf kleinsten Skalen nicht mehr mit dem klassischen Differential gerechnet werden wie in der Kontinuumsphysik. Es muss ein Flächen-Differenzenkalkül erarbeitet werden, das Heim zur sog. Selektor-Rechnung ausbaut. Anstelle eines Längenmasses tritt ein Mengenmass, welches durch den Selektor (eine Art von Mengenintegrator) beherrscht wird. Die in der Physik sonst üblichen Differentialgleichungen werden deshalb zu Differenzengleichungen umgeformt.

Zur Differenzenrechnung und -geometrie findet sich lt. seinen‘ Recherchen folgende Literatur:

a) Nörlund, N.E. (1924): Vorlesungen über Differenzenrechnung
b) Sauer R. (1953): Differenzengeometrie der infinitesimalen Flächenverbiegung
c) Gelfond, A.O. (1958): Differenzenrechnung
d) Meschkowski, H. (1959): Differenzengleichungen

Im flachen Raum bilden die Metronen ebene geodätische Netze mit aequidistantem Gitter. Im H^6 ordnen sich die Flächenelemente zu Hyperzellen. Deren Flächenbegrenzungen besitzen einen Spin-Vektor, der senkrecht auf den Flächen steht und eine Orientierung ermöglicht. Der noch leere Raum ist nach Heim “strukturpotent". Bei lokaler Krümmung ist die auf eine Ebene projizierte Metronenzahl deshalb grösser als im flachen Raum. Diesen Zustand bezeichnet Heim als Kondensation (als 1. Vorstufe zur Materiebildung). Diese metronischen Kondensationen sind aber noch nicht als stofflich im Sinne der ponderablen Materie zu verstehen. Dennoch könnte man sagen, dass der Raum selbst das Substrat für die spätere Partikelbildung erzeugt (von irgendwoher müssen die Teilchen ja entstanden sein). Durch die Kondensation entsteht also eine nichteuklidische Struktur. Die Spinorientierungen bilden dadurch einen Gesamtspin ungl. Null.

Derartige Strukturen (Heim nennt es eine Hyperstruktur) werden meist durch Gaußsche Koordinaten abgebildet. Heim benutzt anstelle dessen aber eine eher projektive Darstellung und führt dazu einen Strukturfaktor (lamda) ein. Für lamda ungl. Null bedeutet dies eine Abweichung vom regulären tau-Gitter des leeren Raumes und somit eine lokale Krümmung.

(Was zeitgenosse‘ hier stark vereinfacht wiedergibt, wird in der Primärliteratur auf etlichen Seiten in komprimierter Form abgehandelt.)

Ein weiterer Begriff, der an dieser Stelle auftaucht, ist der sog. Gitterkern. Dieser ist zunächst ein mathematischer Ausdruck für einen metronischen Integral-Operator. Im Zuge der Materiebildung erhält der Gitterkern jedoch eine physikalische Deutung. Heim verwendet durchgehend eine etwas eigenwillige Notation, an die man sich erst gewöhnen muss (mit ein Grund, dass viele - meist die Faulen - von der Lektüre abgeschreckt sind).

Eine weitere Besonderheit ist Heims Umformung der Christoffelsymbole (welche selbst keine Tensoren sind): Γ^i_km –> [^i_km]_6 = [ ], wodurch Aspekte des Heimschen Maßtensor im Mikrobereich sichtbar werden. Für eine ausführliche Erörterung sollte man deshalb Bd.1 der “Elementarstrukturen der Materie” zur Hand haben, weil ansonsten sehr leicht Missverständnisse möglich sind (oder dann Dokument D., wenn es endlich ins Netz gelangt: Herr v. Ludwiger, Sie sind gefordert!).

Im Prinzip überführt Heim die ART in den Mikrobereich, so dass auch der Ricci-Tensor “metronisiert” wird. Anstelle von R_ik tritt ein neuer Ausdruck (Raumkompressor genannt). Zudem tritt ein Raumkondensor in Erscheinung. Letztlich entsteht ein sog. Weltselektor: L = K - lamda x ( ), welcher besagt, dass die Wirkung von L auf das metronisierte Symbol [ ] stets einen Nulltensor 4. Stufe erzeugt, wenn es sich bei [ ] um eine im R^3 real erscheinende Struktur handelt. Bewirkt L ; [ ] einen Nulltensor, weist dies auf eine Raumkrümmung hin. Alles in allem keine einfache Angelegenheit für den Einsteiger.

Grundsätzlich versucht der Raumkrompessor immer, ein Minimum an Kondensationen (sog. Kompressor-Isostasie) zu erreichen, was auch dem Prinzip der minimalen Wirkung entgegenkommt. Bilden sich zyklische und damit stabile Kondensor-Flüsse heraus (insgesamt existieren 6 Flussaggregate) entsteht ein Flukton (als echte Untergruppe von Teilchen). Die Zyklizität dieser Flussereignisse wird als das eig. Wesen der Trägheit gedeutet. Dabei handelt es sich um noch völlig geometrodynamische Strukturen, die aber bereits eine gewisse Aehnlichkeit zu den Quarks besitzen, weil auch hier drittelzahlige Ladungen vorkommen.

Als nächste Materievorstufen bilden sich Prototrope heraus, die als einfachste irreduzible Kondensationsstufen aufzufassen sind. Aus diese “Urgestalten” gehen die Protosimplexe hervor, die sich durch eine Kern- und Hüllenstruktur (Schirmfeld genannt) auszeichnen. Sie bilden direkte Vorformen der Materiequanten, stellen selbst aber noch keine eigentlichen Teilchen dar. In zeitgenosse’s Augen wären wären sie gut mit den Quarks kompatibel (welche er - im Unterschied zum Standardmodell - nicht als punktartige Subkonstituenten, sondern als geometrische und der Umwandlung fähige Strukturzentren versteht; siehe auch das sog. Ponderom). Aus den beteiligten Kopplungsstrukturen resultieren die uns geläufigen materiellen Mikro-Objekte wie das Proton, Neutron, Elektron, Meson etc.

Fassen wir das Gesagte unter Auslassung der dazugehörigen Mathematik nochmals zusammen:

1) Sämtliche Vorformen des späteren Materiequants werden durch den Weltselektor aus einer endlichen Menge von Metronen herauskristallisiert.

2) Im Vorfeld jeglicher Materiebildung befinden sich räumliche Kondensationen von elementaren tau-Flächen (Verbiegung von tau-Gittern).

3) Die einfachsten metrischen Gebilde, welche aus zyklischen Kondensorflüssen entstehen, sind die Prototrope, denen aber noch keine materiellen Eigenschaften zukommen.

4) Auf der nächsten Stufe erscheinen die Protosimplexe, die bereits eine einfache Struktur, bestehend aus Kern und Schirmfeld, besitzen. Das Schirmfeld verdeckt die Kernstruktur, so dass diese Gebilde bereits als massive Entitäten auftreten.

5) Aus den Protosimplexen entstehen über Kopplungsstrukturen die Partikel der Teilchenphysik (kurzlebige als auch stabile).

zeitgenosse‘ führt äusserst verdankenswerterweise in die Heim’sche Theorie ein | http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?p=3781#3781 | http://www.relativ-kritisch.de/forum/viewtopic.php?t=272 | Literatur: “Grundriss der Heimschen Theorie", H. Willigmann (Resch Verlag)

2008-10-24 | achtphasen | 13:56:12 | Email | comment




 

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