Abstract: When high voltage is applied to distilled water filled in two glass beakers which are in contact, a stable water connection forms spontaneously, giving the impression of a floating water bridge. A detailed experimental analysis reveals static and dynamic structures as well as heat and mass transfer through this bridge.
Die Wasserbrücke ist ein Experiment, bei dem Hochspannung dazu verwendet wird, einen Wasserfaden zwischen zwei Glasgefäßen zu ziehen.
Hierfür wird zum Beispiel zwischen zwei eng nebeneinander stehenden Glasbechern mit hochreinem und dadurch sehr schlecht leitendem Wasser eine Gleichspannung von etwa 15 Kilovolt angelegt. Dadurch steigt das Wasser an den Innenwänden empor und bildet zwischen den beiden Gefäßen einen einige Millimeter dicken Wasserstrang. Werden danach die Gefäße langsam auseinander gezogen, konnte eine maximal 25 mm lange Wasserbrücke erzielt werden[1]. Hierbei wurde dreifach destilliertes Wasser mit einem spezifischen Widerstand von 18 MOhm*cm verwendet. Es floss ein Strom von 0,5 mA, der zur Erwärmung des Wasserfadens führte.
Für das Phänomen ist bisher keine praktische Anwendung bekannt; die elektrostatische Bewegung von Aerosolen ist dagegen bekannt und wird zum Beispiel beim hochspannungsunterstützten Farbspritzen und bei elektrostatischen Abscheidern angewendet.
Die Eigenschaften des Wassers schienen geklärt zu sein, doch immer neue “Anormalitäten” werden entdeckt. In den USA glaubt man, Meerwasser mit Radiowellen brennbar machen zu können. In Österreich baut ein junges Wissenschaftlerteam Wasserbrücken, die den Regeln der Physik zuwiderlaufen. In Israel geht man davon aus, dass Wasser ein “Gedächtnis” hat. Weltkonzerne ersetzen Chemie durch “belebtes” Wasser von einfachen Naturforschern. Mediziner untersuchen die Heilkraft von Wasserfällen. Die Ergebnisse all dieser Versuche sind faszinierend und messbar, die physikalischen Ursachen jedoch noch nicht geklärt.
2008-10-14 | achtphasen | 12:58:10 |
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