Ehe eine einseitig geprägte Promotorenmeinung, allein beflügelt von der Begeisterung und von der Aussicht auf neue Erkenntnis, zu gefährlichen Situationen führt, ist ein unabhängiges Gremium von der Politik einzuberufen, dass die Gefahrenabschätzung zu einem einheitlichen Konsens bringt!
Bisher scheinen die Promotoren allein bestimmen zu können und mögen von ihrer Passion nach Erkenntnis geblendet sein…
Erst nach einem unabhängigen, erweiterten Expertenurteil darf mit den hohen Energien experimentiert werden!!
Da Wissenschaftler ein Restrisiko nicht abstreiten oder nicht ganz ausschließen, muß die Politik und ggflls. die Justiz (nationale Justiz / Schweiz, EU-Justiz, internationaler Gerichtshof) schnellstmöglich handeln, um bis auf weiteres die LHC-Experimente mit der höchst erreichbaren Energie vorab zu verschieben und neu zu terminieren!
Ich schlage daher vor zu prüfen: Die höchst erreichbaren Energien erst zu fahren, wenn
1.) Die Promotoren der Experimente die seriösen Zweifler durch nachvollziehbare Argumente von der Ungefährlichkeit überzeugt haben. Vorweg wäre die Methode der Risikobewertung einvernehmlich festzulegen. Dazu wäre des weiteren ein Prozedere abzustimmen: Aufbau einer Kommission und Einberufung von Wissenschaftler als Kommissionsmitglieder, darunter die seriösen Zweifler - angeregt und durchgeführt ggflls. durch die Regierung / durch den Wissenschaftsminister des Landes, das den LHC am meisten finanziell gefördert hat.
2.) Vorweg zu nehmende Überprüfung und Verfeinerung der bisherigen Theorien (Standardmodell) - Selbstrevision der Physik, weltweit! Erstellung einer Liste aller bisher beobachteten Phänomen, die nicht im Einklang mit dem Standardmodell stehen. Verfeinerung / Neuaufbau des Standardmodelles, bis die beobachteten, festgestellten Phänomen ausreichend beschrieben werden können und im Einklang mit dem revisionierten Standardmodell stehen - also schrittweise Abarbeitung einer Liste der bislang beobachteten Abweichungen und Widersprüche.
3.) Suche nach einem schwarzen Loch im Sonnensystem; die Masse betrage nur einen Bruchteil der Erdmasse. Sollte eine bislang unbekannte, unsichtbare, konzentrierte Masse im Sonnensystem als Ergebnis der Untersuchung sich präsentieren, wären die Punkte 1 und 2 meiner Vorschlagliste unter strengeren Aspekten durchzuführen! Die Suche würde mathematisch analog der historisch bekannte Suche nach dem Planeten Neptun durchzuführen sein. Die riesige Menge an Beobachtungsdaten / Bahnbewegungsdaten der Asteroiden wäre die Grundlage. Ein solches Suchprojekt wäre sicherlich in 1 bis 2 Jahren mit den heutigen Rechnergenerationen zu bewältigen. ((Anmerkung: Sollte ein kleines massives schwarzes Loch mit deutlich mehr als 1000 Tonnen Masse vom Erdkörper eingefangen werden, wie sehe dann das Schicksal der Erdkugel aus ? Dieses Szenario ist mir als Leser von Wissenschaftliteratur noch nicht untergekommen. Ich vermute, bei einer Startmasse von 2000 Tonnen werden wesentlich weniger als 50 Monate verstreichen, bis die einstürzende Materie des Erdkörpers Erdbeben, Erhitzung, Strahlung und letzendlich soviel Energie erzeugt, dass der Resterdkörper auseinanderbirst und einen weiteren Asteroidengürtel zwischen Venus und Mars erzeugt. ))
Ich wünschte, erst nach Erledigung der Punkte 1 und 2 würden die LHC-Experimente mit der höchsten Endenergie von 2 x 7 Tera-Elektronenvolt beginnen!
2008-06-07 | achtphasen | 11:56:17 |
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